ElektroWende ist nicht mehr aufzuhalten-außer in Deutschland

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Re: ElektroWende ist nicht mehr aufzuhalten-außer in Deutsch

Beitragvon Alex1 » So 26. Feb 2017, 17:56

Lindum Thalia hat geschrieben:
Warum werde ich das Gefühl nicht los , E-Auto Fahrer wollen immer alles für lau . Da kann ich nur sagen , wer ein E-Auto kauft wird nicht dazu gezwungen . Ich halte das ganze umsonst laden, parken und diese idiotische Förderung für sowas von überholt.
Wenn ich so tolles E-Auto fahren darf ist das schon was besonderes und Neid muss man sich verdienen und man bekommt den nicht umsonst. Also Laden wo immer es geht , wenn auch manchmal zu teuer auf Langstrecke , wohl nicht so oft.Dafür aber ist es dann wieder supergünstig wenn ich an meiner 16 A CEE rot nuckle und ich wieder für wenig über die Straße Schwebe.
Nana, aktuell ist eAutofahren immer noch mit wesentlich mehr Aufwand verbunden als das einfache Verpesten.

Und - wie Du ja weißt - der Ladestrom ist mit doppelt so hohen Abgaben belegt wie die Verpester-Fossilien.

Was Not täte, wäre eine GLEICHBEHANDLUNG unter Einbeziehung der Verursacherhaftung. DANN wäre das eAuto längst konkurrenzlos :mrgreen:
Herzliche Grüße
Alex
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Beitragvon Rudi L » So 26. Feb 2017, 17:59

Niemand zwingt mich schnell zu fahren, warum soll ich daher andere ausbremsen?

Eine Lösung wäre wenn die Elektroautos mal endlich laufen lernen, vielleicht ist das einer der Gründe warum kaum ein Hersteller BEV baut.
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Re: ElektroWende ist nicht mehr aufzuhalten-außer in Deutsch

Beitragvon Alex1 » So 26. Feb 2017, 18:16

@Karlsson, da kann ich Dir nur zustimmen :D
Karlsson hat geschrieben:
150kW hat geschrieben:
Da glaube ich nicht wirklich dran. Hauptpunkt ist immer noch der Preis.
Ich habe nicht behauptet, dass das fehlende Tempolimit der Hauptgrund gegen E-Mobilität wäre. Die Hauptgründe sind Preis, Reichweite und fehlende Modelle (Kombi, Cabrio, Van.... alles rar. In der Poloklasse gibt es auch nur den Zoe und sonst nix).

Nichtsdestotrotz ist das fehlende Tempolimit mit ein Grund, der sich auch mit auf die Reichweite auswirkt, die wiederum mit zu den Hauptgründen gehört.

In Norwegen bin ich in 10 Tagen nicht über 90 gefahren und meist nur 70 weil mehr einfach nicht erlaubt war und die Strafen drakonisch sind. Mit dieser Vorgabe relativiert sich die geringe Reichweite des E-Autos doch deutlich.


150kW hat geschrieben:
Nö, 40km erschlägt die meisten Strecken die durchschnittlich gefahren werden.

Es werden 40km REAL gefahren, oft auch mehr. Da sind 40 NEFZ, die real 20-30km bedeuten, total mau.
Von einem tauglichen Phev erwarte ich, dass ich 20-25km zur Arbeit und wieder zurück ganzjährig mit Heizung ohne Windschatten rein elektrisch schaffe.
Das bieten leider die wenigsten. Der Opel Ampera bot das schon vor 6 Jahren.
Das beste Phev Konzept ist für mich der i3 RE. Das jetzt bitte nur noch im Focus Kombi statt im Lifestyle Flitzer ohne Kofferraum aber mit komischen Türen.
Herzliche Grüße
Alex
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Re: ElektroWende ist nicht mehr aufzuhalten-außer in Deutsch

Beitragvon Alex1 » So 26. Feb 2017, 18:21

Rudi L hat geschrieben:
Niemand zwingt mich schnell zu fahren, warum soll ich daher andere ausbremsen?
Was soll denn das für eine Art "Argumentation" sein? Erinnert mich an Raucher, die meinen "ich halte ja auch Niemanden vom Nichtrauchen ab" :roll:

Haaa-haaa-haaa...
Eine Lösung wäre wenn die Elektroautos mal endlich laufen lernen, vielleicht ist das einer der Gründe warum kaum ein Hersteller BEV baut.
Zeitschleife? Vor 10 Jahren hängen geblieben :?: :lol:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: ElektroWende ist nicht mehr aufzuhalten-außer in Deutsch

Beitragvon Karlsson » So 26. Feb 2017, 19:09

Alex1 hat geschrieben:
Zeitschleife? Vor 10 Jahren hängen geblieben :?: :lol:

Klar ist in den letzten Jahren einiges passiert, auf Augenhöhe sind sie aber noch längst nicht.
Das ist es, was RudiL wohl meinte.
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Re: ElektroWende ist nicht mehr aufzuhalten-außer in Deutsch

Beitragvon CCS=SuperPlus135 » So 26. Feb 2017, 20:10

Karlsson hat geschrieben:
Vielleicht wusstest Du es noch nicht, aber das geht auch bei Verbrennern. Und wie viele machen das auf der Autobahn, obwohl es deutlich Sprit sparen würde? Siehste.


In den Köpfen ist eben drin, das "Zeit gleich Geld ist". daher auch dieses Absurde Gedrängel auf den Straßen. Wir müssen ja nicht mitmachen, oder gar massregeln.
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Re: ElektroWende ist nicht mehr aufzuhalten-außer in Deutsch

Beitragvon CCS=SuperPlus135 » So 26. Feb 2017, 20:43

Zur Überschrift kurz ein paar Worte. Aktuell ist die Auswahl an E-Autos recht übersichtlich. Das wird sich ändern. Wir dürfen hier nicht so arg drücken und schieben. Dinge wie Autos entwickelt man nicht overnight. Das Problem das die meisten im Kopf haben, ist dieses 24/7 Denken. :roll:

Heute bestellt, gestern geliefert. Wer so in den Tag lebt und erwartet, das die Hersteller im nächsten jahr 28 Varianten von E-Autos ausspucken braucht sich über Kopfschmerzen nicht wundern. Selber Schuld.

Zitat: außer in Deutschland.

Das Land kann man nicht ernst nehmen! in vielen Belangen. Am Beispiel E-Auto hab ich sämtliche dt. Hersteller vom Rader gelöscht! Ein Panamera hybrid wird in den Himmel gelobt, wie geil die Technik ist, elektrisch ins Büro, mit viel speed ist Wochenende, so ging der Spruch. aber der war von BehÄmhWeh... Diese Hersteller bedienen eben die petrol brains, leute die sich zum selber denken zu schade sind. Die würden selbst beim E-Auto noch aufpreispflichtige Fehlzündungen im Teillastbetrieb ankreuzen. Aber DIESE Klientel bringt Geld ein. Frei nach dem Sprichwort: Ist der HAufen noch so groß, wenn es was bringt kack auch du noch drauf..

Der Panamera fährt nach nefz 50 km elektrisch, dann muss er laden. 6 Stunden. DAS ist STAND 2017 die Evolutionsstufe bei PORSCHE.

und bei der ZOE bekommen manche schon Depression, weil der Akku mit 41 kwh zwei Stunden zum laden braucht. :roll:

Deutschland ist deshalb ausser vor, wegen der Autoindustrie, die sich einen ***** um dieses Thema interessiert. und aussen vor ist Deutschland auch, weil wir fast 70 Prozent der Leute in Miete haben. Rumänien ist bettelarm, die Leute leben wie im Mittelalter, dafür haben dort 93 Prozent der Leute ein eigenens Haus und mindestens 50 Steckdosen installiert.

Dort würde sich ein E-Auto deutlich schneller durchsetzen.

zwei, meiner Meinung nach, der wichtigsten Gründe warum es nicht vorwärts geht.

der dritte Grund sind die politischen Clowns, die zwar was bewegen könnten, aber lieber am Ar*** der Lobbyisten kleben.

Wer mit der bescheidenen Auswahl an Autos klar kommt und daheim laden kann, fährt doch recht günstig. ein Tipp wäre noch von mir: Die Preise für PV und Speicherung sind wirklich günstig geworden. macht ein Teil eurer Stromanlage autark vom Stromnetz..

Im übrigen, mir könnte man Geld auf den Tisch legen, wenn ich morgen wieder Verbrenner für immer fahren müsste, ich würde lieber laufen wollen.
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Re: ElektroWende ist nicht mehr aufzuhalten-außer in Deutsch

Beitragvon Ralfi » So 26. Feb 2017, 21:41

Ich bin völlig dieser Meinung.

Deutschland möchte immer groß in jeder Hinsicht sein. Nur in der E-Autozukunft völlige Versager :!: Aber ist ja bewußt so.
Verbrenner bringen eben das Geld. Es gibt auch bisher keine Werbung für Zukunft E-Auto's in Deutschland.
Und die überteuerten E-Golf's und E-BMW's sind doch nur zum Schein da und wahrlich nicht gewollt.

Wer wach ist, kauft dann eben ZOE, Leaf, Tesla o.Ä..
Sollen die deutschen Autofirmen auf ihren Verbrennern verenden!!!!!!!!!!!!!

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Re: ElektroWende ist nicht mehr aufzuhalten-außer in Deutsch

Beitragvon phonehoppy » So 26. Feb 2017, 22:12

Das Tempolimit spielt schon allein deshalb eine Rolle, weil es eine bestimmte Mentalität befördert. Der durchschnittliche deutsche Autofahrer rechnet eben mit Geschwindigkeiten jenseits der 180km/h, selbst wenn die in der Praxis nur selten erreicht werden. In Deutschland ist ein "schnelles" und damit attraktives Auto eines, mit dem man stundenlang mit 220km/h über die Autobahn brettern *könnte* (in der Realität geht das nur nachts oder vielleicht am Sonntagmorgen), in vielen anderen Ländern ist ein schnelles Auto eines mit einer guten Beschleunigung und mit genug technischem Schnickschnack, dass einem auf langen Strecken weder langweilig wird noch dass man zu sehr gefordert wird. Autopilot und Touchscreens wurden nicht in D zuerst in Serienfahrzeuge eingebaut.

Besser "laufen lernen" müssen die aktuellen E-Autos kaum noch, die meisten erfüllen schon jetzt das, was man unter Vernunft- und auch unter den meisten vertretbaren Spaßgesichtspunkten verlangen kann. Es sind eher die Erwartungen der deutschen Autofahrer, die im Durchschnitt überzogen und unrealistisch sind. Man rechnet mit 1000km-Fahrten, die in der Praxis selten sind, und ebenso selten erreichbaren Höchstgeschwindigkeiten. Preis und mangelhafte Förderung geben dann ein Übriges, denn es ist schlicht und einfach eine öffentliche Förderung notwendig, um eine gewisse kritische Masse zu schaffen, bis die Stückzahlen erreicht sind, bei denen sich E-Mobile zu konkurrenzfähigen Preisen anbieten lassen. Und auch dieser Punkt ist leider in Deutschland halbherzig umgesetzt.
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Re: ElektroWende ist nicht mehr aufzuhalten-außer in Deutsch

Beitragvon Alex1 » So 26. Feb 2017, 23:36

Karlsson hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben:
Zeitschleife? Vor 10 Jahren hängen geblieben :?: :lol:
Klar ist in den letzten Jahren einiges passiert, auf Augenhöhe sind sie aber noch längst nicht.
Das ist es, was RudiL wohl meinte.
Warum schreibt er dann:

"Eine Lösung wäre wenn die Elektroautos mal endlich laufen lernen, vielleicht ist das einer der Gründe warum kaum ein Hersteller BEV baut."

Das ist doch Käse. Die können längst laufen. Die Verpesterbauer wollen nur nicht. Und schalten alle fiesen Tricks ein, um der Öffentlichkeit vorzugaukeln, sie wollten, aber man ließe sie nicht... :roll:
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