Elektroautos im Starkregen

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Re: Elektroautos im Starkregen

Beitragvon panoptikum » Fr 30. Jun 2017, 10:11

Beim Zoe sind die Belüftungsöffnungen doch auch nur am Dom der Batterie, d. h. unter der Rücksitzbank.

Ich würde aber die Wattiefe nicht unbedingt an meiner Zoe ausprobieren wollen.
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Re: Elektroautos im Starkregen

Beitragvon TeeKay » Fr 30. Jun 2017, 15:43

wp-qwertz hat geschrieben:

Was du da nicht schauen kannst und erst fabbec beim Besuch des kasachischen Teslafahrers in Kasachstan erfuhr: Mit Frunk-Trocknen war es anschließend nicht getan. Wie AndiH schon sagte, sind die Hohlräume das Problem. Das Auto fährt dann noch ne ganze Weile, rostet aber 20 Jahre vor seiner üblichen Zeit weg. Und auch im Tesla ist nicht alles rostfrei, wie die munter vor sich hin rostenden Facelifts (Lüfteröffnungen) an den Tesla Service Centern beweisen.

Ich fahr ja auch liebend gern durch Pfützen. Im Falle des Berliner Hochwassers gestern hätte ich mir aber auch eher schleunigst ein Parkhaus Ebene 1 und höher gesucht.
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Re: Elektroautos im Starkregen

Beitragvon novalek » Fr 30. Jun 2017, 18:35

Beim ZOE hielte ich die Schwapphöhe an den Türen in den Innenraum für die Grenze, wenn denn auch der abgedichtete Deckel zum Akku-Kabelanschluß (Beifahrer-Fußraum) fest geschlossen ist - manch eiliger Werkstattmann legt den Deckel nur locker drauf, ohne die 4 Schrauben anzuziehen. :oops:
Die Akku-Klimaluftschächte müßten hinten höher liegen.
Mutwillig würde ich sowas aber nicht wagen; weil Wasserschäden häufig später ihre unsäglichen Wirkungen zeigen, wie durch Spannung und Wasser zersetzte Elektronik-Metallteile (Tansistorgehäuse oder Kontaktstifte).
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Re: Elektroautos im Starkregen

Beitragvon mlie » Fr 30. Jun 2017, 20:07

Da der eNv200-Akku dank seiner Akkukühlung hermetisch dicht ist (sonst bräuchte man wohl noch Extraufwand, um das ganze Kondenswasser rauszubekommen), wäre es wohl kein Problem, einmal durch ein Hochwasser zu fahren. Ausprobieren muss ich das nicht unbedingt, aber wenn es keine andere Möglichkeit gibt, dann wäre das eben so. Wahrscheinlich müsste man dann kurz die Schiebetüren aufmachen, um das Wasser dann wieder rauszulassen.

Starkregen an sich darf nichts ausmachen, aber Tauchgänge sind nun eher nicht geeignet für Autos, egal ob Verbrenner oder Elektro...
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Bevor man den 200. Tröt zu einem längst ausdiskutierten Sachverhalt aufmacht, IMMER erstmal die Suche benutzen. Es gibt in diesem Forum KEIN Elektroautothema, welches nicht schon längst abschliessend diskutiert wurde!
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Re: Elektroautos im Starkregen

Beitragvon Bernd_1967 » Fr 30. Jun 2017, 20:38

Mal kurz die andere Richtung. Passiert das nicht eher?:
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Die Teile des Hochvoltsystems werden sehr heiß. Dadurch können Brände und schwere Verletzungen verursacht werden.
Niemals das Fahrzeug so abstellen, dass Teile des Hochvoltsystems mit leicht entflammbaren Materialien unter dem Fahrzeug in Berührung kommen, z. B. Unterholz, Laub, trockenes Gras usw."
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Re: Elektroautos im Starkregen

Beitragvon panoptikum » Sa 1. Jul 2017, 12:55

Bernd_1967 hat geschrieben:
Niemals das Fahrzeug so abstellen, dass Teile des Hochvoltsystems mit leicht entflammbaren Materialien unter dem Fahrzeug in Berührung kommen, z. B. Unterholz, Laub, trockenes Gras usw."

Das ist eher ein Problem mit heißem Auspuff und Katalysator.

Ich glaube nicht, dass Elektromotoren oder Bauteile des HV-Systems die Zündtemperatur von trockenem Gras oder Laub erreichen können.
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Re: Elektroautos im Starkregen

Beitragvon Helfried » Sa 1. Jul 2017, 14:49

Gestern bin ich übrigens mit dem Ioniq mitten unterm Laden in den ziemlich stärkst möglichen Regen gekommen, der dann auf intensivster Stufe auch noch relativ lange gedauert hat. Ich konnte nicht einmal noch aussteigen und den Wagen retten. Aber wie durch ein Wunder sind keinerlei Kontakte und Stecker nennenswert nass geworden (auch wenn ich solche Aktionen nicht unbedingt empfehlen möchte).
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Re: Elektroautos im Starkregen

Beitragvon Zoelibat » Sa 1. Jul 2017, 17:02

Regen sollte doch kein Problem sein beim Laden. Du bist ja auch nicht immer beim Auto, wenn es lädt.
Blöd wird es erst, wenn das Auto anfängt selber davonzuschwimmen.
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Re: Elektroautos im Starkregen

Beitragvon Kelomat » Sa 1. Jul 2017, 21:51

Weit kommt es nicht... Hängt ja am Kabel :mrgreen: :mrgreen:
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
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Re: Elektroautos im Starkregen

Beitragvon novalek » Mo 3. Jul 2017, 06:59

TeeKay hat geschrieben:
Ich fahr ja auch liebend gern durch Pfützen. Im Falle des Berliner Hochwassers
z.B. Yorkbrücken in Schöneberg ...
Haftungsmäßig zahlt weder Voll- noch Teilkasko einen Cent, wenn die Tiefe einer Pfütze nicht kalkulierbar ist - also die Fahrt grob-fahrlässig gestaltet wird. Wenn man erschwerend noch sieht (oder per Facebook videografiert wird), wie andere Fahrzeuge bis zur Radnabe das Wasser passieren, braucht man keine Gegenargumente...von offenen Gully-Deckeln will ich garnicht erst reden.
Hat man zudem noch einen Miet-Akku bei erwiesener grober Fahrlässigkeit, beginnt dann der K(r)ampf mit der vermietenden Bank - man ist ja persönlich haftbar, wenn die Voll-Kasko nicht zahlt.
Wenn die spitzfindige Versicherung dann doch den Totalschaden zahlt, muß man je sich nach Fahrzeugalter zudem noch mit dem Zeitwert als Restverwalter des Kfz abfinden; hinzu käme auch hier der Zeitwertzahlung an den Akku-Vermieter.
Fazit: Gefahrenmomente abwägen bringt nix - obige Konsequenzen bedenken.
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