Elektroauto nur für Viel-Fahrer empfehlenswert?

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Re: Elektroauto nur für Viel-Fahrer empfehlenswert?

Beitragvon bm3 » So 21. Jan 2018, 01:23

Ja 17,5kWh ab Dose übers Jahr ist aber doch schon was Anderes als 22 oder 25 kWh. Dass viele hier lieber ihren Verbrauch aus dem Auto nennen anstatt den realen Verbrauch nach Laden ab Steckdose kann ich auch zwar irgendwie verstehen um den Verbrauch dann gut hinzustellen, aber nützt ja nix, das ist ja so nicht in Ordnung. Den Stromzähler und den Stromversorger interessiert der im Auto angezeigte Verbrauch nicht.
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Beitragvon Nordlicht » So 21. Jan 2018, 06:39

bm3 hat geschrieben:
Ja 17,5kWh ab Dose übers Jahr ist aber doch schon was Anderes als 22 oder 25 kWh. Dass viele hier lieber ihren Verbrauch aus dem Auto nennen anstatt den realen Verbrauch nach Laden ab Steckdose kann ich auch zwar irgendwie verstehen um den Verbrauch dann gut hinzustellen, aber nützt ja nix, das ist ja so nicht in Ordnung. Den Stromzähler und den Stromversorger interessiert der im Auto angezeigte Verbrauch nicht.

...ups, erwischt!!!
Ich vergesse es leider fast immer, aber das liegt wohl daran, dass ich zu 80% kostenlos lade, 15% Stromspenden gebe/mit Abrechnung lade und nur zu 5% an meiner heimischen Steckdose hänge. In Summe spielen in dieser Größenordnung die Ladeverluste bei mir keine Rolle...
09/2009: 29kw Holzpelletanlage für 2 Wohnhäuser
06/2013: 5 kwp PV-Anlage mit S10 Speicher von e3/dc
06/2015: ZOE Intens R240, Neptungrau
03/2016: CF-Box Standort mit offenem FreiFunk W-LAN
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Re: Elektroauto nur für Viel-Fahrer empfehlenswert?

Beitragvon wp-qwertz » So 21. Jan 2018, 10:03

@ABC:
- nein, mW gibt es keine vers. anbieter für die akku.miete. schade, kommt vlt noch?
- stimmt: der leaf ist hässlich wie die nacht, aber mit kaufakku zu haben (auchtung, gibt auch angebote mit miet-akku) und er ist wirklich größer und "mehr auto" als der zoe, wie hier einige finden :D
- du fährst vlt. gerade wenig km mit deinem auto. ziemlich sicher werdet ihr deutlich mehr fahren mit einem eAuto - das ist die erfahrung hier aus dem forum schlecht hin. wahrscheinlich sogar die einzige, die unbestritten ist?! :D
werde kunde: http://links.naturstrom.de/lm4j und tu gutes: die "Andheri-Hilfe Bonn e.V." bekommt den bonus.
- Zoe 13.02.15 - 30.12.16.
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- Die Bettermänner: http://www.ladesystemtechnik.de/
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Re: Elektroauto nur für Viel-Fahrer empfehlenswert?

Beitragvon benwei » So 21. Jan 2018, 11:04

Der Verbrauch unserer ZOE lag in der letzten Woche bei 22,3 kWh laut Bordcomputer. Meine Frau war jeden Tag mindestens 2x mit dem Auto unterwegs - hat aber insgesamt nur knapp 60 km abgespult. Kurzstrecken + Heizung ohne Vorklimatisierung bringt solche Verbräuche zustande. Auf längeren Strecken (20 km aufwärts) sind wir im Sommer bei 14 kWh und im Winter bei 17 kWh.
Renault ZOE Intens R240, EZ 09/16, seit 07/17
Hyundai IONIQ Elektro Premium - bestellt: 13.06.18 - zugelassen 27.06.18 - abgeholt 02.07.18
Wallbox ABL eMH1 11kW mit 7m Typ2
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Re: Elektroauto nur für Viel-Fahrer empfehlenswert?

Beitragvon bm3 » So 21. Jan 2018, 11:14

Wenn man vorklimatisiert zuhause wirds ja vom Verbrauch her betrachtet auch kaum besser. Der BC im Auto zeigt es zwar dann nicht an , der Zähler im Haus aber doch. Ist eben so im Winter und bei häufigen Kurzstrecken mit immer wieder neuer Aufwärmphase des Auto-Innenraumes. In Garage ist es aber wahrscheinlich noch etwas besser als wenn das Auto immer Draußen steht. Da kriegt es nicht so die Minusgrade ab.
Deshalb würde ich ABC auch abraten jetzt ein E-Auto zu kaufen. Die innere Einstellung muss auch dazu passen damit man nicht nur auf den Stromzähler dann schaut und hier scheint das bei zwei Personen eher noch nicht richtig gegeben zu sein. Wenn man sich halt an der Tankstelle viel leichter von seinen Scheinen trennen kann als beim Stromversorger...
Wenn man noch kein E-Auto vorher gefahren hat, dann eines fährt und beim reinen Fahren schon nicht richtig dafür zu begeistern ist, dann liegt es wohl eher an der Einstellung dazu.
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Re: Elektroauto nur für Viel-Fahrer empfehlenswert?

Beitragvon ABC » So 21. Jan 2018, 11:49

Guten Morgen

Nun, bei einem 5 Personen-Haushalt mit enormen Fixkosten, sitzen nicht unbedingt die Scheine an der Tankstelle lockerer. Beim Strom ist Wegfließen von Münzen und Co nur besser getarnt :lol: und nicht direkt am Geldbeutel sofort spürbar.
Seit wir die Taschengelder direkt auf das Konto der Jungs überweisen, habe ich nicht mehr soooo den Eindruck von Ebbe in der Haushaltskasse. Aber weg ist nun mal weg.

Ich werde mir das nochmals in Ruhe durch den Kopf gehen. Aber so im diesem Moment, wird es wohl jetzt eher kein E-Auto werden. Mich stört die monatliche Abhängigkeit (gerade weil ich wenig mit dem Auto unterwegs bin).. da sehe ich die radeln mit einem sehr guten Kinderfahrradanhänger irgendwie als eine Art Belohnung für Körper, Geist und Geldbeutel an.


Ich danke allen für die Ehrlichkeit und die vielen tollen Informationen; ich bleib bei diesem Thema auf jeden Fall dran. Wer weiß, wohin mich mal meine Arbeit führt.. und schwups braucht man doch ein E-Auto ;-)


Gruß ABC
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Re: Elektroauto nur für Viel-Fahrer empfehlenswert?

Beitragvon Karlsson » So 21. Jan 2018, 13:24

Wirf die Flinte nicht zu früh ins Korn. Wenn es sich vermeiden lässt, versuche auf jeden Fall keinen neuen Verbrenner zu kaufen. Dann wäre das Thema E-Auto sonst auf Jahre weg vom Fenster. Die Zukunft geht eindeutig dahin, vielleicht brauchst Du noch etwas Geduld oder einen Ruck ;)
Wie Du schon beim Roller festgestellt hast, macht das ja auch richtig Spass, das ist auch einfach Lebensqualität 8-)
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Re: Elektroauto nur für Viel-Fahrer empfehlenswert?

Beitragvon ABC » So 21. Jan 2018, 13:47

Hallo Karlsson


Auf jeden Fall bleib ich bei diesem Thema dran :-) Ein neues Auto wird es sicherlich auch nicht werden.
Bei meinen E-Roller war ich auch sehr viele Jahre geduldig :-).


Unser Vorteil hier (was das Radeln betrifft) alles eben; so klappt das auch mit Rad, Kind und dem Wocheneinkauf ;-).
Bzw überhaupt die Fahrten zum nächsten Kinderarzt, Apotheke, Dm-Markt, .. da kommen im Schnitt unter der Woche 15- 20km/d zusammen.

Gruß ABC
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Re: Elektroauto nur für Viel-Fahrer empfehlenswert?

Beitragvon mlie » So 21. Jan 2018, 15:45

In der Konstellation mit Kinderwagen bleibt eigentlich nur ein gebrauchter 5 sitziger Nissan eNV200 Kombi oder Evalia - kein rumgespiele/Tetris mit dem Kinderwagen beim Verladen, reinstellen, festmachen, läuft. In dieser Konstellation zu einem Kleinwagen zu raten, wo ja schon Platzprobleme beim jetzigen Fahrzeug dargestellt sind, ist also ziemlicher nonsens.
Kastenwagen sind eh ideal für eure Großfamilie. Dank Kaufbatterie beim eNV200 ist da Ruhe mit Folgekosten und bei eurer Fahrleistung hält der Akku praktisch ewig. Alle 30.000 km oder alle 12 Monate eine Wartung für grob 150€ einrechen.
Und wenn du schreibst, du lebst nicht in der Stadt, sondern in einem wohnwertgesteigerten Gebiet, ist ja auch eigentlich genug Platz für das Auto zum parken - in der Stadt sieht das ganz anders aus, da kostet ja der Stellplatz schon mehr als die Stromkosten.

Renault Kangoo kannst du vergessen, der dürfte nicht mehr als -5.000€ kosten (sprich, wer heute einen Kangoo verkaufen möchte, muss zuzahlen), damit du über deine Fahrleistung und der Akkumiete eine "0" erwirtschaftest. Ausserdem ist der Kangoo ausschliesslich innerorts zu gebrauchen, ausserorts auf der Landstraße ist mit 44kW das überholen einfacher LKW lebensgefährlich.

Die Fahrt zur Klinik hin und zurück wird auch der eNV200 nicht schaffen!
Aber dank der (mittlerweile veralteten - macht aber nix, die jetzigen Säulenbleiben ja noch so um die 10 Jahre stehen) Chademoschnelladung könnt ihr in 20-25 Minuten genug Reichweite einlagern, um wieder nach Hause zu kommen: Und da wartet ja schon eure heimische Ladetation auf das Fahrzeug. Würde also aufgehen.
Momentan gibt es etliche neue Säulen, mit denen man auch Chademo laden kann, auf dem Weg in die Klinik würde ich wetten, dass es da eine solche Säule gibt.
Ich sehe also in dieser Konstallation - viele Nahbereichsfahrten, wenige Male Langstrecken ausserhalb der Reichweite - absolut keine Probleme.
Umweltaspekte, ganz pragmatisch, auch wenn die Hardliner in Ihrer Filterblase wieder aufheulen: Ich kenne kaum jemanden, der sein Auto nach Umweltgesichtspunkten kauft, das ist praktisch vollkommen uninteressant - weder mit einem sparsamen Benziner noch mit einem Elektroauto wird man die Welt retten. Es ist grundsätzlich immer eine Belastung gegeben. Du hast da durch dein Pedelec eh schon genug "Umweltguthaben".
Da würde global gesehen schon mehr in er Richtung sinnvolles passieren,wenn die heutigen Produkte statt 2 Jahre 8 Jahre Gewährleistung hätten, dann würde der umweltbelastende Elektroschrottberg alle 2 Jahre nicht mehr so stark wachsen und Reparaturen lohnen sich vielleicht auch wieder - ist aber in unserer heutogen Wirtschaftsform nicht möglich, Nachhaltigkeit kommt da nicht vor.
Freu dich einfach, dass du mit einem Elektroauto niemanden den Lungenkrebs direkt in die Nase pustest und dass du selbst mit aktuellem Strommix weniger Schadstoffe ausstösst als jeder Verbrenner. Mit einer eigenen PV auf dem Dach, wenn vorhanden, sogar noch weniger und Allgemein wird der Strom immer grüner, das schafft ein Verbrennerauto eher nicht.

Da musst du einfach mal eine sehr spitzen Bleistift nehmen, die geringen Reichweiten der Elektroautos der Vorgängergeneration vor 2017 sind für euch jedenfalls kein KO-Kriterium, Lademöglichkeit habt ihr und jetzt müsst ihr euch das eigentlich nur ein bißchen schönrechen. ;-)
170 Mm elektrisch ab 11/2012.
Ein Eckpfeiler kann durchaus rund sein. Beethovens Neunte war übrigens NICHT ein Fräulein Hochleitner aus Passau...
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Re: Elektroauto nur für Viel-Fahrer empfehlenswert?

Beitragvon bm3 » So 21. Jan 2018, 15:50

Du weißt aber schon, mlie, dass gebrauchte E-NV200 ziemlich selten und teuer sind ? Das scheint hier weit außerhalb des Budgets zu liegen. Und du weißt auch was die neu kosten ?
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