Elektroauto - für wen eigentlich?

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt

Re: AW: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon E-Fan » Do 7. Nov 2013, 19:10

LooM hat geschrieben:
definiere "moslems".

Sunniten? Shiiten? Oder gar Allewiten? Iran, Irak, Pakistan, oder die lustigen Wahabiten aus Saudi-Arabien?

Wenn du wenigstens geschrieben hättest "Araber" dann würde diese Aussage immhin noch als beschränkt durchgehen, aber mit "Moslems", naja ich glaube damit erreichen wir die Kategorie dumm. ...

[der antiisraelische Teil ist nicht zitierenswert]

"Differenzieren lernen du musst, junger Padavan"



Na dann differenziere mal, in welchem moslemischen Land dessen Einwohner sich NICHT ganz unbekümmert wegen dieser feinen Unterschiede (Sunniten, Aleviten, Schiiten, Wahabiten, huppsi-manchmal-sind-noch-Christen-im-Weg, usw.) gegenseitig abmurksen.....
Indonesien? Nigeria? Mali? Niger? Da gehts überall rund.
Ist es nun beschränkt oder dumm, mit einem Schlußsatz a la "die Israelis stecken mit ihrer Politik überall dahinter" seine geistige Nähe zum NPD-Forum auszudrücken...?

Und dürften eigentlich saudiarabische Frauen ein Elektro-Auto fahren, wenn es zufällig kein Israel gibt und der "differenzierte Islam" dann bestimmt von selbst ganz gutmenschlich ist...?

Und gab's da nicht mal einen nur von der Journaille hochgejubelten Arabischen Frühling, der überall Islamisten in den Sattel gehievt hat, die irgendwelche aufklärerischen Gedanken noch mal für 300 Jahre wegdrücken werden?
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Re: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon MarkusD » Do 7. Nov 2013, 19:30

Ist ja interessant.
Eine Wandlung des Threads von "Elektroauto - für wen eigentlich?" zu Phrasen wie "geistige Nähe zum NPD-Forum" ...
:roll:
MarkusD
 

Re: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon Kelomat » Do 7. Nov 2013, 19:39

Ich sag nur :back to topic:

Bitte tragt eure Diskussion im Off-Topic/Stammtisch aus.
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
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Re: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon LooM » Do 7. Nov 2013, 20:06

Kelomat hat geschrieben:
Ich sag nur :back to topic:

Bitte tragt eure Diskussion im Off-Topic/Stammtisch aus.


Agree. Konnte nur den extrem flachen Satz nicht so stehen lassen.

Und nachdem mir nun Nähe zur NPD untergeschoben wird, werde ich ein letztes mal (versprochen ;) ) darauf eingehen.

- Was hat die NATO im Irak verloren, ausser dass wir für uns strategisch wichtige Resourcen sichern? Zitat: "Wie konnte Gott nur auf die Idee kommen, unser Erdöl bei den Moslems unterm Sand zu verbuddeln?"
- Wir sind also die Guten ja? Da wir ja die guten sind können wir beruhigt Schokolade essen, deren Kakao in Kindersklaven Arbeit angebaut wird.
- Schon praktisch, dass Kobalt für unsere modernen Smartphones und Laptops unter unmenschlichen Bedingungen abgeaut wird. Wo denn eigentlich? Interessiert keinen, irgendein Drecksloch in Afrika halt.
- Darf die israelische Regierung eine Politik durchziehen, die täglich gegen UNO Resolutionen verstösst wegen dem was vor paar Jahrzehnten geschehen ist?
- Könnte ewig und Drei Tage so weiter machen...

Ist es modern und zivilisiert ist, dass die ganze Welt bluten muss, damit der Westen seine Standards halten kann? Wir sind kein Stück besser als irgendeiner im Nahen oder Fernen Osten. Nur weil das Blut welches an unseren Händen klebt ganz weit weg und still und heimlich vergossen wird gibt uns das nicht das Recht auf andere herabzublicken.

Ganz besonders nicht wenn man mit einem einzigen Wort / Satz Millionen Angehörige einer Religion als "unterentwickelt" abstempelt. Das halte ich für sehr beschränkt, oder sogar dumm. Ich sage nicht der Mensch hinter dieser Aussage ist dumm, nur die Aussage an sich.

Zum Schluss: als man Mahatma Ghandi nach London eingeladen hatte, und ihn fragte was er denn nun von der Zivilisation halte sagte er: "Ja, das wäre eine gute Idee."
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Re: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon privatpilot » Do 7. Nov 2013, 20:13

Schön langsam vergeht einem die Freude am LESEN!

Hier dieser rassistische Quatsch, in der Leaf Abteilung der überflüssige Toleranz Thread.

Ich will Neuigkeiten, Erfahrungen über E- Autos.
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Kraftstoff betriebene, aber nicht verstoßene Autos:
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Re: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon E-Fan » Do 7. Nov 2013, 21:01

Liegt vielleicht daran, dass es kaum ernsthafte Neuigkeiten und Erfahrungen zu Elektroautos gibt... jedenfalls viel weniger, als wünschenswert wäre.
Es gibt noch nicht mal eine abschließende Antwort zur Thread-Frage hier, kann ja auch gar nicht. Da ist wohl alles gesagt.

und @Loom: die Selbstbeschuldigung wg. Kreuzzügen, Inquisition, 33/45 usw. hast Du noch vergessen: sonst ist dein Beitrag so, wie es dann immer kommt.... im Nebel kriegt man ja auch prima Israelkritik mit untergeschoben.

btw.: die sind da tatsächlich eine Demokratie, und was deren Regierung tut oder lässt, hat so seine mehrheitlichen Zustimmungen unter den Israelis, wenn nicht sogar unter den Juden...

Im letzten Jahrhundert gingen die weitaus meisten Menschen drauf, weil sich unterschiedliche bizarre politische Ideen bekriegten, und zwar nicht nur von Berlin aus.
Mal abwarten, ob in diesem Jahrhundert nicht die Herausforderung durch eine gewisse Religion zur Todesursache Nr.1 wird, angefangen hat es jedenfalls so.
Dann noch lieber das, was wir Fortschritt nennen, und vom Mittelalter zum Glück weiter entfernt ist, als du hier glauben machen willst.
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Re: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon Kelomat » Do 7. Nov 2013, 21:21

Um zur Frage zu kommen Elektroauto - für wen eigentlich?

Einfache Antwort:
Für mich, meine Frau, und meine Eltern haben auch jeder eines. Achja meine Schwester fährt auch eines. Allerdings hat ihr Lebensgefährte noch einen Verbrenner.
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Re: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon Karlsson » Fr 8. Nov 2013, 00:25

Super-E hat geschrieben:
Hi Karlsson,

der Durchbruch wird wohl ohne Dich und mich erfolgen müssen. bei mir mangelt es aber nicht an der Infrastruktur, sondern am geeigneten EV. Ich benötige einen Kombi mit viel Platz und 250km Reichweite (200km real). Dann geht’s bei mir auch los.

Für den Erstwagen wäre mir das eher noch zu wenig. Aber schauen wir mal, was die Zukunft bringt. Hängt ja auch von Schnelladung und Ladeinfrastruktur ab.
Bis zur Erneuerung unseres Zweitwagens werde ich wohl auch im <20km Umland im Eigenheim wohnen. Damit ist dann von der Lademöglichkeit für mich das Problem gelöst.
Das ändert aber ja für die Allgemeinheit nichts daran, dass man in den Städten richtig drin oft keinen eigenen Parkplatz hat.

Aber der Trend geht da ja auch weg vom eigenen Auto. Wir waren letzten Samstag in Frankfurt zum Essen verabredet. Zwischen ankommen am Restaurant und und reingehen lagen noch 25 Minuten für die Parkplatzsuche und ein längerer Fußweg :shock:
Wo meine Frau früher gewohnt hat, wurde das Auto auch nur alle 1-2 Wochen mal bewegt. Man brauchte es da auch nicht wirklich.

Super-E hat geschrieben:
Ich selber besitze eine Monatskarte für den ÖPNV und benutze ihn gerne. Vor allem wenn ich in der Innenstadt unterwegs bin käme ich nie auf die Idee ein Auto zu benutzen.

In die Innenstadt fahr ich am liebsten Rad. Ist am flexibelsten und billigsten. Mit dem Auto wird man in der Vorweihnachtszeit in den Wahnsinn getrieben.
Aber mein Weg zur Arbeit sieht da ganz anders aus, das läuft eigentlich ziemlich flüssig. Auto 12-20 Minuten, S-Pedelec 15 Minuten, Fahrrad 20 Minuten, ÖPNV mit 2x Umsteigen ca 40 Minuten + Reserve fürs Warten.
Von daher fahre ich bei gutem Wetter gerne Rad und ansonsten Auto.
Eine Monatskarte wollte ich jetzt mal wieder für die Vorweihnachtszeit holen - 3x abends zu zweit in die Stadt + Weihnachtsmarkt mit den Kollegen und noch ein paar Einkäufe vor Weihnachten - da lohnt sich das.

E-Fan hat geschrieben:
Macht ja nichts. Wenn die geistige Reichweite der eines e-Mobils entspricht, möchte man halt (welt-)gesellschaftliche Realitäten nicht wahrhaben, so wie du vermutlich...
Gesegnet sei dein Idealismus.

Ja, das wird es sein, ich bin wohl viel zu einfach gestrickt, um diese "Realitäten" zu erkennen :lol:
BILD Dir Deine Meinung :idea:
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Re: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon Super-E » Fr 8. Nov 2013, 09:49

Um endlich mal eine direkte Antwort zu geben:

- Die 1a Zielgruppe sind die besserverdienenden Vorstädter mit 2+x Fahrzeugen sowie eigener Garage. (Hauptzielgruppe i3, TESLA) Und beim i3 vermutlich der weibliche Teil...
- Danach kommen alle Zweitwagenbesitzer mit eigenem Stellplatz (auf dem Land, in den Randstädten, nicht so betuchte Leute)
- die eigentlichen Innenstädter sind gar nicht so sehr die Zielgruppe. Diese sind - wenn überhaupt - Zielgruppe für Kleinfahrzeuge (E-Smart, Twizzy - wobei letzterer ein super Rolleralternative darstellt).

(Zielgruppe ist keine ausschließliche Nutzegruppe, sondern die Hauptnutzergruppe)

Ich bin überzeugt, dass sich der Fahrzeugbsitz in Deutschland überwiegend auf die erste und zweite Kategorie verteilt. Ich kenne sehr viele Städter die kein Auto besitzen und kaum Familien auf dem Land/Vorstadt, die nicht zwei Fahrzeuge besitzen. In anderen Ländern (und unsere 80mio sind nunmal nur ein kleiner Teil der Menschheit) sieht das Verhältnis noch extremer aus. Bitte schreibt jetzt nich, dass Ihr auf dem Land wohnt und gar kein Auto habt - ja, gibt es auch. Ich spreche hier von Tendenzen.

Dies bedeutet nun nicht (wie ja schon von vielen geschrieben), dass man in der Innenstadt ohne eigenen Stellplatz kein EV fahren kann. Hier muss man dann andere Lösungen finden (ich denke, dass Ladung am Arbeitsplatz noch vor Tiefgaragenladung, sowie öffentlicher Ladung kommt). Mit wachsender Akkukapazität wird der Markt aber immer größer und die Probleme kleiner.

Für die ersten 2-5 mio EVs sollte es schon nach heutiger Technik genügend mögliche Kunden geben.
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Re: Elektroauto - für wen eigentlich?

Beitragvon xado1 » So 10. Nov 2013, 08:11

ab minute 11


http://www.kabeleins.at/tv/abenteuer-au ... anze-folge



minute 38: erst mal den stecker richtig auf den boden knallen lassen,ist sicher sehr gesund.....für den stecker und sein innenleben....

aber die garage mit den vielen steckern würde ich gerne hier in wien haben
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
Dieselfrei,d.h. frei ,weil ich wieder einen Diesel fahre
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