E-Mobility- User -Frauen als Gruppe in der Gesellschaft

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt

Re: E-Mobility- User -Frauen als Gruppe in der Gesellschaft

Beitragvon Jogi » Mo 21. Mär 2016, 23:06

Majaleia hat geschrieben:
ich bin seit knapp 11 Jahren in diversen Foren unterwegs und daher auch in dem Bereich erfahren, auch im Umgang mit Männern in Foren.

Das würde Dich nach meinem Dafürhalten für gewisse Aufgaben qualifizieren... ;)
Ich werde mal zumindest einen Denkanstoss in diese Richtung an geeigneter Stelle initiieren.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Beitragvon sonnenschein » Di 22. Mär 2016, 08:23

Ich trau mich nicht mich zu outen... ;-)
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Gegen den Strom zu schwimmen ist deshalb so schwer,
weil einem so viele entgegen kommen.
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Re: E-Mobility- User -Frauen als Gruppe in der Gesellschaft

Beitragvon prophyta » Di 22. Mär 2016, 08:43

Jogi hat geschrieben:
Das würde Dich nach meinem Dafürhalten für gewisse Aufgaben qualifizieren... ;)
Ich werde mal zumindest einen Denkanstoß in diese Richtung an geeigneter Stelle initiieren.

Du meinst sie könnte einen Posten als Globale Moderatorin bekommen um die Frauenquote mal ein wenig zu fördern. Wäre mal etwas positives in diesem Forum. Sie könnte gut eXXXXL ersetzen. :o
Soll ich mal eine Umfrage starten ?
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Re: E-Mobility- User -Frauen als Gruppe in der Gesellschaft

Beitragvon Jogi » Di 22. Mär 2016, 09:07

prophyta hat geschrieben:
Soll ich mal eine Umfrage starten ?

Wenn Du schon fragst, nein.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: E-Mobility- User -Frauen als Gruppe in der Gesellschaft

Beitragvon prophyta » Di 22. Mär 2016, 09:40

Das mit der Umfrage war ein Scherz. ;)
Da frage ich nicht, die mache ich einfach.

Aber mal ehrlich Jogi ,
dich wurmt es doch schon lange, dass keine Frau hier im Forum als Moderatorin anwesend ist. :)
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Re: E-Mobility- User -Frauen als Gruppe in der Gesellschaft

Beitragvon Jogi » Di 22. Mär 2016, 10:41

prophyta hat geschrieben:
Das mit der Umfrage war ein Scherz. ;)
Da frage ich nicht, die mache ich einfach.

Das befürchte ich.
Mein "Nein" war durchaus ernst gemeint, über die Gründe könnte man nun lang und breit diskutieren, aber das hat mit dem Threadthema nur ganz am Rande zu tun.

Aber mal ehrlich Jogi ,
dich wurmt es doch schon lange, dass keine Frau hier im Forum als Moderatorin anwesend ist. :)

Mich wurmt ganz allgemein der Frauenmangel...
Aber ich schaffe es ja nichtmal, mein eigenes Weibsvolk zur Teilnahme hier im Forum zu motivieren. :(

Bei der Entscheidung, ob und welches Fahrzeug für die Familie angeschafft wird, haben Frauen jedenfalls einen sehr viel höheren Anteil.
Und da würde ich mir einfach wünschen, dass sie sich zuvor auch mit der Thematik dezidierter auseinandersetzen, als nur das Gewäsch aus der Tagespresse zur Meinungsbildung heranzuziehen.
Andererseits könnten Männer dann vielleicht auch besser nachvollziehen was Frauen beim Autokauf wichtig ist.
Wenn früher alles besser war,
hätte man's ja auch so lassen können.
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Re: E-Mobility- User -Frauen als Gruppe in der Gesellschaft

Beitragvon Alex1 » Di 22. Mär 2016, 11:21

Jogi hat geschrieben:
Mich wurmt ganz allgemein der Frauenmangel....
Ja, der wurmt mich auch schon lange. Aber nicht nur in dem Forum... :lol:
Aber ich schaffe es ja nichtmal, mein eigenes Weibsvolk zur Teilnahme hier im Forum zu motivieren. :(
Dabei gibt es doch Frauenthemen: Design, Innenausstattung, Polsterfarbe (duckundganzschnellwech)
Bei der Entscheidung, ob und welches Fahrzeug für die Familie angeschafft wird, haben Frauen jedenfalls einen sehr viel höheren Anteil.
Und das ist auch gut so. Ich finde, dass gerade die Autos, die als "Frauenautos" bezeichnet werden (durchaus pejorativ), meistens exakt meine Bedürfnisse abdecken (sicher und umweltfreundlich von A nach B, parkfreundlich, ladefreundlich). Beispiel A-Klasse.
Und da würde ich mir einfach wünschen, dass sie sich zuvor auch mit der Thematik dezidierter auseinandersetzen, als nur das Gewäsch aus der Tagespresse zur Meinungsbildung heranzuziehen.
Naja, die Punkte Preis, Größe, Reichweite, Verbrauch lassen sich ja ziemlich schnell abklären. Feinheiten zu diskutieren, bis der Arzt kommt, macht halt eher Technikaffinen Spaß. Da sind Frauen - noch - in der Minderheit. Außerdem waren Stammtische schon immer eher Männersache.
Andererseits könnten Männer dann vielleicht auch besser nachvollziehen was Frauen beim Autokauf wichtig ist
Die kommen dann doch immer gleich mit der verachtenden Bemerkung, dass Frauen ja ein Schminkspiegel wichtiger sei als die absolut notwendigen Sportfelgen in Formel-1-Optik... :lol:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: E-Mobility- User -Frauen als Gruppe in der Gesellschaft

Beitragvon katzenhexe » Di 22. Mär 2016, 11:51

... weniger Frauen wie Männer die e-autos fahren?
könnte daran liegen:
- Mangelndes Interesse, z.b. ist der Anteil der Frauen an technischen Berufen gering, z.B. Erstsemesteranteil bei Elektrotechnik 12,3 %, bei Verkehrstechnik 11,3 %
- weniger Geld zur Verfügung, Frauen verdienen 22 % weniger als Männer
- Führungspositionen, bzw. gut bezahlt Positionen sind fast nur mit Männern besetzt
- Abhängigkeit von einem rückständigen Mann, bei 69 % der Scheidungen ging die Initiative von Frauen aus
- Umgang der Gesellschaft, bzw. der Erziehung, soll immer noch Mädchen geben die von ihren Eltern die rosa Erziehung bekommen

Frauen und Männer sind in erster Linie Menschen, so das diese gravierenden Unterscheide nicht sein müssten.

Stelle mal die These auf:
Frauen die das Glück hatten nicht nach alten Rollenmustern aufzuwachsen sondern sich frei entscheiden konnten, die gelernt haben als selbstständige Wesen aufzutreten, die sich für Technik interessieren, sind überproportional unter E-Mobilsitinen vertreten.
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Re: E-Mobility- User -Frauen als Gruppe in der Gesellschaft

Beitragvon Nodame » Di 22. Mär 2016, 13:56

Ehm...komisches Thema.

Auch Frau hier *handheb*

Ich zähle mich aber nicht zu den e-Mobilisten, sondern zu den Technologie-Interessierten und hoffentlich zukünftige Fahrern von elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Ich habe aber die gleichen Probleme zuhause wie vielleicht andere in Beziehung lebenden, oder verheirateten Männern. Wir haben 1 Auto = es müssen beide entscheiden = ich muss Überzeugungsarbeit leisten :roll:

Jedes Mal wenn wir am Samstag Einkaufen gehen und am Supercharger in Dietlikon vorbeifahren, lasse ich eine Bemerkung fallen: "Oh, schau mal die Teslas Guck dir die Kennzeichen an, da ist einer aus Dänemark!" Manchmal bekomme ich ein Feedback wie z.B. "Hey, der blaue ist schön!" Also so langsam kommt die Begeisterung. Mein weiterer Plan ist ihm mal das Model 3 vorzustellen. So im Stil von "wenn wir wollen, könnten wir uns den auch leisten". Er vertraut mir da, dass ich mich ausgiebig informiere. Und er weiss, dass ich das tue ;)

Sonst bringt's katzenhexe auf den Punkt.

Ich lese aktuell gerade vieles über Gender-Probleme in vielen Blogs. Von Feministinnen, die nicht rational handeln (Ban the word "bossy"..rly? :| ) bis zu Männerblogs, die den Frauen (namentlich vor allem Feministen) die Schuld daran geben, dass die Gesellschaft zu Grunde geht, da sie weder heiraten, noch in einem sinnvollen Alter Kinder kriegen (wenn überhaupt!). Und wenn sie heiraten, dann nur um sich vom Mann scheiden zu lassen und ihn vor dem Scheidungsrichter bluten zu lassen. Für die ganz extremen unter ihnen existiert die Frau nur wegen ihrer Fähigkeit Kinder zu kriegen. Sie hat schon rein aus ihrer biologischen Natur aus zu wenig Hirn für was anderes. Es werden Autoren zitiert, die vor mehr als hundert Jahren Bücher geschrieben haben wo die Frau als Halbmensch oder einer eigenen Kategorie Mensch zu geordnet wird, die klar minderwertiger ist als der Mann. Tjah, Frauen sind erst seit den 60ern so langsam frei zu machen was sie wollen, da verwundert's mich jetzt nicht, dass die Unis voller Psychologiestudetinnen sind und nicht voller Ingenieurinnen. Das braucht mehr Zeit.

Ich gebe zu der Thread ist sozusagen "clickbait" für mich. Aber ich bin weder entrüstet noch verwundert, dass hier nicht so viele Frauen zu gegen sind. In vielen Foren (ausser Haustierforen oder sonstige Frauenforen) sind überwiegend Männer unterwegs. Das Internet allgemein ist sehr männlich. Vor allem wen man sich für eher technische Themen interessiert. Will nicht heissen, dass ich davon was verstehe, aber ich würde beim Coiffeur lieber in einem c't blättern als in einer Brigitte/Vogue/etc. und gehöre damit definitiv zur Minderheit der Frauen. Vielleicht sind es ein paar Generationen später mehr als heute.

P.S. ich bin weder hardcore Feministin noch Männerrechtlerin. Ich bin neutral. Für mich sind Menschen Menschen, egal woher sie kommen oder was zwischen den Beinen bammelt oder eben nicht. Das Thema Frauen vs. Männer ist einfach nur.... :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
Zuletzt geändert von Nodame am Di 22. Mär 2016, 18:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: E-Mobility- User -Frauen als Gruppe in der Gesellschaft

Beitragvon AbRiNgOi » Di 22. Mär 2016, 17:38

Hallo allesamt! Für gewöhnlich schreibt mein Mann unter diesem Benutzernamen. Dabei bin ich als seine Frau "mitgemeint" - der Benutzername ist aus unser beider Vornamen zusammengesetzt. Ein Elektroauto zu fahren ist uns beiden ein Anliegen. Die Teilnahme an diesem Forum sagt nichts darüber aus, wie viele Frauen Elektroauto fahren oder sich dafür interessieren. Das Interesse ist in unserem Bekanntenkreis bei Frauen und Männern vorhanden. Als mein Mann bei uns in der Pfarre einen Männerabend zum Thema "Elektromobilität" leitete, haben sich mehrere Frauen bei mir beklagt, dass sie auch gerne dabei gewesen wären. Vor kurzem fand ich mich bei einer Veranstaltung auf einem Tisch mit zwei Frauen und einem Mann ein. Die beiden Frauen waren sehr interessiert, als ich erzählte, dass ich die 150km mit Elektroauto angereist war. Der Mann meinte: "Reichweite von 120 bis 150 km - das ist ja kein Auto" und wechselte an einen anderen Tisch.

Das Forum ist aus meiner Sicht vor allem ein Austausch über Erfahrungen. Oft geht es um technische Fragen, aber nicht nur. Dass im technischen Bereich mehrheitlich Männer aktiv sind, könnte jetzt durch Sozialstudien belegt oder hinterfragt werden ist aber irgendwie ein gesellschaftliches Faktum, das sich nur langsam wandelt. Ich bin dankbar, dass mein Mann die Vernetzung im Forum übernimmt, weil wir schon viele nützliche Informationen daraus gezogen haben. Mir fehlt für so etwas die Zeit und bei den technischen Fragen das Know-How. Ich bin weiters total froh über den going-electric-Routenplaner, den ich seit einem Jahr selbst benütze, um weitere Fahrten zu planen. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass dieses Forum ein solch nützliches Tool ist... Wo sonst könnte man sich auf einem solchen Pioniergebiet austauschen?

Und ja, für mich ist es immer noch Pioniergebiet. Das merke ich an vielen Rückmeldungen im Familienkreis - wo schon mehrere auf die nächste Generation von Elektroautos mit höherer Reichweite warten. Unsere Art Urlaub zu machen, ist für andere doch noch sehr schwer vorstellbar. In den knapp drei Jahren, in denen wir ein Elektroauto benutzen - und seit Ende 2013 besitzen wir ausschließlich unsere Zoe als Familienauto - hat sich vieles verändert. Damals gab es weitaus weniger Ladestationen und das Länger-Unterwegs-Sein war ein größeres Abenteuer als jetzt. Pionierarbeit ist es dennoch - und PR-Arbeit. Auch ich werde oft gefragt, wie es ist, Elektroauto zu fahren und stehe gerne Rede und Antwort. Ich habe es keine Sekunde bereut, dass wir auf Elektromobilität umgestiegen sind und bin gerne Werbeträger für die Sache.

Sicher war es noch eine ganz andere Nummer, vor 15 Jahren ein Elektroauto zu basteln und damit unterwegs zu sein. Diese Pionierzeit der ersten Generation war noch mehr die Zeit der Elektrik-Freaks. Auch heute sind diese aktiv - das merke ich, wenn wir an Zoe-Treffen teilnehmen :P - tauschen sich gerne über ihre Erfahrungen aus, und das ist meiner Meinung nach der Grund, warum dieses Forum so techniklastig anmutend. Noch wesentlicher erscheint mir allerdings die gegenseitige Stärkung, die im Forum möglich ist. Wer heute ein Elektroauto fährt, tut dies aus tiefster Überzeugung und es ist ihm/ihr ein großes Anliegen. Da kann es schmerzen, wenn einem Meldungen wie: "Das ist ja kein Auto!" entgegenblasen. In diesem Sinne tut es gut, Zugang zu einer communitiy von Gleichgesinnten zu haben. Meiner Meinung nach ist dies eins der ausschlaggebenden Punkte, warum´s diesmal zu funktionieren scheint mit der Vermehrung der Elektroauto-Fahrer_innen im Vergleich zu früheren Versuchen vor dem Einzug des Internets in den Alltag... und diese Stärkung können gewiss Männer und Frauen brauchen...

In diesem Sinne: Vernetzt Euch weiter! Danke für Euren Einsatz! Bigi
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