E-Kennzeichen ad absurdum?

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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon Toumal » Do 15. Jun 2017, 05:21

Langsam aber stetig hat geschrieben:

Ich frage mich aber, warum so ein Auto ein E-Kennzeichen bekommt.


Weil jeder elektrische Ampelstart wichtig ist :lol:
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon TobsCA! » Do 15. Jun 2017, 18:58

Hier in der Region Stuttgart sehe ich gerade immer mehr GLC 350e.
Klar sind das fast alles Werkswagen, aber dickes SUV inkl. kostenlosem Parken in Stuttgart und Region klingt für viele attraktiv.
Ich vermute stark das die erst als Gebrauchtwagen dann eine Steckdose sehen, ausser es gibt im Werk nahe dem Eingang Säulen.
Und wenn dann reicht es vermutlich für sagenhafte 20-30 km.
Wenn es denn wenigstens 40-50km wären die die Kisten schaffen. Elektrisch rein und raus aus der Stadt. Gemütlich zuhause laden. Aber so gehts grad mal rein, und dann wahrscheinlich noch mit 3,7kw an die 22kw Säule.


Ich fahre jetzt noch 2-3 Jahre meine kleine Zoe und schauen mal was es dann als jungen Gebrauchten so gibt.

MfG
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon umrath » Fr 16. Jun 2017, 18:31

Der einzig wirklich positive Effekt des E-Kennzeichens: Die Leute realisieren zunehmend, dass Elektroautos existieren und man damit wirklich fahren kann.

Ich habe übrigens heute (nach gut 2 Monaten) mit meinem IONIQ die 10.000 km erreicht.
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon Elektro-Bob » Sa 17. Jun 2017, 08:54

VW ist Meister im paßgenauen Auslegen der Bestimmungen (die man zuvor dem Minister in die Feder diktiert hat)

Ja, sehe ich auch so, Autos mit Auspuff dürften kein E-Kennzeichen erhalten. Setzen, 6, Herr Bundesverkehrsminister.
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon meisterlind » Sa 17. Jun 2017, 17:30

Autos mit Auspuff sind keine E-Fahrzeuge!


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Geladen mit 77% PV und 23% Naturstrom. PV mit ca. 9 kWp, 83% Autarkie.
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon Karlsson » Sa 17. Jun 2017, 19:29

Ich würde das E-Kennzeichen nur PHEV mit >50km elektrischer Reichweite geben und das auch nur wenn der E-Motor den Hauptantrieb darstellt, und mehr Leistung als der Verbrenner hat.
Damit würden die meisten PHEV leer ausgehen.
Ab 2020 dann E-Kennzeichen für PHEV erst mit >100km elektrischer Reichweite. Da gäbe es derzeit nur den i3.
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon Elektro Bim » So 27. Aug 2017, 10:47

Hallo zusammen,

ich muss mich vielen hier anschließen und ganz klar sagen, es ist eine Schande das die ganzen dicken Verbrennerfahrzeuge ein "E" Kennzeichen erhalten, nur weil Sie zusätzlich eine Ladesteckdose haben um Ihren elektrischen Haushalt besser zu regeln.
Wenn das Verhältnis von elektrischer zu fossiler Reichweite 80/20 wäre, dann wäre dies in Ordnung. So wie es momentan läuft jedoch nicht.
Als nächstes blockieren dann diese Herrschaften die wenigen E Parkplätze und machen es dann anderen "reine" E Fahrern schwerer von A nach B zu kommen.
Wieder ein klarer Fall von Politik versagen und dessen Regulierung.
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon Helfried » So 27. Aug 2017, 10:54

Elektro Bim hat geschrieben:
Als nächstes blockieren dann diese Herrschaften die wenigen E Parkplätze und machen es dann anderen "reinen" E Fahrern schwerer


Das Phänomen ist leider sattsam bekannt. Viele Audi- und Hybrid-Fahrer dementieren es aber interessanterweise.
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Re: E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon zoppotrump » So 27. Aug 2017, 11:04

Ich habe einen solchen PHEV mit E-Kennzeichen, der gerade mal 30km rein elektrisch schafft und seit ich ihn besitze fahre ich in der Stadt immer rein elektrisch, weil ich die Abgase aus der Stadt raus halten möchte. Die Stadt in der ich wohne, ist deutlich kleiner als 30km, passt also locker.
Nun steinigt mich für dieses Verhalten! ;)
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E-Kennzeichen ad absurdum?

Beitragvon fbitc » So 27. Aug 2017, 11:25

Elektro Bim hat geschrieben:
Als nächstes blockieren dann diese Herrschaften die wenigen E [url]Parkplätze[/url] und machen es dann anderen "reine" E Fahrern schwerer von A nach B zu kommen.


Merkst was ?
Grüße Frank
Twizy, Zoe,Leaf,Outlander PHEV,I3Rex
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