E-Auto - Landleben - wie würdet Ihr das lösen?

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Re: E-Auto - Landleben - wie würdet Ihr das lösen?

Beitragvon Kermit » Do 28. Sep 2017, 10:58

Einfach überall eine 11 oder 22kw Wallbox hinstellen, der Aufpreis ist doch minimal.

Dann stellst du alle Wallboxen auf 3.7 kw maximale Ladeleistung. Das können doch eignetlich alle. Wenn jetzt einer mal schnell Laden muss braucht er nur kurz seine Wallbox umstellen. Das können viele ja auch z.B. bequem per App. Aber es ist kein umparken nötig, und das Absprechen hält sich in Grenzen, wenn z.B. sonst keiner da ist.
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Re: E-Auto - Landleben - wie würdet Ihr das lösen?

Beitragvon kub0815 » Do 28. Sep 2017, 11:23

Jochen2003 hat geschrieben:
Vielen Dank für die Tipps, was der Hausanschluss hergibt muss ich dann noch mal über unseren Versorger feststellen lassen und dann entsprechend Planen und Ausbauen, erstmal werde ich dann die passenden Kabel verlegen 5x6mm² damit ich auf der sicheren Seite bin für die Zukunft.


Wie lang schätzt du den das die Leitungen sind vom Schaltkasten zum Stellplatz?
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Re: E-Auto - Landleben - wie würdet Ihr das lösen?

Beitragvon kub0815 » Do 28. Sep 2017, 11:48

Kermit hat geschrieben:
Einfach überall eine 11 oder 22kw Wallbox hinstellen, der Aufpreis ist doch minimal.

Dann stellst du alle Wallboxen auf 3.7 kw maximale Ladeleistung. Das können doch eignetlich alle. Wenn jetzt einer mal schnell Laden muss braucht er nur kurz seine Wallbox umstellen. Das können viele ja auch z.B. bequem per App. Aber es ist kein umparken nötig, und das Absprechen hält sich in Grenzen, wenn z.B. sonst keiner da ist.


Minimal finde ich das nicht. Für jede WB brauchst du einen eigen FI und Kabel zur Wallbox. Das summiert sich. Ich würde da glaube ich 2*11kw und 2*3,7kw machen. Das ich an jeden der stellplätze die wahl habe ob schnell oder langsam geladen werden kann.
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Re: E-Auto - Landleben - wie würdet Ihr das lösen?

Beitragvon AndiH » Do 28. Sep 2017, 12:12

Mein Vorschlag:

- Alle gleich behandeln, sonst gibt es später Ärger mit Prioritäten

- Umparken damit man laden kann ist Mist, es wird immer dann notwendig werden wenn es Nachts kalt ist und regnet

Dazu also verfügbare Leistung durch 3 Teilen und zu den Parkplätzen legen. Die "Eigentümer" der Parkplätze können sich dann absprechen bzw. die Leistung aufteilen.

Gruß

Andi
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Re: E-Auto - Landleben - wie würdet Ihr das lösen?

Beitragvon Priusfahrer » Do 28. Sep 2017, 12:28

Jochen2003 hat geschrieben:
Vielen Dank für die Tipps, was der Hausanschluss hergibt muss ich dann noch mal über unseren Versorger feststellen lassen und dann entsprechend Planen und Ausbauen, erstmal werde ich dann die passenden Kabel verlegen 5x6mm² damit ich auf der sicheren Seite bin für die Zukunft.


Das brauchst Du nicht. Wenn Du keine Wandlermessung hast, dann sind 43KW das Maximum. Wenn die Anlage älter ist, dann eher weniger.
Wie hoch ist der Hausanschluss denn abgesichert? 3x63A wären die besagten 43KW.

Bei 6 Personen im Haus musst Du allerdings mindestens 20KW Spitzenleistung für Hausgeräte einrechnen (Herd, Boiler, Fön, Waschmaschine, Trockner, Saugstauber, Flat, Kaffeemaschine,...)

Dann wird es mit 3x3,7KW und 1x11KW nämlich schon recht knapp.

Wer wirklich mal schnell dringend viel Strom braucht, muss halt zu einem Schnelllader fahren. Ich gehe davon aus, dass auch in Eurer Nähe in den nächsten Jahren sowas gebaut werden wird, falls nicht schon vorhanden.

Ich wollte nur anmerken, dass man mit 3,7KW zwischen Abends 18 Uhr und Morgens 7 Uhr über 40kWh laden kann. Das muss man erstmal an einem Tag verfahren. Auch wenn in Zukunft Fahrzeuge mit 50-100kWh Akku bei Dir stehen werden, so muss man sicher nicht jeden Tag den kompletten Akku vollladen, oder?
Wer eher bremst fährt länger schnell (ohne nachzuladen)
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Re: E-Auto - Landleben - wie würdet Ihr das lösen?

Beitragvon Eckhard » Sa 30. Sep 2017, 08:12

Wohnen auch auf dem Land. Haben 2 Elektroautos. Keine Verbrenner mehr.

Wir haben 2 einzeln mit 16A abgesicherte Schukosteckdosen im Carport wo die Autos täglich laden. Dann eine CEE 16 + 32 A Dose + 1 Schukosteckdose in der Tenne.
Dazu einen Juice Booster 2 mit Adapter für 16+32. Der Tesla kann über seinen Ziegel an die CEE 16.

So haben wir zwei Schnellader fürs schnelle Laden. 2 langsame fürs normale Laden und eine in Reserve.

Da unser Hausanschluss mit 63A abgesichert ist können wir 48A für die Schnelllader bereitstellen und haben dann noch 15A für die Schukodosen und restlicher Bedarf.
D.h. 3 Autos können problemlos laden. Da unser i3 und das Model S nur 11 kW Ladeleistung haben können 4 parallel laden.

Der Vorteil einer mobilen Ladebox wie der Juice Booster ist. Man ist flexibler und kann sie mit in den Urlaub nehmen.
BMW i3 94Ah, Wärmepumpe, CCS, SHZ, Parkassistent, Comfort Paket, Business Package, seit 28.04.17
Tesla Model S75, Schiebedach, Premium-Ledersitze, seit 16.6.17
http://emobilitytoday.de Mein Reiseblog für elektrisches Reisen
Eckhard
 
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Re: E-Auto - Landleben - wie würdet Ihr das lösen?

Beitragvon Kelomat » Sa 30. Sep 2017, 17:14

Wir haben 4 E-Autos. 2x Berufstätig 2x Pensionist. Nur sind die täglichen kM-Leistungen so gering das wir selten Laden müssen. 2 Autos werden so 1-2x in der Woche geladen. Die anderen 1-2x im Monat.

Jeder Stellplatz hat eine Steckdose. So kann jeder Laden aber nicht gleichzeitig da es unser Inselwechselrichter (Batteriespeicher im Keller) nicht hergibt.

Für unseren Leaf (die höchste Km Leistung in der Woche und somit am häufigsten Laden) hab ich schon ein kleines Lastmanagment gebastelt um jederzeit (ohne nachzudenken) Laden zu können.


Meine grundsatzfrage an Jochen: müssen alle Täglich Laden?
Wenn ich es bei uns neu aufbauen müsste: jeder bekommt eine 11kW Wallbox und die Phasen werden durchgewechselt (wenn er ein E-Auto bekommt) + Lastmanagment vorbereitet (=Netzwerkkabel mitverlegen)
Hauptauto: Nissan Leaf 2012er mit isolierter Heizung
Zweitauto (Von meiner Frau): Citroen Saxo Elektro mit Lithiumakkus
Sonst keine fossile Dreckschleuder zur Fortbewegung ;)

Strom kommt von der PV-Anlage ca. 15kW mit Speicher im Keller
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