E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

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Re: E-Auto in der Presse (diesmal NWZ)

Beitragvon harlem24 » Mi 28. Okt 2015, 12:10

Ziemlich strange der Typ...
Aber hey, mit der Zeit stirbt diese Generation zwangsläufig aus...;)
Gruß

CHris

Wenn Ihr Euch für Fotografie interessiert, schaut doch mal im http://forum.digitalfotonetz.de vorbei.
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Re: E-Auto in der Presse (diesmal Fuldaer Zeitung)

Beitragvon LiquidCrystal » Do 29. Okt 2015, 00:25

eW4tler hat geschrieben:
Hier ist noch ein toller Bericht, wo sich einer richtig Mühe mit der Recherche gegeben hat: :x

Das Automobil, das niemand will
http://www.rolandtichy.de/gastbeitrag/d ... mand-will/

Neben der Elektromobilität, bekommt auch noch Wind und PV sein Fett weg...

Highlights:

Benzin [...]gehört zu den Kohlenwasserstoffen, die in der Erdkruste reichlich vorhanden sind.

Ressourcenknappheit? Welche Ressourcenknappheit?!

Denn Energie lässt sich wesentlich besser in Form von chemischer Energie transportieren als in Form elektrischen Stroms durch Kabel.

Dieser Satz bedeutet im Kontext absolut gar nichts, da der gesamte Artikel sich nur auf Energiedichte fokussiert, die jedoch absolut 0 ausschlaggebend beim Transport von Energie als elektrischer Strom ist. Da zählt Effizienz durch möglichst geringen Energieverlust beim Transport und anschließenden Gebrauch, und eigentlich sollte jeder in der Schule gelernt haben, dass Umwandlung von einer Form von Energie in eine andere immer mit Verlusten einhergeht.

Die Energiedichte von Wind ist schwach.

Die Energiedichte von Wind, soso. Weil, ähh, Wind ist ja bekanntlich ein Energieträger! 50 Kilowattstunden pro, ähh, Kubikmeter Wind :lol:

Weil ein einzelnes Windkraftwerk nicht besonders viel Strom liefert, zerstören bereits Abertausende von ihnen die Landschaft

Ehrlich gesagt habe ich nie verstanden, warum Windräder angeblich die Landschaft "verschandeln", aber vielleicht bin ich einfach noch nicht alt und zynisch genug dafür ;)

Der erzeugte Strom muss schließlich zum Verbraucher übertragen und dort wieder umgewandelt werden in Bewegung, Wärme oder was gerade gebraucht wird. Dabei geht auch viel Energie verloren. Unter Effizienzgesichtspunkten sind solche Anlagen also eine ziemlich dumme Angelegenheit, weshalb sie auch nur dank großzügiger Subventionierung mittels Zwangsabgaben gebaut werden.

Der Absatz kriegt den Preis für das mit Abstand Dümmste, was ich jemals im Internet auf Deutsch lesen durfte. Denn, wie wir alle wissen, muss Strom aus Kohle- und Gaskraftwerken bekanntlich nicht mehr umgewandelt werden, wenn man ihn in zuhause in Bewegung oder Wärme umwandeln will! Ist schon praktisch, dieser Zauberstrom aus den fossilen Brennstoffen!

Und zu guter Letzt:
Strom läßt sich nicht speichern.


Anscheinend schreibt dieser Herr Tichy regelmäßig für die Blöd. Und die Autoren auf seiner Webseite wohl auch, von der "Textqualität" her zu schließen :roll:
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