E-Auto als Hausspeicher

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Re: E-Auto als Hausspeicher

Beitragvon Markuswin » Di 8. Sep 2015, 20:04

Danke Guy,

klare Aussage, ich kann damit leben.
Man kann wohl aktuell noch nicht alles auf einmal haben.
Vor 10 Jahren als ich meine erste PV Anlage installiert habe, wusste auch noch keiner ob das eine tolle Idee ist.
Aber die Idee war eine sehr gute :-)
In 10 Jahren habe ich Strom zum verschenken, dann wirds richtig interessant.
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Re: E-Auto als Hausspeicher

Beitragvon p.hase » Di 8. Sep 2015, 20:15

einfach noch einen kleinen tracker machen, aufladen, runterfahren. fertsch.
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Re: E-Auto als Hausspeicher

Beitragvon TJ0705 » Mi 9. Sep 2015, 07:23

Eine solche Manipulation würde bei der nächsten Inspektion sowieso auffliegen. Die Autos petzen ja so ziemlich alles bei der Gelegenheit. Und sicherlich steht in den Verträgen irgendwas, daß so eine Verwendung nicht erlaubt ist. Der Ärger wäre also vorprogrammiert.

Mich hat das Thema mal für meinen Leaf interessiert, aber letztlich sind die Entladeleistungen da bisher eh noch ziemlich begrenzt, wenn ich mich recht erinnere. Deshalb habe ich mir lieber einen extra Leaf-Akku ins Haus gestellt. Der läßt sich dann als Hausakku wirklich vollwertig nutzen.

Wenn es nur darum geht über Nacht einen niedrigen Grundverbrauch zu decken, läßt sich das für ganz schmales Geld mit ein paar Leaf-Akkuzellen, einem Ladegerät und einem kleinen Inverter lösen. Mehr als knappe 1.000 Euro muß man dafür nicht ausgeben. Im Anhang einmal 1,5 kWh und 9 kWh Kapazität, entspricht ca. 1,1 kWh und 7 kWh enhnehmbar. Wenn teurer, dann sollte es imo auch richtig was können und möglichst natürlich auch nicht den halben Tag unterwegs sein. ;-)

Grüße Dirk
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Re: E-Auto als Hausspeicher

Beitragvon bm3 » Mi 9. Sep 2015, 07:48

ja gut, der Clou daran ist aber nun mal ohnehin vorhandene E-Fahrzeuge einbeziehen zu können. dahin sollte der Weg doch führen ?
Bei mir zuhause ist es ja ganz ähnlich, ich habe das recht günstig mit NiMH-Zellen des Vectrix-Rollers hinbekommen und beziehe jetzt jeweils einen Vectrix sozusagen immer abwechselnd als "rollbaren Speicher" und über DC/DC-Wandler angekoppelt für einige Zeit in den Keller gerollt ein, während ein zweiter gefahren wird. Ich hätte auch noch eine dritten, falls das nicht ausreichen sollte :D , neben meinen gut 5kwh Ersatz-NiMH-Zellen die als Grundspeicherkapazität dienen. :lol:
Ich war halt bisher noch nicht bereit dazu nach Norwegen zu reisen um dort gebrauchte Leaf-Zellen abzuholen.
Mit der NiMH-Beschaffung konnte ich das (für mich) einfacher und wahrscheinlich auch noch kostengünstiger lösen.
Generell ist aber auch wichtig ob ein E-Fahrzeug-Speicher denn überhaupt vom Hersteller auf genügend Zyklen ausgelegt wurde,im Eigenheim kommen da ja auch schon über 300 Zyklen im Jahr zusammen und man möchte ja nicht im übernächsten Jahr schonwieder anfangen einen neuen Akku zu suchen, wie teilweise bei den Bleizellen... :mrgreen: .
Ich denke die LG Chem Zellen (Renault) sind bei der Zyklenfestigkeit jedenfalls besser einzustufen als beispielsweise die AESC-Zellen (Nissan).
Generell, wenn eine Hersteller mit 200000km Fahrleistung bis zu 80% Restkapazität kalkuliert hat sind rechnerisch bei einem Akku mit um die 20 nutzbaren kwh "nur" etwa 1500 volle Ladezyklen dafür erforderlich , also entspricht "nur" 5 Jahren an ausschließlicher Nutzung im Eigenheim.
Es gibt durchaus aber schon Hersteller die ihre Hausspeicher mit den LG Chem-Zellen bestücken, also müssen diese zumindest das Potential für mehr haben.
Unabhängig davon dass der Zoe leider der dazu notwendige Anschluss fehlt wird ein Statement von Renault und / oder der Akku-Vermieterin dazu vermisst.
Aber auch bei Fahrzeugen mit DC-Ladeanschluss und dann angebotener externer Steuerung und Wechselrichter ist das Potential lange noch nicht ausgeschöpft. Das könnte von den Herstellern mit geringfügig mehr Elektronik im Fahrzeug wesentlich kostengünstiger und mit AC-Anbindung direkt ans Hausnetz gelöst werden.
Nur ist das bisher noch kein Hersteller für die Kunden angegangen, es gibt wohl entsprechende Forschung dazu.
Aber selbst Tesla hat sich da bisher schön zurückgehalten es in die Serie zu bringen, wobei das bei Tesla auch andere Gründe haben mag. Hier könnte man am SUC laden und den kostenlosen Strom für eine Woche nachhause fahren. ;)

Viele Grüße.

Klaus
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Re: E-Auto als Hausspeicher

Beitragvon TJ0705 » Mi 9. Sep 2015, 08:17

Hi Klaus,

klingt ja auch interessant mit Deinen vielen Vectrixen. ;-) Ich habe es nicht so mit Zweirädern, aber der Roller gefällt mir auch.

Also mein Nissan Akku kam nahezu frei Haus. Aber so viel Glück wird man kaum ein zweites mal haben. 2.000 Euro hat er mich gekostet und ein bisschen was für den Transport. 83 Euro/kWh sind schwer zu schlagen. :-)

Das mit der Haltbarkeit sehe ich wesentlich optimistischer als Du. Wenn er selbst im harten mobilen Einsatz trotz Erschütterungen, Temperaturschwankungen und viel stärkerer elektrischer Belastung als bei mir zu Hause mindestens 3.000 Zyklen hält, und dann noch immer ca. 50% Kapazität hat, wird er hier bei mir zu Hause sicherlich noch länger halten. Die meiste Zeit werden ihm gar keine ganzen Zyklen abverlangt, und die Entnahme sind immer nur ein paar kW, nicht wie im Fahrbetrieb...

Kurz: Alles unter 10 Jahren würde mich schwer enttäuschen und halte ich nach den bisherigen Erfahrungen der Leaf-Fahrer für praktisch ausgeschlossen. Ich erwarte eher 20 Jahre von ihm und bin da froher Dinge.

Grüße Dirk
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