Diesel-Renaissance durch die amerikanischen Hersteller?

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Re: Diesel-Renaissance durch die amerikanischen Hersteller?

Beitragvon Rudi L » Do 18. Jan 2018, 15:52

Odanez hat geschrieben:
Den wollen die Amerikaner aber nicht. Sonst wäre der Toyota Hilux dort seit vielen Jahrzehnten der Renner.


Stimmt, die sind zu klein und verhältnismäßig teuer.

Vermutlich kommt da noch was für die US Kundschaft. Ähnlich wie der VW Atlas, ein Midsize SUV mit LowTech, dafür billig. Wers mag.
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Re: Diesel-Renaissance durch die amerikanischen Hersteller?

Beitragvon Odanez » Do 18. Jan 2018, 15:57

Bestimmt, Toyota hat ja auch den Tacoma für den US Markt gemacht, der kommt dort auch relativ gut an, ist halt wieder nur ein Benziner
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Re: Diesel-Renaissance durch die amerikanischen Hersteller?

Beitragvon motion » Do 18. Jan 2018, 17:29

Rita hat geschrieben:
fette Karren für fette Deppen!!!

die überdimensionierten Karren passen doch zu den überwiegend verblödeten Amis

90 % sind ungebildet und fett....

oder ganz hart ausgedrückt von 10 Amis sind 12 blöd .... 6 weiße und 8 schwarze... :lol: :roll:

Rita


Definiere überdimensioniert. Im Sinne der Größe, dem Preis oder einfach der Leistungsfähigkeit?

Ich hätte kein Problem mit einem Porsche 918 Spyder vor den Bioladen zu fahren und würde dabei auch kein schlechtes Gewissen haben. Zumal ich mich rein pflanzlich ernähre.

Aber ja, manche gehen respektlos mit den Ressourcen um, schade um das Auto. :|



Wäre ich am Steuer würde ich einfach nur happy sein und trotzdem kein Idiot! Und fett bin ich auch nicht.
Aber wird so schnell nicht passieren, mir fehlen 1,5 Millionen €. :roll:
Zuletzt geändert von motion am Do 18. Jan 2018, 22:38, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Diesel-Renaissance durch die amerikanischen Hersteller?

Beitragvon Rudi L » Do 18. Jan 2018, 17:36

Spätestens wenn die Akkutechnologie soweit ist, daß adäquate Reichweiten und Ladezeiten vergleichbar mit Tankzeiten sind wird der Elektroantrieb ähnlich re­üs­sie­ren wie vor 25 Jahren der Diesel.

Denn der Diesel hat den Vorteil, daß er relativ sparsam ist, dabei leistungsstark und gleichzeitig hohe Reichweiten erzielt. Die ersten beiden Attribute finden sich auch beim Elektroantrieb. Nur die Reichweite und die Ladezeiten vereiteln die Verbreitung.

Der Preis wird zwar auch noch ausschlaggebend sein, aber ein Turbodiesel war auch deutlich teurer als ein vergleichbarer Benziner.
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Re: Diesel-Renaissance durch die amerikanischen Hersteller?

Beitragvon Karlsson » Do 18. Jan 2018, 18:43

kub0815 hat geschrieben:
Willst du anderen immer vorschreiben was Sinn für sie zu haben hat Wiese?

Ganz bestimmt nicht. Aber wenn es anderen Schaden zufügt, besteht da schon Bedarf, etwas zu ändern.
Das sind nicht die großen Autos. Wenn es Jemand schaffen sollte, die sparsam zu bauen - no problem. Aber ein hoher CO2 Ausstoß schadet uns allen und deshalb ist es wichtig, dass Treibstoffe und Ressourcen nach CO2 besteuert werden, um dem ungehemmten Verbrauch etwas Einhalt zu gebieten. Das funktioniert natürlich nur wenn der Preis bei Verschwendung auch wehtut.
Auf diese Weise wird Niemandem etwas konkret verboten, es wird aber in die richtige Richtung gelenkt.

Diesel könnten in den USA populärer werden, wenn Trump es schafft, die Emissionsgesetze zu lockern. Finde ich etwas verlogen, dass da VW MItarbeiter in den Knast gehen wegen Modifikationen, die in der Realität nicht zu höheren Emissionen als die der legalen Mitbewerber führen, aber solche Vögel hier mit unendlich viel größeren Emissionen scheinen toleriert zu werden:



Wer sich mit so einer Kiste vor eine Gruppe Rennradfahrer setzt und die einnebelt, ist das meiner Auffassung nach eine vorsätzliche Körperverletzung, also ein Straftatbestand.
Und da möchte ich den Menschen tatsächlich vorschreiben, dass sie Straftaten zu unterlassen haben.
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Re: Diesel-Renaissance durch die amerikanischen Hersteller?

Beitragvon Rudi L » Do 18. Jan 2018, 18:49

Ich glaube nicht, daß Coal Rolling in den USA erlaubt ist, weil Du dafür eine Veränderung am Motor vornehmen mußt.

Eine CO2 Steuer kommt doch indirekt, oder als was siehst Du die strengen Vorgaben ab 2021? Die werden zahlen müssen und das wird auf die Produkte umgelegt.
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Re: Diesel-Renaissance durch die amerikanischen Hersteller?

Beitragvon Karlsson » Do 18. Jan 2018, 18:58

Rudi L hat geschrieben:
Eine CO2 Steuer kommt doch indirekt, oder als was siehst Du die strengen Vorgaben ab 2021?

Das sind Pauschalbeträge, da zahlt man einmal und kann dann umgehemmt raushauen, ist ja Flatrate.
Die Energiesteuer ist die CO2 Steuer. Aber entgegen den Brüsseler Vorgaben werden Kraftstoffe bei uns nicht nach Energie oder CO2 besteuert, sondern der Preis, um CO2 auszustoßen ist bei Diesel deutlich geringer. Das ist kein gutes Signal.

Rudi L hat geschrieben:
Ich glaube nicht, daß Coal Rolling in den USA erlaubt ist

In einer Doku sagten die, dass es nicht verboten sei. Den Wahrheitsgehalt kenne ich natürlich nicht. Wobei die Vorgaben in den Staaten wohl unterschiedlich sind und die Hersteller erfüllen deshalb alle die kalifornischen Vorgaben - weil dann kann man die Fahrzeuge in allen Staaten verkaufen.
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Re: Diesel-Renaissance durch die amerikanischen Hersteller?

Beitragvon Rudi L » Do 18. Jan 2018, 19:01

Du kannst eine CO2 Steuer oder Energiesteuer nur einführen wenn Du adäquate Alternativen hast. Ansonsten ist das schlicht Erpressung.

Denn, wenn wer viel fahren muß dann ist ein Diesel immer noch die erste Wahl. Und das Auto muß einen gewissen Langstreckenkomfort haben, sonst werden Reisen mühevoll. Da lande ich automatisch bei einer Limousine oder SUV.

Gäbe es das z.B. schon elektrisch und zu einem vernünftigen Preis, dann würde ich Dir zustimmen.
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Re: Diesel-Renaissance durch die amerikanischen Hersteller?

Beitragvon Karlsson » Do 18. Jan 2018, 19:09

Rudi L hat geschrieben:
Du kannst eine CO2 Steuer oder Energiesteuer nur einführen wenn Du adäquate Alternativen hast.

Die Steuer gibt es doch längst, hat es immer gegebeb. Hieß früher Mineralölsteuer und jetzt Energiesteuer.
Alternativen zu Autos mit großen Motoren gibt es ebenfalls - Autos mit kleinen Motoren. Die sind sogar billiger.
Abgesehen davon ging es mir vor allem um die Ungleichbehandlung von Benzin und Diesel. Wenn man das gerade rückt heißt das nicht, dass es am Ende zu mehr Steuer führen muss. Man kann ja in einer sochen Höhe nach CO2 besteuern, dass gebau so viel eingenommen wird wie vorher auch. Nur ist Benzin dann etwas billiger und Diesel etwas teurer.

Rudi L hat geschrieben:
Da lande ich automatisch bei einer Limousine oder SUV.

Eine Limousine ist doch super. Schön windschnittig, das schont Umwelt und Geldbeutel. Da hast Du ja selbst die Alternative genannt, durch die man das bekloptte SUFF nicht braucht.

Im Video, das ich oben verlinkt habe, sagen sie ab 2:40, dass die Regierung dagegen nichts machen könne und dass es nicht verboten wäre.
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Re: Diesel-Renaissance durch die amerikanischen Hersteller?

Beitragvon Rudi L » Do 18. Jan 2018, 20:08

ich kann mir schwer vorstellen, daß eine Manipulation am Motor, die das Abgasverhalten verschlechtert, in den USA nicht verboten ist. Denn dann wären die VW Manager ja zu Unrecht eingesperrt worden.
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