Die Tiere werden weniger

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Re: Die Tiere werden weniger

Beitragvon Nik » Fr 9. Jun 2017, 08:44

Bei mir hat sich vorgestern ein Spatz - in selbstmörderischer Absicht - an der Frontscheibe das Leben genommen.
Bei 120 km/h auf der Autobahn.
Oder der Vogel hat während des Fluges telefoniert - konnte ich so schnell nicht erkennen.
Gruß Nik
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Re: Die Tiere werden weniger

Beitragvon Helfried » Fr 9. Jun 2017, 09:16

Genau das ist eines der Probleme: Konnte man sich beim Verbrenner sicher sein, dass die Vögel spätestens im letzten Moment ausweichen, stürzen sie sich nun förmlich auf das Elektro-Auto bzw. weichen nicht mehr aus, sodass man bei jedem Vogel und bei jeder Geschwindigkeit Angst haben muss.
Man muss ja auch auf den Hintermann ein wenig achten. Wenn es ein Audi ist, pickt der schnell im Heck, wenn man scheinbar grundlos bremst. Besonders dann, wenn man zuerst nur rekuperiert (Abstand zum Hintermann verringert sich ohne Bremslicht) und dann doch stärker in die Bremsen langt (mit Bremslicht).
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Re: Die Tiere werden weniger

Beitragvon Poolcrack » Fr 9. Jun 2017, 09:34

Ab einem gewisser Verzögerung (kenne den Wert in m/s² nicht) ist auch beim Rekuperieren das Aufleuchten der Bremslichter Pflicht. Dies ist im i3 und m.W. auch bei den Teslas der Fall. Wer bei leichteren Verzögerungen es nicht schafft nicht auf den Vordermann aufzufahren, fährt auch bei dessen Verschaltern auf. Von plötzlich auftretenden Motorschäden ganz zu schweigen.
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Re: Die Tiere werden weniger

Beitragvon motion » Fr 9. Jun 2017, 10:02

Hupt doch einfach.
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Re: Die Tiere werden weniger

Beitragvon Buschmann » Fr 9. Jun 2017, 10:53

Auf dem Gewässer welches bei mir am Haus entlang fließt sind hin und wieder ein paar Enten.
Wenn ich mit dem E-Auto da entlang fahre, gucken die nur paddeln aber ungehindert weiter. Wenn ich mit dem Verbrenner vorbei fahre, ist Panik angesagt und die Ente fliegen erschreckt hoch.
Die Katze vom Nachbarn flieht auch wenn ich mal mit dem Verbrenner vorbei fahre. Wenn ich mit dem E-Auto komme, legt die einen gemütlicheren Gang ein.
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Re: Die Tiere werden weniger

Beitragvon Toumal » Fr 9. Jun 2017, 11:44

Ich kann das nicht bestaetigen. Mir wurde bisher immer ausgewichen.
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Re: Die Tiere werden weniger

Beitragvon Helfried » Fr 9. Jun 2017, 11:53

Poolcrack hat geschrieben:
Wer bei leichteren Verzögerungen es nicht schafft nicht auf den Vordermann aufzufahren, fährt auch bei dessen Verschaltern auf.


Das Problem, wie ich es sehe, ist, dass sich durch zunächst leichtes Bremsen wegen eines Tieres der Abstand zum Hintermann verringert. Dadurch, dass das Bremslicht nicht leuchtet (dies kommt beim Ioniq ziemlich spät), könnte der Hintermann meinen, man wolle ihn bloß ärgern oder einbremsen, wenn er den kleinen Vogel, wegen dem man bremst, nicht sieht.

Weicht das Tier dann immer noch nicht aus, muss man scharf bremsen. Jetzt ist der Hintermann aber schon näher dran, und eine binnen Sekunden schärfer werdende Bremsung könnte ihn überfordern (ähnlich wie sogenannte Hundskurven, die im Verlauf immer enger werden, sodass das Abschätzen der möglichen Geschwindigkeit schwer fällt).
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Re: Die Tiere werden weniger

Beitragvon Keepgoing » Fr 9. Jun 2017, 12:03

Nordlicht hat geschrieben:
...das einzigste Tier bei mir hier wo ich ein "Lernprozess" feststellen kann, ist unser Marder.


xD
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Re: Die Tiere werden weniger

Beitragvon Marienkarpfen » Fr 9. Jun 2017, 12:04

Ich kenne das nur von den Tauben bei uns vor dem Bäcker. Die schauen einen doof an und bleiben partout auf der Straße, picken gemütlich, baden in Pfützen...
Ich meinte schon ein paar überrollt zu haben, habe aber noch keinen taubenfladen gesehen. Bestimmt brüten die jetzt in meinem radkasten. :P
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Re: Die Tiere werden weniger

Beitragvon Buschmann » Fr 9. Jun 2017, 12:09

Toumal hat geschrieben:
Ich kann das nicht bestaetigen. Mir wurde bisher immer ausgewichen.


OK; bei mir sind das runde 500m Schlackeweg von der Strasse bis zum Haus an besagten Bach und einem Teich entlang. Da fährt man sowieso fast Schritttempo. Da ist ein E-Auto deutlich leiser gegenüber einem Verbrenner.
Ist auch immer wieder angenehm auf dem Weg die Scheiben runter zu fahren und den Vögeln zuzuhören.

Wenn die Tier partout nicht weggehen wollen, einfach langsam weiter rollen. Irgendwann gehen die schon weg. Mir ist schon mal ein Reh ins Auto gelaufen. Nicht von vorne, sondern in die hintere Tür. Ein Kratzer und eine Beule sind noch immer zu sehen. Ungünstige Stelle, lässt sich schwer ausbeulen.
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