Die Ladeleistungsdiskussion

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Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Rudi L. » So 16. Nov 2014, 00:32

MarkusD, meine Einlassungen hier sind ausschließlich aus meiner Sicht und basieren auf entsprechende Erfahrungen. Wie kommst Du darauf mir zu unterstellen, dass ich mir anmasse für alle zu sprechen? Das käme mir nicht in den Sinn.

Teekay, eine Vorauswahl findet bzw fand bei größeren Strecken statt, schon alleine um in Erfahrung zu bringen welche Zugangsvorraussetzungen es gibt. Das nützt dann leider nichts wenn die Säule vor Ort stundenlang blockiert ist. Manchmal gab es eine Alternative manchmal nicht, je nach Gegend. Ich lasse es nun sein weil ich keine Lust habe in einzelnen Fällen stundenlang aufgehalten zu werden und fahre Strecken über 150km wieder mit dem Verbrenner bis der Model S da ist. Der Zoe ist zwar fernreisetauglich wird aber extern ausgebremst.

Ich glaube auch nicht, dass ich der einzige bin dem das sauer aufstoesst. Aber ich bin vermutlich der erste der das hier anspricht.

Grüße
Rudi
Rudi L.
 

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Re: AW: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Mike » So 16. Nov 2014, 10:46

Karlsson hat geschrieben:
Schön wäre es aber, die Säule reservieren zu können, wenn man auf die Ladung angewiesen ist, um wieder zurück zu kommen.

Was soll das bringen?
Dann reservieren alle im voraus und die Ladesäule ist wo möglich auf Tage belegt. Oder du hast ab 11 Uhr reserviert, aber es hat sich um 10.30 Uhr noch jemand angehängt. Soll die Säule dann um Punkt 11 Uhr diese Ladung beenden damit du laden kannst. Hilft wenig, wenn der Ladeplatz nicht frei gemacht wird. Alles ziemlich kompliziert ...
Die beste Lösung sind mehr Ladestationen, am besten getrennt nach Schnellladern die sofort nach Ladeende wieder frei gemacht werden müssen und Ladeparkplätze, die zum langsam Laden über viele Stunden genutzt werden dürfen. Da reichen auch schon einfache und günstige Ladedosen. Ich meine, in Norwegen gibt es diese Trennung schon?
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Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Nichtraucher » So 16. Nov 2014, 11:20

Mike hat geschrieben:
Die beste Lösung sind mehr Ladestationen, am besten getrennt nach Schnellladern die sofort nach Ladeende wieder frei gemacht werden müssen und Ladeparkplätze, die zum langsam Laden über viele Stunden genutzt werden dürfen. Da reichen auch schon einfache und günstige Ladedosen. Ich meine, in Norwegen gibt es diese Trennung schon?


Zustimmung :)
Ladeplatz blockieren nach Ladeende geht gar nicht und sollte richtig viel Geld kosten.
Natürlich ist es blöd, wenn man am A.... der Welt auflädt, weil in der Nähe nichts verfügbar ist und dann muss man dann da auch noch zwischendurch hin um das Auto zu holen. Das liegt dann aber eher an den ungünstigen Standorten der Ladestationen im Industriegebiet und sonstwo.

Ob es in Norwegen so ist, weiss ich nicht. Aber sie haben wohl noch viele einfache und günstige Ladedosen übrig durch die elektrisch Motorvorwärmung der Verbrenner.
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Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Lokverführer » So 16. Nov 2014, 11:29

Wie wollt ihr dann eigentlich mit Fällen umgehen wo der Fahrer gar nicht mehr am Ort des Autos ist?

Bei mir würde es z.B. regelmäßig vorkommen, dass ich das Auto zum Laden abstelle, anschließend evtl. noch mit der S-Bahn weiterfahre und dann auch mal für 14 h von dort Arbeiten gehe (und wie der Username verspricht bedeutet das nicht, diese Zeit vor Ort in einem Büro zu sitzen!). Lademöglichkeit ist vorhanden als 1x 22 kW Typ 2 und 1x Schuko.

Stöpsle ich mich an Typ 2 kommt vielleicht jemand der sein Fahrzeug schnellladen möchte und nicht an Schuko laden kann. Stöpsle ich mich ab Schuko kommt vielleicht jemand mit seinem Twizy der an Typ 2 nicht laden kann etc.
Das Fahrzeug während des Parkens nicht anzuschließen ist auch kaum praktikabel, denn nach einer langen Schicht nochmal ne Stunde auf das Aufladen zu warten ist auch nix - sofern die Säule dann auch frei ist.
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Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Elektrolurch » So 16. Nov 2014, 11:32

Peace Leute. Alles ganz normal hier. Das ganze menschliche Spektrum ist vertreten, alles andere wäre auch verwunderlich. Da gibt es die, die sich eher sozial verantwortlich fühlen und so nach Kant unterwegs sind, und da gibt es die E-Gomanen, die in jeder beliebigen Lebenssituation auf die linke Spur zu wechseln versuchen. So what. Wer das nicht aushält, muss den Planeten wechseln. Bekehrungen funktionieren nie.
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Re: AW: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Karlsson » So 16. Nov 2014, 12:31

axlk69 hat geschrieben:
Lieber Rudi!
Du scheinst irgendwie nicht zu bemerken, dass sich sogar viele hartgesottene Zoeisten von Dir distanzieren!
Dafür zählen zu Deinen Fürsprechern aber natürlich der Karlsson! Meine Verwunderung hält sich in Grenzen!

Ist es für Dich echt egal, was gesagt wird, sondern es geht vor allem darum, wer etwas sagt?

@Mike
Es geht um eine zuverlässige Ladung.
Wir hätten da zb eine schöne Therme, die mit einem Leaf nur mit Nachladung auf dem Rückweg zu erreichen ist. Chademo gibt's natürlich nicht auf dem Weg.
Wenn die Lademöglichkeit während des Aufenthaltes dann ungewiss ist, würden wir auf keinen Fall mit so einem Fahrzeug da hin fahren. Das Risiko ist einfach zu groß und dann wird stattdessen der Diesel genommen, obwohl technisch nichts gegen das e-Fahrzeug sprechen würde.

Oder ich bin zur Zeit zb gerade 270km von Zuhause weg und will nachher wieder heim. So etwas würde ich mir grundsätzlich auch mit einem Zoe zutrauen, sofern die Lademöglichkeiten zuverlässig vorhanden sind.
Die Planbarkeit ist aber natürlich erheblich höher wenn man sich da vor Fahrtantritt schon anmelden kann. Natürlich nicht 3h reservieren wenn man nur 45min braucht.
Aber 14:30 bis 15:00 vor reservieren würde schon eine gewisse Sicherheit bringen. Damit das keiner einfach ohne Grund tut, sollte das auch ruhig etwas kosten.
Bloß wenn es eben auch gut sein kann, dass ich auf der Fahrt dumm dastehe, weil die Säule noch für längere Zeit belegt ist, dann nehmen wir für diese Strecke (fahren wir öfters) eben auch zukünftig ein konventionelles Fahrzeug.

Fände ich halt sehr ärgerlich, weil mich Zoe gerade auch durch die Möglichkeit reizt, auch solche Strecken fahren zu können.

Ich werde in den nächsten Jahren zwei Autos kaufen. Einen kleinen elektrischen, wahrscheinlich Zoe, weil ich elektrisch fahren will. Und einen Kombi, wahrscheinlich Focus Econetic, weil wir ihn brauchen und es da keine für uns bezahlbaren elektrischen Alternativen mit entsprechendem Kofferraum Fernreisetauglichkeit gibt. Hängt in dem Fall an den Fahrzeugen und der Infrastruktur. Dabei wäre es ja technisch durchaus vorstellbar mit einem Kangoo mit 43kW Lader, wenn die Infrastruktur mitspielen würde (von der Optik mal abgesehen).
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Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Kuhprah » So 16. Nov 2014, 13:36

Interessante Diskussion hier :) Ich selber lade natürlich auch wo es nur geht Strom und fahren nur in den Fällen mit Benzin weiter wenn es stromtechnisch nedd anders geht. Aus dem Grunde hab ich mich auch für ein Auto mit REX entschieden da aufgrund der Ladeinfrastuktur ein reinees E-Auto entgegen allem Schönreden ausser für Stadtrundfahrten halt im Grunde noch immer nicht tauglich ist.
Selbst die Tesla-Modelle welche sich der normalverdienende Bürger nicht leisten kann sind nicht uneingeschränkt reisetauglich. Niemand kann immer erwarten ständig laden zu können (wer anderes annimmt steht einfach jenseits der Realität) das heisst im Grunde sollte man mit reinem e-Antrieb nur immer so weit weg fahren dass man auch wieder zur nächsten garantierten Lademöglichkeit oder nach Hause kommt. Sagen wir das e-Auto hat 300km Reichweite. Abzüglich unvorhergesehener Umleitungen etc. ergibt dies einen Radius von vielleicht 100 km... hier jetzt zu behaupten ich kann 250km weit weg fahren, dort hat es ja ne Ladestation und als reiner e-Fahrer hab ich ein Recht darauf dort sofort zu laden dann is irgendwas im grünen Aktionismus auf der Strecke geblieben. Reines e-fahren ist nach wie vor in Europa grossteils ne Kurstreckensache, wer weiter weg fährt sollte immer einen Plan B in Petto haben.

Sich hier gegenseitig an die Gurgel zu gehen weil eine Station länger belegt ist oder weniger lange... herzlichen Glückwunsch, mit so Kindergartenka..ge macht man denen die eh schon skeptisch sind den Weg so richtig breit...Anstatt froh zu sein dass immer mehr ökoligisch rum fahren (wäre das nicht der Sinn der Sache, CO2-Reduktion ? ) geht es auch hier wieder nur um den persönlichen Vorteil. Sobald man selber Abstriche machen muss is das Grosse Ganze egal.

Aber Reisefahrten mit reinen e-Autos sind derzeit halt einfach ne Lotterie... Selbst wenn es wo 4 Schnelladestationen gibt, und vor einem kommen 5 min vorher 4 an die Tanken und selsbt wenn sie dort nur 3 -4 Stunden stehen, dann hat man selber ne Zwangspause von 8 Stunden... so stelle ich mir Reisen in der Zukunft vor.... :roll: :mrgreen:

Von daher, leben und leben lassen :) Aber auf andere von oben herab gucken nur weil sie ein anderes Konzept verfolgen und damit derzeit besser fahren als man selber weil man sich nedd eingestehen will dass die eigene Kalkulation halt leider doch nicht so aufgeht wie geplant, das is eigentlich unterste Schublade.
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Re: AW: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon MarkusD » So 16. Nov 2014, 13:46

Karlsson hat geschrieben:
Aber ich lasse mir das Elektroauto von Dir nicht madig machen, ...
Welches Elektroauto soll ich dir madig machen? Das, das du immer noch nicht hast? Oder das, über das du nur ständig redest, welches die Eigenschaften nicht hat, die du gerne hättest?
Wenn ich mich recht erinnere, sage ich dir dauernd, daß du endlich eines kaufen sollst.
Unter "madig machen" verstehe ich, daß ich dir das ausreden will. Und davon kann nun wirklich keine Rede sein.

Karlsson hat geschrieben:
...auch wenn Du meinen Weg dahin wohl weder verstehen kannst noch willst.
Dazu fällt mir eigentlich nur ein Song von Limahl ein ... wahlweise auch ein Song von Xavier Naidoo. Was dir halt eher zusagt.

Gruß
Markus
MarkusD
 

Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon MarkusD » So 16. Nov 2014, 13:54

Rudi L. hat geschrieben:
MarkusD, meine Einlassungen hier sind ausschließlich aus meiner Sicht ...
Dann schreibe das bitte auch so. Du beziehst dich in deinen Postings, das Langsamlader nichts an solchen Säulen zu suchen hätte, mitunter auf "die anderen", auf "die ZOE-Fahrer" oder "die Schnelllader" ganz allgemein.
Das hört sich für mich nicht unbedingt so an, als wären das alles Einlassungen ausschließlich aus deiner Sicht.

Bei den Ladesäulen halte ich das üblicherweise so:
First come, first served. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Gruß
Markus
MarkusD
 

Re: Die Ladeleistungsdiskussion

Beitragvon Rudi L. » So 16. Nov 2014, 14:30

Markus, Ich habe kein Mandat hier sondern spreche ausschließlich für mich. Der Umstand, dass Du Dinge und Aussagen falsch wahrnimmst kann mir daher nicht angelastet werden. Daher sehe ich Dir Deine jüngste bösartige Interpretation meiner Worte auch nach. Ich würde Dir jedoch raten vor dem posten mehr nachzudenken.

Grüße
Rudi
Rudi L.
 

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