Die 100000 Auto Frage

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Die 100000 Auto Frage

Beitragvon Ludego » So 1. Jan 2017, 14:55

Erstmal: Frohes neues Jahr.

Nun zur Frage: Welche Menge an Elektroautos könnten dieses Jahr in Deutschland verkauft werden?

100.000 wären nötig, aber ich fürchte selbst die jetzigen 25.000 zu verdoppeln ist, bei der derzeitigen Produktionskapazität für Batterien, kaum möglich.

Wie seht ihr das?
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Re: Die 100000 Auto Frage

Beitragvon tango » So 1. Jan 2017, 15:07

Es ist für 2016 mit einer Neuzulassung von 13.000 EV in D zu rechnen. Zahlen kommen in den nächsten Tagen vom KBA.
25.000 wären dann schon eine Verdoppelung, aus Angebotssicht gibt es dazu wohl kein Argument. Opel wird nur gaaanz langsam starten, Smart auch nur gaaanz vorsichtig, Tesla Model 3 noch nicht in D ankommen. ZOE und Leaf werden es auch nicht herausreißen.
Sieht am 1.1. nicht so rosig aus.
Gruß

tango

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Re: Die 100000 Auto Frage

Beitragvon xado1 » So 1. Jan 2017, 15:11

also ich denke schon,daß 25.000 möglich sind.
ich glaub alleine er zoe wird sich von 2.600 auf mind 5000 verdoppeln.
und mal sehen was nissan bringt,dnn noch vw e-golf und bmw i3 mit mehr akku werden auch sicher gut angenommen.
amera-e weiß man noch nicht,und hyundai ioniq aktuell,und eventuell später mit mehr akku wird auch brav mitmischen.
den ioniq habe ich in den novemberzahlen gar nicht gefunden.
http://ev-sales.blogspot.co.at/2016/12/ ... -2016.html

unwissende und uninformierte kunden können von den verkäufern und herstellern immer weniger getäuscht werden.
einige wenige e-autofahrer kann man als spinner wegreden,aber wenn in jeder straße mal ein elektroauto steht,die treibstoffpreise wieder steigen,elektrofahrer milde lächeln, und steuerbefreit der öllobby entgehen,wird auch lieschen müller bald aufwachen.
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Re: Die 100000 Auto Frage

Beitragvon Zoelibat » So 1. Jan 2017, 15:33

xado1 hat geschrieben:
unwissende und uninformierte kunden können von den verkäufern und herstellern immer weniger getäuscht werden.
einige wenige e-autofahrer kann man als spinner wegreden,aber wenn in jeder straße mal ein elektroauto steht,die treibstoffpreise wieder steigen,elektrofahrer milde lächeln, und steuerbefreit der öllobby entgehen,wird auch lieschen müller bald aufwachen.

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Re: Die 100000 Auto Frage

Beitragvon Ludego » So 1. Jan 2017, 15:35

Ich auch, aber wenn dann keine Elektroautos lieferbar sind, ist es auch wieder suboptimal.
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Re: Die 100000 Auto Frage

Beitragvon tomas-b » So 1. Jan 2017, 20:22

Angesichts steigender Ölpreise wird die Anschaffung für "Klaus Sparfuchs" eine ernste Option. In meinem Umfeld war der billige Sprit bei vielen noch ein Argument gegen ein EV... Die (kurzfristig gedachte) Michmädchenrechnung war: Momentan bezahle ich monatlich für Kfz-Rate + Sprit noch weniger, als nur für die Rate beim teuren E-Mobil...

Das dürfte sich ja nun bestimmt ändern, nachdem die OPEC sich erst einmal geeinigt hat... :)
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Re: Die 100000 Auto Frage

Beitragvon xado1 » So 1. Jan 2017, 20:39

ein bekannter entschied sich voriges jahr für einen diesel.
warum?
der verkäufer hat gesagt:"im vertrauen,glauben sie mir,wir haben intern informationen,daß die dieselpreise die nächsten jahre unter 1.-euro bleiben werden,und die strompreise werden aber steigen"
ich habe ihm damals geraten,sich das schriftlich geben zu lassen,tat er aber nicht :lol: :lol: :lol:
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Re: Die 100000 Auto Frage

Beitragvon JuergenII » Di 3. Jan 2017, 10:15

Einen Grund warum die Absatzzahlen in Deutschland steigen sollten sehe ich auch nicht. Gebe da eher tango recht, der mit rund 13.000 Fahrzeugen rechnet.

Sicher werden die Zahlen für den Zoe mit dem neuen Akku steigen, bei BMW mit dem i3 bin ich mir nicht so sicher, da hier zeitnah die 120 A Zelle kommen soll. Der Ioniq wird sicher ein paar hundert Käufer finden und auch die angebotenen Ampera-e werden wohl an den Mann/Frau gebracht werden. Nur richte Volumen sehe ich nicht. Dazu ist die Auswahl zu bescheiden.

Für einen wirklichen Boom bewegen sich die Fahrzeuge immer noch in Preisbereichen, die deutlich teurer sind wie ihre fossilen Ableger und auch der Praxisnutzen der jetzigen Modelle ist immer noch als grenzwertig zu betrachten. Das gilt vor allem für Leute, die keine Lademöglichkeit zu Hause haben.

Wo ich deutlich höhere Zahlen erwarte ist im Bereich der PHEV. Hier werden wohl verängstigte Diesel- bzw. Neuwagenkäufer zuschlagen. Es kommt auch darauf an ob Nissan seinen seriellen Hybriden (nennt sich bei denen e-Power) auch außerhalb von Japan anbietet. Das wäre eigentlich die Übergangslösung, bis sich die Reichweiten- und Ladesituation bei E-Fahrzeugen deutlich gebessert haben, bzw. die Fahrzeuge deutlich billiger werden. Denn nur serielle Hybride können die tatsächliche Effizienz der Benzinmotoren noch deutlich erhöhen.

Weltweit und auch in Europa werden wir wohl eine deutliche Zunahme von E-Fahrzeugen in 2017 sehen.
i3 REX - der einzige BEV Ableger ohne Reichweitenangst und Ladestress
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Re: Die 100000 Auto Frage

Beitragvon xado1 » Di 3. Jan 2017, 11:43

bei uns in österreich gibt es viel mehr anreize,ein e-auto zu fahren
4.000bis 5.000 euro förderung
mwst sofort absetzbar
kein sachbezug bei firmenwagen
keine kfz steuer
jetzt mit dem 300km zoe werden sicher viele umsteigen auf elektro


aber eines frag ich mich immer mehr!
warum wird das elektroauto gefördert,und warum hat der staat interesse daran?
es entfallen kfz steuer und noch viel mehr Mineralölsteuer,und wenn man zuhause mit der PV anlage lädt hat auch der energieversorger nichts davon
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Re: Die 100000 Auto Frage

Beitragvon Helfried » Di 3. Jan 2017, 11:46

xado1 hat geschrieben:
aber eines frag ich mich immer mehr!
warum wird das elektroauto gefördert,und warum hat der staat interesse daran?


Österreich ist sehr linkslastig, extrem viel Migranten, Umweltschutz und so.
Das kommt auch dem E-Auto zu gute. In Wirklichkeit scheint(!) da aber eh nur 1 Politiker, Herr Leichtfried, im Sinne von E-Autos tätig zu sein.
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