Deutsche Autohersteller vs Tesla

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Re: Deutsche Autohersteller vs Tesla

Beitragvon hHoch3 » Di 6. Jan 2015, 01:03

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Re: Deutsche Autohersteller vs Tesla

Beitragvon Rudi L. » Di 6. Jan 2015, 09:11

Alex1 hat geschrieben:
man könnte ein Tempolimit einführen für Autos die einen hohen Schadstoffausstoß emittieren.

Hehe, der war gut :lol: :lol: :lol: Ich stelle mir grad vor, wie ich mit 130 kmh einen 100-kmh-Cayenne überhole :lol: :lol: :lol:



Klar, damit lenkt man das Interesse und Denkweisen in andere Richtungen 8-) Es ist in manchen Kreisen schon gar nicht mehr "schick" einen großen SUV mit hoher Motorleistung zu fahren, auch wenn man sich das Auto und den Sprit leisten kann. Das hat nur noch nicht weitere Kreise gezogen, aber es wird sich verbreiten, weil die Menschen in Westeuropa langsam umdenken.
Rudi L.
 

Re: Deutsche Autohersteller vs Tesla

Beitragvon Alex1 » Di 6. Jan 2015, 14:21

hHoch3 hat geschrieben:

Danke! Genau das war´s :D

Hatte ich mir sogar abgespeichert, weil damit sogar der Daimler die große Überlegenheit des E-Antriebs demonstriert. Jaja, der Altersheimer... :oops:

Auch das mit den 50 kmh Testgeschwindigkeit hatte ich nicht mehr auf dem Schirm (war wohl der Wunsch Vater des Gedankens) :oops: Aber sehr wohl der Trick mit den Klappen, die exakt bei der Testgeschwindigkeit zu und sonst immer offen sind. Wahrscheinlich sind die auch sehr bald verschlissen und werden nie erneuert... :roll:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Deutsche Autohersteller vs Tesla

Beitragvon e-lectrified » Di 6. Jan 2015, 15:15

Ich weiß aber nicht, ob das tatsächlich für eine absolute Überlegenheit des Elektroantriebs spricht. Bei 50 km/h dürften doch die Effekte des Verbrennungsmotors überwiegen, während bei höheren Geschwindigkeiten die Abrollgeräusche dominanter sein dürften, oder? Um es genau zu wissen, bräuchten wir einen Vergleich Verbrenner vs. Elektroauto bei 100 km/h und mehr.
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Re: Deutsche Autohersteller vs Tesla

Beitragvon Super-E » Di 6. Jan 2015, 18:26

Also um mal wieder auf die originale Aussage des Threads zurück zu kommen.

Wir haben also TESLA als E-Auto Benchmark, die gezwungenermaßen mit Oberklassefahrzeugen angefangen haben, weil sich nur die gewinnbringend produzieren lassen. Mitelfristiges Ziel von TESLA ist aber die (Obere?) Mittelklasse (von bezahlbarem Volkstesla war meines Wissens nach nie die Rede - wie Karlsson schon mal schrieb ist ein auto für 35k plus kein Massenmodell, es sei denn man hält einen 3er BMW für ein "Volksauto" - in den meisten Ländern zählt ein 3er als "Luxury car").

Sämtliche Autohersteller haben sich anfangs auf den ökologisch besser zu BEVs passenden Kompaktmarkt geworfen. Trotz der mittlerweile halbwegs ansehnlichen Anzahl gibt es kaum Konkurrenz. Ein e-Golf ist noch am ehesten mit einem Leaf vergleichbar. Ansonsten sind alle E-Mobile sehr verschieden.

Nach dem Erfolg von TESLA im oberen Segment gibt es nun NUR die deutsche Autoindustrie, die überhaupt PLANT etwas vergleichbares wie das S bzw. eher den X zu produzieren, oder gibt es solche Planungen auch aus Japan, USA, oder Korea?
Für mich aber trotzdem vollkommen uninteressant. Mit SLS und R8 Etron hat man schon gezeigt, dass man das auch mehr kann, aber ich will keine 5 weiteren E-Modelle, dien nicht bezahlbarer sind als ein Model S/X. Wichtig wäre Fokus E!

Von einer Konkurrenz zum E hab ich noch überhaupt nichts gehört (in dieser Klasse sind jedoch haufenweise Plugins im entstehen oder zumindest angekündigt). Fahrzeuge mit vergleichbaren Reichweiten und zumindest der angepeilten Preisregionen gibt es höchstens in China, aber das würde ich auch nicht als Konkurrenz sehen.

Ein Leaf, Zoe oder Golf mit 300km Reichweite wären übrigens NICHT die gleiche Klasse wie ein Model 3! Das wäre ggf ein i5 als gestreckter i3 (der wird aber teurer). Am Nähesten wäre derzeit noch eine B-Klasse mit größerem Akku...

Sieht also danach aus, als würde man Tesla wieder eine Nische zum wachsen lassen.
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Re: Deutsche Autohersteller vs Tesla

Beitragvon e-lectrified » Di 6. Jan 2015, 19:45

Super-E hat geschrieben:
(von bezahlbarem Volkstesla war meines Wissens nach nie die Rede - wie Karlsson schon mal schrieb ist ein auto für 35k plus kein Massenmodell, es sei denn man hält einen 3er BMW für ein "Volksauto" - in den meisten Ländern zählt ein 3er als "Luxury car").


1. Zunächst einmal geht es doch um die Massenherstellung und 500.000 Autos im Jahr als Gegensatz zu dem, was aktuell auf dem Markt geboten wird, ist doch mal eine Ansage.

2. Wenn man in den USA einen 3-er als "luxury car" sieht, könnte das doch einfach eine Parallele zum deutschen Begriff Premiumfahrzeug darstellen, was einfach definieren soll, dass ein Fahrzeug irgendwie besser verarbeitet ist als der Standard. Ob das nun die berüchtigten Spaltmaße sind, oder irgendwelche wertigen Materialien, etc. . Wenn wir uns mal vor Augen führen, was in den USA im Schnitt so gefahren wird (hinsichtlich Größe, Leistung, Komfort, etc.), wäre ich ganz weit weg davon, einen 3-er als "Luxusfahrzeug" zu bezeichnen.

3. Ja, 35.000 Dollar oder 30.000 bis 35.000 Euro (das ist die Spanne, die in Deutschland möglich sein wird) sind definitiv keine Preise für Fahrzeuge der Kompaktklasse. Zumindest bei den Verbrennern nicht. Wir zahlen aber aktuell durchaus mehr für ein Kompaktklasse-E-Auto also beim Verbrenner üblich wäre. Und wir sprechen beim Model 3 über ein Fahrzeug, das im Jahr 2017 auf den Markt kommen soll und über dessen Reichweite wir noch nichts wissen.

4. Wohl wissen wir aber, dass es sich um ein um ca. 20% kleineres Fahrzeug als das Model S handeln soll, was einer Fahrzeuglänge von etwa 4,15 m entspräche. Das entspräche also durchaus einem Fahrzeug der Kompaktklasse.

Super-E hat geschrieben:
Sämtliche Autohersteller haben sich anfangs auf den ökologisch besser zu BEVs passenden Kompaktmarkt geworfen. Trotz der mittlerweile halbwegs ansehnlichen Anzahl gibt es kaum Konkurrenz. Ein e-Golf ist noch am ehesten mit einem Leaf vergleichbar. Ansonsten sind alle E-Mobile sehr verschieden.


Nochmals: die Größe des Model 3 deutet auch auf Kompaktklasse hin. Weiterhin darf man neben dem e-Golf und dem Leaf auch nicht die B-Klasse von Mercedes und den Ford Focus Electric vergessen, alles Kompaktklasse. Und das wird natürlich auch das Schlachtfeld sein, in dem es sich zu bewähren gilt! Erst später werden auch die kleinsten Vertreter rentabel elektrisch herstellbar sein.

Super-E hat geschrieben:
Nach dem Erfolg von TESLA im oberen Segment gibt es nun NUR die deutsche Autoindustrie, die überhaupt PLANT etwas vergleichbares wie das S bzw. eher den X zu produzieren, oder gibt es solche Planungen auch aus Japan, USA, oder Korea?


Vielleicht sind die Japaner, Koreaner und Amerikaner einfach nur etwas vorsichtiger mit solchen Ankündigungen!

Super-E hat geschrieben:
Für mich aber trotzdem vollkommen uninteressant. Mit SLS und R8 Etron hat man schon gezeigt, dass man das auch mehr kann, aber ich will keine 5 weiteren E-Modelle, dien nicht bezahlbarer sind als ein Model S/X. Wichtig wäre Fokus E!


Zeigen, dass man mehr kann, ist nur möglich, indem man Fahrzeuge in Serie fertigt und verkauft. SLS und R8 Etron sind doch quasi Prototypen. Das übliche deutsche "Viel Luft, wenig dahinter", wenn es um E-Fahrzeuge geht.

Super-E hat geschrieben:
Ein Leaf, Zoe oder Golf mit 300km Reichweite wären übrigens NICHT die gleiche Klasse wie ein Model 3! Das wäre ggf ein i5 als gestreckter i3 (der wird aber teurer). Am Nähesten wäre derzeit noch eine B-Klasse mit größerem Akku...


Eben doch, siehe oben. Preislich sicherlich nicht, aber nur, wenn man von Verbrenner-Preisen ausgeht und noch nicht weiß, welche Reichweite ein Model 3 haben wird.

Super-E hat geschrieben:
Sieht also danach aus, als würde man Tesla wieder eine Nische zum wachsen lassen.


Nö. über die Nische sind sie schon mit dem Model S hinweg. Und das Model 3 spräche jetzt, egal, ob Kompakt- oder Mittelklasse deutlich mehr Menschen an!
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Re: Deutsche Autohersteller vs Tesla

Beitragvon TeeKay » Di 6. Jan 2015, 20:18

20% kleiner heißt nicht 20% kürzer. Model S hat eine Grundfläche von fast 10m2. 20% kleiner sind 8m2. Also z.B. 4,5m x 1,8m.
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Re: Deutsche Autohersteller vs Tesla

Beitragvon Super-E » Di 6. Jan 2015, 21:31

e-lectrified hat geschrieben:
Nö. über die Nische sind sie schon mit dem Model S hinweg. Und das Model 3 spräche jetzt, egal, ob Kompakt- oder Mittelklasse deutlich mehr Menschen an!


Nische war vielleicht das falsche Wort. Ich meine damit einen Markt in dem es für Sie keine Konkurrenz gibt.

Und mit Markt meine ich nicht Fahrzeuggröße und Reichweite, sondern etwas mehr. Der e-Golf ist in seiner Klasse ind Wertigkeit und Reichweite ungefähr mit dem Leaf vergleichbar. Ein E-Soul ist vielleicht mit der Reichweite und Größe einer B-Klasse vergleichbar, aber dennoch sind das unterschiedliche Märkte (Wertigkeit). Das TESLA Model E ist auf 3er Größe/Konkurrenz/Preis zugeschnitten. Das hat Herr Musk selber so gesagt. Mann will den Massenmarkt zunächst gar nicht angreifen. Und ein 3er ist meiner Meinung nach keine Kompaktklasse. 20% Kleiner - Teekay hat es ja schon gesagt...

Ja, für EV Verhältnisse sind 300-500k Stück wahnsinnig viel, hat aber mit Kompaktklassestückszahlen trotzdem nix zu tun...

Und träumt nicht davon das ein Model E mit Supercharger etc. für 30k zu haben sein wird. Ein vernünftig ausgestattetes Model E mit Supercharger, 22kW AC, etc. pp wird es nicht unter 40k geben, vermutlich eher Richtung 50k. Darauf würde ich sogar Wetten.
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Re: Deutsche Autohersteller vs Tesla

Beitragvon redvienna » Di 6. Jan 2015, 21:55

Der neue 3er BMW wird 4.70 lang !

Also schätze ich den Tesla 3 ebenfalls mit mindestens 4,50 m Länge x 1,8 m Breite ein.

Man muss ja die Batterie unterbringen und Platz soll auch ausreichend sein.
Tesla S70D 3/16 + 50.000km + Tesla M3 + Tesla Roadster 2020 reserviert
https://www.goingelectric.de/garage/red ... eslaS/706/
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Re: Deutsche Autohersteller vs Tesla

Beitragvon e-lectrified » Di 6. Jan 2015, 23:30

TeeKay hat geschrieben:
20% kleiner heißt nicht 20% kürzer. Model S hat eine Grundfläche von fast 10m2. 20% kleiner sind 8m2. Also z.B. 4,5m x 1,8m.


Ja, ok, wobei auch nirgendwo steht, dass Länge und Breite proportional verringert werden, aber lassen wir das. Ein Leaf ist 4,44 m lang und 1,77 m breit und zählt noch zur Kompaktklasse - der BMW 3-er misst 4,62 m in der Länge und 1,81 in der Breite. Also wäre das Model 3 näher am Leaf als am BMW von den Maßen her.
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