Deutsche Autohersteller vs Tesla

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Re: Deutsche Automobilhersteller vs. TESLA

Beitragvon e-lectrified » Mo 29. Dez 2014, 21:21

Fluencemobil hat geschrieben:
Geht das, 80 kWh in der Stunde zu verfahren?


Natürlich nicht, aber wenn man für BMW arbeitet, muss man andere statt sachliche Argumente bringen, weil für mehr als 160 km elektrische Reichweite hat es nicht gelangt. Stattdessen flanscht man halt einen REX dran und schon hat die Lobby wieder Geld an Verbrennern verdient.
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Re: Deutsche Automobilhersteller vs. TESLA

Beitragvon endurance » Mo 29. Dez 2014, 21:22

bitte nicht auch hier wieder wie im parallel thread.

@e-lectrified: ich gebe Dir in Teilen recht - aber "Lässt die Maske fallen...", als "i8 Besitzer..." wird persönlich und hat nichts mit der auch von Dir geforderten Sachlichkeit zu tun. Wie Du schon selber geschrieben hast, wenn auch nicht wörtlich: der ton macht die Musik, wie man in den Wald ruft... Wenn Du Dir ein entsprechendes Verhalten von anderen wünscht, geh doch mal als Vorbild voran und schlucke den ersten Schreibanfall runter -> schreibe später versachlicht.
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Re: Deutsche Automobilhersteller vs. TESLA

Beitragvon e-lectrified » Mo 29. Dez 2014, 21:28

Ja, du hast im Prinzip Recht. Aber ich finde es schon extrem dreist, so etwas in einem Forum der Elektromobilität zu schreiben! Das ist quasi ein AMS-Revival 2.0 . Das geht gar nicht!!! Ich will jetzt jede Wette eingehen, dass der BMWFan für BMW arbeitet und hier versucht alles andere madig zu machen. Ich hätte eigentlich schon stutzig werden müssen als er schrieb:

BMWFan hat geschrieben:
Marktanteil für Elektroautos in Europa: 0,4 %! Ein Auto auf 250 Verbrenner, das ist doch so armselig und lächerlich wenig. Rex und Hybrid werden den Marktanteil und Akzeptanz deutlich steigern und auch die Bedingung für reine Elektromobilität ganz entscheidend verbessern.


BMWFan hat geschrieben:
Der Rex ist der mehr als gelungene Versuch, Elektroautos alltags- und langstreckentauglich in Konkurrenz zu Verbrennern zu machen. Das ist DIE Lösung, solange Batterien und Ladenetz unzureichend sind, oder man 500 kg Batterien in teure 2-Tonner einbauen muss. Rex und Plug-in-Hybridantrieben gehört deshalb die nahe Zukunft, weil damit die Ansprüche von allen gedeckt werden können und Elektromobilität endlich aus der Nische kommt und breit eingeführt wird. Der Schritt von Plug-ins zum reinen Elektroautos ist dann viel geringer, als der Übergang vom Verbrenner. Der Batteriebedarf von Plug-ins wird die Batterieentwicklung verstärken, und Plug-ins zur Entwicklung von Platformen führen, die den kostengünstige Bau reiner Elektroautos integrieren. Beispiel Audi: Nächstes Jahr kommt der neue Q7, und kurz nach Markteinführung bereits der Plug-in Q7 e-tron. Ich wette darauf, dass 2016 der rein elektrische Q7 kommt mit 400 km Reichweite, auch wenn noch nicht angekündigt, als Reaktion auf Tesla. Was könnten wir uns mehr wünschen als so eine Entwicklung? Wo liegt also das Problem mit dem Rex? Geht's hier etwa um Ideologie?


Das liest sich alles, wie ein BMW-Prospekt...
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Re: Deutsche Automobilhersteller vs. TESLA

Beitragvon endurance » Mo 29. Dez 2014, 21:38

Stimme Dir nicht zu - von BMW Fan habe ich kein madig machen gesehen. Und auch ich denke Rex/Hybride werden die Aktzeptanz verbessern/die Reichweitenangst verringern. Das Vertrauen der normalen Bevölkerung ist eben noch nicht da, die bezahlbare 400km rein elektrische Reichweite auch nicht.

Das der Rex DIE Lösung ist - nun ja - kurzfristig sehe ich das zumindest für einige so. Eigentlich muss ein Umdenken in den Köpfen her - viele wollen 400+km Reichweite brauchen sie aber wirklich nie.
Er schreibt aber auch rex ... gehört die NAHE Zukunft damit es flächendecken vorran geht. Das wiederum kann/wird der initiator für mehr Volumen und damit sinkende Preise und mehr Marktakzeptanz langfristig auch für rein elektrische Fahrzeuge sein.

Wo ist da BMW Prospekt: Q7 e-tron?

Ich denke hier wird mehr rein interpretiert als da steht.
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Re: Deutsche Automobilhersteller vs. TESLA

Beitragvon e-lectrified » Mo 29. Dez 2014, 21:45

Madig machen gab es von BMW-Fan auch genug - sinngemäß:

- Im Leaf würde er sich nicht auf die BAB trauen, weil er Angst hätte liegen zu bleiben.
- BEV-Fahrer seien alle frustriert, weil die Lademöglichkeiten so spärlich seien, etc. und würden deshalb haltlose Behauptungen über REX und Co. aufstellen.
- Hier über das Model S, dass es nur eine Stunde schnell fahren könne und dann für eine Stunde an den Supercharger müsse.

Soll ich noch mehr sagen? Und die anderen deutschen Autohersteller nennt er auch nur der Tarnung wegen. Außerdem will er wohl eine Allianz der deutschen Autohersteller gegen Tesla, da kann er es sich mit den deutschen Labels nicht verscherzen. Man sitzt ja doch irgendwie in einem Boot (gegen den großen Tesla-Giganten, der es gewagt hat, sich gegen die arme kleine deutsche Autoindustrie zu stemmen).
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Re: Deutsche Automobilhersteller vs. TESLA

Beitragvon EV_de » Mo 29. Dez 2014, 22:05

Hinter Tesla stehen 10.000 treue Kunden / Fans ...
- hinter den deutschen nur quengelnde Aktionäre die Ihre Dividenden haben wollen ...

Die Tesla Kunden wieder auf Ihre Seite zu ziehen wird schwer ... , werden Sie somit nicht mal versuchen ...

Bleiben nur die Leute die den deutschen Marketing Käse noch Glauben ...

Ich hab erst heute wieder einen getrofffen, der mich gefragt hat was das für ein Auto sei ? und warum da ein Kabel dransteckt ! ... OMG armes Deutschland ...
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Re: Deutsche Automobilhersteller vs. TESLA

Beitragvon BMWFan » Mo 29. Dez 2014, 22:07

Ich erinnere jetzt mal an den gemeinsamen Test des Tesla, der bei 120 km/h eine maximale Reichweite von 258 km ergab. Das ist eine effektiv nutzbare Reichweite von vielleicht 230 km bis zum nächsten Supercharger, weil man sonst liegenbleiben riskiert. 120 km sind aber nunmal auf einer Autobahn in Deutschland als Fahrtempo sehr wenig für eine Auto mit mehreren hundert PS und dem Preis. Bei geringer bis mittlerer Belegung läuft der Verkehr deutlich schneller. Und dann steigt erfahrngsgemäss auch der Verbrauch rasant an, vor allem bei Kälte wegen der Heizung. Bei Ausnutzung der Motorleistung und Kälte sinkt die effektive Reichweite vielleicht auf 150 km, und bei 150 km/h macht das 1 h Fahrzeit. Es geht hier auch überhaupt nicht gegen Tesla, es geht darum, die Wirklichkeit klar zu sehen und hier im Forum konstruktiv zu diskutieren. Also bitte keine Verschwörungstheorien und bitte sachlich bleiben. Es ist doch Schwachsinn, dass ich für BMW oder die deutsche Autoindustrie arbeite.
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Re: Deutsche Automobilhersteller vs. TESLA

Beitragvon Hasi16 » Mo 29. Dez 2014, 22:11

@e-lectrified: mir fehlt der informationelle Mehrwert deiner Posts. Kannst du dich im BMW Forum so langsam etwas zurückhalten? Ich sehe bei dir eigentlich nur Grundsatzdiskussionen, die allgemeiner Natur sind.

Viele Grüße
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Re: Deutsche Automobilhersteller vs. TESLA

Beitragvon endurance » Mo 29. Dez 2014, 22:15

@electrified
Ich bin die Postings gerade nochmal durch => Du hast Dir die "Zitate" zurechtgebogen, würde ich sagen.

BTW ich bin durchaus des öfteren ob der mangelnden Infrastruktur frustriert. Gerade eben einen Brief an unseren buergermeister geschrieben... Und ja ich meide auch die BAB wenn es irgendwie geht. Nur wenn es wirklich passt wird die genutzt, hat dann aber weniger mit Angst eher mit Planung zu tun.
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Re: Deutsche Automobilhersteller vs. TESLA

Beitragvon e-lectrified » Mo 29. Dez 2014, 22:34

Also doch wieder das AMS-Märchen. Ja, das war eine Messung bei völlig praxisfremden Bedingungen! Das ist genau so, wie wenn ihr mir gegenüber behauptet, euer REX sei mucksmäuschenstill in der Realität, auf einem Youtube-Video dagegen ist das absolute Gegenteil zu sehen.

Nur mit einem Unterschied: die Teststrecke, die sich die AMS ausgesucht hat, war absolut fern jeglicher Verwertbarkeit für den Alltag - ich habe mir die Diskussion im Teslaforum tagelang angeschaut... es gibt nur einen verwertbaren Test und der lief in Hilden:

Bild

Ansonsten gibt es realistische Reichweiten in besonders schwierigen Bedingungen (tiefste Minusgrade!) vor allem unter https://www.youtube.com/watch?v=yIUwLv5yTsU#t=8m27s u.a. Beiträgen von Björn Nyland zu sehen.

Mehr ist dem nicht hinzuzufügen.
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