Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon Alex1 » Do 11. Jan 2018, 20:41

Rudi L hat geschrieben:
Oder eine Limousine die bei deutschem Autobahntempo nicht bereits nach 250km für eine Stunde an die Ladestation muss. Oder ein Reisebus, ein Wohnmobil, ein Traktor, ein LKW. Das gibt es elektrisch nicht zu kaufen, folglich ist da noch einiges zu entwickeln.
Ähm, Rudi, in welcher Welt lebst Du?

- Die Limousine gibt es lange. Für die paar unbelehrbaren Raser muss man nur den Akku vergrößern.
- Reisebusse gibt es doch schon länger elektrisch?
- Wo ist das Problem, in den StreetScooter eine Einbauküche zu bauen?
- Traktor kenne ich grad keinen mit e, aber das ist ja wirklich eine winzige Nische.
- Lkw gibt es doch schon zig Modelle.

Ach ja, und das sind doch keine wirklichen Neuentwicklungen. Nur Anwendung einer altbekannten Technik (eMotor) auf eine altbekannte Plattform (Auto). Peinlich, wenn man das als besondere Herausforderung hochsterilisiert... :lol:
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon Alex1 » Do 11. Jan 2018, 20:46

Rudi L hat geschrieben:
144 Ladeplätze a 10 qm sind zuwenig, aber ein Anfang. Wie da 4000 Autos pro Tag laden sollen bleibt deren Geheimnis.

Um 45 Mio. Elektroautos laden zu können brauchen wir Ladeparks groß wie Flughäfen, zumindest bei den heutigen Akkus. Da werden sich die Umweltschützer freuen über die Versiegelung von ganzen (ehemaligen) Wäldern entlang der Autobahn.
So ein Schwachsinn! Das ist Denke von Vorgestern.

Wer so einen Blödfug verbreitet, hätte auch geglaubt, dass unsere Straßen meterhoch in Pferdeäpfeln ertrinken :lol:
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon Alex1 » Do 11. Jan 2018, 20:55

Es ist sehr wohl ein sehr deutsches Problem. Keine andere Regierung hat - getrieben von ihrer Industrie - so vehement gegen jegliche Verbesserung von Umwelt-, Klima- und Menschenschutz bei der EU interveniert wie Mutti.

Mag sein, dass Fiat und Röno diese erfolgreichen Interventionen auch gut fanden, ihre Regierungen waren aber nicht die Bremser. Ganz im Gegentum.
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon flechtlicht » Do 11. Jan 2018, 21:22

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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon motion » Do 11. Jan 2018, 21:31

zitic hat geschrieben:
Leider versuchen die alten Gruppen in jedem Bereich Erdgas zu propagieren als umweltfreundliche Alternative. Dafür wird dann Nordstream 2 gebaut etc..

Und für das grüne Deckmäntelchen wird dann von Power to Gas , speziell Methan, schwadroniert mit dem grausigen Wirkungsgrad und entsprechend geringem dann im Verbrenner. Aber Hauptsache ab in neue Abhängigkeiten.

Aber ja Methan ist ja so umweltfreundlich... Die Lecks und andere Emmissionen in Exploration und Transport werden dann nicht angesprochen. Treibhauseffekt ist bekannt.

Versucht man ja schon vor dem Dieselskandal an den Mann zu bringen und jetzt weiter um nur in Trippelschritten umzustellen. Hoffen wir mal dass nicht zu erfolgreich wird.


Schreib doch nicht so viel Unsinn.

1. Nordstream 2 kommt so oder so, weil die Reserven aus den Niederlanden zu Neige gehen (siehe Umstellung auf H-Gas) und weil Norwegen nicht ewig auf dem jetzigen Niveau liefern kann. Zudem wird der Verbrauch steigen, weil Gaskraftwerke die Kohlekraftwerke mittelfristig in Europa ersetzen müssen.

2. Power2Gas steht am Anfang. Akku-Farmen sind auch keine Lösung. Jedenfalls nicht nicht im großen Maßstab, weil das zu teuer ist.

3. Zu den Lecks. Deutschland wird mit mordernsten Pipeline beliefert. Informiere dich erstmal, wo der wirkliche Methanaustoß herkommt.

>https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13745150/Tauender-Permafrost-wird-zur-Methangas-Schleuder.html

>https://www.mdr.de/wissen/umwelt/fleisch-essen-klimawandel-100.html

Ein großer Vorteil von CNG-Autos ist halt auch dass keine Akkumulatoren (Ressourcen) benötigt werden. Das Auto kann so in die Presse und daher einfach recycelt werden.
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon flechtlicht » Do 11. Jan 2018, 21:51

Wenn das Second Life Projekt für gebrauchte Akkus von BMW Schule macht, sehe ich Altakkus als äusserst attraktives Abfallprodukt.
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon Rudi L » Do 11. Jan 2018, 23:10

flechtlicht hat geschrieben:


Bislang kann man den nicht kaufen. Daher zählt das nicht.
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Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon Karlsson » Do 11. Jan 2018, 23:17

voll_geladen hat geschrieben:
Ich habe nicht bestritten, dass es ein weltweites Phänomen ist. Aber mich interessieren nur die Arbeitsplätze in Deutschland. Die Zukunft ausländischer Hersteller ist mir egal. Das hat mit Objektivität nichts zu tun, sondern ist nur mein persönlicher Blickwinkel.

Das hat sehr wohl mit Objektivität zu tun, gerade auch von Deinem Blickwinkel aus, weil es einen gehörigen Unterschied für die Arbeitsplätze macht, ob wir mit den anderen gleichauf sind oder nicht. Durch Deinen gewählten Titel wirfst Du aber sofort ein anderes Licht auf die Thematik.

flechtlicht hat geschrieben:
Wenn das Second Life Projekt für gebrauchte Akkus von BMW Schule macht, sehe ich Altakkus als äusserst attraktives Abfallprodukt.

Das macht nicht nur BMW, das tun noch viele andere und das kommt definitiv. Aber es wird auch noch dauern, weil die Akkus schon erstmal 8...12 Jahre im Auto sind (teil länger, teils kürzer). Also ab 2023 fängt das ganz langsam an.

Rudi L hat geschrieben:
Bislang kann man den nicht kaufen. Daher zählt das nicht.

Jepp, verstehe auch nicht, warum hier manche immer Studien mit kaufbaren Produkten gleichsetzen. Und selbst ein kaufbares Produkt ist nicht automatisch auch ein überzeugendes Produkt.
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon Alex1 » Fr 12. Jan 2018, 14:51

flechtlicht hat geschrieben:
Ah, danke, ist also kein einziger Bereich mehr unbeackert. Nur noch nicht in voller Breite. Technologiedefizite erkenne ich da keine. Nur fehlende Skaleneffekte.
Herzliche Grüße
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon Alex1 » Fr 12. Jan 2018, 15:04

motion hat geschrieben:
Schreib doch nicht so viel Unsinn.
Dito!
1. Nordstream 2 kommt so oder so, weil die Reserven aus den Niederlanden zu Neige gehen (siehe Umstellung auf H-Gas) und weil Norwegen nicht ewig auf dem jetzigen Niveau liefern kann. Zudem wird der Verbrauch steigen, weil Gaskraftwerke die Kohlekraftwerke mittelfristig in Europa ersetzen müssen.
Gas als Ersatz für Kohle? So ein Unfug.
2. Power2Gas steht am Anfang. Akku-Farmen sind auch keine Lösung. Jedenfalls nicht nicht im großen Maßstab, weil das zu teuer ist.
Mit Second Life ist da gar nichts teuer.
3. Zu den Lecks. Deutschland wird mit mordernsten Pipeline beliefert. Informiere dich erstmal, wo der wirkliche Methanaustoß herkommt.
Aus den Pipelines in Russland vielleicht :?: ;)
>https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article13745150/Tauender-Permafrost-wird-zur-Methangas-Schleuder.html

>https://www.mdr.de/wissen/umwelt/fleisch-essen-klimawandel-100.html
Und inwieweit soll das besser werden, wenn ein fossiler Treibstoff durch einen anderen Fossilen ersetzt wird?
Ein großer Vorteil von CNG-Autos ist halt auch dass keine Akkumulatoren (Ressourcen) benötigt werden. Das Auto kann so in die Presse und daher einfach recycelt werden.
Grober Unfug. Du hast offensichtlich keinerlei Ahnung, wie heute ein Auto recyclet wird. Und hör doch mal auf mit Deinem Pseudoproblem "Recyclen von Akkus" :roll:
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