Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon Pivo » Mi 10. Jan 2018, 18:07

Es müssen ja auch nicht restlos alle elektrifiziert werden, selbst wenn es nur deutlich mehr werden als heute ist ja schon was gewonnen.
Klar werden auch Probleme auftauchen, aber Probleme kann man lösen. Deswegen darf man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen.
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon Nordstromer » Mi 10. Jan 2018, 19:36

Alex1 hat geschrieben:
Steht schon in der Bibel: Tue Gutes und rede viel darüber!


Wo in der Bibel hast du das denn gelesen?
:!: Support your local hero!!! Autohaus Bopp & Siems. :!:
Grüße aus dem DC-Paradies HH&Umland :D P.S. 3 Phasen werden überbewertet und verschwinden konsequenterweise bereits aus dem BEV :D
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon Alex1 » Mi 10. Jan 2018, 19:49

@Nordstromer: Da war was mit einer Stadt auf dem Berge und einem Licht unter dem Scheffel... :lol:

@malbrecht, Rudi: Quatsch, die Technik ist längst so weit. Es geht nur noch um die Umsetzung in der Masse. Oder wo soll die Technik noch nicht so weit sein?
- Bei den Antrieben? Was müsste da noch gelöst werden?
- Bei den Speichern? Was außer dem Preis ist da noch hinderlich?
- Bei den Ladestationen? Was außer politischem Willen fehlt noch?

Alles technisch gelöst, es sind nur noch Skalierungsprobleme. Es ist kontraproduktiv, Pseudoprobleme immer wieder aufzuwärmen.

Aber Rudi schwafelt immer gerne von angeblichen technischen Schwierigkeiten und angeblichen anderen Technologien als dem eAntrieb. Ein Fantast halt... 8-)
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon zitic » Mi 10. Jan 2018, 20:36

Das ist natürlich wieder ein Artikel auf bestem Bildniveau. Ansonsten weiß ich natürlich, wie viel Spaß es macht, auf die deutsche Industrie einzuschlagen, aber in Deutschland sehen die Manager das abseits von China noch am optimistischsten(nur 43% skeptisch - Nordamerika 62%, Westeuropa 52%). Wie die deutschen Aufsichtsratschefs ticken, habe ich gar keine Ahnung. Falls da Vorstandsvorsitzende dabei sind, kann man nur spekulieren(ob nun VW oder "nur" Ford Deutschland). Ein großer Zulieferer? Mahle?

Was heißt denn scheitern? Dass BEVs wieder verschwinden? Das kann doch allein aufgrund von China keiner glauben. Was da bzgl. der Infrastruktur auf uns zu kommt, wenn wir auf 20-30% BEV-Anteil kommen, ist natürlich ein großes Thema, selbst hier im Forum. Geht es beim Scheitern darum, dass BEV komplett verschwindet oder um darum, dass sich BEV nicht überall durchsetzt?

Interessant ist in jedem Fall die große Zukunft, die Wasserstoff zugesprochen wird. Also wenn da kein Infrastrukturproblem auf uns zu rollt...
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon Michael_Ohl » Mi 10. Jan 2018, 20:45

Den Kombi der meinen Wohnwagen 300km weit ziehen kann und unter 20k€ kostet habe ich leider noch gar nicht gesehen. In so fern finde ich schon das es noch ein bisschen was zu entwickeln gibt.


mfG
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon Rudi L » Mi 10. Jan 2018, 22:18

Oder eine Limousine die bei deutschem Autobahntempo nicht bereits nach 250km für eine Stunde an die Ladestation muss. Oder ein Reisebus, ein Wohnmobil, ein Traktor, ein LKW. Das gibt es elektrisch nicht zu kaufen, folglich ist da noch einiges zu entwickeln.
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon nr.21 » Do 11. Jan 2018, 01:02

Rudi L hat geschrieben:
Oder eine Limousine die bei deutschem Autobahntempo nicht bereits nach 250km für eine Stunde an die Ladestation muss. Oder ein Reisebus, ein Wohnmobil, ein Traktor, ein LKW. Das gibt es elektrisch nicht zu kaufen, folglich ist da noch einiges zu entwickeln.

Es wird ja auch ständig neu entwickelt, die Fortschritte sind beachtlich.
Für die meisten Mobilitätsansprüche ist das E-Auto weit genug ausgereift.
Allein für diejenigen, die jetzt ohne Komforteinbußen ein E-Auto anschaffen könnten (Zweitwagenbesitzer) genügend Fahrzeuge zu produzieren, würde bei den jetzigen Kapazitäten viele Jahre dauern.
Also worauf warten wir eigentlich ?
Das einzige Szenario, welches auch in Zukunft wirklich nicht funktionieren wird, ist, wenn 10 Millionen Autofahrer gleichzeitig zu Ferienbeginn 1000 km am Stück durchfahren wollen mit einem kurzen Tankstopp.
Dir Bremser sitzen ganz klar bei den Nutznießern der alten Strukturen, den Energie-und Autokonzernen.
Nichts ist denen lästiger, als Leute mit eigener PV-Anlage, die ihren Fahrstrom selber produzieren und Autos von kleinen Herstellern wie Sion kaufen.
Natürlich bringt es denen mehr Spaß, neue technologieintensive Strukturen zu propagieren, die nur von potenten und kapitalkräftigen Unternehmen gestemmt werden können.
Was gab es für Widerstand gegen die Verpflichtung, Kleinerzeugern den Strom abzunehmen oder Kommunen die eigene Energiererzeugung zu erlauben.
Geld regiert die Welt, das war nie anders und es wird nie anders sein. Man muss nur die Weichen so stellen, dass es nicht zu extrem wird, und das ist möglich.
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon motion » Do 11. Jan 2018, 01:42

Alex1 hat geschrieben:
@Rudi: So ein Quatsch. Es gibt keine kurz- oder mittelfristige Alternative zum eAuto. Das ist nur Verkäufer-Blabla.

Es gibt nur die Not der Verpesterhersteller...


Wie oft denn noch? CNG bei PKW und LNG bei LKW. Das weiß man auch eigentlich, nur wird man jetzt mit der Diesel-Krise überrumpelt. Du bist viel zu sehr auf einen Weg fokusiert, das schadet vor allem der E-Mobilität.

Wenn du wüsstest, was bei Verbrennungsmotoren, insbesondere beim Ottomotor (Benzin/Gas) noch an technischer Optimierung (Vereinfachung, Effizienz) möglich ist, würdest du nicht schlecht staunen.
Nur, dass wir diese Innovationen nicht sehen oder viel zu langsam bekommen liegt daran, dass die Hersteller mit konventioneller Technik so viel Geld verdienen möchten wie es nur geht. Die Schublade ist jedenfalls voll!

Und genau darum will ich kein Verbrenner mehr fahren, im nächsten Auto. Nicht weil der Verbrenner schlecht ist, sondern weil wir nur die alte Technik kaufen können und die technischen (notwendigen) Innovationen nicht eingeführt werden. Man gibt sich nicht genug Mühe und zeigt sich mutlos, obwohl man es könnte. Und das ist eine Farce. Denn die Hersteller haben auch Pflichten, im Bezug auf Ressourcenschonung.

Der Verbrenner wird aber nie sterben, die Welt ist dafür zu groß. Er wird aber natürlich in Zukunft in gewissen Segmenten Marktanteile an E-Fahrzeuge verlieren, das ist logisch.
Zuletzt geändert von motion am Do 11. Jan 2018, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Deutsche Auto-Bosse glauben nicht an das Elektroauto

Beitragvon midimal » Do 11. Jan 2018, 02:26

Kann nicht VW sein oder? - Ironie=Off :lol: :lol: :lol:
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Beitragvon zitic » Do 11. Jan 2018, 02:27

Leider versuchen die alten Gruppen in jedem Bereich Erdgas zu propagieren als umweltfreundliche Alternative. Dafür wird dann Nordstream 2 gebaut etc..

Und für das grüne Deckmäntelchen wird dann von Power to Gas , speziell Methan, schwadroniert mit dem grausigen Wirkungsgrad und entsprechend geringem dann im Verbrenner. Aber Hauptsache ab in neue Abhängigkeiten.

Aber ja Methan ist ja so umweltfreundlich... Die Lecks und andere Emmissionen in Exploration und Transport werden dann nicht angesprochen. Treibhauseffekt ist bekannt.

Versucht man ja schon vor dem Dieselskandal an den Mann zu bringen und jetzt weiter um nur in Trippelschritten umzustellen. Hoffen wir mal dass nicht zu erfolgreich wird.
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