Der Wirkungsgrad von E-Autos - Model S, i3, eGolf, Leaf, Zoe

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Re: Der Wirkungsgrad von E-Autos - Model S, i3, eGolf, Leaf,

Beitragvon endurance » Mi 23. Nov 2016, 19:30

mein Fazit gerade - Ihr habt zuviel Zeit :(
PV 18,2kWp - BHKW EcoPower 1.0, 30kWh LiON Sunny Island System
BMW i3 60Ah (Verbrauch ca. 13,8kWh/100km; SW: I001-16-07-506) - Technikblog: https://okedv.dyndns.org/wbb/wcf/
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Re: Der Wirkungsgrad von E-Autos - Model S, i3, eGolf, Leaf,

Beitragvon eMarkus » Mi 23. Nov 2016, 23:37

Ich persönlich bin der Meinung - und da war der Thread wo er noch sachlich war eine gute Anregung - dass wir schon vorsichtig sein müssen dass gewisse Tendenzen im eUmfeld nicht das Gegenteil von dem erreichen was die eMobilität bezwecken wollte.

Darunter zählen für mich folgende Tendenzen:
1) Nachfrage nach irren Reichweiten weil die Parkplatz- und Säulensicherheit nicht gegeben ist. Das führt zu erheblichem Mehrgewicht, und daher mehr CO2 Ausstoß.
2) CO2 Austoss ? Für mich doch nicht, mein Strom kommt aus dem Supercharger ! (Damit meine ich die Problematik wenn CO2 Ausstoß für die Fahrer von Fernstrecken keine Kosten verursacht) Das ist schlecht für das Image und daher gut, dass jetzt dann Geld verlangt wird.
3) Autos aus Aluminium (nenne jetzt keine Modelle weil alle Finger dann auf mein Auto zeigen) mit sehr hohem Energieeinsatz bei der Herstellung.
4) Die übertriebene Nachfrage nach Hybridautos, oder PHEV, insbesondere die japanischen und amerikanischen Monster die immer mehr die Straßen verstopfen.
5) Die Vermarktung von eAutos als Rennauto im Straßenverkehr. Das könnte in Zukunft auch noch zum Imageproblem werden.
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Re: Der Wirkungsgrad von E-Autos - Model S, i3, eGolf, Leaf,

Beitragvon navics » Do 24. Nov 2016, 06:19

Joe-Hotzi hat geschrieben:
navics hat geschrieben:
Der aktuelle deutsche Strommix (Inland Verbrauch!) ist in 2015 583 g CO2/kWh. Wir exportieren Strom wie die Irren. Leider sehr viel Wind/Sonne, da fossile Erzeugungsleistung nicht gedrosselt werden kann oder will.

Wenn Du das Unterstrichene schon erkannt hast, frage ich mich, wie Du zu der Behauptung kommst, es würde "leider sehr viel Wind/Sonne"n-Strom aus EE exportiert!
Da der EE-Strom an der Spot-Börse keine Grenzkosten hat, wird er lt. Merrit-Order-Einstufung als erstes verkauft. Ich könnte also argumentieren, dass er als erstes verbraucht wird und ausschließlich konventioneller Strom exportiert wird. Denn es gab wohl noch keinen Tag, an dem die EE unseren Strombedarf ausschließlich gedeckt hätten ...


Meine Güte herrscht hier eine Oberlehrer Attitüde in dem Thread. Da macht das Diskutieren richtig Spass und jeder fühlt sich Willkommen. ;) Aber zugegebener Weise habe ich mir die Betrachtung des CO2 Emissionen von den Verbrennern ein wenig einfach gemacht. Ich bemühe noch die Suchfunktion.

Noch ein Punkt zu dem Stromexport. Man sieht, dass wir mehr Erneuerbare Exportieren als Dreckstrom exportieren, da unsere inländische Stromproduktion eine bessere CO2 Bilanz hat als unser inländischer Stromverbrauch. Im Jahr 2015 war der erzeugte Strommix 535 g CO2/kWh gegenüber dem Inlandverbrauch Strommix 587 g CO2/kWh (sorry hatte vorher 583 geschrieben). (siehe "Entwicklung der spezifischen Kohlendioxid-Emissionen des deutschen Strommix in den Jahren 1990 bis 2015) Dein Argument mit Merrit Order ist prinzipiell richtig, aber viel Strom wird auch über den Terminmarkt abgewickelt und wenn das Kohlekraftwerk 500 MW Leistung vertraglich liefern soll, wird es soweit wie möglich gedrosselt, z.B. 250 MW und der Rest wird billig über Spotmarkt (am besten noch mit negativ Preisen bei Überangebot :( ) kurzfristig nachgekauft. So machen die Betreiber doppelt Geld. (Brennstoffeinsparung, Negativpreise)
Aber bei einem Überangebot muss der restliche Strom weg, wird also exportiert oder abgeregelt. Ein anderes wichtiges Schlagwort ist hier auch "Ringflüsse im europäischen Netz", welche durch mangelhafte Netzinfrastruktur innerhalb Deutschlands (Nord-Süd Übertragungsnetzte) und nicht drosselbare Fossile Energien hervorgerufen wird. siehe z.b. http://www.energie-chronik.de/160201.htm (Super gute Seite!) Solange wir nicht die unflexiblen Kraftwerke wie Braunkohle und Atomkraft los werden oder EE-Speichern können, werden wir viel von dem sauberen EE Strom exportieren. siehe auch http://www.energy-charts.de

@eMarkus: Ja, genau der Meinung bin ich auch! Ich hoffe aber beim Thema Alu/Karbon, dass über die lange Lebenszeit (kein Rost) wieder ausgeglichen oder sogar ins positive rutscht. Beispiel i3 Tauschbatterie: Du hast dir 2013 einen i3 mit 60Ah gekauft und rüstest ihn 2018 einfach auf 120Ah auf und bist wieder Stand der Technik. Deine alte Batterie wird zu einem Batteriegroßspeicher und speichert "hoffentlich" erneuerbare Energien oder bietet Regelenergie an. Wie geil ist das denn? :)
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Re: Der Wirkungsgrad von E-Autos - Model S, i3, eGolf, Leaf,

Beitragvon futureA » Do 24. Nov 2016, 09:50

In den ersten zehn Monaten 2016 wurden trotz 4000€ Kaufprämie lediglich 8.845 Elektrofahrzeuge in Deutschland neu zugelassen. Die Gesamtzahl der Neuzulassungen lag bei 2.818.507.

Woran liegt das?

Einfach daran, weil den Leuten der theoretische Wirkungsgrad nicht interessiert. Die bauen ihre Solaranlage auch nicht auf die Dachnordseite, weil dort der Wirkungsgrad höher ist und sie kaufen auch keine Eklektroautos, weil die bei 22°C einen höheren Wirkungsgrad haben aber 10.000 € mehr kosten.

Alex1 hat geschrieben:
Nun ist aber der Wirkungsgrad von eAutos in JEDEM Fahrzustand und unter ALLEN Umgebungsbedingungen besser als der von Verpestern.

The average EV battery range in AAA’s test was 105 miles at 75°F, but dropped 57 percent to 43 miles when the temperature was held steady at 20°F.
Das ist der für die Leute reale Wirkungsgrad. Mit dem Kalt-Verbrauch erreicht der E beim Primärenergieverbrauch über die Kraftwerkseffizienz den selben CO2-Äquivalent und die selben Betriebskosten wie der Verbrenner und trotzdem bleiben die geringe Reichweite und Geschwindigkeit, die wenigen Ladesäulen und die lange "Betankungsdauer" je nach Ladesäule - sind ja nicht alles Tesla-Supercharger.

Bei der reinen CO2 Betrachtung spart er insgesamt aber die CO2 Reduzierung ist doch wohl eher eine politische Aufgabe als eine privat finanzierte, die gerade durch die Kohlestromvergoldung inexistent ist. Nummer Eins bei der Stromproduktion in Deutschland ist Kohle – ihr Anteil am Energiemix betrug 2015 42 Prozent.
Weltweit reduzierte sich im ersten Halbjahr 2016 zwar der geplante Zubau von Kohlekraftwerken weltweit um 14 Prozent, insgesamt ist damit immer noch ein Zubau von etwa 932 GW geplant.

Alex1 hat geschrieben:
Was ist mit Feinstaub? Was ist mit dem Lärm? Was ist mit Benzol?

Neben CO2 stoßen die Kohlemeiler auch giftiges Quecksilber aus. Würden hier die US-Grenzwerte für Quecksilberemissionen gelten, müssten die meisten deutschen Meiler vom Netz gehen. Lärm entsteht auf Land- und Bundesstraßen durch das Abrollgeräusch der Reifen und nicht durch den Motor.

Alex1 hat geschrieben:
viel geringerer Anschaffungspreis Übergangsproblem, Routenplanung, Lademöglichkeiten ... Übergangsproblem
Vollkommener Blödsinn. eAutos hängen inzwischen 10-mal so teure Verpester ab.

Die Leute kaufen, wenn die Übergangsprobleme gelöst sind und wegen abhängen:
Zoe vmax: 135 km/h ist schon fast Lichtgeschwindigkeit und die 10 Sekunden, die der Tesla 250 km/h fahren kann sind auch viel schneller als die Höchstgeschwindigkeit der 10x so teuren Hypercars.

Alex1 hat geschrieben:
futureA hat geschrieben:
Wer die Idee hat, am besten per Gesetz alle Verbrenner verbieten, weil die Familien auch mit E und Bus und Bahn und Fahrrad schon irgendwie klarkommen werden (dann eben müssen), der spritzt sich auch flüssiges Kokain.
Schon wieder so ein dämlicher Strohmann. 1) Wenn keine Einsicht da ist, MUSS man verbieten.

Herrschaftsphantasien, selbst erschaffene Realitäten aus 100% Ökistrom, emissionsfreiem Verkehr und dem daraus resultierenden Weltfrieden beendet man am schnellsten, wenn man die Tüten weglässt oder einmal nach Afrika reist und den Jungs in Mogadischu seine tollen Ideen präsentiert.
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Re: Der Wirkungsgrad von E-Autos - Model S, i3, eGolf, Leaf,

Beitragvon Alex1 » Do 24. Nov 2016, 12:21

Bist Du wirklich so beschränkt oder willst Du es nicht einsehen?

Dieses hier ist ein Fred über den WIRKUNGSGRAD von eAutos und NICHT über deren Verkaufserfolge und die Solaranlage auf irgendeinem Dach und die Stromproduktion an sich. Du weichst immer wieder aus, wenn man Dir - wieder mal - nachgewiesen hat, dass Du falsch liegst.
futureA hat geschrieben:
In den ersten zehn Monaten 2016 wurden trotz 4000€ Kaufprämie lediglich 8.845 Elektrofahrzeuge in Deutschland neu zugelassen. Die Gesamtzahl der Neuzulassungen lag bei 2.818.507.

Woran liegt das?

Einfach daran, weil den Leuten der theoretische Wirkungsgrad nicht interessiert.
Thema verfehlt, setzen, sechs!
Die bauen ihre Solaranlage auch nicht auf die Dachnordseite, weil dort der Wirkungsgrad höher ist und sie kaufen auch keine Eklektroautos, weil die bei 22°C einen höheren Wirkungsgrad haben aber 10.000 € mehr kosten.
Schon wieder Thema verfehlt! Der Wirkungsgrad von Solarzellen ist nicht auf der Nordseite besser, sondern bei tiefen Temperaturen (denn nachts ist es kälter als draußern)! Wo sehr wohl der Wirkungsgrad in Abhängigkeit von der Außentemperatur berücksichtigt wird, ist bei der Ausrichtung von PV-Zellen: Südosten (oder SSO) ist besser als Süden und erst recht Südwesten, weil morgens die Temperaturen i.A. geringer sind.
Alex1 hat geschrieben:
Nun ist aber der Wirkungsgrad von eAutos in JEDEM Fahrzustand und unter ALLEN Umgebungsbedingungen besser als der von Verpestern.

The average EV battery range in AAA’s test was 105 miles at 75°F, but dropped 57 percent to 43 miles when the temperature was held steady at 20°F.
Das ist der für die Leute reale Wirkungsgrad. Mit dem Kalt-Verbrauch erreicht der E beim Primärenergieverbrauch über die Kraftwerkseffizienz den selben CO2-Äquivalent und die selben Betriebskosten wie der Verbrenner und trotzdem bleiben die geringe Reichweite und Geschwindigkeit, die wenigen Ladesäulen und die lange "Betankungsdauer" je nach Ladesäule - sind ja nicht alles Tesla-Supercharger.
Nochmal, vielleicht kapierst Du es beim 1000. Mal: Das ist nicht der Wirkungsgrad! Und der Test entspricht nicht unseren Bedingungen in D. Hier geht die Reichweite nur um ca. 30% zurück. In kälteren Gebieten werden Akkuheizungen mitgeliefert.
Bei der reinen CO2 Betrachtung spart er insgesamt
Hurra, er hat´s kapiert! :hurra:
aber die CO2 Reduzierung ist doch wohl eher eine politische Aufgabe als eine privat finanzierte
Immer wieder das Obrigkeitsdenken! Der gute Deutsche tut nur das, was die Regierung befiehlt, oder was?
die gerade durch die Kohlestromvergoldung inexistent ist. Nummer Eins bei der Stromproduktion in Deutschland ist Kohle – ihr Anteil am Energiemix betrug 2015 42 Prozent.
Jadoch, dann kauf doch keinen Kohlestrom! Du hast die Möglichkeit, versteckst Dich aber hinter Deiner Obrigkeitshörigkeit!
Weltweit reduzierte sich im ersten Halbjahr 2016 zwar der geplante Zubau von Kohlekraftwerken weltweit um 14 Prozent, insgesamt ist damit immer noch ein Zubau von etwa 932 GW geplant.
Und jetzt? Wieder eine feine Ausrede, die Hände in den Schoß zu legen?
Alex1 hat geschrieben:
Was ist mit Feinstaub? Was ist mit dem Lärm? Was ist mit Benzol?

Neben CO2 stoßen die Kohlemeiler auch giftiges Quecksilber aus. Würden hier die US-Grenzwerte für Quecksilberemissionen gelten, müssten die meisten deutschen Meiler vom Netz gehen.
Jadoch, dann kauf doch keinen Kohlestrom!
Lärm entsteht auf Land- und Bundesstraßen durch das Abrollgeräusch der Reifen und nicht durch den Motor.
Das ist erstens Quatsch: Mach mal die Ohren auf. Du wirst immer einen Motor hören, der viel lauter ist als die Abrollgeräusche der Reifen. Sei es ein Lkw, ein Porsche oder ein Motorrad.

Und zweitens: Wieviele Menschen leben denn direkt neben Land- und Bundesstraßen? Wie üblich weichst Du Diskussionen aus und verschanzt Dich hinter Ausreden.
Alex1 hat geschrieben:
viel geringerer Anschaffungspreis Übergangsproblem, Routenplanung, Lademöglichkeiten ... Übergangsproblem
Vollkommener Blödsinn. eAutos hängen inzwischen 10-mal so teure Verpester ab.

Die Leute kaufen, wenn die Übergangsprobleme gelöst sind und wegen abhängen:
Zoe vmax: 135 km/h ist schon fast Lichtgeschwindigkeit und die 10 Sekunden, die der Tesla 250 km/h fahren kann sind auch viel schneller als die Höchstgeschwindigkeit der 10x so teuren Hypercars.
Billige Ausreden, gelogen dazu.
quote="Alex1"]
futureA hat geschrieben:
Wer die Idee hat, am besten per Gesetz alle Verbrenner verbieten, weil die Familien auch mit E und Bus und Bahn und Fahrrad schon irgendwie klarkommen werden (dann eben müssen), der spritzt sich auch flüssiges Kokain.
Schon wieder so ein dämlicher Strohmann. 1) Wenn keine Einsicht da ist, MUSS man verbieten.

Herrschaftsphantasien[/quote]Nein, Realität! Schon die heutigen lauen Grenzwerte sind VERBOTE, keine Fantasien. In welcher Welt lebst Du denn? Hast natürlich die ganzen anderen VERBOTE still und heimlich wegggelassen, die ich aufgezählt habe, gelle? Realität ist nicht so dein Ding, gelle?
...selbst erschaffene Realitäten aus 100% Ökistrom, emissionsfreiem Verkehr
Was DU uns hier präsentierst, sind keine Realitäten, sondern die obrigkeitshörige Flucht in das ach so bequeme "ich kann ja doch nix machen, die Anderen alle sind ja so blöd", um nur ja keinen Finger rühren zu müssen.
...und dem daraus resultierenden Weltfrieden beendet man am schnellsten, wenn man die Tüten weglässt oder einmal nach Afrika reist und den Jungs in Mogadischu seine tollen Ideen präsentiert.
Daraus folgerst Du jetzt, dass man lieber gar nichts tut? Da haben ja Grundschüler bessere Ausreden :roll:

Wie Du Dich hier präsentierst (ich weiß ja nicht, ob Du wirklich so bist oder nur einen auf Trump machst: Total bescheuerte Reden schwingen, aber dann wenigstens ansatzweise zur Vernunft zurückkehren und das Gegenteil des Versprochenen tun), bist Du so ein richtiger mir-doch-egal-Schmarotzer, der als Trittbrettfahrer die Umwelt-Verbesserungen genießt, die genau von den Leuten erkämpft wurden, die Du hier reihenweise verunglimpfst :roll:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Der Wirkungsgrad von E-Autos - Model S, i3, eGolf, Leaf,

Beitragvon futureA » Do 24. Nov 2016, 12:57

Alex1 hat geschrieben:
Der Wirkungsgrad von Solarzellen ist nicht auf der Nordseite besser, sondern bei tiefen Temperaturen

Perfekt für den Polarkreis, ungeeignet für den Äquator.

Alex1 hat geschrieben:
futureA hat geschrieben:
Weltweit reduzierte sich im ersten Halbjahr 2016 zwar der geplante Zubau von Kohlekraftwerken weltweit um 14 Prozent, insgesamt ist damit immer noch ein Zubau von etwa 932 GW geplant.
Und jetzt? Wieder eine feine Ausrede, die Hände in den Schoß zu legen?

In der Mitte von 3 aktiven Vulkanen betreibst du einen 10xteureren Elektrogrill statt eines Holzkohlegrills, um die Feinstaubbelastung der Luft zu reduzieren.

Alex1 hat geschrieben:
futureA hat geschrieben:
wenn man die Tüten weglässt oder einmal nach Afrika reist und den Jungs in Mogadischu
Daraus folgerst Du jetzt, dass man lieber gar nichts tut? Da haben ja Grundschüler bessere Ausreden :roll:

War doch schon klar, du rettest die Welt, hast in deinem Kämmerlein schon alle Probleme der Welt gelöst, weißt wie man in Afrika den Mega-Sonnenstrom produziert, nur eins weißt du nicht, warum die Menschheit nicht deine Realitätswahrnehmung besitzt, weshalb statt mehr immer weniger Elektroautos verkauft werden als im Vorjahr. Vielleicht einfach einmal den Kopf untersuchen lassen oder in Afrika alle auf den Pott setzen, dann hat sich die Untersuchung erledigt.
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Re: Der Wirkungsgrad von E-Autos - Model S, i3, eGolf, Leaf,

Beitragvon JoDa » Do 24. Nov 2016, 19:56

navics hat geschrieben:
Aber zugegebener Weise habe ich mir die Betrachtung des CO2 Emissionen von den Verbrennern ein wenig einfach gemacht. Ich bemühe noch die Suchfunktion.

CO2-Bilanzen sind aufwendig und teuer. Oft bestimmen die Interessen der Auftraggeber das Ergebnis.
Das deutsche Umweltbundesamt hat endlich im April 2016 eine umfassende Studie zur Umweltbilanz von Elektrofahrzeugen veröffentlicht:
https://www.umweltbundesamt.de/publikat ... nalyse-der
Seit Erscheinen dieser Studie sind auch endlich die kritischen Medienberichte in Deutschland nahezu verstummt!

Die 177 Seiten sind sehr informativ, aber wenn dich nur die CO2-Bilanz interessiert genügt es auch den nachfolgenden
Kurzbericht des Umweltbundesamt zu lesen:
http://www.bmub.bund.de/fileadmin/Daten ... 015_bf.pdf
Die Rahmenbedingungen sind dabei schlecht für das Elektroauto: Lebensdauer 168.000km, deutscher Strommix, 140kgCO2/kWh Akkukapazität, ...
Trotz dieses Szenarios emittieren Elektroautos lt. Umweltbundesamt deutlich weniger CO2 als die Verbrenner.

Für die Schweiz und Österreich haben Martin Rotta und ich die CO2-Gesamtemissionen von PKWs mit verschiedenen Antriebsarten berechnet:
http://bit.do/co2-emissionen
http://bit.do/co2-emissionen-AT

Daimler hat ein Tool entwickelt mit dem es richtig Spass macht selbst CO2-Bilanzen zu erstellen:
http://www2.daimler.com/sustainability/ ... elect.html
(Mit Klick auf das + rechts oben kann ein weiteres Fahrzeug hinzugefügt werden, sie stehen dann untereinander zum Vergleichen.)
Renault ZOE Intense - Neptun grau - seit 9/2014
Bild (inkl. Ladeverluste)
Elektroautos heute schon eine Alternative?
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Re: Der Wirkungsgrad von E-Autos - Model S, i3, eGolf, Leaf,

Beitragvon Alex1 » Do 24. Nov 2016, 21:15

Super Links Du gepostet hast, Meister! Großen Dank wir Dir schulden!

Daimler gute Ökobilanz hat! Erstaunt ich bin! Und eigenen Verkaufsprospekten widerspricht damit! Verwirrt ich bin! :lol:
Herzliche Grüße
Alex
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Re: Der Wirkungsgrad von E-Autos - Model S, i3, eGolf, Leaf,

Beitragvon futureA » Fr 25. Nov 2016, 11:55

Alex1 hat geschrieben:
Super Links Du gepostet hast, Meister! Großen Dank wir Dir schulden! Daimler gute Ökobilanz hat! Erstaunt ich bin! Und eigenen Verkaufsprospekten widerspricht damit! Verwirrt ich bin! :lol:

Hast du entweder nicht gelesen oder nicht verstanden. Ist eine Hinrichtung aller Klischees der Weltrettung und versucht eine Versöhnung über:
" Bereits heute haben Elektrofahrzeuge eine sehr günstige Klimagasbilanz, wenn tatsächlich Strom aus erneuerbaren Energien eingesetzt wird: Gegenüber dem konventionellen Otto-Pkw " - also bei rein regenerativ.

12% weniger CO2 als Äquivalent gegenüber modernen Verbrennern und 20% in 2020? Nur wenn man den deutschen Strommix zugrunde legt und nicht den Zubau an weltweiter Kohlekraft berücksichtigt, als würde der ausländische Kohlestrom nur das ausländische Klima verändern.

Aber gut, man kann etwas CO2 einsparen und etwas für das Klima tun.

Was kostet das den potentiellen Käufer?
Zoe ... vmax 135 km/h ... mind. 21.500 € und 49 € Batteriemiete im Monat (Grundmodell)
Polo .. vmax 184 km/h ... mind. 17.650 € (mit DSG und bereits Comfortline)

e-Golf (vmax 150 km/h) vs. Golf TSI DSG
Diff. > 10.000 €

Vorteile E für den potentiellen Käufer:

Kosten? nein
Reichweite? nein
Reisegeschwindigkeit? nein
Verfügbarkeit? nein (ein leerer oder ladender Akku bedeutet Verfügbarkeit Zero)
Nutzbarer Gepäckraum und Anhängelast? nein
Aktive Sicherheit, Querdynamik, also Ausweichverhalten aufgrund hohen Gewichts und Reifen? nein
Flexibilität also Anzahl der "Betankungsmöglichkeiten"? nein
Leiser? bei langsamer Fahrt ja sonst nein

Dies erklärt das Verhältnis der Neuzulassungen von 8.845 E zu gesamt 2.818.507.

Was bleibt?
Trotzdem ist E ideal für "Stop and Go", Post, die alle 20m anhält nur relativ wenige Kilometer am Tag fährt und den Wagen dann 12 Std nicht mehr benötigt - extremer Verbrauchsvorteil.
Positiv in Innenstädten hinsichtlich Lärm und Emissionen, könnte man mit kostenlosen Parken (natürlich mit identischer max. Parkdauer) honorieren.
Kann gut als Zweitwagen funktionieren oder bei einem individuellen Fahrprofil als Erstwagen.

Muss aber jeder für sich entscheiden und nicht kranke Vorstellungen von
Alex1 hat geschrieben:
1) Wenn keine Einsicht da ist, MUSS man verbieten.
einem Verbot aller Verbrenner im Herrschaftswahn in die Welt setzen.
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Re: Der Wirkungsgrad von E-Autos - Model S, i3, eGolf, Leaf,

Beitragvon Alex1 » Fr 25. Nov 2016, 21:36

Ende der Trollfütterung 8-)
Herzliche Grüße
Alex
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