Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon E-Fan » Sa 3. Aug 2013, 11:29

Guy hat geschrieben:
Wow, tolle Idee, dass da vorher noch niemand drauf gekommen ist, billig in China einkaufen und hier teuer verscherbeln ;)

Außer EMC und dem Luis (der hatte mal einen "Kleinen") kenne ich da bisher jedenfalls keinen mit der "tollen Idee"; vereinzelt sieht man die beiden kleineren Wagen aber bei Autoscout & Co. , richtig. Und 9.990,- für ein E-Auto sieht mir nicht so nach teuer verscherbeln aus.

Guy hat geschrieben:
Lass mich raten, die Fahrzeuge werden entweder als Leicht-KFZ (L7e) zugelassen, da es dafür kaum Sicherheitsvorschriften gibt oder als Kleinserie mit Sonderzulassung, womit man ebenfalls die meisten Anforderungen umgehen kann.
Diese Fahrzeuge müssen nicht zwangläufig schlecht sein, oft ist billig jedoch nicht grundlos billig.

Was den zahlenmäßigen Erfolg des Twizy ja erklärt.

Für die beiden Kleinstwagen dürfte L7e kinkommen, wenigstens scheinen die wasserdicht zu sein.
Bei den abgebildeten 4-Türern kann ich mir Leicht-Kfz nicht vorstellen, die sehen ausgewachsen aus.
Kleinserienzulassung bedeutet m.W., dass nur Frontal-und Seitencrash nicht getestet werden, alle anderen Vorschriften gelten wie bei der Großserie.
Müsste man sich mal ansehen.

edit: ach ja, und sorry für das "Kapern" des Nicks, efan, war wohl zu naheliegend :oops:
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Beitragvon Guy » Sa 3. Aug 2013, 22:22

E-Fan hat geschrieben:
Kleinserienzulassung bedeutet m.W., dass nur Frontal-und Seitencrash nicht getestet werden, alle anderen Vorschriften gelten wie bei der Großserie.
Müsste man sich mal ansehen.

Das ist gerade für mich der Punkt. Habe hier in der Gegend - viel Wald, Bäume direkt an der Straße - schon üble Unfälle gesehen, da kommt für mich für den Alltag nur ein Fahrzeug infrage, das ein vernünftige und nachgewiesene Sicherheit hat. Spaß ist was anderes, fahre selbst Motorrad, wenn ich jedoch noch Freunde / Familie dabei habe, muss es sicher sein.

Den Reva aus Indien gibt es noch bei ein paar Händlern, auch mit Lithium-Ionen Batterie. Da liegt man dann allerdings schon nah an 15.000 Euro. Ein gebrauchter smart auch nicht so viel teurer, dafür erhält man allerdings ein 'richtiges' Auto.

E-Fan hat geschrieben:
Und 9.990,- für ein E-Auto sieht mir nicht so nach teuer verscherbeln aus.

Was bekommt man denn dafür? Quasi ein Quad mit Dach. Da finde ich 10.000 Euro eher viel.

Bin so ein Ding vor Jahren mal gefahren. Ganz ehrlich, ich würde nicht mal 5.000 dafür ausgeben. Klapprig, Verarbeitung wirklich schlecht, Leistung unterirdisch und Reichweite mit Blei ebenso. Mag allerdings sein, dass sich da in den vergangen Jahren etwas getan hat.

Ich würde jedoch jedem raten sich selbst davon ein Bild zu machen. Wenn es wirklich etwas günstiges ein soll und man auf den modernen Schnickschnack verzichten kann, würde ich eher zu einem gebrauchten Franzosen tendieren. Wenn du die Differenz zu den 10.000 noch hineinsteckst, hast du ein wesentlich besseres Auto.
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon Gerald » So 4. Aug 2013, 09:45

Hallo,

Blei im Elektroauto ist doch eigentlich nicht mehr zu empfehlen. O.k., wenn das Auto nur für täglich ein paar Kilometer genutzt wird, dann geht das alles schon. Man muss halt damit rechnen, dass alle paar Jahre die Akkus getauscht werden müssen. Aber wie Guy schon schrieb, die sind mit Blei zu teuer. Außerdem kann man davon ausgehen, dass sie sehr rostanfällig sind.
Lieber gebraucht was kaufen.

Viele Grüße
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon E-Fan » So 4. Aug 2013, 10:17

Guy hat geschrieben:
Das ist gerade für mich der Punkt. Habe hier in der Gegend - viel Wald, Bäume direkt an der Straße - schon üble Unfälle gesehen, da kommt für mich für den Alltag nur ein Fahrzeug infrage, das ein vernünftige und nachgewiesene Sicherheit hat.

Das ist gerade der Punkt. Am Baum nützt Dir die "nachgewiesene NCAP-Sicherheit" auch nichts mehr, denn kein Auto schafft bei Baumtreffern etwas anderes als üble Unfälle....

Guy hat geschrieben:
Was bekommt man denn dafür? Quasi ein Quad mit Dach. Da finde ich 10.000 Euro eher viel.

Überdachtes Quad ist für mich eher der Twizy, diese da sehen schon mehr nach Smart usw. aus.

Gerald hat geschrieben:
Blei im Elektroauto ist doch eigentlich nicht mehr zu empfehlen

Wer empfiehlt denn, und unter welchen Gesichtspunkten?
Wäre dann eher die Frage nach den Mehrkosten von LiIon oder LiFePo-Versionen, und was im Alltag ökonomisch ist.
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon Gerald » So 4. Aug 2013, 13:04

E-Fan hat geschrieben:
Wer empfiehlt denn, und unter welchen Gesichtspunkten?
Wäre dann eher die Frage nach den Mehrkosten von LiIon oder LiFePo-Versionen, und was im Alltag ökonomisch ist.
Mein Zweitwagen ist jährlich etwa 4.000km zu 99% im Stadtbetrieb unterwegs, dass sind unter 100km in der Woche. Selbst mit Blei gut machbar.


Deswegen habe ich dazu geschrieben:
O.k., wenn das Auto nur für täglich ein paar Kilometer genutzt wird, dann geht das alles schon.


Viele Grüße
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon Hinundher » So 4. Aug 2013, 13:36

Der E1 von Schachner bekommt langlebige Batterien aus einer Manufaktur die eigentlich nur große B für die Industrie baut. Von E-Cars mit Blei-Gel B fahrern sind keine Posts zu finden.?!
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon Guy » So 4. Aug 2013, 13:38

E-Fan hat geschrieben:
Das ist gerade der Punkt. Am Baum nützt Dir die "nachgewiesene NCAP-Sicherheit" auch nichts mehr, denn kein Auto schafft bei Baumtreffern etwas anderes als üble Unfälle....

Das war ein Beispiel, es gibt ja noch genügend andere Möglichkeiten der Kaltverformung. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass man bei einem Unfall in einem Leicht-KFZ ähnlich gut aufgehoben ist wie in einem richtigen Auto.
E-Fan hat geschrieben:
Überdachtes Quad ist für mich eher der Twizy, diese da sehen schon mehr nach Smart usw. aus.

Nenn die Klasse L7e wie du möchtest, was Zulassung und Sicherheit angeht, sind das keine Autos, sondern Quads. Die sehen vielleicht so aus wie ein richtiges Auto, sind sie jedoch nicht.

Wenn dir die Sicherheit nicht so wichtig ist, kauf dir doch ein Leicht-KFZ aus China. Ich würde jedem, der weniger als 10.000 Euro für ein Elektroauto ausgeben möchte, eher empfehlen einen gebrauchten Saxo electrique o.ä. anzusehen. Am Ende muss das jedoch jeder für sich entscheiden.
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon Hinundher » So 4. Aug 2013, 15:59

Ein auf neueste Batterien umgebauter E-SAXO ist besser als jedes am Markt befindende E-Car in der selben Preisklasse! Der E1 ist angemeldet und wird fleisig gefahren , leider nicht so konfiguriert wie die angestrebte Serie , 20 Stück sollen demnächst kommen. Werde dann Berichten. Lg.
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon PowerTower » Mo 5. Aug 2013, 08:55

Richtig, es gibt gute Gebrauchtwagen, die ich auch jederzeit den hier genannten China Fahrzeugen vorziehen würde. Nicht alles was aus kommt China ist schlecht, aber bei den L7E Fahrzeugen muss man einfach Abstriche machen. Es ist richtig, dass man damit ein Auto bekommt, was in etwa dem Twizy entspricht, aber man hat dann dafür andere Probleme - Bleiakkus, ungewisse Ersatzteilversorgung, Sicherheitsdefizit, Qualitätsschwankungen. Wer mal so ein Auto eine Woche gefahren ist, wird davon nicht viel merken, aber als Langzeitbesitzer wohl schon. Das muss nicht immer so bleiben, aber aktuell ist es leider so.

Mit einem namhaften Gebrauchten macht man dagegen nicht viel falsch. Beispielsweise mit dem hier genannten Saxo oder dem baugleichen Peugeot 106, idealerweise ohne Akkus für um die 2.000 Euro und dann hat man noch 8.000 Euro Reserve für die Umrüstung auf Lithium. Was man dann erhält ist ein Auto mit guten Fahreigenschaften und ausreichend Leistung für 100 km/h und einer Reichweite über 100 km und das alles mit langlebiger Akkutechnik. Die darf übrigens aus China kommen, weil die bezüglich LFP Akkus Spezialisten sind.

Wer es eine Nummer kleiner mag (aber mit mehr Laderaum als beim Smart) und einen modernen Drehstromantrieb möchte, der findet ebenfalls für weniger als 10.000 Euro den alten Think und neuen Think. Die Firma gibt es zwar nicht mehr, aber sehr viele Teile sind von PSA und Ford, weswegen man auch da gut abgesichert ist. Auf jeden Fall ist es nicht schwerer an Ersatzteile zu kommen als bei den China Fahrzeugen und man erhält nebenbei ein richtig gut durchdachtes Auto.

Im Endeffekt muss das jeder für sich entscheiden. Man kann auch mal Glück haben und ein gutes Modell aus Asien erwischen, bei dem soweit alles passt. Und in Zukunft gehe ich davon aus, dass die Fahrzeuge eher besser als schlechter werden, nur gibt es eben bei dem momentanen Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus bessere Optionen.

Achja, die Frau Bundeskanzlerin ist auch nicht erfreut über die Leichtfahrzeuge, denn die gehen nicht in den "eine Million Elektroautos bis 2020" Topf mit hinein. :mrgreen:
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Re: Der will's wissen: e-Importeur sucht Investoren..

Beitragvon E-Fan » Mo 5. Aug 2013, 13:03

Witzig, das sich das hier auf "nur Blei-L7e aus China" reduziert, während ich den Beitrag dort so verstanden habe, dass auch Pkw-Klasse und Lithiumakkus erhältlich sein sollen.
Für mich persönlich käme auch ein handlicher Viertürer aus der größeren Kategorie in Frage, Blei wäre noch o.k. ohne Schnellader in der Garage oder in der Nähe.

Na mal sehen, ob die Ersatzteilversorgung so viel besser bleibt, wenn Renault oder Citroen mal den Hintern zukneifen, ich habe das Rover-Drama noch in guter Erinnerung....
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