Der nächste Rückschlag für die dt. Autoindustrie....

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Re: Der nächste Rückschlag für die dt. Autoindustrie....

Beitragvon eDEVIL » Fr 15. Sep 2017, 10:33

IN China wächst halt der Strombedarf sehr schnell und da kommt man mit dem EE-Ausbau nicht hinterher
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Der nächste Rückschlag für die dt. Autoindustrie....

Beitragvon Kalocube » Fr 15. Sep 2017, 10:34

zoppotrump hat geschrieben:
Das ergibt doch erst dann Sinn, wenn die Energie aus Kohle runter und die Energie aus regenerativen Energien hochgefahren wird. Genau das passiert (derzeit) nicht.


China baut massiv alternative Energiequellen auf, aktuell beispielsweise das größte schwimmende Solarfeld der Welt auf einem Binnensee, die Nachfrage an Energie ist aber so groß, dass sie mit dem Aufbau nicht hinterher kommen und noch lange auf die Dreckschleudern angewiesen sein werden!

Du kennst bestimmt die SMOG-Bilder aus Peking etc.! Selbst wenn sich erst einmal die Gesamtschadstoffbelastung (noch) nicht absenken lässt, so ist doch bereits die Verringerung des Smogs in den Städten eine wünschenswerte Verbesserung für den einzelnen Bürger in China!

***

Hier in Europa ist mir die Diskussion viel zu akademisch, à la "wenn die Gesamtschadstoffe nicht sinken, dann lohnt es sich nicht!" Im Endausbau ist dies sicherlich so, auf dem Weg dahin halte ich aber auch hier jede Verbesserung der Atemluft in den Städten und entlang der Fernstrassen für erstrebenswert, auf wenn dadurch (noch) nicht die Gesamtbelastung sinkt...
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Re: Der nächste Rückschlag für die dt. Autoindustrie....

Beitragvon Kalocube » Fr 15. Sep 2017, 10:39

zoppotrump hat geschrieben:
Sorry, aber das stimmt nicht. China steigert die Energieerzeugung aus Kohle jedes Jahr. 2016 ggü. 2015 betrug das Wachstum an Energie aus Kohle 38Twh.


Wo ist denn der Widerspruch???

Der Ausbau an Ökostrom ist trotz allem langsamer als das Wachstum der Gesamtnachfrage, also müssen die die Kohlekraftwerke mehr Strom produzieren bzw. neue gebaut werden... :?:
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Re: Der nächste Rückschlag für die dt. Autoindustrie....

Beitragvon zoppotrump » Fr 15. Sep 2017, 10:43

Kalocube hat geschrieben:
Wo ist denn der Widerspruch???

Der Widerpruch besteht darin, dass ich gesagt habe, dass es besser wäre, wenn die Energiegewinnung aus Kohle zurück gehen würde, was sie aktuell nicht tut. Dann hat Helfried gesagt, dass das falsch sei und somit impliziert, dass die Kohle zurück gehen würde. Diese Aussage von Helfried ist aber falsch.


Kalocube hat geschrieben:

Hier in Europa ist mir die Diskussion viel zu akademisch, à la "wenn die Gesamtschadstoffe nicht sinken, dann lohnt es sich nicht!" Im Endausbau ist dies sicherlich so, auf dem Weg dahin halte ich aber auch hier jede Verbesserung der Atemluft in den Städten und entlang der Fernstrassen für erstrebenswert, auf wenn dadurch (noch) nicht die Gesamtbelastung sinkt...

Da bin ich ganz bei Dir.
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Re: Der nächste Rückschlag für die dt. Autoindustrie....

Beitragvon tomas-b » Fr 15. Sep 2017, 10:59

Kalocube hat geschrieben:
...
Hier in Europa ist mir die Diskussion viel zu akademisch, à la "wenn die Gesamtschadstoffe nicht sinken, dann lohnt es sich nicht!" Im Endausbau ist dies sicherlich so, auf dem Weg dahin halte ich aber auch hier jede Verbesserung der Atemluft in den Städten und entlang der Fernstrassen für erstrebenswert, auf wenn dadurch (noch) nicht die Gesamtbelastung sinkt...


Genau so isses... +1
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Re: Der nächste Rückschlag für die dt. Autoindustrie....

Beitragvon JuergenII » Fr 15. Sep 2017, 11:02

zoppotrump hat geschrieben:
Irgendwie habe ich gerade einen Knoten im Hirn. Wenn China der allergrößte Kohle-Luftverschmutzer dieses Planeten ist und der Strom aus der Steckdose genau da her kommt, dann ist es doch nicht erstrebenswert das weiter auszubauen, denn die E-Autos fahren dann quasi mit Kohle.

Ah, die Propaganda dt. anti-E-Auto Lobbyisten hat ja bei Dir die volle Wirkung erreicht. ;)

Selbst bei 100% Kohlestrom fahren E-Fahrzeuge immer noch "grüner" als ihre fossilen Brüder und Schwestern. Je mehr China in Solar und Wind investiert, desto "sauberer" fährt auch der E-Fahrzeugbestand. Also ist es durchaus sinnvoll so schnell wie möglich viele E-Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. Das wichtigste daran ist aber ganz etwas anders. Durch eine hohe E-Fahrzeugquote auf der Straße sparen sich die Chinesen Millionen an Yuan oder ausländischen Devisen, weil sie nicht mehr auf Erdölimporte angewiesen sind. Das macht sie deutlich unabhängig, vor allem wenn man weiß, das China bei einer ähnlichen Fahrzeugdichte wie in Europa sämtliche Erdölfördermengen von heute benötigen würde, um alleine die Mobilität auf der Straße zu sichern.

Wenn einem das mal bewusst ist, wundert es kaum, dass sie alternative Energien massiv ausbauen und - natürlich neben dem Ziel die eigenen Hersteller zu schützen - massiv auf E- bzw. alternative Antriebsenergien setzen.
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Re: Der nächste Rückschlag für die dt. Autoindustrie....

Beitragvon kub0815 » Fr 15. Sep 2017, 11:24

Hi,

in einer Diktatur ist das durchsetzten von unpopulärer entscheidungen auch einfacher. Wenn es denen passt siedeln die halt mal ein paar millionen leute um. Oder kanllen dir einen 'Atommeiler vor das haus.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/dre ... n-1.344584

VG
Jürgen
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Re: Der nächste Rückschlag für die dt. Autoindustrie....

Beitragvon JuGoing » Fr 15. Sep 2017, 21:41

Der Vergleich hinkt vielleicht etwas, aber alleine für Garzweiler findet man
http://www.rp-online.de/nrw/panorama/garzweiler-der-tagebau-und-seine-geisterdoerfer-aid-1.5771737
Der Braunkohle-Tagebau Garzweiler I und II hat in den vergangenen 50 Jahren 16 Orte geschluckt. Mehr als 11.000 Menschen mussten dafür weichen.
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