Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon p.hase » Di 14. Nov 2017, 23:22

mutti wird alle 400 säulen mit unseren steuern bezahlen!
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon Blue shadow » Mi 15. Nov 2017, 06:54

Klar der sion fährt von ostern bis herbst....der brauch dann nicht mal winterreifen. Im twike mag es funktionieren
ExKonsul leaf blau winterpack ca 34.000 km Spannung und Spass mit Akku und Golfball punktierter Oberfläche zur cw reduzierung....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 40 kwh in 24 monaten
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon Schneemann » Mi 15. Nov 2017, 08:12

Auch mit regenerativ erzeugtem Strom sollten wir sparsam umgehen. Das mindert den Aufwand seiner Erzeugung.

Und zum Thema 3 min Auftanken: Macht auf der Fernreise Sinn. Aber danach wird das Auto auf den nächsten Parkplatz umgeparkt, damit die Insassen ihre Geschäfte jedweder Form verrichten können. Und dann dauert der Aufenthalt doch wieder eine Viertelstunde.
Meine Erfahrungen mit der E-Mobilität auf Kennzeichen E

In the year 5555
Your arms hanging limp at your sides
Your legs got nothing to do
Some machine’s doing that for you
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon flechtlicht » Mi 15. Nov 2017, 08:51

Blue shadow hat geschrieben:
Klar der sion fährt von ostern bis herbst....der brauch dann nicht mal winterreifen. Im twike mag es funktionieren


Richtig.
Funktioniert also schon mal zwei Drittel vom Jahr inklusive Hauptreisezeit relativ problemlos, soweit können wir uns auf die Sonne verlassen. Ohne nennenswerte Kosten, emissionsfrei, für Generationen.
Bleibt ein Drittel als Spielfeld für Geist und Verantwortungsbewusstsein. Während wir auf der einen Seite Stromspeicher Technologien zügig weiter entwickeln und einsetzen, wird fossile Energie nur noch im Winter, in immer geringeren Mengen benötigt.

Warum sollten wir also auf 8 Monate geschenkte Energie Autarkie verzichten?
Solarzellen gehen ohne Sonne nicht kaputt, jeder Sonnenstrahl erweckt sie zu neuem Leben.

Und noch mal, es ist bereits alles da, nicht nur bezahlbar, sondern fast umsonst, wir müssen auf keine Wundertechnologie mehr hoffen, auf nichts verzichten, nur annehmen.
Der Winter Engpass wird dann unter unserem Einfallsreichtum bald dahinschmelzen wie Eis in der Sonne.
S☀️nne tanken - Si☀️n fahren
~~~~S☀️mmer 2019~~~~~
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon nightmare » Mi 15. Nov 2017, 19:19

Ja D-Land ist halt nicht the Sunshinestate. Da sind unsere südlichen Nachbarn deutlich besser dran.
Aber mal wieder zum Thema.
Die Petrochemie macht aus Rohöl manch nützliche Produkte. Der unbrauchbare Rest wird nett als Schweröl bezeichnet und auf zigtausend Hochseemüllverbrennungsanlagen entsorgt. Nebenbei fahren diese auch ein paar Container, Rohöl und Bananen über die Weltmeere. Die 15 größten Schiffe verschmutzen die Umwelt so stark wie ca 750mio Auto. Das sind ca. alle auf der Erde. Wenn man den Klimaschutz wirklich ernst nehmen würde müsste man da anfangen.
Vor Jahren wurde ein Vollautomatische Kaitsegel für Schiffe entwickelt.
Die 132m lange Beluga wurde mit einem 160qm großen Kait mit einer Zugkraft von 3t auf eine Geschwindigkeit von 3,5 Knoten gebracht.
Es müsste vorgeschrieben werden das alle Schiffe die die EU anfahren mit solchen Segeln ausgestattet sein müssen.
Dann kann man den Blödsinn mit Biodiesel u. Ethanol im Tank lassen.
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon Basslo » Mi 15. Nov 2017, 19:25

Finde die jetzige Phase voll spannend. Ein richtiges Wettrennen der Automobilbranche und Energiekonzernen.
Eins ist auch klar, wenn in Zukunft kein Atom und Kohlekraftwerk mehr laufen soll dann braucht es ordentliche Speicherkonzepte um im Winter genug reserven zu haben, die man im Sommer durch Sonne und Wind ansammelt. Bei einer massiven Ausbaurate von PV wird es später im Sommer genug Überschuss geben, welcher für P2G genutzt werden könnte um Methan herzustellen. Wasserstoff seh ich da eher zu aufwendig in der Lagerung wenn es sowieso ein Erdgas netz gibt. Damit kann man im Winter heizen oder in den Gaskraftwerken sauber verstromen. Man wäre so auch weniger abhängig von der russischen Gasleitung. Klar ist der Wirkungsgrad schlecht, aber wenn bei Sonne so massiv Überschuss da ist der sonst nirgends hin kann, weil alle anderen Verbraucher bereits bedient sind, ist P2G der prefekte Abnehmer dafür. Dies wäre das letzte Glied bei der Energiewende.

Auf jeden Fall muss auf jeden Sektor gleichzeitig gearbeitet werden, nicht nur im Strassenverkehr und Energiesektor. Schifffahrt und Flugverkehr gehört auch dazu und wird in den nächsten Jahrzehnten deutlich zunehmen.
BMW i3 BEV 60Ah BJ 4/2016
Photovoltaikanlage 6,7 kWp
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon mbrod » Mi 15. Nov 2017, 19:49

Sehr empfehlenswert zu Lesen: Die Sektorkopplungsstudie:
http://www.volker-quaschning.de/publis/studien/sektorkopplung/index.php
Zwar 38 Seiten, aber gut zu lesen.
Auf Seite 22 die angehängte Grafik.
Dateianhänge
PKW_Antriebe.jpg
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon Themse » Mi 15. Nov 2017, 21:17

Um die Vorstellungen der regenerativen Stromerzeugung etwas zu konkretisieren,
möchte ich hier einmal ein paar Fakten zur aktuellen Situation in Deutschland ins Spiel bringen:

In Deutschland sind zur Zeit Windkraftwerke mit einer Leistung von 55,43 GW und
Solarsrtomkraftwerke mit einer Leistung von 42,45 GW in Betrieb.
Oberflächlich betrachtet könnte man nun meinen ok, ungefähr Gleichstand
Ist es aber nicht.
Während Solarstromanlagen ca 1000 Vollaststunden im Jahr abliefern,
liefern Windkraftwerke an Land ca 2000 Volllaststunden Strom und
Windkraftwerke auf See sogar ca 4000 Vollaststunden im Jahr. (Faustformel)

Dies führt dazu, dass 2017 bis zum heutigen Tag, durch die Sonne 37,58 TWh Strom erzeugt wurden,
durch den Wind jedoch 82,58 TWh, also mehr als das Doppelte.
Und wenn die Sonne vor allem im Sommer ihre Stromerzeugungsspitzen abliefert,
so liegt der Zeitraum mit der höchsten Windstromproduktion in den Wintermonaten.

So ergänzen sich, Solar und Windstrom übers Jahr relativ gut.
Dies bedeutet, dass wir auf dem jetztigen Stand der Energiewende, mit ca 37.80 % Grünstromanteil,
keine Speicher brauchen, die Strom vom Sommer für den Winter speichern.
Wir brauchen vor allem flexible Kraftwerke, die gut mit den schwankenden Regenerativen harmonisieren.
Dies sind besonders Gaskraftwerke, aber auch Steinkohlekraftwerke
und die sind in ausreichender Menge vorhanden.
Atom- bzw. Braunkohlekraftwerke sind dafür zu unflexibel und deshalb gänzlich ungeeignet.

Es gab in Deutschland bis heute, noch keinen Tag, an dem die regenerativen Stromerzeuger
den gesamten deutschen Strombedarf decken konnten.
Wird der Zubau an Solar- und Windkraftwerken weiter durch die Bundesregierung ausgebremst,
wird dies auch in den nächsten Jahren nicht eintreten.
Besonders auch vor dem Hintergrund, dass mit der Elektromobilität der Stromverbrauch in Deutschland
in den nächsten Jahren zunehmen wird.

Kontraproduktiv wäre es allerdings, wenn mit der Erzeugung von Power-to-Gas, mit seinen sehr
schlechten Wirkungsgraden, letztendlich die deutsche Braunkohle am Leben gehalten würde :-(

Aus diesem Grunde ist es dringend notwendig auch in der Mobilität die größt mögliche Effizienz
anzustreben, was schlussendlich nur mit dem Elektromotor erreicht werden kann.
Sion reserviert am10.9.2017
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon kriton » Mi 15. Nov 2017, 22:03

Ohne die Rechnung wirklich zu kennen, wären mir Mischwälder in D lieber als die Monokulturen für "Bio"-Diesel. Das Holz kann geordnet alle paar Jahre im Winter verwendet werden. Ja, mir ist schon klar, dass der Raps mehr bringt. Aber vielleicht reicht ja mal der Mischwald, wenn alles andere optimiert wurde.
warte auf den Sion
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Re: Der Kampf um die alternativen Antriebe ist entfacht

Beitragvon mbrod » Mi 15. Nov 2017, 22:04

Themse hat geschrieben:
Aus diesem Grunde ist es dringend notwendig auch in der Mobilität die größt mögliche Effizienz
anzustreben, was schlussendlich nur mit dem Elektromotor erreicht werden kann.

Der Elektromotor mit Akku als Energiespeicher für PKW!
Als kleine Präzisierung. Ansonsten sehe ich es exakt genau so.

Ergänzend vielleicht: Es gibt eine Studie vom Wuppertal Institut von Greenpeace beauftragt, dass der PKW-Bestand von 46 auf 17 Millionen absinken könnte. Das würde die Städte vom Parkplatzbedarf enorm entlasten.
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