Das BEV und wie es den Alltag meistert!

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Re: Das BEV und wie es den Alltag meistert!

Beitragvon E-lmo » Mo 8. Jan 2018, 09:33

Mich haben die ständig wechselnden Tankstellenpreise auch genervt, erst recht, wenn am Tag nach dem Tanken der Preis noch einmal 2ct günstiger geworden ist :roll:
Wenn Interessierte mich nach der Ladezeit und Reichweite fragen, tue ich überrascht und antworte: Gute Frage, der Akku ist jeden Morgen voll und Abends nie leer. :lol:

Die regelmäßigen Strecken sind so ca 40km am Tag + ein paar km im Ort. Das passt ganz gut und trotzdem hat der Kleine mit ca 9000 die meisten Jahreskilometer.
Die längste Strecke war bisher 50km hin und 50 wieder zurück.
Öffentlich geladen habe ich bisher nur aus Neugier. Kostenlose Ladesäulen liegen leider nicht auf meinem Weg. Meist nur teure mit zeitbasierter Abrechnung.

Vom Verbrenner vermisse ich im Winter nur die prinzipbedingt anfallende Abwärme, die praktischerweise zum Heizen des Innenraum genutzt wird. -ohne dass man damit geizen muss- ;)
Daher nehme ich im Winter für die 2x20km meist den Benziner. :evil:
Dafür kommt der Kombi kaum auf 7000km im Jahr und steht sich im Sommer abseits des Urlaubs die Reifen platt.
Dem Kombi gebe ich noch ein paar Jahre. Entweder gibt es etwas elektrisches in der Größe, oder der Platzbedarf wird geringer, wenn die Kinder aus dem Haus sind ;)
Wobei die meisten Opas in meinem Umfeld meist eher noch größere Fahrzeuge fahren :shock:
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Re: Das BEV und wie es den Alltag meistert!

Beitragvon Nordstromer » Mo 8. Jan 2018, 09:40

Die Antwort auf die Reichweitenfrage ist gut die merke ich mir. :thumb:

Was auch gerade jetzt toll ist. BEV in Garage (stinkt ja nicht) mit bei mir 16-24°, System hochfahren, Warme Luft in 60 Sekunden. Fazit: Im Gegensatz zum Verbrenner nie frieren. Mein alter Diesel hat bei diesen Temperaturen gut 10 Minuten gebraucht und man muss auch sehr bedächtig fahren der Motor ist ja noch kalt.
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Re: Das BEV und wie es den Alltag meistert!

Beitragvon Helfried » Mo 8. Jan 2018, 09:42

E-lmo hat geschrieben:
Daher nehme ich im Winter für die 2x20km meist den Benziner. :evil:


Scherz, oder?
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Re: Das BEV und wie es den Alltag meistert!

Beitragvon E-lmo » Mo 8. Jan 2018, 09:52

Nee!
Ich habe nachgerechnet, dass die Fahrtkosten unter 0 Grad im e-Up etwa gleich sind.( 22kwh/100km a30ct zu 5,1l/100km a1,29€) Da nutze ich die Abwärme des Benziners wenigstens und fahre mit angenehmer Temperatur! Bei einem richtigen BEV mit Wärmepumpe / günstigeren Strompreisen bzw. Kostenlosem Strom / höheren Spritpreisen sieht die Rechnung vielleicht anders aus. (der günstigere Strompreis ist in Arbeit ;) )

Das ist zumindest meine Lösung beide Fahrzeuge so einzusetzen, dass diese ihre Vorteile ausspielen können. Dazu zähle ich auch die anfallende Abwärme im Winter.
Andere hier im Forum bauen sich dafür extra eine Kraftstoff-Standheizung ein!
An der Reichweite liegt es jedenfalls nicht. Selbst im Winter sind 60km immer drin!

Die kürzeren Strecken hier im Ort erledige ich natürlich auch im Winter elektrisch. Da kommt der Benziner ja kaum auf Betriebstemperatur!
Zuletzt geändert von E-lmo am Mo 8. Jan 2018, 11:26, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Das BEV und wie es den Alltag meistert!

Beitragvon Helfried » Mo 8. Jan 2018, 10:06

Die 20 km sollten elektrisch schon zu schaffen sein. Sonst falsches Auto gekauft.
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Re: Das BEV und wie es den Alltag meistert!

Beitragvon cpeter » Mo 8. Jan 2018, 10:31

Wir sind sehr zufrieden mit unserem Leaf. Ich habe in einer kleinen Runde von Freunden über unsere Erfahrungen erzählt und wurde dabei gefilmt. Unter anderem zeige ich unsere Strecke quer durch Österreich, den tatsächlichen Energieverbrauch, etc.

Das Video ist ungeschnitten: 1 Stunde 38 Minuten direkter Mitschnitt (der eine oder andere Fehler hat sich auch eingeschlichen).
Für ein YouTube Video ist es natürlich viel zu lange, aber vielleicht interessiert es euch ja trotzdem.

Seit 01/2017 Nissan Leaf Tekna 30 kWh mit 6,6 kW AC Lader
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Re: Das BEV und wie es den Alltag meistert!

Beitragvon flechtlicht » Mo 8. Jan 2018, 11:44

Eifel-Thomas hat geschrieben:
Eigentlich hat dieses Fahren für mich eine meditative Wirkung. Tankstellen nehme ich garnicht mehr wahr!
Viele Grüße vom Eifel-Thomas

Wer hätte das einmal gedacht, Deutschland wird zum Land des Lächelns.
S☀️nne tanken - Si☀️n fahren
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Re: Das BEV und wie es den Alltag meistert!

Beitragvon DeJay58 » Mo 8. Jan 2018, 12:04

@E-Imo: hat der Up keine Heizung? Kapier ich nicht. Grade im Winter ist der BEV doch unverzichtbar, eben weil nicht über Abwärme geheizt wird.
Und kostentechnisch kann die Rechnung niemals aufgehen. So teuer kann der Strom fast nicht sein.
Video: i3 geht auch quer (neu 2018): https://youtu.be/yZzz71pzOQA


BMW i3 Verbrauch inkl. Ladeverluste:
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Re: Das BEV und wie es den Alltag meistert!

Beitragvon Noritz » Mo 8. Jan 2018, 12:44

Helfried hat geschrieben:
E-lmo hat geschrieben:
Daher nehme ich im Winter für die 2x20km meist den Benziner. :evil:


Scherz, oder?

Das habe ich mich auch gefragt :?
Erstmal sind 2*20 km eine echte Herausforderung, will man auf dieser Distanz den vormals gefüllten Akku leer kriegen :D
Der große Vorteil des E-Mobil gegenüber dem Verbrenner ist aber auch, dass ich mein Fahrzeug vorheizen kann, so dass ich in ein warmes Auto steige. Das geht beim Verbrenner nur mit teurer Zusatzausrüstung. Die Entscheidung bei solch einer lächerlichen Distanz kann daher nur sein: E-Mobil gerade im Winter statt Benziner.
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Re: Das BEV und wie es den Alltag meistert!

Beitragvon Noritz » Mo 8. Jan 2018, 13:07

Mein Zoe Q90 (ZE 40) deckt inzwischen alle meine im Jahr vorkommenden Strecken ab. Dazu gehört auch ein immer wieder notwendiges Pendeln über 90 km /Strecke zum Arbeitsplatz, also 180 km hin und zurück. Das mache ich zwar meistens per Bahn, aber die bastelt so oft an der Strecke und Stellwerken rum, dass ich doch inzwischen fast 3 Monate im Jahr das Auto nehme. Desweiteren monatlicher Verwandtenbesuch, die 170 km weg sind. Dort über Nacht problemloses Aufladen bevor es zurück geht. Alles andere ist kürzer und nicht der Rede wert. Nur bei längeren Reisen musste ich mal die Tank-und Rast-Säulen nutzen. Das ist aber mit einer Kaffeepause verbunden und nach dreiviertel Stunde hatte ich genug Saft für den Rest der Strecke. Das Hotel hatte auch Lademöglichkeit, also alles Bestens.
Ich habe es mit der Q90 also inzwischen geschafft, dass ich seitdem kaum noch auf das Beenden des Aufladen warten musste. Geladen wurde stets, wenn der Wagen sowieso steht. Das war mein Ziel.
Mein Q90 ist mein einziger Wagen, die Umstellung habe ich nie bereut und ich bin davon überzeugt, dass das bei sehr vielen anderen auch so sein könnte, wenn sie denn sich mal einen Ruck geben täten :)
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