Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

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Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon Großstadtfahrer » So 20. Aug 2017, 16:22

Mal wieder "kontrovers diskutiert" wird hier ob Elektroautos denn nicht doch Umweltschädlich sind.

Natürlich hinter einer Paywall.

Der große Schwindel mit den Elektroautos.
http://www.spiegel.de/spiegel/elektroau ... 63493.html

Spart euch die 39cent.

Alles alter aufgewärmter Kram.
Die Schlagzeile war ihm scheinbar das wichtigste.

Ist natürlich auch schwer darüber zu diskutieren, da ja Copyright und so. :roll:

Aber hier mal die Stichpunkte:

-Elektroautos sind nicht Langstereckentauglich (500km mindestens)
-Akkus sind zu klein und zu schweer (Bei 130km/h verbraucht so ein Auto 30kW)
-Laden geht zu langsam
-Und selbst mit 350kW Ladeleistung (wie von deutschen Automobilunternehmen angekündigt) würde ein Elektrofahrzueg das Stromnetzt viel zu sehr belasten.
- Umstieg auf Elektroautos wurde die Errungeschaften der Enrgiewende zerstören.
- Stromanbieter wären dem Zulauf nicht gewachsen.
- Tesla macht nur Verluste und wird von gutgläubigen Anteilshabern hochgehalten.

Die meisten Erkenntnisse , dass es mit der elektromobilität nicht klappt, scheint er von Audi und BMW zu haben.

Audi sagt sie sind mit ihrem e-Tron gescheitert, also kann es auch kein anderer.

BMW baut keine Fahrzeuge mit mehr als 30kWh weil das wäre ja Blödsinn und nicht nachhaltig.


Demnächst in der Bildzeitung: Die elektromobile Revolution kommt und wie ich mich davor schützen kann. :twisted:
Gruß
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon PowerTower » So 20. Aug 2017, 17:17

Also mit dem i3 kann man eigentlich sehr gut reisen. 33 kWh + wassergekühlter Akku = 500 km in weniger als 7 Stunden und entspannt ankommen. Was will man mehr? Für mich ein aus technischer Sicht nahezu perfektes Fahrzeug mit gut balanciertem Verhältnis von Fahreigenschaften, Akku und Ladetechnik.

Ja, die "ich muss 1.000 km fahren und hab nur 3 Minuten Zeit zum Nachladen" Fraktion stellt man damit nicht zufrieden. Ist mir mittlerweile egal, da ich solche Leute persönlich nicht kenne. Ein Päuschen hier und da wird von den meisten Verbrennerfahrern akzeptiert und tatsächlich auch gern in Anspruch genommen.

Abgesehen davon geniest man an ~350 Tagen im Jahr sämtliche Vorteile der E-Mobilität. Ganz ohne Reichweitendiskussion, Megawattladestationen und sonstigem Firlefanz.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon flow2702 » So 20. Aug 2017, 18:48

Hier mal auszugsweise der Artikel (Quelle: Spiegel Online)

Wieder entfernt.
Zuletzt geändert von flow2702 am Mo 21. Aug 2017, 16:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon mweisEl » So 20. Aug 2017, 19:12

Großstadtfahrer hat geschrieben:
Der große Schwindel mit den Elektroautos.

Ah, da hat er wieder mal einer den Artikel aus der GEO 3/1994 aufgewärmt: "Der Schwindel mit dem E-Mobil". Gezeigt wurden 2 City El im Regen und angegeben war ein Verbrauch von "mindestens 2.700 kWh für 8.000 km im Jahr" - das wären 34 kWh/100 km für eine Fahrzeug, für das die damalige*) Stiftung Warentest im gleichen Jahr einen Verbrauch von 4,57 kWh/100 km gemessen hatte. Sekundärquelle

*) die damalige! bevor diese Stiftung Warentest der gesponserten Volksverblödung anheim gefallen ist und Benzin-Rasenmäher wegen niedriger Emissionen für umweltfreundlicher als Elektromäher erklärt hat, E-Bikes verdammt etc.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon einfallzel » So 20. Aug 2017, 19:52

Natürlich hat Herr Wüst in "Öko-Schwindel, Strom-Illusionen", die berühmte schwedische Studie und deren Hochrechnung auf einen 100kWh-Akku zitiert, nach der "ein sparsamer Kleinwagen mit Benzin- oder Dieselmotor 200 000 km fahren [müsste], um so viel Klimagas in die Luft zu blasen".
Und er hat auch selbst was ausgerechnet, z.B. dass 28 Tesla an 350kW-Super-Chargern das Stromnetz so stark belasten, wie ein ICE mit 830 Passagieren bei voller Fahrt.
Mit soviel Mathe durfte der Artikel natürlich nicht mehr in Bento Future.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon Rudi L » So 20. Aug 2017, 20:37

Viel Unwahrheit und nicht bewiesene Behauptungen drin, aber eines stimmt.

Der limitierende Faktor ist der Akku, tatsächlich ist man im Schnitt nur sehr langsam auf Langstrecke unterwegs. Wegen der Nachladezeiten. Ob das auf dem Niveau eines Brezelkäfers ist vermag ich nicht abzuschätzen, aber es ist deutlich langsamer als mit dem Verbrenner.

Einen Brezelkäfer würde heute kaum einer im Alltag fahren, haben doch die Autos mit Verbrennungsmotor eine gewaltige Entwicklung gemacht. Die selbe Entwicklung müssen nun die Elektroautos machen. Ich schätze im 10-20 Jahren sind diese langen Ladezeiten in Verbindung mit den kurzen Reichweiten kein Thema mehr.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon harlem24 » So 20. Aug 2017, 21:38

Naja, wenn ich mir anschaue, dass es hier Leute gibt, die selbst mit einem Ioniq auf 1000km nen Schnitt von über 90 Fahren, dann finde ich das schon ordentlich.
Denn um wesentlich über 100 zu kommen, muss man Strecken fahren, wo nicht nur wenig Verkehr ist, sondern auch keine Baustellen oder anderen Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Bin letzte Woche noch die A61 hochgekommen, wenn man da die erlaubten 120-130 fahren konnte war man schon schnell unterwegs, am Ende lag mein Schnitt bei knapp über 100 und da macht es den Braten auch nicht mehr fett...
Gruß

CHris

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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon Rudi L » Mo 21. Aug 2017, 05:34

Dann kann ich Dir schreiben, dass ich regelmäßig höhere Schnitte erziele. Das bringt aber nichts, weil man von Einzelfällen nicht auf das Grundsätzliche schließen soll.

Grundsätzlich reichen die Akkus noch nicht um den Verbrenner ins Museum zu schicken. Bislang ist das Elektroauto noch eine Nischenanwendung. Was sich ändern wird, nur nicht in ein paar Monaten.
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon Simon1982 » Mo 21. Aug 2017, 05:52

Also einen 90er Schnitt finde ich auch langsam. Ohne Stau kann man mit einem Verbrenner mühelos einen 110er Schnitt und mehr erzielen (unter der Nebenbedingung, dass die Autobahnausfahren dicht an Start und Ziel liegen).
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Re: Christian Wüst muss auch Geld verdienen. Spiegel bashed.

Beitragvon marxx » Mo 21. Aug 2017, 07:06

Der Tesla, der die diesjährige eTour Europe gewonnen hat, hat ein Schnit von 80 km/h über die Gesamtstrecke von 3.800 km (in 9 Tagen) erreicht. Ein flotter Brezel-Käfer ...

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