BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Volt » Fr 14. Jul 2017, 14:37

hat schon mal jemand eine vergleichbare situation
an einer kostenpflichtigen säule gehabt?
nein?
na also, der preis regelt alles.
wer eine kostenlose säule mit einplant muss halt mit dieser situation rechnen, keine frage.
ups, habe gerade geschaut, die kostenlosen ccs säulen übersteigen ja auf dem ersten blick
die kostenpflichtigen, oder sehe ich das falsch?
viellecht sollte ich mir auch so ein auto kaufen?
der zoe wird in der zukunft bestimmt auch ccs bekommen,
die alten mit nur typ 2 sind halt die "verlierer" der entwicklung.
typ 2 mit 43 kw ist sowieso derzeit fragwürdig.
soll die säule etwa auf die paar zoes warten?
was kommt dann? 22KW.
prima, passt an alle autos, ist demnach für alle autos.
und mal ganz ehrlich, ob 22KW, oder einphasig 7,4KW, ich finde beides langsam.
der unterschied von 7,4KW zu 3,7KW ist nun auch nicht wirklich der brüller.
es ist eben "nur" eine ac säule und 22kw ist halt "nur" unwesentlich teurer als 3,7kw.
alleine über die anzahl der anschlüsse kann man streiten.
die ev's welche 3-phasig laden können, dürfen halt nicht erwarten dass diese anschlüsse nicht benutzt werden.
Wobei meine persönliche meinung schon ist, dass nachladen auf strecke mit 3,7 kw keinen sinn macht.
zusätzlich würde ich wetten, dass der trend immer mehr zum ccs gehen wird.
der prozentuale anteil an 3-phasigen ev's wird sinken.
und jetzt kommt es, wer zahlt dort den strom?
aha, ich wette tank und rast war nicht unzufrieden mit dem VW Passat PHEV fahrer.
leben und leben lassen, jeder hat irgendwo recht.
stefan
These:
Beim laden sind alle E-Autos gleich zu behandeln.
Bei Destination Ladesäulen (bis 22KW) wird solange gestanden wie der Fahrer es für Richtig erachtet,
bzw. halt maximal solange wie beschildert. Oh, schon voll? egal. Ladescheibe ist Sinnvoll.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Volt » Fr 14. Jul 2017, 14:40

nachtrag:
ich finde die geschichte mit dem EV gewühle auf dem ladeplatz durchaus lustig,
zeigt dass es elektrisch klappen kann.
wenn das dort immer so wäre, würde da bestimmt erweitert werden.
Aber ob es dann kostenlos bleibt?
stefan
These:
Beim laden sind alle E-Autos gleich zu behandeln.
Bei Destination Ladesäulen (bis 22KW) wird solange gestanden wie der Fahrer es für Richtig erachtet,
bzw. halt maximal solange wie beschildert. Oh, schon voll? egal. Ladescheibe ist Sinnvoll.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Helfried » Fr 14. Jul 2017, 14:47

Mich hat erst einmal einer höflich gebeten, schneller zu machen bzw. mich zu verpissen. Das war der Maler, der den Asphalt mit "Reserviert für Carsharing" bepinseln wollte. Ich habe ihn dann noch unauffällig 5 Minuten in ein Gespräch verwickelt, dann war ich eh voll.

Bei Audis oder Passats am Schnelllader würde ich auch einen Zuckaus bekommen.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon kub0815 » Fr 14. Jul 2017, 14:51

nono hat geschrieben:
Es gibt aber auch einige BEV-Fahrer, die eben nur AC-Schnell-Laden können. Und wenn die deutsche Automobilindustrie weiterhin PHEVs als Alibi baut und die ganze Show auch noch mit Kaufprämie und E-Kennzeichen gefördert wird und dann Ladesäulen mehr oder wenig sinnlos blockiert werden, dann sehe ich das Ganze schon kritisch.
Aber eines ist sicher: es kommt der Tag, an dem wird das Laden kostenpflichtig. Und dann laden die PHEVs maximal zu Hause. Und auch da wird dann wahrscheinlich mit dem Rotstift kalkuliert, ab welchem Benzinpreis sich die Ladung noch lohnt.


Das wird ziemlich sicher kommen das diese Säulen bald nicht mehr kostenlos sind bei solchen verteilungskämpfen um verschenkte Güter. Aber vielleicht passiert ja folgendes T&R sieht das viele an dieser Säule laden und baut noch 2 weiter hin.
Die Allego Säule wo was kostet wird dann gemieden und verteufelt und geht bankrott ist das besser?
Effizienzhaus Plus, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3l/100km, nächste Projekte Batteriespeicher
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon nono » Fr 14. Jul 2017, 15:25

kub0815 hat geschrieben:
Die Allego Säule wo was kostet wird dann gemieden und verteufelt und geht bankrott ist das besser?

Wäre ich der dritte BEV-Fahrer in der Warteschlange gewesen und hätte es noch bis zu Allego geschafft, hätte ich keine Sekunde gezögert und wäre sofort weiter gefahren. Meine Zeit ist mir wertvoller, als ein paar Euro beim Stromladen zu sparen.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon corwin42 » Fr 14. Jul 2017, 15:54

kub0815 hat geschrieben:
Das wird ziemlich sicher kommen das diese Säulen bald nicht mehr kostenlos sind bei solchen verteilungskämpfen um verschenkte Güter. Aber vielleicht passiert ja folgendes T&R sieht das viele an dieser Säule laden und baut noch 2 weiter hin.
Die Allego Säule wo was kostet wird dann gemieden und verteufelt und geht bankrott ist das besser?


Da hoffe ich sehr drauf, dass die bald was kosten. Langstrecken fahre ich eh äußerst selten, aber dann habe ich auch keinen Bock auf Stundenlanges Warten an der Ladesäule. Ich zahle lieber 10 Euro für einmal komplett Laden und bin dann in einer halben Stunde wieder unterwegs, als dass ich kostenlos lade und ne Stunde warten muss.

Wie soll das erst werden, wenn den BEV-Fahrern einfällt, dass man im Sommer damit auch in den Urlaub fahren kann (mir z.B. ab nächstem Jahr). Dann gibt es an den Ladesäulen wieder so Schlangen, wie man sie aus den 70ern teilweise noch kennt.

Zu der Allego Säule: Wenn ich bei GE im Ladelog stöbere, komme ich eher zu dem Schluss, dass man sich auf Allego Säulen (allgemein) im Notfall nicht verlassen kann. Wie oft da Probleme eingetragen sind ist ja schon extrem. Da hilft es wohl auch nichts, dass die was kosten. Wenn man Allego Säulen anfährt, sollte man wohl immer noch etwas Reserve im Akku haben um nicht zu stranden.
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Toumal » Sa 15. Jul 2017, 04:18

Ich komme mir in Wien oft nur mehr gefrozelt vor. Riesige SUV die mittlerweile oft nur mehr anstecken ohne die Ladung zu starten. Aber selbst wenn sie laden, ihre Mikrobatterien brauchen Stunden um voll zu werden.

Da hilft es mir auch nicht dass das dem Ladesaeulenbetreiber Geld bringt, denn erstens sind es Minimalbetraege aufgrund der geringen Leistung, und zweitens verliere ich dadurch Stunden.

Nichts ist aergerlicher zu einem Termin zu kommen und alles ist von dauerladenden Monster-Plugins verstellt. Einmal dauerte der Termin bis nach Mitternacht und ich musste danach noch extra eine noch offene Ladesaeule suchen. Und erst um 3 Uhr ins Bett zu kommen nur dass ein X5 oder Panamera ein paar Ampelstarts machen kann.... nein, dafuer fehlt mir echt das Verstaendnis.

Dass das PHEV-Fahrer anders sehen ist auch klar.

"Jeder elektrische Ampelstart ist wichtig" ;)
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon kub0815 » Sa 15. Jul 2017, 06:15

Tumal, Du redest jetzt aber von normalen Ladesäule und nicht von Schnelladern?
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Toumal » Sa 15. Jul 2017, 08:25

kub0815 hat geschrieben:
Tumal, Du redest jetzt aber von normalen Ladesäule und nicht von Schnelladern?


Definiere "schnell"...
Ja, allerdings ist die Masse stetig am Wachsen. An einen Smatrics Triplecharger verirren sich die eher selten, dort kostet Strom aber auch wesentlich mehr. Auch stehen diese PHEVs prinzipiell den ganzen Tag, und starten meist nichtmal mehr die Ladung. BEVs machen das manchmal auch, ist aber selten.

Wir sind soweit dass 10 Ladeplaetze oft nicht mehr ausreichen. Die einzige Hoffnung der BEVs sind Batterien > 60kWh damit man einfach noch seltener Laden muss. In der Zwischenzeit hoert man von PHEV-Fahrern, die nicht darauf angewiesen sind, entweder dass sie "auch nen Stecker haben", dass "jeder elektrische km gut ist", oder dass sie "99% elektrisch" fahren.

Sie fahren alle 99% elektrisch, darum brauchen sie auch ein PHEV um dann 1000km zur Nordsee zu fahren. Finde den Fehler...
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Re: BEV vs PHEV - Benötigen wir eine Ladeetikette?

Beitragvon Paul_S » Sa 15. Jul 2017, 09:19

Toumal hat geschrieben:
Dass das PHEV-Fahrer anders sehen ist auch klar.

Vor ein paar Tagen kam ich auf dem (zu weiten) Weg nach Hause am einzigen Schnellader weit und breit vorbei. Ich hätte in 20 Minuten den Akku vom Outlander auf 80% geladen, hätte nach Hause gereicht. Konnte ich aber nicht, weil ein Tesla mit Chademo-Adapter dort stand, und "noch 30 Minuten" auf dem Display hatte. Hätte der mich jetzt vorlassen müssen,weil ich schneller fertig gewesen wäre?
Ich hab' beim Tesla nur kurz gefragt (es war jemand im Auto) ob er gleich fertig ist, was nicht der Fall war, und bin mit Benzin nach Hause gefahren.

1. wir brauchen mehr Lademöglichkeiten
2. bitte nicht alle PHEV in einen Topf werfen
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