Bequemlichkeit von E-Mobilisten?

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Re: Bequemlichkeit von E-Mobilisten?

Beitragvon Karlsson » Fr 25. Nov 2016, 13:12

SL4E hat geschrieben:
Würde ich nicht machen. Ich erwarte (gerade von namhaften Unternehmen die genannt wurden) das solche Lademöglichkeiten direkt am Laden angeboten werden. Wenn ich zu Edeka, Kaufland und Co fahre bin ich auf eine Ladung meist nicht angewiesen, sondern sehe das eher als Kundenbindung an.

DC oder AC? Weil mit 3,7kW ist mir das Rausholen des Kabels zu aufwändig. Lohnt ja nicht für die 15-30 Minuten, die ich im Supermarkt bin.
Aber mit 22kW Lader - ok, da bringen 30min ja richtig was.
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Re: Bequemlichkeit von E-Mobilisten?

Beitragvon SL4E » Fr 25. Nov 2016, 13:21

Das mache ich wiederum und sei es einfach um das Auto im Winter warm zu halten. Da ich eh Tasche usw aus dem Kofferraum hole, ist der Griff zum Ladekabel das kleinste Problem. Ich will ja beim Einkaufen nicht mein Auto mit kostenlos geschnorrten Strom meines ganzen Tagesverbrauches vollladen, sondern maximal das Verbrauchte für den Extrafahrt oder Umweg zum Einkaufen rein kriegen. 30min mit 3,7kW sind gut 10km. Das langt für gewöhnlich zum wöchentlichen einkaufen.
Lieber jetzt elektrisch fahren, als noch länger warten!
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Re: Bequemlichkeit von E-Mobilisten?

Beitragvon Solarmobil Verein » Fr 25. Nov 2016, 14:37

Jarod hat geschrieben:
500 bis 1000 Meter kann ich mir gut vorstellen um z.B. am Arbeitsplatz oder nah zu Hause laden zu können. Da laufe ich dann die letzten Meter.

Beim Einkaufen kommt es da schon eher auf die Menge/Art des Einkaufs oder auch des Wetters an.
Hier gibt's Einkaufsmärkte, da bist du schon mehr als 500m aus der letzten Parkreihe zum Eingang unterwegs ... und der Weg bis zur Wurst- und Käsetheke sind dann nochmal 250m. Dann brauchst du aber echt schon eine Brotzeit.
Und das alles nehme ich in Kauf nur für eine Packung Toastbrot. Nachdem Rewe & Co "meine" Sorte ausgelistet haben, muß ich halt ...


Tiefgarage bauen geht vmtl. nicht wegen Grundwasserproblematik dort.
Parkhaus durften sie wegen der Höhe vmtl. nicht. Wäre aber angesichts dessen, was da derzeit so alles Mögliche und Unmögliche dort gebaut wird, auch schon egal.
Der Parkplatz ist gigantisch und am Wochenende trotzdem immer rappelvoll.
Zum Glück sind die Ladesäulen gleich bei der Einfahrt aufs Gelände und damit fast maximal weit weg vom Eingang => Selten zugestellt.

SL4E hat geschrieben:
Das mache ich wiederum und sei es einfach um das Auto im Winter warm zu halten.
Dito.
Ggf. auch einfach nur, um den Akku auf Betriebstemperatur zu halten.
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Re: Bequemlichkeit von E-Mobilisten?

Beitragvon stromion » Sa 26. Nov 2016, 16:03

Danke für die vielen Antworten...

Am Montag hab ich ein Gespräch mit dem Chef darüber, dann schauen wir mal, wie er dem Gegenübersteht die E-Mobilität zu unterstützen ;-)

stromion hat geschrieben:
Kann ich das Argument nennen, dass ich überzeugt bin, dass eine Öffentliche Ladestation auch genutzt werden würde,bzw. man wenigstens die laufenden Kosten damit einspielen kann, wenn man den Strompreis den Ladesäulem im Umkreis anpasst?

Liegt das denn so, dass da auch Leute vorbei kommen, die auf den Strom angewiesen sind? Oder bietet es sich für Durchreisende als Zwischenstop an?
Die Fahrer aus der Region werden das ja nicht unbedingt nutzen ohne finanziellen Vorteil.[/quote]

Naja es liegt schon an einer stark befahrenen Bundestraße, welche auch von vielen Münchnern am WE zu Ausflugszwecken genutzt wird... Das mit dem Zwischenstop geht dann aber auch 1km weiter, da diese Ladestation auch einen Bäcker bzw. Cafe in der Nähe hat. Sogar noch näher als es bei uns der Fall wäre. Und wenn ich überlege, dann hat der Bäcker auch die besseren (längeren) Öffnungszeiten... Die Säulen sind sogar 2x22kw. Ich hätte eher nur an 11kw gedacht...

sweetleaf hat geschrieben:
Hast Du ein Klapprad im Kofferraum, oder schließt du es am Stamm Deiner Stammladesäule an?


Ich stell es da am Bahnhof ab und es bleibt da wahrscheinlich auch so lange stehn, bis ich eine bessere/nähere Lademöglichkeit habe... Ist eh nur ein "Bahnhofsrad" ;-)

Horse hat geschrieben:
Vielleicht würde sich auch ein Stromanbieter aus Prestigegründen daran beteiligen bzw. günstig Strom für die Ladesäule zur Verfügung stellen, was manche durchaus tun.

Das wäre auch eine gute Idee, zumal wir unseren Strom im Betrieb von E** bekommen, welcher in der Region ebenfalls schon mehrere Ladesäulen betreibt.

Was haltet Ihr von der Idee mal bei den VW, BMW oder Mercedes Autohaus anzuklopfen ob diese etwas planen oder ob ich bei denen Laden könnte, wenn ich mich privat finanziell an einer Ladesäule beteilige?

Ansonsten hab ich mir auch die Frage gestellt, ob die kostengünstigste Variante (Eine Schuko mit extra Stromzähler) nicht auch erste einmal ausreichen würde?
Dann hab ich zwar nur an mich gedacht und kann das Thema eventuell im Hinterkopf behalten und in paar Jahren nochmal ansprechen, wenn Aldi oder die Autohäuser nix in der Richtung unternommen haben.
Oder braucht das Land jede Ladesäule, auch wenn sie noch nicht für andere gebraucht wird?
Zuletzt geändert von stromion am Mo 28. Nov 2016, 06:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bequemlichkeit von E-Mobilisten?

Beitragvon Karlsson » So 27. Nov 2016, 21:38

stromion hat geschrieben:
Die Säulen sind sogar 2x22kw. Ich hätte eher nur an 11kw gedacht...

11kW ist ein Notnagel. Nehme ich nur, wenn es mit der Reichweite arg eng wird.
Denk auch dran, dass längst nicht alle E-Autos einen 3-Phasen Lader haben. Eine Stützladung beim Einkaufen mit 3,7kW ist irgendwie witzlos.
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Re: Bequemlichkeit von E-Mobilisten?

Beitragvon Alex1 » So 27. Nov 2016, 23:15

Wie wäre es mit einer CF-Säule?
Herzliche Grüße
Alex
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