Automobiljournalismus gegen EMobilität

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Automobiljournalismus gegen EMobilität

Beitragvon Xiberger » Do 28. Sep 2017, 08:42

Hallo zusammen,

nicht zum ersten Mal lese ich schlecht recherchierte und sachlich / fachlich falsche Artikel über die EMobilität in diversen Zeitungen und Zeitschriften. Einer der letzten Artikel, über den ich mich aufgeregt habe, stand soweit ich mich erinnere in der SZ. Darin ist eine Journalistin mit dem i3 zur normalen Tankstelle an der BAB gefahren, wollte aufladen, und hat sich gewundert, dass das nicht möglich war. Wie bescheuert muss man eigentlich sein.

Was ich aber soeben in der Oktoberausgabe der Autorevue gelesen habe, hat meinen Blutdruck wieder locker gegen 200 katapultiert, siehe Dateianhänge (zum 2. Anhang: wem fällt der Rechenfehler auf ?). Der Journalist nennt sich Rudolf Skarics, ich habe ihm schon eine EMail geschrieben, was er sich eigentlich dabei denkt, so einen Schmarrn zu schreiben.
Jetzt ist das ja nicht das erste Mal, dass Journalisten so einen Unsinn verzapfen. Mit gutem Willen kann man einfach nur schlechte Recherche und Dummheit vermuten (wer von Euch kann nicht 15*0,2 rechnen ? Abgesehen davon kostet der Strom in Wien 15c / kwh, nicht 20), mit bösem Willen kann man aber auch die Einflussnahme mancher Automobilkonzerne, die bzgl. EMobilität noch nicht so weit sind, und mit Zuzahlungen die Margen der Zeitschriften etwas aufbessern (die sicher unter den abnehmenden Leserzahlen wg. Internet leiden).

Wie auch immer. Das musste ich jetzt mal loswerden. So ein Käseblatt.

Schöne Grüße,
Xiberger
Dateianhänge
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Re: Automobiljournalismus gegen EMobilität

Beitragvon MineCooky » Do 28. Sep 2017, 08:45

Ignorier es, Smart hat es auch geschafft obwohl die Presse Smart nicht haben wollte.
Stolzer Fahrer seines Smart EDs, leider ohne 22kW-Lader.
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Re: Automobiljournalismus gegen EMobilität

Beitragvon Gausi » Do 28. Sep 2017, 08:48

Rudolf Skarics ....... scheint wahrscheinlich BMW nicht zu kennen ...... und die Smartbüchsen sind nächstes Jahr auch dreiphasig zu bekommen ......


mfg

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Re: Automobiljournalismus gegen EMobilität

Beitragvon Herr Fröhlich » Do 28. Sep 2017, 09:22

Ja IGNORIEREN !! Immer mehr Menschen sprechen mich beim tanken an und holen sich Infos aus erster Hand.
Das zählt viel mehr als der immer gleiche Verriss. Die Begeisterung und das Interesse ist groß. Die Aussicht auf emissionsfreies
Fahren und damit etwas für die Umwelt zu tun bewegt die Menschen doch sehr !!
Mit einer neuen Regierung und vor allem - hoffentlich - einem neuen Verkehrsminister wird sich auch die Berichterstattung ändern.
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Re: Automobiljournalismus gegen EMobilität

Beitragvon MineCooky » Do 28. Sep 2017, 10:03

Was die Menschen bewegt ist dir erstklassige Performance, nicht die Rettung der Umwelt ;)

Aber nochmal zurück:
Du tankst? :o :shock:
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Re: Automobiljournalismus gegen EMobilität

Beitragvon Isomeer » Do 28. Sep 2017, 10:13

Neben der Förderung von Ladeinfrastruktur muss offensichtlich auch noch sehr viel in Bildung investiert werden.
Journalisten sollte man zukünftig vielleicht bevorzugt mit Bildung versorgen; sie sind ja schließlich Multiplikatoren ;)
Smart 42 ED ab.......11.2017?
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Re: Automobiljournalismus gegen EMobilität

Beitragvon rolandk » Do 28. Sep 2017, 10:16

Mittlerweile hat sich das Blatt auch schon ein klein wenig gewendet. Waren die Kommentare der Leser bisher meistens gegen E-Mobilität eingestellt, so sind die Kommentare jetzt eher Pro-E-Mobilität. Auch wenn trotzdem dazwischen die Ewig-gestrigen mit ihrem Braunkohlestrom etc. immer wieder auftauchen. In der Summe werden die aber weniger.

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Re: Automobiljournalismus gegen EMobilität

Beitragvon MineCooky » Do 28. Sep 2017, 10:33

Isomeer hat geschrieben:
Neben der Förderung von Ladeinfrastruktur muss offensichtlich auch noch sehr viel in Bildung investiert werden.
Journalisten sollte man zukünftig vielleicht bevorzugt mit Bildung versorgen; sie sind ja schließlich Multiplikatoren ;)


Ne, warum?
Die Journalisten wissen wer ihren Leser sind. Stell Dir vor die schreiben pro Elektroauto, dann kauft ja keiner mehr deren Zeitschrift. Das merkt man doch schon an sich selbst, man kauft schließlich auch die Zeitung die darüber berichtet was man lesen/hören will.
Wenn Du genau hinguckst siehst Du das sie sich durchaus in kleinen Schritten mehr und mehr an die Elektromobilität gewöhnen. Mittlerweile ist ja auch durchaus möglich das mal ein guter Artikel dazwischen rutscht. Aber, wie bei der Jagt, muss man das ganz vorsichtig machen um sein Ziel, den Leser/Käufer, nicht zu verscheuchen.
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Re: Automobiljournalismus gegen EMobilität

Beitragvon Taxi-Stromer » Do 28. Sep 2017, 11:10

Isomeer hat geschrieben:
....muss offensichtlich auch noch sehr viel in Bildung investiert werden.

Nun, offensichtlich ist in den letzten paar Jahrzehnten das genaue Gegenteil davon passiert!
Muss man zumindest annehmen, wenn man tagtäglich mit dem Bildungsgrad eines Großteils der Bevölkerung konfrontiert ist....
:roll:
Seit 11.11.2015 Leaf Tekna (EZ 3/2015), bisher 52.000 selbst gefahrene (und jeden Einzelnen davon genossenen!) Kilometer! 8-)
7.10.2017: Tachostand 50.000 überschritten.... :D
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Re: Automobiljournalismus gegen EMobilität

Beitragvon Isomeer » Do 28. Sep 2017, 11:19

Also ich verzeihe den -mutmaßlich- österreichischen Journalisten die kleinen Schwächen bei Elektromobilität und Mathematik.
Schließlich gibt es aus diesem Land den "Reitwagen", und der macht Österreich ohne Zweifel zur weltweit führenden Nation im Motor-Journalismus ;)
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