Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon Ioniqer » So 7. Mai 2017, 22:18

Liebe Stromer,

danke für die netten und nicht so netten Meinungen.

Zur Historie:

wir benötigen (leider) zwei Autos.
Meine Frau mit Hund, Kinder, Enkelkinder, für Einkäufe und Urlaubsreisen fährt traditionell ein VW Kleinbus Diesel (T3, T4, T5).
Ich benötige ein Auto für den Arbeitsweg, ca. 20-50 km. Bisher diente dazu ein Passat, Audi A4, Audi A4, Prius 3, Prius 4). Nachdem die Audis immer leistungsstärker wurden wechselte ich auf den Prius.

Nach dem Dieselskandal stand fest, dass der nächste VW-Bulli ein Benziner sein sollte. Die Umweltverträglichkeit der aktuellen PS-starken Benziner hat mit jedoch nicht überzeugt (Verbrauch, Partikelemission). Also entschieden wir uns den Bulli schnell zu verkaufen und bestellten stattdessen einen RAV4 Hybrid (Partikelemissionen sollen sehr gering sein, Verbrauch akzeptabel). Der Elektro-Bulli mit einer Reichweite von 600 + km, soll kommen, verspricht VW, auf ihn warten wir.

Statt ein Hybrid wollte ich den Sprung in ein Elektroauto wagen. Tesla hat mich nicht überzeugt, da ich den "sportlichen Charakter" beim Elektroauto nicht verstanden habe, und das für einen hohen Preis.
Viele der verbliebenen Elektroautos hatten folgende Probleme: optisch nicht ansprechend, zu klein, zu unsicher im Crash Test, zu geringe Reichweite. Dann machte ich eine Probefahrt mit dem Ioniq Elektro und habe es bestellt (beste Sicherheitsausstattung, schön, geräumig, leise, bestes Licht, etc., etc.). Womit ich nicht zurecht kam war heute ein Auto für ca. € 32.000 zu kaufen, welches in 4 Jahren Akku-/ Ladetechnisch total überholt sein wird. Also habe ich es geleast.
Den Bulli und den Prius habe ich privat in München verkauft. Der Verkauf fand in Augsburg bei der Ioniq Übergabe statt. Alles passte perfekt in meinem Plan.
Meine Sorgen, ich könnte nicht bei der Rückfahrt aufladen wurden mir telefonisch vom Verkäufer mehrfach genommen.
Ja, ich bin so naiv, bescheuert. Ich sagte mir es gehöre Pioniergeist, um so was zu unternehmen. Soviel Spannung habe ich jedoch nicht erwartet.

Nun ist der Ioniq zuhause und ich habe immer das Gefühl es ist das beste Auto was ich je gefahren bin. Es begeistert: die lautlose Agilität, das Bremsen durch Rekuperation, das LED-Licht, u.v.a.
Als ich vor Jahren voller Stolz den neuen Prius vorzeigte sagte ein Bekannter (Golf GTI), "schickes Auto (ich nehme an es war höflich gemeint), aber das Ende des automobilen Fahrspasses". Damals erforderte Priusfahren eine gewisse Protesteinstellung. Ich bin gespannt was er sagt, wenn er den Ioniq erlebt.


Mit dem Laden habe ich noch Probleme, eine 32 A Säule akzeptierte mein Ladekabel nicht !!??, Muss ich eins mit Combo Stecker kaufen?? € 1100.- ? Ich habe noch viel zu lernen, aber dafür ist ja das Forum da.

Schöne Grüsse.

Ioniqer

PS:
machmal vermisse ich das Brummen des Motors, aber dafür wartet ja das Motorrad in der Garage,....
In Kalifornien sollen viele Prius Fahrer einen ´911er in der Garage haben. So widersprüchlich sind (manche) Menschen
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon PowerTower » So 7. Mai 2017, 22:38

Hallo Ioniqer,

danke, dass du dich nochmal gemeldet hast. Ja es gibt einige wenige 32 A Ladesäulen, die das 20 A kodierte Ladekabel vom Ioniq ablehnen. Entweder man lebt damit, oder man muss sich ein entsprechendes 32 A Typ2 Kabel für etwa 200 Euro kaufen.

Für mich bleibt weiterhin die Frage im Raum, warum du bei dieser Fahrt konsequent alle Schnellladesäulen gemieden hast, selbst als du sie direkt "vor der Nase" hattest (Jettingen-Scheppach).
Zuletzt geändert von PowerTower am So 7. Mai 2017, 22:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon p.hase » So 7. Mai 2017, 22:39

einige schwaben ersetzen jetzt den vw t5 diesel durch den nissan nv200 benziner. immerhin. etwas schmäler, trotzdem gross und kostet nichts. tröste dich, ich bin auch enttäuscht, daß von meiner ehemaligen hausmarke toyota nichts "elektrisches" kommt, obwohl sie immer noch schön gemütlich die besten autos der welt bauen.
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon Greenhorn » So 7. Mai 2017, 22:59

Danke, dass Du Dich noch mal geäußert hast.
Da hast Du bei der Übergabe ja so einen Top Verkäufer erwischt.
Du findest in allen Bereichen viele Informationen. Zur Not einfach Fragen.
Und nimm es uns bitte nicht krumm. Aber es trollen sich mittlerweile immer mehr hier rum. Da wird man schon mal skeptisch.

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Gruß Bernd
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon EV-Jens » So 7. Mai 2017, 23:23

Meine Theorie ist folgende: die Verkäufer in den Autohäusern bekommen zwar eine Zwangsschulung bzgl. E-Autos. Abgesehen davon dass die meisten aber Null Bock auf diese komische EZeugs haben, werden die Schulungsunterlagen von Leuten erstellt, die theoretisch etwa so wenig Ahnung vom Thema haben wie ihre "Opfer", und praktisch weder selbst schon mal E-Auto gefahren sind (außer vielleicht 2 Runden im Kreis auf der Teststrecke) noch irgendjemand kennen der das im Alltag tut.
Wer also in ein anderes Autohaus als die erwähnten 5-10 kompetenten geht und sich das E-Auto dort trotz aller Bemühungen nicht ausreden lässt, bekommt zur Belohnung bei der Übergabe jede Menge Falsch- und Nullinformationen zu Reichweite, Ladetechnik, Kartenbedarf usw. mit auf den Weg.

So gehts ihm dann wie dem armen Ioniqer, der offenbar stundenlang an Typ2 schnarchgeladen hat obwohl der fette CCS-Stecker tw. griffbereit daneben hing... :wand:

Ist zwar nur eine Theorie, passt aber zu einigem was ich mittlerweile hier im Forum und anderweitig mitbekommen habe.
"Unkraut ist die Opposition der NaturBildgegen die Regierung der Gärtner." (O. Kokoschka)

[Ex: Scootelec, EVT168, Saxi, Renault Express, Th!nk. Zoe R90 seit 24.02.17]
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon Ioniqer » Mo 8. Mai 2017, 09:03

PowerTower hat geschrieben:
Hallo Ioniqer



danke, dass du dich nochmal gemeldet hast. Ja es gibt einige wenige 32 A Ladesäulen, die das 20 A kodierte Ladekabel vom Ioniq ablehnen. Entweder man lebt damit, oder man muss sich ein entsprechendes 32 A Typ2 Kabel für etwa 200 Euro kaufen.

Wo??? Bitte die Adresse weitergeben.

Für mich bleibt weiterhin die Frage im Raum, warum du bei dieser Fahrt konsequent alle Schnellladesäulen gemieden hast, selbst als du sie direkt "vor der Nase" hattest (Jettingen-Scheppach).


Wir haben sie nicht als solche erkannt. Das NAVI gab zu dm Zeitpunkt keine Ladesäulen an. Der Hyundai Verkäufer konnte das NAVI ja nicht konfigurieren.

Gruß
Ioniqer
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon Jochen2003 » Mo 8. Mai 2017, 09:42

Vergiss einfach die Ladesäulenfunktion in den eingebauten Navis, da ist noch sehr viel Arbeit notwendig bis da eine gute Lösung vorliegt, das beherrscht momentan wiedermal nur Tesla wirklich gut, da werden bei längeren Strecken die SUC´s schon automatisch mit eingepflegt bei der Routenplanung und das wirklich gut. Naja das geht nun mal auch nur dann gut wenn Fahrzeuge und Ladeinfra. vom gleichen Hersteller sind. Das hat nur Tesla.
Nimm Wattfinder, thenewmotion und Intercharge, dann solltest du solche Probleme nicht mehr haben.
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon Smartpanel » Mo 8. Mai 2017, 12:30

Um wieder auf den Threadtitel zurückzukommen:
Ja, Elektroautos sind autobahntauglich. Die einen mehr, die anderen weniger. Die meisten neueren sind es.

Mit dem Soul (als Stiefbruder des Ioniq) bin ich von München bereits zweimal nach Berlin, einmal nach Hannover, einmal nach Koblenz, mehrfach nach Italien gefahren. Nächste Woche geht es wieder nach Berlin. *jeweils 500-800km Tagesstrecke.
Mit wenig Gepäck fahre ich gerne Zug und stelle den Soul am nächstgelegensten ICE-Bahnhof ab. *Augsburg, Ingolstadt

Auf diesen Langstrecken erfahrungsgemäß ;) ca. 30min bis 1h längere Fahrtzeit als mit dem Verbrenner.
Dafür keine Rückenprobleme mehr, da alle 1,5h für 15-20 Minuten Ladepause. Thromboserisiko sollte auch sinken.
Das ist es mir wert. Günstiger als mit dem Klimawandler ist es allemal.
Diesel Weg wird kein leichter sein ...
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PV-Tankstelle 10kWp - jedes 285Wp Panel ermöglicht 45.000km Fahrt - CO2-arm zu 2ct/km Energiekosten
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon joa » Mo 8. Mai 2017, 12:37

@ioniqer: weil noch niemand direkt darauf geantwortet hat: Nein, Du brauchst kein Ladekabel für 1.100 EUR.

Hier ein Grundkurs Ladekunde:

Der Ioniq kann Wechselstrom (AC) bis 6,6 kW und Gleichstrom (DC) bis 70 kW (bei entsprechend starken Ladesäulen, sonst bis 50 kW) laden. Du siehst schon, das ist ein himmelweiter Unterschied in der Ladeleistung und damit der Ladegeschwindigkeit.

AC wird über Typ2-Stecker geladen (das ist der obere Teil der Ladebuchse beim Ioniq), DC über den Combo2-Anschluss (das ist die gesamte Buchse am Ioniq, also oberer und unterer Teil zusammen). Der DC-Anschluss wird üblicherweise auch CCS (Combined Charging System) genannt.

Während Du üblicherweise bei einer AC-Ladung Dein eigenes Ladekabel mitbringen musst, ist bei DC-Ladung das Kabel PRAKTISCH AUSNAHMSLOS fest an der Ladesäule installiert, das ist nämlich dick und schwer, so etwas willst Du nicht dauernd mit Dir rumfahren.

Wenn Du ein Kabel kaufen willst, nimm wie schon andere geschrieben haben, ein Typ2-Kabel mit 32 A (1-phasig genügt), da manche 32 A-Säulen u.U. die Ladung verweigern, wenn nur ein 20A-Kabel angesteckt wird. Das kostet eben so ab ca. 200 EUR. Das mitgelieferte Kabel könntest Du dann z.B. immer zu Hause an Deiner Wallbox (sofern Du eine hast) lassen.

Gaaanz wichtig: vergiss die Ladesäulen im Navi des Ioniq und arbeite mit einem Verzeichnis, das aktuell ist. Schau mal hier ins Stromtankstellenverzeichnis von goingelectric.de http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/, dann siehst Du, was es so gibt. Du kannst ja mal in Deiner Heimat suchen und z.B. nach "Combined Charging" filtern, dann siehst Du, was es an SCHNELL-Ladesäulen in Deiner Umgebung gibt. NUR DIESE lohnen sich unterwegs anzusteuern, an den AC-Säulen brauchst Du viel zu viel Zeit. Probiere es mal aus und Du wirst sehen, wie schnell der Ioniq laden kann.

Entsprechende Apps, bei denen man auch nach dem Ladeanschluss filtern kann, wurden schon genannt, ich kann noch sehr die App "Next Plug" empfehlen, die auch auf dem goingelectric.de-Verzeichnis basiert http://www.goingelectric.de/forum/goingelectric-stromtankstellen/neue-android-stromtankstellen-app-t21396.html, man muss allerdings dem Entwickler eine private Nachricht schicken, um in den Verteiler aufgenommen zu werden. Diese App läuft sehr stabil.

Außerdem musst Du Dir zumindest einige wenige Ladekarten besorgen, um unterwegs relativ sorgenfrei laden zu können. Ich denke, die beiden, die am häufigsten genannt werden, sind New Motion und Plugsurfing (beide OHNE monatliche Grundgebühr, Du zahlst nur für die Ladung).

Ich gehörte auch zu den Kritikern, die Dein erstes Posting für ein Fake gehalten haben und hoffe, das mit meinen Erläuterungen wieder gut gemacht zu haben. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass man ohne Vorbereitungen an so eine Tour herangeht, aber das ist wohl die Betriebsblindheit der erfahreneren E-Fahrer.

Mit dem Ioniq macht man hier aber inzwischen häufig die Erfahrung, dass das Auto von bisher eingefleischten Verbrennerfahrern gekauft wird, die nicht dem entsprechen, was sich hier üblicherweise tummelt (v.a. technikaffine Leute). Da Du von Enkeln geschrieben hast, darf ich annehmen, dass Du nicht mehr blutjung bist, umso mehr gefällt mir Dein Umstieg auf den Ioniq. Lass Dir also von Deiner Ersterfahrung auch nicht den Spaß an Langstrecken verderben, probiere UNBEDINGT Schnellladungen an CCS-Säulen aus (aber erst vorher am besten hier im Stromtankstellenverzeichnis informieren, ob und welche Zugangskarte erforderlich ist) und frage weiter, wenn Dir etwas unklar ist.

Grüße
Joachim
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon Langsam aber stetig » Mo 8. Mai 2017, 12:43

Hyundai sollte dem Händler eins auf den Deckel geben, dass auch noch auf Nachfrage die falschen Informationen gegeben werden. Oder sich selber fragen, ob sie auch die entsprechenden Informationen an die Händler liefern.

Das wäre eine sehr einfache Überführungsfahrt gewesen, da es an den Autobahnen jede Menge Schnellladestation gibt. Wenn kein Stau dazwischen kommt, sicher in deutlich unter 8 Stunden machbar, mit etwas Erfahrung sogar unter 7 Stunden.

Der Going-Electric-Routenplaner ist sehr gut, man sollte aber unter "Optionen" folgende Änderungen vornehmen:

- Ioniq auswählen
- Reichweite vom Ioniq von 185 km je nach Präferenz auf 120-150 km ändern, da dies eher Autobahntempo entspricht und eine Reserve ermöglicht
- alle Ladestecker entfernen und dann nur "Combined Charging >= 43 kW" hinzufügen
- max. Entfernung der Ladesäulen von der Route erstmal auf 5 km reduzieren

Dann "Autoroute (Beta)" auswählen. Wenn jetzt eine Route erstellt werden kann, ist diese meist ziemlich perfekt. Die Ladezeit wird aber deutlich kürzer als angegeben sein, insbesondere wenn Ladung auf über 80% benötigt wird. Am besten dann noch die ausgewählten Ladesäulen im Verzeichnis anschauen und die Hinweise zu Erreichbarkeit und das Ladelog lesen.

Wenn keine Route erstellt werden kann, max. Entfernung der Ladesäulen von der Route wieder auf 50-100 km erhöhen. Dann manuell planen (klick auf die Ladestation und "Ladestopp hinzufügen" auswählen). Eventuell von CCS>43 kW auf CCS wechseln, um auch 20 kW-Schnellladesäulen zu sehen.

Das klingt kompliziert, dauert aber auch nur 5 Minuten. Klar, reinsetzen und losfahren wäre einfacher, aber soweit sind wir noch nicht (wie Du leidvoll bemerkt hast).

Ansonsten auf der Autobahn Tempo 120-130 fahren (es sei denn, die nächste geplante Ladestation ist etwas weiter entfernt, dann entsprechend langsamer fahren, um diese zu erreichen).
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