Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon joa » Do 4. Mai 2017, 07:37

Ja, aber den Unterschied zwischen AC und DC kanntest Du schon. Aber wäre schön, wenn sich der TE dazu selbst nochmal äußern würde. Auch das Autohaus wäre da natürlich in der Verantwortung, wenn es merkt, dass ein Käufer noch nicht einmal mit den Basics Bescheid wüsste und dann so eine Überführungsfahrt vor sich hätte.
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon PeterinDdorf » Do 4. Mai 2017, 07:44

E-Auto und Autobahn sind m.E. erst ab 300 km sicherer Reichweite kompatibel. Vor allem, wenn man mind. mit den Flix-Bussen mithalten will. ;) . Meine jüngste Erfahrung mit meiner alten ZOE waren ja auch eher so, dass ich das nicht noch mal machen möchte. Obwohl ich die Schnelllader der Raststätten plus 22 kw in der Nähe der AB nutzen konnte. Auch am Zielort gab es einen 22 kw-Lader. Zwischendurch bockte meine ZOE mit der Meldung "Batterieladung unmöglich". Das hat mich eine Stunde gekostet, bis sie wieder laden mochte. Knapp 14 Stunden für 650 km waren kein gutes Ergebnis. Die Schleichfahrt als solche war auch nicht angenehm. Immerhin die Sprit-Kosten gespart. Dafür aber einige Snacks in den Ladepausen bezahlt.
Die Perspektive sehe ich aber positiv: Effizientere E-Mobile mit 500 km Reichweite und ein dichtes Netz von Schnellladesäulen dürften die E-Mobil-Reise über die AB in naher Zukunft sehr angenehm machen. Vorausgesetzt, man hängt nicht in Staus fest. Dann doch besser mit dem Zug reisen?
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon p.hase » Do 4. Mai 2017, 08:07

wichtig für mich sein bericht über die beiden teslas an AC22 beim legoland. sicherlich hatten sie ein 45 minuten shopping-ticket zum kostenlosen eintritt. und wenn sie es schlau angestellt haben auch noch die parkgebühren rausgeschlagen. :mrgreen:
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon Blue shadow » Do 4. Mai 2017, 08:13

Willkommen zurück zum postkutschen plannungszeitalter...

2 tage urlaub und es wäre eine traumhafte rückreise....und nach neusten erkenntnissen mit schlafplätzchen für kurzgebliebene...

Rückblick....wenn wir eine reise machen...schauen wir nach baustellen und ferienzeiten....nur in der nacht gibts böse überraschungen wenn tank leer...

Mit den gewonnenen erkenntnissen des TE würde sich die abholreise jetzt anders gestalten....Es war ein sprung ins kalte wasser und auch ein teil trauriger alltag ...es gibt auch pkw anlieferungen für wenig geld
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon p.hase » Do 4. Mai 2017, 08:14

wenns ein guter händler gewesen wäre hätte er die paar euro anlieferung geschluckt. aber ich wollte es nicht nochmals schreiben, wegen der gebetsmühlen und so.
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon Super-E » Do 4. Mai 2017, 08:35

Hallo Ioniqer. Vielen Dank für Deinen Beitrag. Lass Dich nicht abschrecken von den teilweise rüden Kommentaren. Die Elektromobilisten haben gerne einen Angstbeißreflex, wenn irgendwer es wagt eine negative Erfahrung zu bringen. Es ist leider so, dass die Elektromobilität heutzutage nicht so intuitiv funktioniert wie man das vielleicht erwartet. Es ist ein bisschen so wie ein Linux system vor 10 Jahren. Eigentlich gar nicht so schwer, aber wenn man sich nicht auskennt hat man erstmal Probleme.

Die Gute Nachricht für Dich ist. Bei Dir ist es ziemlich blöd gelaufen, aber das muss nicht sein. Es wäre schon interssant, ob Du dich vorher hier im Forum belesen hast, oder erst danach.

Grundsätzlich ist das ein hervorragender Beitrag um zu zeigen was da eigentlich schief läuft. Hier im Forum denkt jeder, dass es doch klar ist, dass man sich Wochen bis Monate mit so einem Thema beschäftigt und danach alles weiß. Und den Unterschied zwischen AC (ein und Mehrphasig) und DC kennt doch auch jedes Kind... Ja klar.

Ich habe einen Kollegen, der hat letztes Jahr mit dem Gedanken gespielt sich ein EV zu kaufen und ist mit Zoe und Leaf probegefahren. Er hat sich ein Leasingangebot machen lassen und ist dann nur aufgrund des hohen Preises abgeschreckt. Ansonsten hätte er das Auto gekauft. GE kannte er nicht.

Ich habe mich DANACH mit Ihm unterhalten. Also zu einem Zeitpunkt wo er eigentlich kurz vor der Übergabe gewesen wäre und dachte alles nötige zu wissen. Er hatte eine vollkommen falsche Vorstellung über die Reichweite und keine Ahnung über den genauen Unterschied zwischen AC und DC Ladung - ein und Mehrphasig sowieso nicht. Er dachte er könnte an jeder Säule am Straßenrand mit der beim Auto angegebenen DC Leistung oder zumindest der dort angegebenen Leistung laden (Er dachte der Unterschied zwischen AC/DC beim Leaf wäre zwischen "zu Hause mit Ziegel" und "Ladesäule"). Und er dachte natürlich, dass man an den meisten Säulen mit EC Karte bezahlen könnte :roll:

Und ich möchte ja gar nicht wissen wie viele (selbst GE kundige) Leute denken sie könnten mit einem 6kW AC Lader an eine 11kW Ladesäule mit 6kW laden...

Ich sehe da eher ein Versäumnis beim Händler. Der müsste das schon besser prüfen. Meinem Kollegen hat der Händler erzählt, dass da beim Leaf (dem alten!) locker 250km drin sind
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon phonehoppy » Do 4. Mai 2017, 08:48

@Super-E: Ich schließe mich Dir voll an. Es gibt eben nicht nur die Pflicht des Kunden, sich selbst zu informieren, sondern die Anbieter müssen die notwendigen Informationen auch von sich aus und unaufgefordert bereit stellen.
Bei einem Verbrenner ist jedem klar, dass man in einen Benziner kein Diesel einfüllen darf. Aber woher kommt diese Info eigentlich? Doch nur durch die jahrzehntelange Präsenz dieses Themas im Alltag. Und obwohl das so lange breitgetretenen wurde, scheitern die meisten Autofahrer schon an der Frage, welches Motoröl sie einfüllen sollen. Dafür gibt es dann an jeder Ecke "Experten ", die das Wissen. Aber beim IONIQ und e-Autos allgemein sind solche Informationen einfach viel weniger verbreitet. Dass sich das ändert sollten nicht zuletzt auch die Hersteller in die Hand nehmen. Und zwar viel aktiver, als das auf irgendeiner Seite in der Bedienungsanleitung abzudrucken.
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon umrath » Do 4. Mai 2017, 08:54

Meiner Meinung nach zeigt dieser Thread auch, wie wichtig die Händler sind und das es als Käufer eben nicht nur reicht, irgendwie den niedrigsten Preis zu erhandeln und sich dann zu freuen, sondern auch darauf zu achten, dass der Händler Ahnung hat und weiß, was er tut.
Offenbar hat hier der Händler den Kunden einfach mit "Gute Fahrt!" auf die Piste geschickt, ohne auch nur ansatzweise zu prüfen, ob der Kunde überhaupt eine Ahnung hat.

Hier muss und möchte ich Jürgen Sangl (@ioniq) positiv herausstellen, der bei seinen Vorführfahrzeugen eine The New Motion-Chip mitgibt, damit man nicht liegen bleibt. Auch das ist für interessierte Kunden schon ein wichtiger Hinweis, da sich diese damit überhaupt erstmal mit dem Thema "Wie funktioniert die Ladung eigentlich?" auseinander setzen.

Es ist extrem wichtig, dass der Händler sicherstellt, dass der Kunde die wichtigsten Funktionalitäten kennt. Und bei einem Elektroauto zählt da eben der Ladevorgang und die Planung der Route dazu.
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon p.hase » Do 4. Mai 2017, 08:54

ich kenne eine die arbeitet auf einem landratsamt und hat 40 bürgermeister-ladesäulen unter sich zu verwalten und fährt privat seit jahren c-zero. sie wusste nicht, daß ihr auto schnellladefähig ist und wozu der zweite deckel ist. :mrgreen:
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Re: Autobahntauglichkeit eines Elektroautos 05.2017 ???

Beitragvon p.hase » Do 4. Mai 2017, 08:56

@umrath: es gibt ca. 5, maximal 10 händler in deutschland die sich auskennen (wollen) und wo der verkäufer ein e-auto fährt. mehr sind es beim besten willen nicht. alle anderen bringen dich während des gespräches auf den klimawandler.
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