Argumente für E-Auto?

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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon Lisa » Do 24. Nov 2016, 18:38

MineCooky hat geschrieben:
1. E-Autos sind zu teuer -> Aber im Unterhalt fast schon umsonst, für 4€ fährt sonst keiner 100km

Leider zieht dieses "teuer" Argument sehr stark: Besonders wenn man wenig fährt. Hier sind Leute aber auch gerne Schizophren: laufende Kosten seien egal, Batteriemiete geht aber gar nicht, und dann wird der Diesel genommen, weil das ja billiger als Benzin ist.
Nur kostet eben der Diesel nicht 10kEuro mehr als der vergleichbare Benziner in der Anschaffung.

MineCooky hat geschrieben:
3. E-Autos haben eine zu kleine Reichweite -> Wie oft fährt die zu überzeugende Person denn weiter? VW, BMW, Renault leihen Dir einen Verbrenner für den Urlaub

Hier ist das Problem, überhaupt erklären zu müssen.

Ich glaube das kriege ich inzwischen hin:
Mein Argument "Du meinst Du hast mit dem Auto Luxus, weil es 200 fährt? Ich habe Luxus weil ich mir auf dem Weg in den Urlaub Pausen gönnen kann!" hat bisher am Besten gewirkt: Alle "ich bin reich und kann mir das Leisten" Argumente waren damit kaputt: "Ich habe zwar viel Geld, bin aber arm dran weil ich mich (sogar im Urlaub) hetzen muss".

MineCooky hat geschrieben:
4. E-Autos machen Süchtig

Kann man aber sau schlecht ausprobieren. Ich finde, das ist echt ein Problem.
Es gibt irgendwie zu wenig Händler, die ein E-Auto verkaufen wollen...

Abstrahieren können Leute schlecht, also sich in einen Smart oder Drilling setzen und sich einen Ioniq oder Ampera vorstellen.
Das Argument schlüsselst Du unten ja noch mehrfach auf:
Wird leider nicht besser, solange man keine Probefahrt machen kann. Ich glaube auch, die überzeugt am Meisten, weil es ja doch "einfach ein gutes Auto" ist.

Das Argument Drehmoment wirkt leider auch falsch rum, also abschreckend:
Kommt ganz auf die Leute an (wer bezahlt und wer fährt mit dem Fahrzeug?)

MineCooky hat geschrieben:
[b]E-Autos siehst Du nie in der Werksatt sie fahren einfach.

Naja, auch weil es die Autos nur homöopathischen Mengen gibt, oder?
Real wird die Lebensdauer einer Batterie extrem angezweifelt.
Das war vor neun Jahren mit unserem Prius schon so.
Inzwischen kann ich das Argument "Werkstatt" und "Batterie" aber genau mit diesem schön widerlegen :-)

MineCooky hat geschrieben:
E-Autos kannst Du vorheizen.
E-Autos sind im Winter schnell warm, weil sie direkt heizen, nicht erst wenn der Motor warm ist, wenn man das vorheizen vergessen hat.

Das sieht bei einem Drilling natürlich anders aus, und "kann man isolieren" überzeugt natürlich niemanden.
Lasse ich daher als Argument eher weg.

MineCooky hat geschrieben:
E-Autos bekommen E-Kennzeichen zB in Stuttgart parkt man da an öffentlichen Parkplätzen umsonst.

Hahaha... So es denn freie Parkplätze gäbe :-)
Lisa
 
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon iOnier » Do 24. Nov 2016, 18:45

MineCooky hat geschrieben:
iOnier, sammeln wir Argumente dafür oder dagegen?

Dafür natürlich. Aber dabei sollte man auch ehrlich sein. Natürlich ist es nicht gelogen, dass man "an jeder Steckdose aufladen" kann. Aber es dauert halt so elendig lang, dass das unterwegs keine Alternative zur Kombination Verbrenner / Tankstelle ist. Man erzeugt also falsche Vorstellungen, die dann (wenn derjenige sich mal daran versucht) in der Praxis sofort enttäuscht werden. Mit der Folge einer nachhaltigen Abkehr desjenigen von der E-Mobilität => Bärendienst.
Ja den Twike kann man nicht vorheizen,

Die PSA-Drillinge u.a. auch nicht (das "Original" von Mitsubishi schon!).

Wenn man argumentiert: dann bitte so sauber, dass man nicht in den Verdacht gerät, seine Sache schönzureden. Just my 2 ct.

Im übrigen hast Du ja eine Menge wirklich gute Argumente gebracht, ich hatte nur die 'rausgepickt, die ich für kritisch hielt.
Gruß
Werner
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon mr_XF_V6 » Fr 25. Nov 2016, 02:05

Ich interessiere mich für das Thema und werde mir wohl auch ein E-Auto zulegen,
aber ich finde die E-Gemeinde macht sich auch ganz schön selbst was vor.
Da wird viel optimiert gerechnet.

Reichweite:
Wenn ich es recht sehe haben die meisten hier Fahrzeuge die für eine Reichweite im näheren Umfeld
einer Stadt ausreichend sind. Auf der Autobahn sehe ich keine i3, eUp oder sowas.
Diese kleinen Fahrzeuge mögen mit 4 Euro/100 km auskommen, aber das kann ein Lupo/Smart Diesel auch.
Mit flexiblen Fahrzeugen, die mal eben quer durch D fahren kann man das nicht vergleichen.
Klar, die meisten fahren vielleicht überwiegend Kurzstrecke, aber eben nicht alle.

Zuhause laden:
Ja ein Solardach habe ich auch, aber ich bin tagsüber meistens beruflich unterwegs, wie soll da meine
PV Anlage mein Auto laden? Nachts scheint keine Sonne.
Das wird also überwiegend am WE klappen, wobei die Leistung bei der "normalen" Anlagengröße auf
Einfamilienhäusern ja eh gering ist.

Und Schuko-Laden dauert viel zu lange (Tesla S90 = 40 Std??!!), also muss eine Wallbox her (=teuer).
Viele (potentielle) Tesla Fahrer behaupten immer sie müssten nie im Leben für Strom bezahlen.
Das ist bei der Lage der SuC aussichtslos, wenn man nicht gerade genau neben einer wohnt.

Strompreise:
Ich fahre derzeit jede Woche von H -> B, also 600 km hin und zurück. Ich muss also auswärts Strom "tanken".
Nun sehe ich z.B. gerade im Internet Werbung von Innogy, stelle fest, dass bei denen der günstigste Tarif
um die 30 Cent pro kWh kostet - 5 Cent mehr als bei mir zuhause. Der teuerste Tarif kommt an 50 Cent heran.
Mein XF braucht für 600 km ca. 48 Liter Diesel bei 150 km/h, einTesla nimmt ca. 150 kWh.
Je nach Stromtarif zahle ich das gleiche oder mit Pech sogar mehr.
- Damit sollte sich die Politk mal beschäftigen, dass man unterwegs wenigstens nicht mehr als zuhause
für den Strom bezahlen muss.

Verfügbarkeit von Strom:
Vor meinem Hotel in Berlin ist eine Stromladesäule von "emobil" oder so.
Da kann ich aber nicht mal eben tanken, nein ich muss einen Vertrag mit einem Drittanbieter abschliessen,
"emobil" hat da 2-3 Vertragspartner. Auf halber Strecke H-B finden sich auch Zapfsäulen, aber wieder von
anderen Anbietern, also wieder ein anderer Vertrag.
Das ist doch Käse, ich will nicht 10 Verträge haben, weil ich mal in Berlin arbeite, mal in Hamburg oder im Allgäu.
Warum kann ich nicht per App/Kreditkarte an allen Zapfsäulen deutschlandweit gleich bezahlen?
-Das ist auch ein Fall für den Regulierer, sonst wird das nichts mit der Akzeptanz.

Pausen machen um Strom zu tanken
Normalerweise halte ich auf Strecken von 5-6-700 km kaum an, außer ich muss auf Toilette oder
komme nicht vorwärts weil Stau ist. Ich starte ausgeruht, also brauche ich auch keine Zwangspausen.
Das Auto soll mich von A nach B bringen, weil ich in B sein will.
Ich will nicht von jeder Reise ein Happening machen und jedesmal 2-3 mal doof an einer Zapfsäule stehen,
um 800 km zu schaffen. "Ich mache Pause weil ich es mir leisten kann" - Unfug.
Ich würde vielleicht den ein oder anderen SuC mitnehmen, um dem Vertragszirkus zu entgehen.

Reparaturen, Öl
Ich fahre im Jahr 20.000 km, Öl wird nur zur Inspektion getausscht, kostet 70 Euro wenn man es mitbringt.
An Reparaturen habe ich in den ersten 6 Jahren kaum was gehabt.

Warum ich nun gerade den teuren Tesla als Beispiel heranziehe?
Weil das derzeit der einzige Wagen ist, der in etwa an die Funktionalität eines Mittel- oder Oberklasse-
Wagens herankommt. Und kann er abgesehen vom E-Antrieb mehr als ein A4/A5 ?
-Scheinbar nicht, kostet aber das doppelte bis dreifache je nach Ausstattung.

Um auf die Eingangsfrage zurück zu kommen:
Ich finde wir sind bei E-Autos noch Entwicklungsland und man kann es keinem seriös wirtschaftlich empfehlen.
Im Stadtgebiet und -umfeld mag das schon ganz gut gehen, aber überregional ist das noch nichts.
Wenn sich jemand für das Thema interessiert und das nötige Kleingeld hat, kannn er sich da sicher ran wagen.
Aber ich denke außer bei Stadt-/Vorstadtbewohnern, wirdd das bestenfalls der Zweitwagen werden.
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon Mei » Fr 25. Nov 2016, 06:11

iOnier hat geschrieben:
Ja den Twike kann man nicht vorheizen,

Die PSA-Drillinge u.a. auch nicht (das "Original" von Mitsubishi schon!).
...


Modell 2017 geht Vorheizen.
Hat die i-Remote wie der i-Miev.
Kostet dafür halt 2000€ mehr.
Aber vielleicht geht der Preis ja nächstes Jahr runter.
GTE 10/17
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon MineCooky » Fr 25. Nov 2016, 08:42

Lisa, Du kannst zu Reperaturen in der Werkstatt und wie der Akku hält mit meinem Bericht nach 100.000km mit dem SmartED argumentieren.

Da habe ich extra einen Punkt dazu, was die 100.000 km so an Reperaturen anfiel und wie es dem Akku danach geht.
Da wir ja auch in das Thema mehr rein gestolpert sind, gibt's weiter unten auch noch nen Punkt dazu, was sich so rund im den Smart getan hatte.
Stolzer Fahrer seines Smart EDs, leider ohne 22kW-Lader.
Mitglied bei Electrify-BW, ein gemeinnütziger Verein von eFahrer für eFahrer und Interessierte.


"Aus Gaspedal wird Spaßpedal"
-Smart
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon Schneemann » Fr 25. Nov 2016, 09:28

mr_XF_V6 hat geschrieben:
Ich interessiere mich für das Thema und werde mir wohl auch ein E-Auto zulegen,
aber ich finde die E-Gemeinde macht sich auch ganz schön selbst was vor.
Da wird viel optimiert gerechnet.

Reichweite:
Wenn ich es recht sehe haben die meisten hier Fahrzeuge die für eine Reichweite im näheren Umfeld
einer Stadt ausreichend sind. Auf der Autobahn sehe ich keine i3, eUp oder sowas.
Diese kleinen Fahrzeuge mögen mit 4 Euro/100 km auskommen, aber das kann ein Lupo/Smart Diesel auch.
Mit flexiblen Fahrzeugen, die mal eben quer durch D fahren kann man das nicht vergleichen.
Klar, die meisten fahren vielleicht überwiegend Kurzstrecke, aber eben nicht alle.

Zuhause laden:
Ja ein Solardach habe ich auch, aber ich bin tagsüber meistens beruflich unterwegs, wie soll da meine
PV Anlage mein Auto laden? Nachts scheint keine Sonne.
Das wird also überwiegend am WE klappen, wobei die Leistung bei der "normalen" Anlagengröße auf
Einfamilienhäusern ja eh gering ist.

Und Schuko-Laden dauert viel zu lange (Tesla S90 = 40 Std??!!), also muss eine Wallbox her (=teuer).
Viele (potentielle) Tesla Fahrer behaupten immer sie müssten nie im Leben für Strom bezahlen.
Das ist bei der Lage der SuC aussichtslos, wenn man nicht gerade genau neben einer wohnt.

Strompreise:
Ich fahre derzeit jede Woche von H -> B, also 600 km hin und zurück. Ich muss also auswärts Strom "tanken".
Nun sehe ich z.B. gerade im Internet Werbung von Innogy, stelle fest, dass bei denen der günstigste Tarif
um die 30 Cent pro kWh kostet - 5 Cent mehr als bei mir zuhause. Der teuerste Tarif kommt an 50 Cent heran.
Mein XF braucht für 600 km ca. 48 Liter Diesel bei 150 km/h, einTesla nimmt ca. 150 kWh.
Je nach Stromtarif zahle ich das gleiche oder mit Pech sogar mehr.
- Damit sollte sich die Politk mal beschäftigen, dass man unterwegs wenigstens nicht mehr als zuhause
für den Strom bezahlen muss.

Verfügbarkeit von Strom:
Vor meinem Hotel in Berlin ist eine Stromladesäule von "emobil" oder so.
Da kann ich aber nicht mal eben tanken, nein ich muss einen Vertrag mit einem Drittanbieter abschliessen,
"emobil" hat da 2-3 Vertragspartner. Auf halber Strecke H-B finden sich auch Zapfsäulen, aber wieder von
anderen Anbietern, also wieder ein anderer Vertrag.
Das ist doch Käse, ich will nicht 10 Verträge haben, weil ich mal in Berlin arbeite, mal in Hamburg oder im Allgäu.
Warum kann ich nicht per App/Kreditkarte an allen Zapfsäulen deutschlandweit gleich bezahlen?
-Das ist auch ein Fall für den Regulierer, sonst wird das nichts mit der Akzeptanz.

Pausen machen um Strom zu tanken
Normalerweise halte ich auf Strecken von 5-6-700 km kaum an, außer ich muss auf Toilette oder
komme nicht vorwärts weil Stau ist. Ich starte ausgeruht, also brauche ich auch keine Zwangspausen.
Das Auto soll mich von A nach B bringen, weil ich in B sein will.
Ich will nicht von jeder Reise ein Happening machen und jedesmal 2-3 mal doof an einer Zapfsäule stehen,
um 800 km zu schaffen. "Ich mache Pause weil ich es mir leisten kann" - Unfug.
Ich würde vielleicht den ein oder anderen SuC mitnehmen, um dem Vertragszirkus zu entgehen.

Reparaturen, Öl
Ich fahre im Jahr 20.000 km, Öl wird nur zur Inspektion getausscht, kostet 70 Euro wenn man es mitbringt.
An Reparaturen habe ich in den ersten 6 Jahren kaum was gehabt.

Warum ich nun gerade den teuren Tesla als Beispiel heranziehe?
Weil das derzeit der einzige Wagen ist, der in etwa an die Funktionalität eines Mittel- oder Oberklasse-
Wagens herankommt. Und kann er abgesehen vom E-Antrieb mehr als ein A4/A5 ?
-Scheinbar nicht, kostet aber das doppelte bis dreifache je nach Ausstattung.

Um auf die Eingangsfrage zurück zu kommen:
Ich finde wir sind bei E-Autos noch Entwicklungsland und man kann es keinem seriös wirtschaftlich empfehlen.
Im Stadtgebiet und -umfeld mag das schon ganz gut gehen, aber überregional ist das noch nichts.
Wenn sich jemand für das Thema interessiert und das nötige Kleingeld hat, kannn er sich da sicher ran wagen.
Aber ich denke außer bei Stadt-/Vorstadtbewohnern, wirdd das bestenfalls der Zweitwagen werden.


Vielen Dank für den Beitrag. Hin und wieder brauchen wir hier mal wieder Input von außen, da man doch zu sehr in seine E-Mobil-Welt eintaucht. Ich denke, du gibst sehr gut wieder, wie die Masse tickt. Das Problem ist, dass E-Mobilität auch Umdenken heißt. Neues erfahren. Anders muss nicht schlecht sein. Und Pausen nach 400-500 km müssen auch nicht schlecht sein.

E-Auto-Fahren muss einfach nachvollziehbar sein, dann kann man es auch überzeugbar machen. Kein Chaos in Sachen Ladeverbund und Ladetechnik. Man muss sich auf Ladestationen in regelmäßigen Abständen verlassen können.

Aber auch der Mensch muss umdenken können. Und in den meisten Fällen hat er bewiesen, dass er das mit ein wenig Druck von oben auch hinbekommt. Eine Zeit lang wird darüber lamentiert, dass man halt keine 1000 km Reichweite mehr hat, aber irgendwann wird es auch akzeptiert, weil es schlicht nicht schlimm ist.
Meine Erfahrungen mit der E-Mobilität auf Kennzeichen E

In the year 5555
Your arms hanging limp at your sides
Your legs got nothing to do
Some machine’s doing that for you
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon RaikundNici » Fr 25. Nov 2016, 09:48

Greenhorn hat geschrieben:
Ich bin fest überzeugt, daß wir am schnellsten vorwärts kommen würden, wen schon im Kindergarten / Grundschule Umweltverschmutzung und richtiges verhalten geschult werden würde.
Nichts wirkt besser, als wenn einem Kinder den Spiegel vorhalten.
Mama warum nimmst Du eine Plastiktüte, wir haben doch einen Einkaufsbeutel?
Papa warum stinkt unser Auto?
Warum fahren wir nicht mit dem Fahrrad in den Kindergarten?
.......
Kinder an die Macht :-)


Genau das ist auch meine Meinung. Bei den Kindern anfangen, sie ermuntern Fragen zu stellen. Selber handeln.

Nur was ist mit Kids, die zu Hause nix mitkriege? Was macht die Schule? Leider wird in Sachen Bildung herzlich wenig getan. Gerade hier bei uns in Sachen finde ich es erschreckend. Unsere Politiker bekommen es hin, den Klimawandel zu leugnen und Braunkohle als Energieträger mit Zukunft zu sehen. http://t.lvz.de/Mitteldeutschland/News/ ... ungsplaene

Meine Tochter (9.Klasse, Gymnasium, naturwissenschaftliches Profil, weder faul noch dumm) sollte in einer Physikarbeit zu Kohlekraftwerken Stellung beziehen und schrieb: " Ich finde Kohlekraftwerken gut...." auf meine Frage, ob sie wissen, woher Kohle kommt und was das Problem sei, kam nur ein Schulterzucken. :shock: das würde uns zu DDR-Zeiten, mit Stolz auf diesen Rohstoff, groß und breit eingetrichtert!!! Was in aller Welt erzählt der Lehrer über den Wirkungsgrad?!

Ich hab jetzt mal den Kino Film zum Klimawandel bestellt und werde wohl ein privates Bildungsprogramm auflegen müssen. Mit Physiklehreropa, Wärmepumpenheizung, Elektroauto im Haus und einem Pumpspeicherkraftwerk, Tagebauen und Kohlekraftwerken in greifbarer Nähe dürfte dann hoffentlich bei den Kids ein kleiner Groschen fallen. Warum hält sich die Schule da komplett raus? - wie aus so vielem-

Auf jeden Fall überzeugt man verbohrte, zweifelnde Miesepeter nur durch Handeln.
Renault ZOE, Bj 2003, seit 10/2016, Renault ZOE Zen R40 seit 10/2017 - Wärmepumpenheizer mit Flächenkollektor kontrolliertem, zentralen Lüftungssystem, 10 kWp PV inkl. 10 kWh LG Chem Batteriespeicher
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon pjw » Fr 25. Nov 2016, 10:26

Greg68 hat geschrieben:
Ein für mich ganz wichtiger Vorteil beim E-Auto: ich kann zuhause 'tanken' :) und muss im Alltag nicht mehr zur Tanke. Vorausgesetzt, ich habe zuhause (und/oder beim Arbeitgeber/beim Einkaufen) eine Steckdose!


Genau da gingen mir die Argumente aus.
Mietwohnung und Arbeitsplatz ohne Steckdose, wie soll das vernünftig und günstig gehen?
Tesla Model S 85 (05/2015 AP1, 2017.42 a88c8d5), 100% erneuerbare Energie, 120'000 km.
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon SL4E » Fr 25. Nov 2016, 10:30

mr_XF_V6 hat geschrieben:
Ich interessiere mich für das Thema und werde mir wohl auch ein E-Auto zulegen,
aber ich finde die E-Gemeinde macht sich auch ganz schön selbst was vor.


Danke, aber sei vorsichtig, hier wirst du sonst schnell zum VW Fanboy abgestempelt wenn man mit Fakten kommt!
Lieber jetzt elektrisch fahren, als noch länger warten!
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Re: Argumente für E-Auto?

Beitragvon Prignitzer » Fr 25. Nov 2016, 10:40

SL4E hat geschrieben:
mr_XF_V6 hat geschrieben:
Ich interessiere mich für das Thema und werde mir wohl auch ein E-Auto zulegen,
aber ich finde die E-Gemeinde macht sich auch ganz schön selbst was vor.


Danke, aber sei vorsichtig, hier wirst du sonst schnell zum VW Fanboy abgestempelt wenn man mit Fakten kommt!


Schade das es keinen "Like-Button" gibt.
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