Antwort Kfz Innung zu Hochvoltschulung

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Re: Antwort Kfz Innung zu Hochvoltschulung

Beitragvon Mittelhesse » Mi 11. Nov 2015, 18:51

energieingenieur hat geschrieben:
Es geht immer mehr um das Abschieben von Verantwortung. Ganz schlimm bei der Zusammenarbeit mit US-Firmen. Da musst du eigentlich schon fürs Leuchtmittelwechseln eine Gefährdungsanlayse mit 3 Durchschriften schreiben und am besten auf dem gesamten Gelände dafür den Strom abstellen. Nur damit derjenige, der die Lampe wechselt bloß nicht selber über das nachdenken muss, was er da tut. In den Seitenspiegeln von US-Autos steht glaube ich auch der Hinweis, dass Spiegelbilder verzerren können... Wenn es da nicht steht, kann der Autofahrer vermutlich sagen - "Hab ich ja absolut nicht ahnen können, dass das Auto doch näher dran ist, als gedacht." Aber darüber werden wir wohl in Zukunft immer häufiger den Kopf schütteln. Eigene Verantwortung für eigenes Handeln scheint immer mehr out zu werden.


<ironie> früher war das natürliche Auslese, aber das geht heutzutage nicht mehr, alles muss geregelt und quittiert werden, damit niemand den Kopf dafür hinhalten muss </ironie>
LG Stefan

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Re: Antwort Kfz Innung zu Hochvoltschulung

Beitragvon umberto » Mi 11. Nov 2015, 18:57

daedalus hat geschrieben:
Ein eigener "Elektro"führerschein wäre für manche Fahrschule sicher eine willkommene Einnahmequelle...


Gibt's auch schon.

http://ecomento.tv/2015/04/13/daimler-e ... e-academy/

Ist doch das typisch deutsche Problem der Überregulation. Ein bißchen Schulung ist schon ok, aber hier wird es übertrieben. Oder, um im Bild zu bleiben: alle Länder haben geschmiert, um eine Männer-Fussball-WM zu bekommen, nur die Deutschen haben dazu eine Akte angelegt. :-)

Gruss
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Re: Antwort Kfz Innung zu Hochvoltschulung

Beitragvon umberto » Mi 11. Nov 2015, 19:03

Greg68 hat geschrieben:
Haken rein, einklinken, "Gangschaltung" in N und rauf mit der Kiste. Wo ist da das Problem?


Hat nicht jeder einen "Flatbed"-Abschlepper.

Permanent-Erregte Motoren sollten nicht geschleppt werden (vereinfacht: der Motor weiß nicht wohin, mit dem Magnetfeld). Also eigentlich kein Problem, einen Tesla, B-Klasse oder Zoe mit nur einer angehobenen Achse zu schleppen, schon spannender bei Smart, i3 und VW. Und wo ist der Motor eigentlich bei dem Auto (vorne, hinten?).
Mich hat der Abschlepper bei meinem 12V-leer-Liegenbleiber auch gefragt, ob die Zoe da hinten Radnabenmotoren hat und dann ewig rumtelefoniert, obwohl ich ihm die ganze Zeit versucht habe, das Konzept einer Trommelbremse zu erklären...

N ist ja nur eine elektrische Trennung, gibt ja keine Kupplung mehr.

Also Schulungsbedarf ohne Ende...

Gruss
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Re: Antwort Kfz Innung zu Hochvoltschulung

Beitragvon Greenhorn » Sa 14. Nov 2015, 23:49

MarkusD hat geschrieben:
daedalus hat geschrieben:
Da war Deutshcalnd schon mal weiter, denn in den alten gauen Lappen (gemeinhin auch Führerschein genannt), steht folgendes drin:
"... erhält die Erlaubnis, nach Ablegen der Prüfung ein Kraftfahrzeug mit Antrieb durch Verbrennungsmaschine nach Klasse xyz zu führen."


Oh Markus, da hast Du ja leider Recht. Ich darf meinen Leaf gar nicht fahren. Ich habe noch den grauen Lappen.
Gruß Bernd
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Re: Antwort Kfz Innung zu Hochvoltschulung

Beitragvon MarkusD » So 15. Nov 2015, 10:10

Greenhorn hat geschrieben:
MarkusD hat geschrieben:
Da war Deutshcalnd schon mal weiter, denn in den alten gauen Lappen (gemeinhin auch Führerschein genannt), steht folgendes drin:
"... erhält die Erlaubnis, nach Ablegen der Prüfung ein Kraftfahrzeug mit Antrieb durch Verbrennungsmaschine nach Klasse xyz zu führen."
Oh Markus, da hast Du ja leider Recht. Ich darf meinen Leaf gar nicht fahren. Ich habe noch den grauen Lappen.
Du pöhser Illegaler, du ...
MarkusD
 

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