Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon Tachy » Sa 6. Jul 2013, 09:23

RWE darf (durch uns) keinen Rückenwind bekommen, das ist dumm wie sonst noch was.

Wenn wir den Umstieg auf erneuerbare Energien wollen, geht das so nicht.

Wenn manche nur elektrisch fahren wollen und sich sonst einen Dreck um unsere Energiezukunft scheren, haben RWE und Co. schon gewonnen. Aber ich hoffe und bin mir fast auch sicher, dass niemand hier so denkt.

Sonst stehen auch 2030 und 2050 noch Kohle- und Atomkraftwerke und wir können unseren Planeten dann getrost in die TONNE treten. Wer selbst Kinder hat, wird sich das hoffentlich nochmal überlegen.
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Beitragvon Chris » Sa 6. Jul 2013, 15:02

Aber den Strom kostenlos an den Ladessäulen zu bekommen kann anfangs noch möglich sein solange die Säulen noch wenig genutzt werden.
Aber eine Dauerlösung sehe ich darin nicht, weil der Strom doch irgendwo herkommen muss und irgendwer muss für den Strom doch bezahlen oder?
Ein einheitliches einfaches Bezahlsystem muss allerdings ganz schnell realisiert werden sonst wirds in meinen Augen nichts mit flächendeckender Ladeinfrastruktur.
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon Tachy » Sa 6. Jul 2013, 16:39

Am besten wäre ein System, bei dem jeder den Strom, den er an den Säulen lädt, von seinem Energieversorger beziehen kann, genau so wie im Strommarkt für Haushalte. In Hamburg kann ich auch Strom von EWS Schönau beziehen.
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon agentsmith1612 » Sa 6. Jul 2013, 16:42

Das Problem sind ja nicht die Technik die man zum Laden benötigt sondern Freischaltung, Abrechung und den ganzen Kram der dort hintersteckt, der macht doch immer Ärger und die Systeme belibig kompliziert.
Einige User hier haben ja schon zig dutzend der RFID Karten zum Laden, ein Wahnsinn ist das.
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon Tachy » Sa 6. Jul 2013, 17:13

Ebend... drum: Ladesäulen so betrachten wie den Rest des Stromnetzes: Ich zahle und beziehe den Strom, den ich zuhause auch beziehe.

Damit ist auch das Problem der Klein- und Großstaaterei vom Tisch.
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon agentsmith1612 » Sa 6. Jul 2013, 21:46

Ich hatte mal im Netz was von Stromzählern im Auto gelesen, den man dann so bei einem Versorger anmelden muss wie zu Hause auch ansonsten bekommt man aus keiner Säule Strom. Zähler ID und Stand wird dann bei jedem Ladevorgang übermittelt und kann direkt zugeordner werden.

Einen Nachteil hat das ganze aber, damit sind wir dann wieder abhängig von Konzernen. Das ist doch das was wir mit den EVs eben nicht mehr wollen.
Zu Hause per PV Laden geht damit dann auch nicht mehr.
Hoffen wir mal, dass sich sowas nicht durchsetzt.
Also wird es bei etlichen Bezahlsystemen bleiben.

Sorry für OT.
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon Efan » Sa 13. Jul 2013, 00:37

Entschuldigung, aber ich habe mich offenbar nicht klar und deutlich genug ausgedrückt:

Es soll auf Kundenseite GAR KEINE Abrechnung erfolgen, wer an Elektromobilisten verdienen will, hat dafür zu sorgen, daß ER dem Staat gegenüber nachweisen kann, daß er an Elektromobilisten Strom verschenkt hat.

So wie die Photovoltaikanbieter von uns allen subventioniert werden (Klasse Modell vom Staat aus gesehen, da hat einer richtig nachgedacht von unseren Steuergeldern, ohne Staatskosten die "grüne" Energie vorangebracht!)

Im schlimmsten Falle fahren ALLE auf Gemeinkosten kostenlos, das bedeutet aber auch das Ende der unsäglichen Entfernungspauschale vom Arbeitsplatz, der Ausfall der Mineralölsteuer wird durch höhere Strompreise gedeckt, hoffentlich auch bei der Aluminiumindustrie.
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon BuzzingDanZei » Sa 13. Jul 2013, 10:44

Das sind wirklich seltsame Vorstellungen! Ich möchte deine Idee erweitern: Die Butter, meine Frühstücksbrötchen, mein Fernseher, mein iPhone und bitte schön auch meine neuen BOSS Schuhe sollten von der Allgemeinheit bezahlt werden. Alles umsonst, das wär toll! ;-)
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon Jogi » Sa 13. Jul 2013, 11:07

Sorry, @Efan:

Was immer das für ein Kraut ist, das du rauchst, du solltest mal ein anderes probieren... :shock:
Hinterher findet sich immer Einer,
der es schon vorher gewusst hat.
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Re: Antriebskonzept Ampera, Prius, i3 und andere

Beitragvon Efan » Sa 13. Jul 2013, 19:33

Was ist daran so lächerlich?

Laut http://www.bem-ev.de/forderungen-im-eur ... vergleich/ haben wir 500 Mio Euro an Subventionen für die E-Mobilität aus dem Fenster geworfen, um gerade einmal 7000 E-Autos auf unsere Straßen bekommen.

Hätte man dies in Strom subventioniert, hätte jedes einzelne der 7000 E-Autos etwa 1,9 Millionen Kilometer kostenlos fahren können. Bei 70.000 E-Autos immerhin noch 190.000 Kilometer, und selbst bei 700.000 E-Autos könnte jeder noch 19.000 Kilometer fahren.

Wo es etwas umsonst gibt, kommen die Leute ganz von alleine, um es abzugreifen. Die Ladeinfrastruktur würde auch vorhanden sein, damit die Stromunternehmen die Subventionen auch abgreifen könnten.

Die Einsparungen bei den Pendlerpauschalen könnten noch auf Jahrzehnte die kostenlose Stromversorgung sicherstellen, aber dazu müßte es einen wirklichen Willen geben, auf die Emobilität umzusteigen, den Willen gibt es aber nicht, alleine schon die Einnahmen durch die Mineralölsteuer sind einfach zu hoch.
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