ADAC momentan gegen Elektomobilität

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt

Re: ADAC momentan gegen Elektomobilität

Beitragvon Poolcrack » Do 19. Jan 2017, 12:44

Wow, man erzeugt synthetischen Kraftstoff mit Hilfe von Strom mit einem Wirkungsgrad von 70% um ihn dann in einem Auto mit einem sagen wir mal durschschnittlichen Wirkungsgrad von 25% zu verbrennen? Im Ernst? (Dass bei der Verbrennung wieder Stickoxide entstehen wird einfach mal unterschlagen.) Und wieso nimmt man dann nicht denselben Strom um eine Batterie mit 10% Ladeverlust zu befüllen und mit 95% Wirkungsgrad wieder zu entnehmen? Das mit dem synthetischen Kraftstoff ist genauso eine Milchmädchenrechnung wie mit dem Wasserstoff.
i3 BEV (SW: I001-17-07-500), BJ 04/2014, LL >85.000 km, Gesamtdurchschnitt 12,8 kWh/100 km im BC (=netto)
Model ≡ r≡s≡rvi≡rt
Mitglied bei Electrify-BW e.V., einem unabhängigen Verein von eFahrer für eFahrer und Interessierte.
Benutzeravatar
Poolcrack
 
Beiträge: 1994
Registriert: Sa 31. Mai 2014, 18:34

Anzeige

Re: ADAC momentan gegen Elektomobilität

Beitragvon Alex1 » Do 19. Jan 2017, 12:46

150kW hat geschrieben:
Stichwort synthetischer Kraftstoff:
Öko-Diesel nur aus Wasser und CO2
Der selbe Humbug wie bei Wasserstoff.

70% Eta mal 25% Eta im Motor machen <20% Zykluswirkungsgrad. Beim Akku konservativ gerechnet 80%. Also 4-mal schlechter als Akkus.

Das sind reine Ablenkungsmanöver, um die Verpester noch ein paar Jahre länger mit fetten Gewinnen bauen zu können.

Für Schiffe oder Flugzeuge könnte sich das vielleicht lohnen. Wie die Brennstoffzelle.
Herzliche Grüße
Alex
Neue Zoe R90 Intens 15" 06/17
So gelingt die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
Benutzeravatar
Alex1
 
Beiträge: 8070
Registriert: Sa 28. Dez 2013, 16:59
Wohnort: Unterfranken

Re: ADAC momentan gegen Elektomobilität

Beitragvon Greg68 » Do 19. Jan 2017, 12:51

150kW hat geschrieben:
Nicht ganz. Stichwort synthetischer Kraftstoff:
Öko-Diesel nur aus Wasser und CO2

Ach ja, und wie wird der hergestellt? Hört sich ähnlich ineffektiv an, wie bei H2. Klar, bevor man Sonnen oder Windstrom wegwirft, kann man das machen, dann aber m.E. eher H2 als Diesel.

Gruß,
Gregor
ZOE Intens (Q210, EZ 11/14, weiß) seit 27.01.2017
Twike III Active (Bj. 2001, 6kWh LION seit 2013) seit 06.2013
Pedelec
Verbrennerfrei seit 01.2017
Benutzeravatar
Greg68
 
Beiträge: 415
Registriert: Mo 29. Sep 2014, 14:00
Wohnort: Mainz (D)

Re: ADAC momentan gegen Elektomobilität

Beitragvon 150kW » Do 19. Jan 2017, 12:59

Poolcrack hat geschrieben:
(Dass bei der Verbrennung wieder Stickoxide entstehen wird einfach mal unterschlagen.)
Soweit mir bekannt ist, wird bei diesen Kraftstoffen so gut wie kein NOx emittiert.

Poolcrack hat geschrieben:
Und wieso nimmt man dann nicht denselben Strom um eine Batterie mit 10% Ladeverlust zu befüllen und mit 95% Wirkungsgrad wieder zu entnehmen?
Muss man hier im Forum tatsächlich noch mal die Nachteile der Akku-Technik beschreiben?
150kW
 
Beiträge: 1026
Registriert: Do 3. Nov 2016, 09:36

Re: ADAC momentan gegen Elektomobilität

Beitragvon Schneemann » Do 19. Jan 2017, 13:09

@Alex1 diskutiere bitte sachlich mit mir oder gar nicht. Meine Aussage als völlig falsch zu bezeichnen ist ein polemischer Versuch, sie als undurchdacht und somit wertlos erscheinen zu lassen. Eine leider sehr weitverbreitete Unart, nicht nur in diesem Forum.

Es gibt viele Bürger, die aus verschiedensten Gründen (sinnvoll oder nicht sei dahingestellt) gegen die Windenergie sind. Das sind Wählerstimmen und somit Fakten, die kann man hier nicht einfach totschweigen. Dann bedient man sich derselben demagogischen Hilfsmittel wie es der ADAC mit seiner Aussage getan hat.

E-Mobilität ist nur sinnvoll in Verbindung mit regenerativer Energie. Ansonsten ist es nur ein Verlagern von Problemen mit riesigem Aufwand.

Dass der ADAC dies unterstützen sollte, schrieb ich ja schon in einem von dir nicht zitierten Teil meiner ersten Aussage. Denn ich bin natürlich auch von der Notwendigkeit der E-Mobilität überzeugt, sonst wäre ich nicht hier. Ich habe lediglich die Argumentation des Automobilclubs auf seine Stichhaltigkeit hin untersucht, während einige andere hier gleich lospolterten und mit Austritt drohten.
Meine Erfahrungen mit der E-Mobilität auf Kennzeichen E

In the year 5555
Your arms hanging limp at your sides
Your legs got nothing to do
Some machine’s doing that for you
Benutzeravatar
Schneemann
 
Beiträge: 695
Registriert: Di 31. Mai 2016, 17:49
Wohnort: Quickborn-Heide

Re: ADAC momentan gegen Elektomobilität

Beitragvon MineCooky » Do 19. Jan 2017, 13:24

150kW hat geschrieben:
MineCooky hat geschrieben:
Problem ist aber, wenn man darum weiter auf Verbrenner baut, dann nimmt man der Mobilität jegliche Möglichkeit umweltfreundlicher zu werden. Ein Verbrenner stinkt heute und der stinkt auch morgen noch.

Nicht ganz. Stichwort synthetischer Kraftstoff:
Öko-Diesel nur aus Wasser und CO2


Coole Idee von Audi das Auto weiter unnötig kompliziert zu machen. Bevor wir aber aus Wasserstoff Diesen machen und immer noch einen miserablen Wirkungsgrad haben, Fahren wir direkt mit dem Wasserstoff durch die Gegend. Und Wasserstoff ist auch schon ein Verbrechen was die Energieeffizienz angeht...

Auf jeden Fall eine interessante Technik und ich bin mir sicher, das war sehr interessant das zu entwickeln. Aber besonders praktikabel ist es nicht :/
Stolzer Fahrer seines Smart EDs, leider ohne 22kW-Lader.
Mitglied bei Electrify-BW, ein gemeinnütziger Verein von eFahrer für eFahrer und Interessierte.


"Aus Gaspedal wird Spaßpedal"
-Smart
Benutzeravatar
MineCooky
 
Beiträge: 2942
Registriert: Mo 23. Mai 2016, 13:11

Re: ADAC momentan gegen Elektomobilität

Beitragvon Poolcrack » Do 19. Jan 2017, 13:36

150kW hat geschrieben:
Soweit mir bekannt ist, wird bei diesen Kraftstoffen so gut wie kein NOx emittiert.

Da liegst Du falsch. Es sei denn man führt einen separaten Sauerstofftank mit um die Verbrennung ohne Umgebungsluft zu ermöglichen. Denn eine Verbrennung mit Umgebungsluft unter hohen Temperaturen und hohem Druck erzeugt immer thermische Stickoxide. Je heißer, desto mehr. Und um einen hohen Wirkungsgrad zu erzielen muss man Druck und Temperatur hoch halten.

Und kurzgefasst zum Nachteil von Transkationsbatterien: Die haben höchstens bei der Leistungsdichte und bei der "Füllgeschwindigkeit" einen Nachteil, dafür aber beim Wirkungsgrad einen riesigen Vorsprung.
i3 BEV (SW: I001-17-07-500), BJ 04/2014, LL >85.000 km, Gesamtdurchschnitt 12,8 kWh/100 km im BC (=netto)
Model ≡ r≡s≡rvi≡rt
Mitglied bei Electrify-BW e.V., einem unabhängigen Verein von eFahrer für eFahrer und Interessierte.
Benutzeravatar
Poolcrack
 
Beiträge: 1994
Registriert: Sa 31. Mai 2014, 18:34

Re: ADAC momentan gegen Elektomobilität

Beitragvon energieingenieur » Do 19. Jan 2017, 13:51

E-Mobilität ist nur sinnvoll in Verbindung mit regenerativer Energie.


Ob Elektromobilität sinnvoll ist oder nicht wird mit diesem Satz alleine darauf reduziert, ob sie die Umwelt mehr oder weniger schädigt, als zuvor. Das hat bisher bei nahzu keiner Entwicklung auch nur irgendwen interessiert. Warum plötzlich jetzt? Wenn wir das als Maßgabe nehmen, hätte ein Benziner oder Diesel-PKW niemals gebaut werden dürfen. Und schon gar nicht dürften wir heute SUVs oder Sportwagen bauen... oder mit Kreuzfahrtschiffen über die Weltmeere fahren. Die Umweltschäden durch individuellen Verkehr (egal mit welchem Antrieb) sind sowas von gigantisch. Alleine wieviel Landschaftszüge durch Straßen "gestört" werden. Wir kennen dass jedoch als status quo. Deswegen stört uns das nicht oder es fällt gar nicht erst auf.

Ein elektrischer Fahrzeugantrieb hat auch dann viele Vorteile, wenn wir mal nicht über die Umwelt- bzw. Naturbelastung reden. Vor allem wir Menschen werden weniger durch Schadstoffe und Lärm belästigt. Das Fahrverhalten verbessert sich. Man kann ein Elektrofahrzeug in der Regel sowohl sportlicher, als auch komfortabler fahren, als einen Verbrenner. Die Bedienung wird einfacher. Völlig neue Fahrzeugkonzepte sind möglich. uvm. Ich spüre - rein subjektiv - auch eine Abnahme der Fahreraggressivität, die vll. durch einen röhrenden "Feuerstuhl-Motor" eher angestachelt wird, als durch einen leisen und ruhigen Elektroantrieb.

Ansonsten ist es nur ein Verlagern von Problemen mit riesigem Aufwand.


Ja, aber selbst das reine verlagern bringt viele Vorteile. Man kann dabei Emissionen und Schadstoffe viel besser kontrollieren und aus den Ballungszentren heraushalten.


Zu sagen, jedes Elektroauto würde rein mit Kohlestrom fahren, weil ja der Strommix schon durch aktuelle Verbraucher "verbraucht" ist, finde ich etwas zu kurz gedacht. Das würde dann auch für jede neue elektrische Zahnbürste gelten. Der Strommix ist immer eine Betrachtung aller Stromquellen über alle Verbraucher. Natürlich ändert jeder zusätzliche Verbraucher den Strommix. Dies kann allerdings sowohl negative, als auch positive Effekte haben. Es kommt dann eher darauf an, WANN dieser Verbraucher Strom verbraucht. Es kann nämlich sogar sein, wenn diese zusätzlichen Verbraucher dann Strom beziehen, wenn wir sonst zeitgleich Wind oder PV wegschalten müssten - weil die Grundlastkraftwerke mal wieder ihren minimalen Regelpunkt erreicht haben - , dass der Strommix grüner wird - obwohl wir mehr verbraucher im Netz hatten. Und im Gegensatz zu den meisten Verbrauchern kann ich mir beim Elektroauto durchaus ein wenig überlegen, wann ich den Akku lade. Das hat bei der aktuellen Menge keinen signifikaten Effekt, aber theoretisch geht es. Bei vielen anderen Stromverbrauchern kann ich das nicht. Der Wasserkocher braucht halt genau dann Strom, wenn ich einen Tee trinken will.


Ich würde mir vom ADAC wünschen, dass er sich weiterhin als Automobilclub sieht und nicht als Verbrenner-Fanclub. Der ADAC darf für mich gerne Antriebskonzepte vergleichen, sowie Vor- und Nachteile aufzählen. Aber die Entscheidung, ob das nun für einen persönlich gut oder schlecht ist, sollte er seinen Kunden selbst überlassen. Für die Aufgaben der Pannenhilfe wäre der ADAC gut beraten sich auf für Elektrofahrzeuge hier etwas einfallen zu lassen, wenn er auch weiterhin diese zu seinen Kunden zählen möchte.

Die Äußerung des ADAC in der Kündigungsbestätigung finde ich mehr als daneben. Faktisch sagt der ADAC: "Weil der Strom für Elektroautos erst zu 30% grün ist und noch nicht zu 100%, fahren wir lieber weiterhin die zu 0%-grünen Verbrenner."
energieingenieur
 
Beiträge: 1622
Registriert: Do 13. Jun 2013, 18:04

Re: ADAC momentan gegen Elektomobilität

Beitragvon Alex1 » Do 19. Jan 2017, 14:29

Schneemann hat geschrieben:
@Alex1 diskutiere bitte sachlich mit mir oder gar nicht. Meine Aussage als völlig falsch zu bezeichnen ist ein polemischer Versuch, sie als undurchdacht und somit wertlos erscheinen zu lassen. Eine leider sehr weitverbreitete Unart, nicht nur in diesem Forum.
DAS ist aber völlig falsch:
E-Mobilität ist nur sinnvoll in Verbindung mit regenerativer Energie. Ansonsten ist es nur ein Verlagern von Problemen mit riesigem Aufwand.
Nochmal: selbst mit dem heutigen deutschen kohlelastigen Strommix stehen eAutos besser da als Verpester. Global. Lokal brauche wir ja nicht mehr zu diskutieren?
Es gibt viele Bürger, die aus verschiedensten Gründen (sinnvoll oder nicht sei dahingestellt) gegen die Windenergie sind. Das sind Wählerstimmen und somit Fakten, die kann man hier nicht einfach totschweigen. Dann bedient man sich derselben demagogischen Hilfsmittel wie es der ADAC mit seiner Aussage getan hat.
Hab ich ja auch nicht totgeschwiegen. Ich hab/hätte sie nur als Quatsch bezeichnet. Was sie ja auch sind. Und das darf man ja wohl noch sagen?
Dass der ADAC dies unterstützen sollte, schrieb ich ja schon in einem von dir nicht zitierten Teil meiner ersten Aussage.
DAS hatte ich auch nicht bestritten?
Denn ich bin natürlich auch von der Notwendigkeit der E-Mobilität überzeugt, sonst wäre ich nicht hier.
Das ehrt Dich :mrgreen: :D
Ich habe lediglich die Argumentation des Automobilclubs auf seine Stichhaltigkeit hin untersucht, während einige andere hier gleich lospolterten und mit Austritt drohten.
Was glaubst Du denn waren meine Gründe, auszutreten?!? Glaubst Du etwa, ich hätte nicht jahrelang die Argumentationen des ADAC auf Stichhaltigkeit überprüft?

Es wäre nett, wenn Du nicht davon ausgingest, dass ein Post, der hier veröffentlicht wird, immer der ANFANG eines Denkprozesses ist. Häufig genug ist er das ERGEBNIS desselben :twisted: :D
Herzliche Grüße
Alex
Neue Zoe R90 Intens 15" 06/17
So gelingt die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
Benutzeravatar
Alex1
 
Beiträge: 8070
Registriert: Sa 28. Dez 2013, 16:59
Wohnort: Unterfranken

Re: ADAC momentan gegen Elektomobilität

Beitragvon Alex1 » Do 19. Jan 2017, 14:32

energieingenieur hat geschrieben:
Ob Elektromobilität sinnvoll ist oder nicht wird mit diesem Satz alleine darauf reduziert, ob sie die Umwelt mehr oder weniger schädigt, als zuvor. Das hat bisher bei nahzu keiner Entwicklung auch nur irgendwen interessiert. Warum plötzlich jetzt? Wenn wir das als Maßgabe nehmen, hätte ein Benziner oder Diesel-PKW niemals gebaut werden dürfen. Und schon gar nicht dürften wir heute SUVs oder Sportwagen bauen... oder mit Kreuzfahrtschiffen über die Weltmeere fahren. Die Umweltschäden durch individuellen Verkehr (egal mit welchem Antrieb) sind sowas von gigantisch. Alleine wieviel Landschaftszüge durch Straßen "gestört" werden. Wir kennen dass jedoch als status quo. Deswegen stört uns das nicht oder es fällt gar nicht erst auf.

Ein elektrischer Fahrzeugantrieb hat auch dann viele Vorteile, wenn wir mal nicht über die Umwelt- bzw. Naturbelastung reden. Vor allem wir Menschen werden weniger durch Schadstoffe und Lärm belästigt. Das Fahrverhalten verbessert sich. Man kann ein Elektrofahrzeug in der Regel sowohl sportlicher, als auch komfortabler fahren, als einen Verbrenner. Die Bedienung wird einfacher. Völlig neue Fahrzeugkonzepte sind möglich. uvm. Ich spüre - rein subjektiv - auch eine Abnahme der Fahreraggressivität, die vll. durch einen röhrenden "Feuerstuhl-Motor" eher angestachelt wird, als durch einen leisen und ruhigen Elektroantrieb.

Ansonsten ist es nur ein Verlagern von Problemen mit riesigem Aufwand.


Ja, aber selbst das reine verlagern bringt viele Vorteile. Man kann dabei Emissionen und Schadstoffe viel besser kontrollieren und aus den Ballungszentren heraushalten.


Zu sagen, jedes Elektroauto würde rein mit Kohlestrom fahren, weil ja der Strommix schon durch aktuelle Verbraucher "verbraucht" ist, finde ich etwas zu kurz gedacht. Das würde dann auch für jede neue elektrische Zahnbürste gelten. Der Strommix ist immer eine Betrachtung aller Stromquellen über alle Verbraucher. Natürlich ändert jeder zusätzliche Verbraucher den Strommix. Dies kann allerdings sowohl negative, als auch positive Effekte haben. Es kommt dann eher darauf an, WANN dieser Verbraucher Strom verbraucht. Es kann nämlich sogar sein, wenn diese zusätzlichen Verbraucher dann Strom beziehen, wenn wir sonst zeitgleich Wind oder PV wegschalten müssten - weil die Grundlastkraftwerke mal wieder ihren minimalen Regelpunkt erreicht haben - , dass der Strommix grüner wird - obwohl wir mehr verbraucher im Netz hatten. Und im Gegensatz zu den meisten Verbrauchern kann ich mir beim Elektroauto durchaus ein wenig überlegen, wann ich den Akku lade. Das hat bei der aktuellen Menge keinen signifikaten Effekt, aber theoretisch geht es. Bei vielen anderen Stromverbrauchern kann ich das nicht. Der Wasserkocher braucht halt genau dann Strom, wenn ich einen Tee trinken will.


Ich würde mir vom ADAC wünschen, dass er sich weiterhin als Automobilclub sieht und nicht als Verbrenner-Fanclub. Der ADAC darf für mich gerne Antriebskonzepte vergleichen, sowie Vor- und Nachteile aufzählen. Aber die Entscheidung, ob das nun für einen persönlich gut oder schlecht ist, sollte er seinen Kunden selbst überlassen. Für die Aufgaben der Pannenhilfe wäre der ADAC gut beraten sich auf für Elektrofahrzeuge hier etwas einfallen zu lassen, wenn er auch weiterhin diese zu seinen Kunden zählen möchte.

Die Äußerung des ADAC in der Kündigungsbestätigung finde ich mehr als daneben. Faktisch sagt der ADAC: "Weil der Strom für Elektroautos erst zu 30% grün ist und noch nicht zu 100%, fahren wir lieber weiterhin die zu 0%-grünen Verbrenner."
+1! :mrgreen:
Herzliche Grüße
Alex
Neue Zoe R90 Intens 15" 06/17
So gelingt die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
Benutzeravatar
Alex1
 
Beiträge: 8070
Registriert: Sa 28. Dez 2013, 16:59
Wohnort: Unterfranken

Anzeige

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemeine Themen

 
  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag
  • Ähnliche Artikel im Blog

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Ecano und 5 Gäste