400 km/h Tesla Roadster 2

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Re: 400 km/h Tesla Roadster 2

Beitragvon Rudi L » Mi 20. Dez 2017, 13:57

Er ist nicht fragwürdig sondern hat eine andere Meinung dazu. Und es ist scheinheilig wenn Du von Nachhaltigkeit sprichst und Supersportwagen präferierst.

Ich finde schnelle Autos auch gut, den 918 nicht, weil ich der Meinung bin das ist nicht der Weg.
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Re: 400 km/h Tesla Roadster 2

Beitragvon flieger_flo » Do 21. Dez 2017, 16:41

Rudi L hat geschrieben:
Ähren, in der Schweiz gibt es keine Rennstrecken.


Naja, eine weiß ich: Circuit de Lignieres. Geben würde es welche, die sind aber stillgelegt worden. Die Grenze ist in der Schweiz aber auch immer relativ nah.
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Re: 400 km/h Tesla Roadster 2

Beitragvon Man-i3 » Do 21. Dez 2017, 17:01

Wieso nennt man das Auto eigentlich Roadster? Ein Roadster ist doch:......"Als Roadster wurde ursprünglich die offene Karosseriebauform eines zweisitzigen Sportwagens bezeichnet, der kein festes Dach oder klappbares Verdeck hatte, jedoch zur Not mit einfachen Hilfsmitteln geschlossen werden konnte......"

Eigentlich sollte das Wägelchen Tesla Targa heissen ;)
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Re: 400 km/h Tesla Roadster 2

Beitragvon motion » Do 21. Dez 2017, 18:00

Das ist korrekt. Die Bauform wird eideutig als Targa spezifiziert. Tesla nennt ihn vermutlich weiterhin Roadster, wegen des Wiedererkennungswert.

Rudi L hat geschrieben:
Er ist nicht fragwürdig sondern hat eine andere Meinung dazu. Und es ist scheinheilig wenn Du von Nachhaltigkeit sprichst und Supersportwagen präferierst.

Ich finde schnelle Autos auch gut, den 918 nicht, weil ich der Meinung bin das ist nicht der Weg.


Hier muss ich noch mal einhaken. Unterschieden wird zwischen Sportwagen, Supersportwagen und seit wenigen Jahren zwischen Hypercars. Hypercars liegen in ihrer Leistungsfähigkeit noch mal deutlich über Supersportwagen.

Verglichen mit einen weniger leistungstarken (das ist nicht nur auf die Motorleistung bezogen) Supersportwagen wie den Aventador von Lamborghini ist der 918 Spyder schon nachhaltig, denn er dürfte nicht mal die Hälfte an Benzin verbrauchen. Der Durchschnittsverbrauch liegt real bei 12 Litern Benzin.

Und wie ich schon schrieb, sind Hybrid-Hypercars Machbarkeitsstudien, dessen Technik irgendwann in Großserie übergeht, bei Porsche besonders schnell. Der 918er Spyder hat also dazu beigetragen, dass de Großserie sparsamer wird. Und so kann man schon fast von einen umweltfreundlichen Auto sprechen.

Man kann den 918 Spyder aber auch mit 5,5 Liter/100km fahren. Was regt man sich also auf?
https://www.auto-motor-und-sport.de/new ... 10156.html

Das alles hat man mit einem kleinen Akku von jediglich 6,8 kWh erreicht. Während der Tesla Roadster einen 200kwh-Akku hat, so groß wie von zwei Tesla P100D. Der 918 Spyder sollte also sogar umweltfreundlicher sein.
Warum immer mit zweierlei Maß messen?


Um 400km/h zu fahren benötigt man spezielle Reifen. Schon beim Bugatti Veyron mussten diese nach einer Vollgasfahrt ausgetauscht werden, zum Preis von 38.000€. Wenn man überlegt, dass der Roadster sehr oft heftig sprinten wird, werden sich einige noch wundern.

http://www.autozeitung.de/technik-der-4 ... 78436.html
Zuletzt geändert von motion am Sa 23. Dez 2017, 17:48, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: 400 km/h Tesla Roadster 2

Beitragvon Rudi L » Do 21. Dez 2017, 19:57

Wenn ich tatsächlich Wert auf möglichst schnelle Runden mit Serienautos lege dann wähle ich je nach Rennstrecke etwas in der Bandbreite zwischen Lotus Elise und Porsche GT 3. Denn jedes Zusatzgewicht stört nur beim erzielen von niedrigen Rundenzeiten.
Und warum ein Hybrid wenn ich die Leistung mit einem Verbrenner abbilden kann?

Zum normalen Betrieb. Der Verbrauch eines Hybriden steigt an sobald nach nur wenigen Kilometern die Batterie leer ist. Und dann säuft ein V8 wie ein V8. Unserer verbraucht artgerecht bewegt zwischen 17 und 25l, beim mitschwimmen 13-15l und extrem sparsam bewegt 8l. Dank Zylinderabschaltung. Nur bei letzterer Fahrweise brauche ich so ein Auto nicht mehr. Weniger braucht der 918 auch nicht. Beide Autos sind ein Auslaufmodell weil die Vorgaben hinsichtlich Abgase und Lärm in ein paar Jahren strenger und solche Autos damit verschwinden werden. Einen V8 Hybriden als nachhaltig zu bezeichnen halte ich für falsch.

Wenn man das Thema Hybrid tatsächlich ernst nehmen will müssen die Batterien deutlich größer werden und der Verbrenner in einer optimalen festen Drehzahl laufen um als Generator zu fungieren. Bislang sind die Elektromotoren im Hybrid eher Booster für bessere Beschleunigung oder eine Alibikonstruktion um die Abgaswerte auf den ersten 50km auf null zu drücken. Dann kommt dabei ein dicker Verbrennungsmotor mit dem Verbrauch eines kleinen Einzylinders raus. Was in der Praxis nie erreicht wird. Das ist doch genauso Quatsch wie der Abgasbetrug beim Diesel.

Natürlich ist ein Elektroauto umweltfreundlicher als ein Hybrid. Elektroautos können einiges noch nicht, aber beim Abgas sind sie unschlagbar besser. Selbst mit Kohlestrom betrieben .

Ich bleib dabei. Hybride sind Mumien mit Herzschrittmacher. Das Elektroauto ist noch nicht soweit um sämtliche Mobilitätsansprüche zu befriedigen, aber es ist auf dem Weg dahin.
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Re: 400 km/h Tesla Roadster 2

Beitragvon flechtlicht » Do 21. Dez 2017, 21:06

Wenn's Porsche/Audi, BMW oder Mercedes vermocht hätten einen Wagen wie den R2 zu bauen, hätten sie's getan und zwar mit breitem Haifischgrinsen im Gesicht. Die Vervollkommnung von Akkutechnologie und Antriebsstrang hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Klar, dass denen, die da nicht mithalten können dann nur noch bleibt, das Batterie Elektroauto an sich in Frage zu stellen und sich mit absurden bis peinlichen Alternativen bloß zu stellen.

Ob Wasserstoff, CNG oder Hybrid so lange es irgendwie geht, am besten alles zusammen mit nem Schuss Diesel dazu und plötzlich ist Reichweite nur noch alter Wein in neuen Schläuchen und überhaupt brauchen wir mehr Radwege und Elektro LKW sind Mist weil die Bahn eh viel besser ist, nicht zu vergessen die schreckliche Kinderarbeit im Kongo, Krokodilstränen inklusive... Panik, auf der Verbrenner Titanik.

In drei bis sechs Monaten läuft das M3 in ausreichender Zahl und guter Qualität aus den Roboter Hallen, Tesla bereitet den Bau von beachtlichen Fabriken in China vor, ein preiswertes Modell für Chinas Städte wird wahrscheinlich, Roadster und Truck rollen in Richtung Serienherstellung, die High EndTechnik des Sportwagens fließt in Teslas Standardwägen ein, usw., usw.

Ja, und auch das noch, sollte in den nächsten Jahren tatsächlich eine neue Akkutechnologie zur Serienreife entwickelt werden, dann wird es höchstwahrscheinlich Tesla sein der sie als erster baut und einsetzt.

Verbrenner waren einmal.

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Re: 400 km/h Tesla Roadster 2

Beitragvon motion » Do 21. Dez 2017, 21:23

@Rudi L

Im Lastenheft standen maximale Performance bei minimalen Verbrauch, was gibt es daran nicht zu verstehen?
Der 918 Spyder bzw. Plug-In-Hybrid im Allgemeinen verbrauchen auch weniger Kraftstoff, wenn der Akku geleert ist, aufgrund der Rekuperation. Bis heute ist der 918 Spyder das effizienteste HyperCar der Welt.

Ein anderes Beispiel ist der i8. Das ist zwar "nur" ein Sportwagen, aber der verbraucht die Hälfte an Kraftstoff eines 911 Carrera, ist dabei aber nur geringfügig langsamer. Der Hybrid muss nicht immer die beste Lösung sein, aber in vielen Fällen ist er besser als die anderen Optionen. Spritverbrauch ist im Rennsport schon wichtig, denn Nachtanken kostet nunmal Zeit. :)

Und das der Tesla mit 30x so großer Batterie umweltfreundlicher ist, glaubst du doch wohl selbst nicht.
Rohstoffe fallen ja auch nicht vom Himmel.

Als Benzinerseatz kannst du auch synthetischen Kraftstoff einfüllen, Koenigsegg fährt mit E85. Das ist vertretbar, solange dafür keine Wälder abgeholzt werden. Das ist kein Kraftstoff für die Masse, aber damit kann man diese handvoll Rennwagen schon sehr umweltschonend betreiben.

Im Übrigen sprechen wir über ganz andere Werte. Der 918 Sypder kostete bei Markteinführung schon fast 800.000€ und liegt jetzt bei mindestens 1,3 Millionen €. 918 Stück wurden produziert, Tesla wird viel mehr produzieren. Auch der Sammlerwert macht den 918 Spyder zu einen nachhaltigen Objekt.
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Re: 400 km/h Tesla Roadster 2

Beitragvon zitic » Do 21. Dez 2017, 22:03

"Als Roadster wurde ursprünglich die offene Karosseriebauform"
Sagt schon alles. Das ist ne reine Nerd-Diskussion und hat schon lange nichts mehr mit der Realität zu tun. Diese Bezeichnungen sind Schall und Rauch.

Ansonsten könnte man das doch wirklich mal trennen. WIr haben hier ja auch einen PHEV-Bereich.

Und mal salomonisch ausgedrückt:

Wir können uns wohl darauf einigen, dass das alles inkl. R2 reine Prollkarren sind, mit oder ohne Verbrenner. Und hier von Verbrauch zu sprechen ist ein reiner Marketinggag. Die allesamt die Welt nicht besser.
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Re: 400 km/h Tesla Roadster 2

Beitragvon motion » Do 21. Dez 2017, 22:15

Damit kann ich schon eher leben. :) Denn warum der 918 Spyder eine Prollkarre sein soll und der Tesla "Roadster" 2 nicht, habe ich bisher nicht nachvollziehen können.
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Re: 400 km/h Tesla Roadster 2

Beitragvon Karlsson » Do 21. Dez 2017, 23:00

zitic hat geschrieben:
Wir können uns wohl darauf einigen, dass das alles inkl. R2 reine Prollkarren sind,

Klar ist das so. Nur der Tesla ist eine, die mich anspricht, der Porsche nicht.
Hab vorhin unterwegs nen i8 getroffen... so viel Geld für so wenig Reichweite, das ist doch echt traurig.

Der ursprüngliche Tesla Roadster war natürlich eigentlich auch ein Targa. Ein Roadster sieht aus wie ein Z3 oder MX5. Aber Roadster klingt halt besser als Targa.
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