1. eMobility Feldversuch in D mit bidirek. Ladefädefähigkeit

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1. eMobility Feldversuch in D mit bidirek. Ladefädefähigkeit

Beitragvon Sombrero361 » Mo 2. Mär 2015, 23:27

Zwar nur ein kleines Projekt, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung, oder ist das ganze Theme bidirektionale Ladefähigkeit im Grunde nicht wichtig?

http://energyload.eu/solarstromspeicher ... ldversuch/
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Re: 1. eMobility Feldversuch in D mit bidirek. Ladefädefähig

Beitragvon p.hase » Di 3. Mär 2015, 00:31

wenn bald die ersten pv-anlagen aus der 20-jährigen förderung rausfallen kommen die hersteller nicht mehr mit der produktion von mobilen batteriespeichern auf 4 rädern hinterher. und dann verkaufe ich mutti entlang der A9 meinen selbstgepressten pv-strom, und zwar günstiger als der evu mit seinem kostenapparat das kann!
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Re: 1. eMobility Feldversuch in D mit bidirek. Ladefädefähig

Beitragvon Turbothomas » Di 3. Mär 2015, 07:26

War und ist für mich nie Thema.

An kalten Wintertagen zieht die WP knapp 60kWh in 24h. Damit ist der rollende Akku kein Denkansatz. Seit gestern weiß ich aus privater Erfahrung, dass ein EV immer vollgeladen in der Garage stehen sollte. Ungeplante Notfälle fordern dann den vollen Akku und den 22kW-Lader. Ein Kriechstromlader - egal welcher Hersteller - wäre gestern der Supergau gewesen.

Nicht umsonst haben wir bei den Grünkitteln die Fahrzeuge immer vollgetankt im T-Bereich abgestellt.

Außerdem wage ich zu bezweifeln, dass das sinnvoll ist, wenn das EV zur täglichen Fahrt zur Arbeit genutzt wird. Tagsüber bei Sonnenschein steht das EV in der Firma und kann mit dem hauseigenen PV-Strom kaum geladen werden, da nach 16Uhr bei den <6kW-Anlagen kaum noch Strom vom Dach fällt. Zumindest nicht so viel, dass das EV komplett geladen werden kann.

Im Frühling/Herbst steigen aufgrund der geringen Außentemperaturen und dem Absinken der Akkutemperaturen die Ladezeiten. Ist der Fahrakku dann durch das Haus leergenudelt, wird es problematisch die volle Akkuleistung am nächsten Morgen für die Fahrt zur Arbeit zu haben.

Für mich gilt als Fazit: Hausakku mit 6MWh und die Welt ist in Ordnung. Derzeit sehe ich diese Speichermöglichkeit nicht in einem PkW.
Zuletzt geändert von Turbothomas am Di 3. Mär 2015, 17:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 1. eMobility Feldversuch in D mit bidirek. Ladefädefähig

Beitragvon Greenhorn » Di 3. Mär 2015, 07:28

Ist nicht der erste Versuch. In Norderstedt bei HH gibt es eine ganze Siedlung. Die Hauskäufer haben sogar einen Grundbuch Eintrag, dass ein EV (glaube Vorgabe Leaf) haben müssen.
Läuft wohl noch nicht ganz rund.
Bin noch nicht dazu gekommen mich damit mal genauer zu beschäftigen.
Gruß Bernd
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Re: 1. eMobility Feldversuch in D mit bidirek. Ladefädefähig

Beitragvon rolandk » Di 3. Mär 2015, 07:58

@Turbothomas: +1
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Re: 1. eMobility Feldversuch in D mit bidirek. Ladefädefähig

Beitragvon Greenhorn » Di 3. Mär 2015, 08:43

Gibt man mit den Systemen nicht nur einen Teilbereich seines EV Akkus frei?
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Re: 1. eMobility Feldversuch in D mit bidirek. Ladefädefähig

Beitragvon kai » Di 3. Mär 2015, 09:30

@Turbo

Absolut +1

Ich hole mir einen Hausspeicher und gut ist.
25kWh nutzbar von BYD bei ca. 5 kw Lade-/Entladeleistung und Inselbetrieb bei Netzausfall.

Im OnGrid sind 22kw Ladeleistung jederzeit möglich.
Bis 11kw sogar aus 100% Eigenproduktion mit Batterieunterstützung.

Im Inselbetrieb sind es dann zwar nur 20A einphasig, aber 4kw im Notfall sind auch was :)

Gruß

Kai
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Re: 1. eMobility Feldversuch in D mit bidirek. Ladefädefähig

Beitragvon Cavaron » Di 3. Mär 2015, 14:06

p.hase hat geschrieben:
und dann verkaufe ich mutti entlang der A9 meinen selbstgepressten pv-strom, und zwar günstiger als der evu mit seinem kostenapparat das kann!

Wenn du 43kW laden an der A9 anbietest, dann zahl ich dir gerne Preise deutlich über dem EVU :mrgreen:
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Re: 1. eMobility Feldversuch in D mit bidirek. Ladefädefähig

Beitragvon Keepout » Di 3. Mär 2015, 19:30

Turbothomas hat geschrieben:
Für mich gilt als Fazit: Hausakku mit 6MWh und die Welt ist in Ordnung. Derzeit sehe ich diese Speichermöglichkeit nicht in einem PkW.


Meinst du tatsächlich MWh?
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Re: 1. eMobility Feldversuch in D mit bidirek. Ladefädefähig

Beitragvon Turbothomas » Mi 4. Mär 2015, 11:11

Ich hab mir in Excel einen "virtuellen" Akku "gebaut. Also alle Liefermengen (Z2) werden täglich aufaddiert und die Bezugsmenge (Z1) abgezogen. Somit wird der virtuelle Akku geladen/entladen. Für das Jahr 2014 ergab sich ein Akkuhöchststand von knapp 6MWh, von denen derzeit noch knapp 114kWh übrig sind. D.h. mein Bestandsgebäude wäre immer noch ein Plusenergiehaus und die nächsten 4 Tage soll bei uns die Sonne scheinen!
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