IONITY: europäisches Schnellladenetzwerk der Autohersteller

Foto: IONITY

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Die deutschen Autohersteller haben die Gründung des europäischen Schnellladenetzwerks IONITY bekanntgegeben. Bis 2020 sollen 400 Schnellladesäulen aufgestellt werden, bereits in diesem Jahr wird es losgehen.

BMW, Daimler, Ford und Volkswagen mit Audi und Porsche haben die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens IONITY bekanntgegeben. Ziel des Unternehmens ist es, ein öffentliches europäisches HPC(High-Performance-Charging)-Netzwerk zu errichten.

Bis zum Jahr 2020 soll so ein Netzwerk aus 400 Schnellladesäulen entstehen. Etwa alle 120 Kilometer wird man sein Elektroauto dann an einer IONITY-Säule laden können. Jeder Standort wird mit mehreren Ladepunkten ausgestattet sein, die eine Ladeleistung von jeweils bis zu 350 Kilowatt bieten.

Das Netzwerk wird öffentlich zugänglich und markenunabhängig sein. Eine Voraussetzung muss man allerdings erfüllen – schnellladen wird man an IONITY-Säulen nur mit CCS-Fahrzeugen können.

Los geht es bereits in diesem Jahr mit dem Aufbau der ersten 20 Schnellladesäulen. Diese werden an Autobahnen und Hauptverkehrsachsen bei Partnern wie Tank&Rast, Circle K und OMV errichtet. Im kommenden Jahr sollen das Netz dann auf über 100 Säulen wachsen. Bis 2020 wird das IONITY-Netzwerk rund 400 Schnellladesäulen umfassen.

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74 Gedanken zu “IONITY: europäisches Schnellladenetzwerk der Autohersteller

  1. Ein erster Schritt, der zwar ambitioniert klingt, es aber nicht wirklich ist. Denn Tesla betreibt bereits jetzt 350 Schnelladepunkte mit jeweils mind. 8 Plätzen in Europa. Wenn man bedenkt, welche „Unmengen an E-Autos“ die Deutschen Hersteller da jetzt planen, wirkt das Ziel in 3 Jahren den Status Quo von Tesla 2017 zu erreichen, naja, …. besser als nix, aber wirklich ambitioniert ist anders.

  2. ..die Quote wird hoffentlich nicht unter Einberechnung / Umettikettierung der bereits jetzt existierenden Tank und Rast Ladesäulen erreicht…!?

  3. das habe ich auch gedacht als ich 400 Ladepunkte gelesen habe. Vor allem auf Dreijahressicht ist das nicht wirklich viel.
    Eigentlich müsste auf jedem Autobahnrastplatz mindestens eine Säule stehen

  4. Wasser gekühlt Deutscher Verwaltungswahnsinn. Ich denke es ist mit Bodenfrost zu rechnen.

  5. Ist in meinen Augen eine durchaus realistische Zahl und bis 2020 machbar. Fraglich bleibt inwieweit das System Schule machen wird. Vergessen darf man bei all den Anstrengungen ja nicht was der ganze Spaß kostet und Autohersteller (ausgenommen Tesla) bisher keine eigenen Tankstellen gebaut haben. Tesla hat zwar mittlerweile eine bereits sehr gut ausgebaute Infrastruktur, hochskaliert auf mehrere Millionen Fahrzeuge wirft das ganze Konzept aber noch andere Fragen auf. Autoherstellern unterstellt man ja gerne die Entwicklung zu verschlafen oder einzudämmen. Im Falle der Ladestationen sind aber auch diese von den Gegebenheiten abhängig die im Vorfeld geschaffen wurden müssen. Die meisten Raststätten sind mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mit einem Anschluss ausgestattet der eine größere Zahl an Schnellladern verkraften würde. Ein bisschen davon träumen wird man vermutlich noch müssen, bis wir endlich alle elektrisch fahren.

  6. Endlich! Aber mit min. 20 Ladepunkten und auch Chademo so wie Abrechnung nach kWh.

  7. Neue Firma und alles bleibt beim Alten. Es werden nur Ladesäulen mit CCS-Anschluss angeboten. Fahrzeuge mit Chademo bleiben wieder einmal Außen vor. Hier bildet sich ein Ladesäulenkartell, dass unbeliebte Konkurrenz vom „unabhängigen“ Laden ausschließen will und wird. Dass die meisten PKW in Nordeuropa einen Chademo-Anschluss haben interessiert unsere OEMs nicht. Mit dem neuen Leaf werden die Autos in Deutschland mit Chademo sprunghaft ansteigen. Die Asiatischen Unternehmen sollten sich ebenso zusammenschließen und ein europaweites Chademo-Schnelllade-Netz als Gegengewicht etablieren.

  8. Finde den Schritt sehr wichtig für Europa und bin gespannt wie die Umsetzung sein wird.
    Man darf nicht vergessen dass das 350kW Ladesäulen werden. Das ist erheblich aufwendiger als 50kW Säulen hinzustellen. Wenn alle 150km so eine Säule steht ist das eh schon eine sehr gute Basis in paar Jahren. Ich persönlich gebe mich auch mit ner 50kW Säule zufrieden. Habs beim Fahren nicht so eilig

  9. Nein Chademo gerade nicht. Man hat sich doch auf CCS geeinigt und das wird wohl auch durch gezogen. Typ2 an der Autobahn wäre fraglich vom Nutzen. Nein 100% CCS ist schon gut so. 400 bis 2020 finde ich aber nicht so viel das es mich jetzt vom Hocker hauen würde. Gerade mal ein Anfang wird gemacht werden.

  10. Hat schon jemand irgendwelche insights wo diese Ladestationen genau auftauchen könnten? 🙂

  11. hi,

    noch ein Ladenetz mit eigenem Abrechnungsmodus oder hat sich diesbezüglich auch schon was zur vereinheitlichung getan?

    liebe Grüße,

    Ralf

  12. *lol* die CHAdeMO jammerer haben wohl nicht kapiert das dies ein Hersteller Joint Venture ist und der japanische Standard nicht von diesen Herstellern in der EU genutzt wird.
    Ich hoffe die CHAdeMO Jammerlappen jammern auch wenn Tesla bei den SuC erweiterungen kein CHAdeMO baut….

    Nochmal für alle die es nicht kapiert haben. Diese Firma baut Ladestandorte für den deutschen 350kW CCS Standard (min 800V) für Deutsche und US-Fahrzeuge und _keinen_ „EineTasseTee“-Zeuchs.

  13. Interessant wird für den Verbraucher letztendlich der Preis pro kWh. Ich bin gespannt.

  14. Ich habe CCS schon immer gehasst! Das ist in internationaler Richtung Ausgrenzung und mit Blick auf uns Deutsche einseitige Abhängigmachung ! Hat übrigens auch Nachteile dieser deutsche Sonderweg, spätestens bei Grenzüberschritt ist dann Schluss mit lustig Schnellladen. Aber vielleicht rettet uns ja die Ladesäulenverordnung dahingehend dass Chademo und AC43 erhalten bleiben, das Laden muss qua Gesetz diskriminierungsfrei möglich sein. Statt Förderung von uns allen müssten die eigentlich Strafe zahlen für eine derartige Ankündigung! Alle regen sich über Trump auf, aber das hier ist „Germany first“. Das ist genauso daneben. Typisch BRD-Autolobby, erst ewig und immer noch keine E-Autos bauen, aber vorsorglich schon mal alle anderen aussperren. Meine Begeisterung für E-Mobilität lasse ich mir nicht nehmen, obwohl ich finde, dass derartige Ankündigungen uns sehr frühen Nutzern der E-Mobilität, die Mangels Angebot zwangsläufig ausländische Fabrikate fahren, jedoch durch Mitmachen überhaupt dafür gesorgt haben, dass es zukünftig Autos gibt mit großen Reichweiten weil jemand an Akkus forscht auf Grund unserer Nachfrage, schon arg vor den Kopf stoßen.

  15. kein Grund sich im Ton zu vergreifen , oder doch?
    ..Beleidigungen sind keinen guten Argumente…!

  16. @Stefan: Richtig ist, dass CCS Combo2 (und nur CCS Stecker Typ combo2) der europäische Standard für Gleichstromladen ist. Nix mit deutschen Alleingängen. Nachzulesen in der europäischen Richtlinie 2014/94. Somit ist in den EU Staaten ein einheitliches Laden gewährleistet.

    PS: AC43 (Du meinst vermutlich AC Laden mit Stecker Typ 2): Der Stecker Typ 2 war schon vorher der einzige Standard in der EU für AC Laden. Dieser wird durch CCS Combo2 nicht abgelöst. Zumal der Typ 2 Stecker im Combo 2 Stecker mit integriert ist.

    Andere Standards sind als Erweiterung erlaubt.

  17. Die Bezeichnung „Bullshit“ bezog sich auf den Inhalt des Textes, eine Beleidigung gegenüber einer Person kann ich bei bestem Willen nicht erkennen. Aber ich entschuldige mich dafür das ich den Text beleidigt habe, denn Bullshit ist noch stark untertrieben *lol*

  18. Auf dieser Seite gibt es doch immer wieder wunderliche Ansichten. Aber um dem vielleicht nachzukommen: Was macht ein Hersteller wie Tesla denn so viel anders als unsere deutschen Fabrikate? An einem Supercharger kann ja nichtmal ein Fremdfabrikat laden wenn es wollte. Man stelle sich vor jedes Ladenetwerk würde nun Teslas ausschließen, da wär aber richtig was los. Die Frage nach den Ladestandards wird sich früher oder später eh erledigen. Das Angebot wird letztlich eher durch die Nachfrage des Marktes bestimmt. Dahingehend können Hersteller sicherlich versuchen sich eine Position zu sichern, andere ausschließen wird das aber nicht. Wenn der Verbraucher mit seinem deutschen Auto in Frankreich nicht laden kann wird es sich halt beim nächsten Mal überlegen ob er nochmal eines kaufen will. Was genau mit „Germany first “ gemeint ist kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Erst redet jeder davon das die deutsche Automobilindustrie nicht vorankommt, wenn sie dann aber Konzepte entwickelt erwartet jeder das Gegenteil und will seinen Ladestandard sehen. Mal nebenbei größere Summen für Ladepunkte auszugeben wird sicherlich nicht aus der Entscheidung gefallen sein andere Verdrängen zu wollen sondern eher mit der internen Technikstrategie zutun haben. Für mich ist derzeit noch nicht so wirklich klar was sich am Ende durchsetzen wird. Vielleicht gibt es zukünftig auch mehrere Ladestandards. Klasse finde ich ja bereits das sich mal überhaupt jemand zusammensetzt und etwas zusammen festsetzt. Early adopter zu sein ist manchmal leider nicht so einfach, denn während eines Einführungsprozesses kann es nunmal zu Änderungen kommen die nicht jeder positiv findet. Als Beispiel vielleicht frühere Ladekabel bevor jeder Mini-USB nutzen konnte. Ich finde es im übrigen absolut logisch und vollkommen gerechtfertigt dass sich unsere deutschen Hersteller für etwas anderes entscheiden als die Masse vielleicht derzeit benutzt. Ihr Interesse wird es vornehmlich sein ihre eigenen Fahrzeuge zu laden und eine Möglichkeit zu finden dies auch so zu realisieren wie sie es wollen. Andere nicht vollkommen davon auszuschließen finde ich ja schonmal recht ordentlich. Was spricht also dagegen wenn die Hersteller ihr eigenes System durchsetzen wollen? Bedeutet das nicht vielleicht endlich mal etwas Bewegung?

  19. Ich frage mich sowieso wie aufwendig es sein kann ein Auto mit Chademo UND CCS auszustatten. Wir reden hier von einer zweite Buchse und ggf. etwas Elektronik.

    CCS und/oder Typ2 Schnelladen kostet heute bei einigen Modellen (z.B. BMW i3) auch schon Aufpreis. Wenn in Zukunft in DE mal hauptsächlich CCS Lader stehen, werden die asiatischen und französischen Hersteller halt eine zweite Buchse als optionale Ausstattung mit anbieten für einen Tausender extra.
    Damit werden diese Autos für deutsche Kunden die gerne nach Frankreich fahren noch attraktiver.
    Mit anderen Worten: der Markt regelt das von selbst und solange die Hersteller dafür keine Förderung bekommen belebt diese Konkurrenz nur das Geschäft. 🙂

  20. CCS ist seit 2013/2014 europäischer Standard. Dass er in Deutschland bevorzugt wird, ist ebenfalls seit vier Jahren bekannt. Es wäre also einfacher, wenn die Autohersteller sich diesem Umstand anpassen und gut. Hyundai hat es gemacht, Kia und Nissan sträuben sich weiterhin. Niemand zwingt die Asiaten, ihre Autos hierzulande mit CHAdeMO zu verkaufen.

    Ansonsten ist das Schnellladenetz zu begrüßen, auch wenn ich 350 kW im PKW Bereich für unnötig halte. Für LKW kann es aber interessant sein.

  21. Ich denke, dass es schon um so etwas wie „Marktabschottung“ oder „Reviermarkierung“ der europäischen Hersteller geht. Bei der Systemvielfalt ist jedenfalls der Verbraucher der Dumme, kann er doch nur an bestimmten Stationen laden, egal welchen Stecker er benötigt. Auch sorgt der Markt nicht zwangsläufig dafür, dass das beste System sich durchsetzt, das hat sich in der Vergangenheit bei anderen Technologien hinreichend gezeigt! Will der Staat die E-Mobilität ernsthaft fördern, sollten kommerzielle Ladestationen bevorzugt mit mehreren Standards Zuschüsse und öffentlichen Parkraum erhalten.

  22. @Michael P.: Zitat“CCS ist seit 2013/2014 europäischer Standard“, stimmt so nicht. Lange bevor es CCS gab hat man sich europaweit auf Maenneckes Typ2 verständigt. Und der ist rund, einseitig abgeflacht und hat 7 Pins. Erst die deutschen haben das Format in zwei Teile zerlegt, oberer Teil vermeintlich Typ2 aber mit nur 3 Pins und unterer Teil oval mit 2 Pins. Der hinterlistige Trick dabei ist das die in ihre Autobuchse auch Typ2-Kabel einstecken können, damit jedoch nur einphasig Wechselstrom laden können, oder alternativ eben den CCS-Kloben mit 50 KW Gleichstrom. Gegen letzteres hat niemand etwas, das diese Vögel aber an 43KW AC ihre Kiste anklemmen und Leuten die dort tatsächlich mit 43 KW in 15 Minuten voll sein könnten zum Weiterreisen eben diese versauen durch ihr stundenlanges Blockieren kotz mich an. Gleichstrom ist ja gut und schön, aber verteuert die Ladestationen und zu Hause hat den sowieso niemand darum kann ich zwar nachvollziehen, dass es Fahrzeuge gibt die beides können, aber warum zur Hölle gibt man denen beim AC nicht das Maximum dessen was geht ? Und zum Ladenetz von Tesla noch soviel, auch da stört mich dass die meine Ladebuchsen blockieren können, ich aber nicht ihre. Wenn das also alles so dermaßen in Ordnung ist für alle, warum geht dann keiner hin und verlangt mal vom Musk, dass man auch dort als Fremdling laden können darf ? Vieles ist mir einfach zu wirr. Wechselstrom gibt’s überall, Ladesäulen wären billig und könnten Millionenfach existieren und Reisen ist mit AC genau so gut möglich. Aber alle wollen anscheinend nur wieder mit Tempo 250 zehn Stunden am Stück rasen. Wozu eigentlich, wir können uns alle so sehr beeilen wie wir wollen, wir werden trotzdem nie mit irgendwas zeitlich zufrieden fertig. Ich kann euch beruhigen, am Schluss kommt bei Jedem das Ende und niemand wird fertig sein. Also können wir uns das Beeilen auch schenken.

  23. Also ich verstehe die ganze Aufregung nicht. A priori steht doch in der Meldung, dass 400 Schnelllader europaweit gebaut werden sollen.
    Das entspricht größenordnungsmäßig dem derzeitigen SuC-Netz (349 Standorte, Quelle: Supercharge.info) und ermöglicht demnach ein barrierefreies Reisen in ganz Europa wie es schon heute mit Tesla möglich ist.
    CCS ist der europäische Standard und ist als Erweiterung von Typ 2 sinnvoller als ein gesonderter Chademo-Stecker am Auto.

  24. Ich sehe das wie Michael P.
    Der Standard in Europa heißt nunmal jetzt CCS, ob man das gut findet oder nicht. Ich denke auch eher, dass die Entscheidung für einen neuen Standard in der Praxistauglichkeit (Chademo ist klobiger und komplizierter zu bedienen für Tante Emma) aber auch in der maximalen Ladeleistung liegt. Chademo wurde für größere Leistungen nachentwickelt, CCS direkt für 350kW ausgelegt in weiser Voraussicht. Dass die meisten Fahrzeuge nicht 3-Phasig laden können hat damit garnichts zu tun, der Typ2 kann genauso ausgestattet werden auch mit den DC Pins.

    Dass Nissan dem neuen Leaf keine CCS Buchse in Europa verpasst hat (so wie Hyundai dem Ioniq) ist m. E. ausschließlich eine krasse Fehlentscheidung von Nissan. Chademo ist bei mir schon vom Status Quo und den Zukunftsaussichten ein NoGo.

    Darüber hinaus ist die Argumentation mit dem europäischen Ausland auch daneben. CCS ist ein europäischer Standard, kein deutscher. D. H. Gerade weil es die stärkeren Säulen nur mit CCS gibt, wird sich mittel- bis langfristig auch im Ausland die Anzahl CCS der von Chademo angleichen oder diese übersteigen. Davon abgesehen kommt man heute in den wenigsten Ländern überhaupt vernünftig elektrisch durch.

  25. Ich will hier auch nochmal KyRo beipflichten. Ich wundere mich über dieses Anti-CCS-Gemeckere. Mag ja sein, dass damals die Deutschen das unnötigerweise durchdrücken wollten, aber jetzt ist es eben, wie es ist. CCS ist kein deutscher Sonderweg. Schaut mehr wer alles mittlerweile Mitglied in der CharIn ist:
    http://www.charinev.org/members/
    Das sind quasi alles großen hersteller außer Nissan. Ja, auch Toyota, Mitsubishi, Honda, Subaru, Hyundai stehen da – warum sollen sich also die asiatischen Hersteller zu einem Chademo-Netz in Europa zusammentun? Ich finde es auch eher merkwürdig, dass Nissan den neuen Leaf auch für Europa mit Chademo ausstattet. Weil ich denke mir, dass ansonsten wohl kein in Zukunft neu in Europa auf den Markt kommendes Auto mit Chademo statt CCS ausgestattet sein wird.

    Übrigens denke ich hatte CCS durchaus auch technische Gründe. Ja, Tesla nutzt „DC Mid“ am Typ 2 Stecker. Aber ist das für 350kW ausgelegt? CCS war letztlich zukunftssicherer.

  26. @Stefan Teflon

    Verzeihung, aber dass Fahrzeuge mit CCS-Ladedose nur einphasig Wechselstrom laden können, ist einfach Unsinn. Dass der CCS-Stecker nur drei Pins im Bereich der Typ-2-Kupplung hat, hat mit AC-Laden überhaupt nichts zu tun (diese drei Pins sind nur für die Kommunikation und den Schutzleiter) und schränkt die Funktion der Fahrzeugladdose in keinem Fall ein. Im Gegenteil, Dank CCS könnte man 43kW AC-Laden und 150kW DC-Laden wunderbar miteinander in nur einer Ladedose vereinen. Wie viel geht nochmal mit Typ 1 + CHAdeMO oder reinen Typ-2-Fahrzeugen?
    Und zum Schluss noch die Frage: Können Sie nicht einfach ein wenig genauer recherchieren, bevor Sie hier tendenziös gehaltene Fehlinformationen verbreiten?

  27. @Stefan Teflon

    Verzeihung, aber dass Fahrzeuge mit CCS-Ladedose nur einphasig Wechselstrom laden können, ist einfach Unsinn. Dass der CCS-Stecker nur drei Pins im Bereich der Typ-2-Kupplung hat, hat mit AC-Laden überhaupt nichts zu tun (diese drei Pins sind nur für die Kommunikation und den Schutzleiter) und schränkt die Funktion der Fahrzeugladdose in keinem Fall ein. Im Gegenteil, dank CCS könnte man 43kW AC-Laden und 150kW DC-Laden wunderbar miteinander in nur einer Ladedose vereinen, wenn man es nur wollte. Wie viel geht nochmal mit Typ 1 + CHAdeMO oder reinen Typ-2-Fahrzeugen?
    Und zum Schluss noch die Frage: Können Sie nicht einfach ein wenig genauer recherchieren, bevor Sie hier tendenziös gehaltene Fehlinformationen verbreiten?

  28. Verzeihung, Stefan Redlin ist natürlich gemeint. Hoffen wir, dass die Informationen nicht an Ihnen abperlen. 😉

  29. BMW bietet Chademo für seine nach Japan exportierten i3 an.

    Aber Nissan bietet kein CCS für seine Fahrzeuge in Mitteleuropa an, warum?

  30. Ich finde es prima, dass die europäischen Hersteller ein gemeinsames CCS Schnellladenetz aufbauen möchten.

    Und für die/den CCS-Hasser:

    1. wird durch die neuen CCS-Ladesäulen ja kein Chademo-Stecker angeschnitten

    2. was hindert die japanischen Hersteller ein Chademo-Netzwerk auf Ihre Kosten in D oder Europa aufzubauen?

    Also: nicht immer so rummeckern, nur weil irgendwer viel Geld in eine gute Idee steckt, die Dir/Euch persönlich keinen Nutzen bringt

  31. Ist mir jetzt auch egal wer mich hier alles verstanden oder missverstanden hat, wir hätten alles bei Wechselstrom mit Maenneckes Typ2 Stecker belassen sollen. Chademo war zugegebener Maßen zu erst da und kann bidirektional, hab trotzdem nie das Prinzip verstanden ist auch Gleichstrom den Niemand hat wenn einem nicht einer für 30000 welchen hinbaut, und CCS, da geh ich nicht von ab, ist deutschen Lobby-Gehirnwindungen entsprungen und somit eine nationale Lösung. Wechselstrom dagegen mit Typ2 gibt’s weltweit und die Säulen sind günstiger, somit könnten mit dem gleichen Geld viel mehr aufgestellt werden als von denen mit dem Gleichrichter. Was reg ich mich auf, mit diesen Bügeleisen-Steckern können dann ja zukünftig die für den sankt Nimmerleinstag angekündigten 100000-Euro VW, Benz und Audi SUV laden.
    Fussvolk wird ausdrücklich nicht gewünscht an den Eliteladern.

  32. @Redlin, Stefan, wie immer der Mann mit Durchblick!

    @Henry, Stefan bezieht sich auf die Buchse nicht den Stecker, er meint das z.B.: der Golf auch mit Typ2 einphasig laden kann.

    @Alle, ich denke die meisten wollen nicht wahrhaben, was hier in unserem Lobbyland los ist!

    Repost:
    ______________
    EnBW Prepaid (die auch mit Tank&Rast das Ladenetz aufbauen)
    50kW DC für 21€/h (0,42€/KWh)
    43kW AC für 6€/h (0,14€/kWh)
    Das heißt DC-Ladung ist in dem Fall 3-mal so teuer wie AC-Ladung und nicht viel schneller!Und wer hindert „Die Energie Konzerne“ daran, die Preise noch mehr in die Höhe zu treiben?

    Ich appelliere an alle Menschen sich nicht abhängig zu machen!
    Bitte unterstützt AC-Ladung!
    Ja, auch wenn es bedeutet das die Ladung länger dauern kann.
    Was meiner Meinung nach die Akku Entwicklung wieder wettmacht.
    ZOE: 22kWh (2012) zu 41kWh (2017) in 5 Jahren gleiches Akku Volumen, ca. 20kg mehr Gewicht und +86% mehr Kapazität!
    Leaf: 24kWh (2010) zu 40kWh (2018) in 8 Jahren gleiches Akku Volumen +67% mehr Kapazität!
    DC-Ladung entwickelt sich nicht! Die Ladeleistung steigt zwar, vermutlich aber langsamer als die Kosten dafür!

    Ich sage nicht, keine DC-Ladung. Sondern hohe ACDC-Ladung (ohne das der Akku platzt) in ein Auto. Technisch ist das kein Problem, hier geht es nur um Politik und Macht über den Verbraucher.
    Und warum kann ich mir das Ladegerät eigentlich nicht aussuchen?
    Die Zusatzausstattungslisten sind doch eh schon ewig lang.

    Mit „Ladegerät“ meine ich die Ladeelektronik im Auto. Also der Teil der zwischen Stecker (CSS, Typ2 etc.) und Akku sitzt. Warum kann ich mir nicht aussuchen was ich möchte?
    Beispiel:

    Man kann beim VW e-Golf 37 Aussenfarben, 9 Garantiezeiten, über 20 Technische Spielereien (Assistenten, Sound, Licht etc.) und über 30 Komfortzubehör aussuchen. Aber ums Verrecken nur 2 Optionen für die Ladung, CCS 40kW und/oder AC 7,2kW Schnarchladung.

    Beim BMW i3 6 Aussenfarben, über 40 Sonderausstattung Varianten. Aber ums Verrecken nur 2 Optionen für die Ladung, CCS 50kW und/oder AC 11kW. (besser als VW)

    Beim Hyundai Ioniq CCS 70kW und AC 6,6kW
    Bei der Zoe kein CCS „nur“ AC 22kW. (meine persönliche Favoritin wegen Freiheit und so)

    Ich weiß das es technisch nicht der Rede wert ist! Also muss es einen politischen Grund geben! Technisch haben wir immer AC im Netz und DC im Akku, also brauchen wir irgendwo eine AC/DC-Wandler. Ob der nun im Auto ist wie bei der Zoe (R90 22kW / Q90 43kW) oder wie bei den CCS-Autos in der Ladesäule ist doch wohl technisch egal aber eben nicht politisch! Zumal die CCS-Autos auch einen AC/DC-Wandler haben, nur eben einen kleinen.

    Also Leute lasst uns nicht von den Auto- und Energiefirmen diktieren wie wir laden, sondern fordert die Auswahl der Lademöglichkeiten im Fahrzeug beim Händler/Hersteller. Denn das ist was wir brauchen und nicht Debatten über sinnvolle und unnütze Ladung/Preisgestaltung! Ich will maximalen Auswahl an AC >43kW und DC >50kW Ladestrom und zwar auf der Sonderausstattungsliste! Sonst werde ich mir immer des schnellste AC Auto suchen, denn ich liebe meine Freiheit mehr als die Optik/Prestige der Karre!

    Haben wir wieder was gelernt
    euer Deep Thought

  33. Gerade im Hinblick auf die Energiewende wird bidirektionales Laden von erheblicher Bedeutung sein. Eigentlich sollte V2G ein integraler Bestandteil eines Konzeptes zur Energie- und Mobilitätswende sein. Die Bidirektionale Funktion ist Bestandteil von CHAdeMO aber nicht von CCS. Die teutsche Automobilindustrie setzt also auf einen Standard, der aktuell nicht zukunftssicher ist. Und dies nur, um hier in Deutschland sein Revier abzugrenzen. Wenn die Autoindustrie so von CCS überzeugt ist, dann wundere ich mich sehr, dass sie auf den asiatischen Märkten Chademo anbietet. Es ist vollkommen ineffizient und verursacht nur zusätzliche Kosten. Wir werden in Europa einen Flickenteppich von Ladegebieten erhalten, die CCS oder CHademo bevorzugen. Und das ist sehr traurig.

  34. Hier wird ziemlich viel durcheinandergebracht: CCS soll AC Ladung ablösen, CCS ist nicht V2G fähig, nationale deutsche Standards sollen Wettbewerber verdrängen usw.

    Alles Unsinn!

    AC Laden Typ 2 Mode 3 ist ein seit 2012 international genormtes Ladeverfahren (IEC 62196) und seit 2013 als europäischer Standard festgelegt.

    DC Laden: Das CSS ist die Erweiterung des AC Teils um das DC Laden und in der IEC 62196-3 genormt. CCS ist ebenfalls in der EU als Standard gesetzt.

    Beim AC und DC Laden erfolgt eine Kommunikation über die Lademöglichkeiten des Netzes /Kabels und des BEVs über die beiden Signalpins.

    Eine V2G Kommunikation ist eine mögliche Erweiterung im AC oder CCS Ladeverfahren und ist/wird in der IEC 15118 standardisiert. Diese V2G Kommunikation ergänzt und erweitert die Low-level Kommunikation im AC/CCS Teil um Lastmanagement sowie Batteriepuffer Funktionen.

    Dass die ursprüngliche Entwicklung des Typ 2 und auch des CCS Steckers von einer deutschen Firma erfolgt ist, sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass alles in einer internationalen, frei käuflichen Norm standardisiert ist.

    Die Vorteile des CCS Steckers sind: Es ist nur eine Buchse im Fahrzeug nötig, die sowohl AC als auch DC Laden beherrscht.
    AC Laden ist sowohl 1 als auch 3 polig möglich. Das ist abhängig vom Fahrzeug und wird nicht durch den Standard begrenzt. Die Ladeleistung ist auch in weiten Grenzen wählbar.

    AC Laden benötigt die Leistungselektronik vom AC/ DC Wandler im Fahrzeug, beim DC Laden sitzt die in der Ladestation. Bei hohen Ladeleistungen wird eine entsprechend aufwändige Kühlung benötigt.
    (43kw Ladung mit 5% Verlusten ergibt eine Verlustleistung von 2000 Watt nur in der Ladeelektronik, die abgeführt werden muss. (Zusätzlich zu den übrigen Verlusten, die Wärme erzeugen)

    Die Begrenzung der Ladeleistung sowie 1/3 poliges Laden ist also eine Kostenfrage des Fahrzeugs und kein Mangel am Ladestecker.

  35. So macht man die Elektromobilität kaputt. Es wird ausschließlich auf ccs gesetzt.

    Was wäre wenn Shell auf einmal verkündet: ausschließlich Benzin verbleit oder nur Lampenöl anbieten zu wollen?

  36. Es ist ganz einfach. CCS ist die Zukunft. Wer das heute noch nicht sieht, muss halt warten bis er den Durchblick hat.
    Der Reihe nach:
    der e-Golf Facelift, ab 2017 Kann CCS 40kW und 7,2kW 2-Phasig laden. 3-phasig wird er nie können
    bei DC ist der Gleichrichter ausserhalb des Fahrzeugs, das Auto kann günstiger werden, wenn man auf den Bordeigenen AC Lader verzichtet. Schade dass das hier kaum jemand sieht.
    Sollte man also einen 350kW Gleichricher in jedes Fahrzeug bauen, oder doch besser in ein paar Ladesäulen?
    Brauche ich CCS bei mir zuhause? Nein 11kW AC reichen auch für Teslas 100kWh Batterie in einer Nacht.
    Es wird in Zukunft so sein, dass schnelle CCS-Ladung für unterwegs, langsame AC Ladung für daheim (Destination charger)
    Da selbst Tesla bei CharIn E.V. dabei ist, wird auch ein Model 3 hier bei uns CCS haben.

  37. „So macht man die Elektromobilität kaputt. Es wird ausschließlich auf ccs gesetzt.“
    Hat Tesla mit ihren Superchargern die Elektromobilität kaputt gemacht?

    „Was wäre wenn Shell auf einmal verkündet: ausschließlich Benzin verbleit oder nur Lampenöl anbieten zu wollen?“ Denn würde Shell pleite gehen, weil keiner mehr verbleites Benzin tankt. Autos mit CCS gibt es aber sehr wohl. Es werden sogar immer mehr werden. Ich fände ja Multicharger auch besser, aber der Vergleich mit dem verbleiten Benzin hinkt total. Ich bin mir ziemlich sicher, dass im Jahre fünf Jahren die meisten in Europa erhältichen E-Autos CCS haben, und nicht Chademo.

    Übrigens mal ein Zitat aus der Chademo Wikipedia-Artikel:
    „Anlässlich des zweiten EV World Summit im Juni 2013 haben sowohl ein Sprecher der CHAdeMO-Gruppe und der Volkswagen-Gruppe darauf hingewiesen, dass beide Systeme (CHAdeMO und Combo 2) keine Konkurrenz beider Standards für die Gleichstromladung bedeutet, wenn die Schnellladestationen mit Anschlüssen für beide Systeme ausgestattet werden (die Zusatzkosten für ein weiteres Ladeprotokoll/ Ladeverfahren liegen bei gerade 5 %) – daher empfehlen z. B. Nissan und Volkswagen gemeinschaftlich die Errichtung von „multi-standard fast chargers“, die sowohl von Fahrzeugen mit CHAdeMO- wie auch mit Combo-2-(CCS)-Anschluss angesteuert werden können.“

    Aber jetzt gilt bei VW wohl „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern 🙂

  38. Nur mal so am Rande, auch wenn ich mit den SuC von Tesla so meine mentalen Probleme habe, so muss ich aber anerkennen, dass Musk keine Fördermillionen bekommen/genommen hat um seine Struktur aufzubauen. Dass Konsortium welches nun aber uns allen CCS mehr oder weniger zwangsverordnet bekommt sehr wohl solche Fördergelder. Darum von mir nochmals der Hinweis auf die existierende Ladesäulenverordnung, die diskriminierungsfreies Laden vorschreibt. Also darf es nur Fördergelder geben, wenn ausser deren CCS auch Chademo und AC43 vorhanden sind.
    Ich weigere mich Ladesäulen zu fördern die nicht ALLE Ladeverfahren ermöglichen !!!

  39. Mann, Mann, jetzt haben wir so viel über Ladeverfahren gestritten und sind uns so uneinig, toll. Das ist ja aber nur die Infrastrukturseite. Gibt ja noch die vielen verschiedenen Fahrzeuge. Da setze ich mal noch einen drauf für Alle! Ich hätte gern das per Petition das Elektromobilitätsgesetz dahingehend verändert werden soll, dass Hybride keinen E-Auto-Status mehr haben. Für die Übergangszeit bis dahin dürften diese Autos nur Innerorts und nur an maximal 11KW-Säulen laden. Und selbst dort hätten sie sofort den Platz zu räumen, wenn ein reiner Stromer kommt und laden möchte. Für Hybride gilt was wir schon aus der Biologie kennen :“Ein bischen schwanger gibt es nicht“!

  40. Wenn man die durchschnittliche Fahrleistung deutscher Autos anschaut (und das ist nicht der SIEMENS-Notdienst für defekte Kernspintomographen), bleibt die Schnellladung auf Langstrecke sowieso die Ausnahme.
    Aber vielleicht will ich dann >150 KW Ladeleistung, weil die Langstrecke 2-3 Ladestopps hat und ich nur eine Pause zum Mittagessen nutzen will, die anderen aber kurze Pinkelpausen sein sollen. Das bekomme ich mit einem Onboard-Ladegerät nicht hin. Es ist wirtschaftlicher, „fette“ Ladegeräte in die Säule zu packen als mit sich rumzufahren.
    Die anderen 90% der Fahrten kann ich mit 11kW oder 22kW AC locker über jede einfache AC-Ladesäule und Onboard-LG abdecken.
    Wir sind einfach noch in der Frühphase der Elektromobilität, wo es keinen wirklichen Konkurrenzkampf der Fahrzeuge gibt, so dass jeder Hersteller irgendwelche bekloppten Lade-Kombinationen anbietet.
    Das hängt wohl auch damit zusammen, dass bei einem vernünftigen E-Auto die Nachfrage sofort das Angebot sprengen würde, weil gar keine Batterien dafür da sind (was möglich ist, zeigen ja regelmäßig die Kreisel-Prototypen)
    Tesla wird, denke ich, mit SuC, CCS und Typ2 (11-16kW AC) kommen, was ich für einen sehr guten Mix halte, und alles über einen Stecker laufen kann.

  41. Okay, sagen wir, shell bietet in Zusammenarbeit mit der deutschen Autoindustrie nur noch „Deutsches Benzin und Deutschen Diesel“ an. Fahrzeuge aus den Ausland können sowas nicht tanken. Wie wäre das, Sebastian?
    Ich bin der Meinung dass ccs sich nicht übermäßig verbreiten wird, da die deutschen Hersteller bekanntermaßen dem Markt hinterher hinken und nebenbei hochgradig kriminell handeln.

    Aber alle drei Varianten sollten verfügbar sein, es ist ja technisch und finanziell kein Problem eine Ladesäule mit allen drei Anschlussarten auszustatten. Aber nein, mit Slam und ionity wird der Markt künstlich verzerrt und ein Krieg auf den Rücken der Verbraucher ausgeführt.

    Eben, wie wenn eine kraftstoffart vom Markt genommen wird um den ausländischen Herstellern zu schaden.

  42. Schon sehr ermüdend, wenn Meldungen wie diese solch eine Flut von Tiraden auslösen…
    Und das bei Luftschlössern wie: „Noch in diesem Jahr…“, „Bis 2020 werden…“ und „…bis zu 350 Kilowatt…“

    Alles schön und gut. Kann man beschließen, schreiben und veröffentlichen. Die Message ist doch aber klar, oder?

    – Wartet noch mit dem Kauf von Elektroautos.
    – Kauft nur CCS, also deutsche Fabrikate.
    – 350 Kilowatt Schnelllader sind notwendig und wünschenswert.

    Na klar. Premium-Fahrzeuge werden sich ohne solche Lademöglichkeiten überhaupt nicht verkaufen lassen. Wer mit 25kWh je 100 km unterwegs sein möchte und sich den entsprechend großen Akku geleistet hat, der braucht auch eine so hohe Ledeleistung. Tesla macht es vor, die anderen nun vielleicht auch nach. Späte Erkenntnis.

    Aber welcher „Durchschnittsautofahrer“ wird dort wohl den vermutlich sehr hohen Strompreis bezahlen, wenn er an preiswerter Technik laden kann. Diese ist aber auch in viel größerer Stückzahl notwendig. Die Meldung ist für die Millionen E-Autos und die meisten Autofahrer in der Zukunft also relativ nebensächlich. Die Aufregung und die Diskussion auch.

    Wir brauchen viele preiswerte Ladesäulen, die den Bedarf an einem Urlaubsbeginn genauso bedienen können, wie die tägliche Rush Hour. 400 Standorte mit 350 Kilowatt Gleichtstrom-Säulen für Premium-Strom sind da wirklich nicht die Lösung. 8.000 Ladesäulen mit 43kW Wechselstrom wären vermutlich genauso teuer aber insgesamt nützlicher. Wenn man denn Autos für solche Infrastruktur bauen wollte und würde. Doch da wäre es ja nicht gleichzeitig möglich, die Mitbewerber zu behindern…

    Man könnte doch einfach bessere, schönere, wertigere, sparsamere E-Autos bauen als die anderen und sich in dieser Hinsicht einem Wettbewerb stellen, oder?

  43. Stefan Reddlin du nervst. Alles aber wirklich alles weisst du besser. Baue selbst ein Chademo Netz. Und CCS gibt es auch außerhalb Deutschlands. Taschentuch?

  44. Das Schnellladesystem ist für die berufliche Nutzung von PKW auf Autobahnen gedacht.
    Wenn man in Stundensätzen in der Größenordung von 60€ und mehr denkt, ist jede eingesparte Minute mindestens 1€ wert.
    Ein Privatnutzer wird eher auf einem Autohof oder bei einem Supercharger neben der Autobahn laden, wo man keinen teuren „Autobahnstrom“ oder „Autobahnbenzin“ bezahlen muß.

  45. @Nordstromer: Hast Du nichts Besseres zu bieten als das? Wie wäre es mal mit einem konstruktiven Beitrag, der Deine Argumente darlegt oder die Argumente von Stefan Reddlin widerlegt?

  46. CCS ist Standard vor allem auf Strecke. Warum heult er rum? Ich zahle auch Steuern und könnte hier eine ewig lange Liste aufstellen mit Dingen für die ich meinen Steuergroschen nicht verplempert sehen möchte.
    Und ich lese hier schon öfters mit und jedes Mal fällt Redlin unangenehm auf mit seinem penetranten Lobbyismus. Sorry aber das musste mal raus.

  47. @Nordstromer, gaaaaaaaaaaaaanz ruhig bleiben. Ich melde mich jetzt auch letztmalig an dieser Stelle. Ich weiss nicht warum mir Chademo-Gejammere unterstellt wird. War ich nicht eindeutig genug? Ich lade AC43 und wollte lediglich meinem Interesse Ausdruck verleihen, dass ich das auch zukünftig kann an der Autobahn. Mache mir ernsthaft Sorgen wenn bald Säulen kommen die alles mögliche liefern aber nicht AC43.
    Bin ich deswegen ein Querolant? Und der Lobbyverdacht den Sie mir unterstellen, der ist vielleicht auch ein wenig begründet. Warum sollte uns jemand eine Stromsorte hinstellen die es zu Hause nicht gibt, sondern nur bei ihm an der Ladestation? Natürlich wird der uns nach dem Anfixen abzocken! Das muss der auch wenn der pro Ladepunkt richtig Asche ausgegeben hat! CCS ist die Erfindung des Super-Teuer-Treibstoffes der Zukunft. Scheint aber niemanden zu jucken. Gab mal so eine Song der hieß ich geb Gas ich will Spaß, erinnert mich fatal daran, was hier läuft. Wenn sie die Kommentare von Redlin stören, dann scheinen diese ja zum Nachdenken anzuregen, Danke für das Kompliment.

  48. Nabend Zusammen ! Ein wenig mehr Kommentardisziplin würde der Diskussion um diese (momentan noch) Ankündigung/Planung neuer Ladesäulen sicher gut tun. Und würde auch die Emotionen sicher entschleunigen. Um die Elektromobilität in der Fläche weiter auszubreiten, braucht es eben im Wesentlichen massenhaft Steckdosen an den Stellen, wo die Autos den überwiegenden Teil des Tages „stehend“ verbringen. Dort braucht man eben „normalen Strom“, weil die Autos viel Zeit haben, langsam und schonend Strom aufzunehmen.
    Park and Ried-Parkhäuser sind bspw. dafür prädestiniert. Jeder Parkhausbetreiber kennt die Verweilzeiten der Fahrzeuge auf die Sekunde genau und könnte, mit einfachen Mitteln und sicherlich auch einer wie auch immer gearteteten Förderung, „quasi übers Wochenende“
    eine dreistellige Zahl von Dosen installieren.
    Und eben dort wo weniger Zeit ist -aus vielfältigen Gründen- ist es eben sinnvoll, „dickere Leitungen“ anzubieten. Ladesäulen allgemein diskriminierungsfrei zu bauen ist ja lediglich eine Frage des Willens. Kostengründe können es jedenfalls nicht sein, alle aktuell gängigen Ladestecker zu bedienen.

  49. Meines Erachtens sollte jede Ladezone mindestens 4 bis 8
    einzelne Säulen und den jeweils zugehörigen Parkplatz haben und es
    sollte dann auch jede einzelne Säule die wichtigsten Lademöglichkeiten wie CCS, Type 2 bis 43 kw und Chademo zur Verfügung stellen
    Alles andere macht keinen Sinn.

  50. Ich finde CCS allein deshalb schon besser, weil AC und DC elegant in einer Dose zusammengefasst ist.
    Das ganze ideologische Zeugs ist mir egal… Selbst, wenn das CCS-System aus Nordkorea oder sonstwoher kommen würde, ist mir alles egal.
    Ich bin immer für die technisch sinnvollste und sauberste Lösung. Und das ist m.M.n. CCS, aus dem genannten Grund.

    Zu IONITY: Ich bin dankbar für jede weitere Ladestation.

  51. CCS ist Standard und für Strecke also Autobahn entscheidend. Darum wird das auch gefördert und verstärkt gebaut. AC an der Autobahn eben nicht und für Chademo ist Nissan zuständig.
    Ich bezahle lieber 42cent/kWh für DC als für AC (weil einphasig) auf Strecke weil es da um die Zeit geht und da sind 100kW+x besser als 43 oder weniger.
    Und wir zahlen alle Steuern und jeder findet viele Dinge, die ihm nicht passen und wo er seine Steuergelder nicht sehen will.
    Fakt ist doch das die Hersteller bestimmen. Eine Phase und CCS. Und damit kommt man im Alltag gut zurecht. Ich bin bald 10.000km so unterwegs. Das wachsende CCS-Netz war eine Voraussetzung für den Kauf. Und das kommt jetzt. Für alle anderen ein Taschentuch.

  52. Alter Wein in neuen Schläuchen? Das war doch schon vor ein paar Jahren in den Medien…

  53. @Nordstromer: AC43 ist dreiphasig. Einphasig sind die meisten AC-Lader in den E-Autos, darum und nur darum können die alle mit AC nicht verreisen, denn dann dauert das Laden zu lang (ärgert mich übrigens auch wenn so einer meine 43KW lange blockiert). Wer wie ich alle 120 Kilometer nur 20 Minuten steht an dreiphasigem AC43 verreist auch mit AC. Alle anderen mit AC-Schnarchlader im Wagen hecheln nach CCS. Dabei bräuchten die nur im Auto einen anständigen Lader.

  54. @Nordstromer: ich bin jetzt 60000km (in nicht mal drei Jahren) mit AC 43KW unterwegs (war am Tripple-Charger an den Autobahnen während Toilette/Cappucino immer in max. 25 Min. wieder startklar) und freue mich darauf meinen Q90 (ebenfalls AC 43KW, Akku 41KWh und AHK mit 600kg Anhängelast) in Kürze abholen zu dürfen.
    Was will ich mit einphasigem Laden, wenn die Akkus immer größer werden, da bekommst nicht viel % geladen.
    ABER auf was ich mich freue: Wenn die DC Lader mal so richtig „blechen“ dürfen und abhängig sind und nicht zu Hause 3-phasig mit 16A/11KW, 32A/22KW, 63A/43KW mal kurz und günstig laden können….
    Bidirektional mit CCS, geht das gar nicht? Öha!!!
    GRUNDSÄTZLICH gilt jedoch: Jede neue Säule bzw Lademöglichkeit ist ein Segen und bringt das Thema voran.

  55. der vorschlag, die ladekomponenten beim neukauf des autos selbst bestimmen zu können, finde ich ganz gut. ich würde sofort CCS50kW+ mit 3x16A drehstrom-lader bestellen. 11kW für die über-nacht-ladung (95% meiner ladungen) und CCS für die langstrecke (autobahn).
    was spricht eignetlich gegen eine bidirektionale lademöglichkeit bei CCS? könnte das nicht mit einer FW-anpassung (neuer befehl „gib-strom-raus“) und etwas zusätzlicher leistungselektronik im auto (für die stromauslieferung) ergänzt werden. ich meine natürlich nicht bei bestehenden autos nachrüsten sondern für die autos von morgen.

    der CCS-stecker, also eher die CCS-buchse unter dem tankdeckel, finde ich mechanisch viel besser als der CHAdeMO-Mops und die typ1-buchse den mein auto hat.
    frage noch zum 43kW-AC-laden:
    was spricht für diese 4x grössere AC-ladung? das muss doch eine grössere, schwerere ladeelektronik sein die ich auf jedem KM mit herumschleppen muss und den kofferraum verkleinert? oder nimmt die grösse/masse der elektronik nicht linear mit der leistung zu? ich stelle mir vor, es ist effizienter diese hochleistungselektronik stationär zu montieren und nur einen „kleinen“ AC-lader mitzuschleppen.
    oder wo liegen meine fehlüberlegungen?
    und welchen grund gibt es CHAdeMO-kunden auszuschliessen? das sind ja auch potenzielle zahlende kunden die den umsatz vergrössern könnten? die DC-elektronik ist ja vorhanden, es fehlt doch nur noch etwas kabel und einen stecker und etwas kommunikations-software?

    bitte seid wieder lieb <3 zu einander – danke!

  56. – Bidirektionales Laden geht auch mit der neuesten CCS Protokollversion
    – Stefan du sagst es, man bräuchte einen ANSTÄNDIGEN Lader. Die Renault/Continental Lösung ist leider nicht optimal mit ihren Netzrückwirkungen und teilweisem „Selbstabschuss“ (siehe EnBW Säulen). Ein ordentlich konstruierter 43 kW AC Lader dürfte den Fahrzeugpreis um etwa 4.000 Euro anheben. Das wird bei der Diskussion meistens vergessen. Für 4.000 Euro kann ich lange CCS laden. Unabhängig davon hätte ich natürlich gern 11 kW AC. Das eine schließt das andere ja nicht aus, siehe BMW i3, bei dem das gut gelöst ist.

  57. Es geht nicht um Eon, AC/Zoe, sondern um Auto Hersteller, die ein CCS Netz aufbauen wollen. Fördergelder werden aus meiner Sicht für viele andere Dinge eingesetzt, die ich viel weniger förderungswürdig empfinde und muss das trotzdem akzeptieren.
    Wenn DC besetzt ist nehme ich mit meinem Einphasenlader auch AC mit 3,6 oder 6,6kW. Wer will mir das verbieten???
    Den Plugin Hybriden das zu verbieten zeugt von einer lobbyistischen Engstirnigkeit sondergleichen! Du blockierst ja andere auch wenn du lädst! Ich habe eine AC Säule mit 32A in der Nähe, die kostenlos ist und zudem Lieblingssäule von ein paar ZOEs ist. Und jetzt stehe ich da ein oder zwei Mal die Woche für bis zu 4 Stunden. Legal! Aber wenn ich deren Gesichter sehe 😉 Als wenn die Säule nur ihnen gehören würde.

  58. @Nordstromer: Wird sich vermutlich erst alles etwas entschärfen, wenn die Reichweiten so aussehen, dass man auch mal eine Ladesäule weiter anfahren kann. Im Moment ist es halt noch so, dass man wenn man ran fährt auch wirklich auf der letzten Rille unterwegs war. Da ist es dann natürlich ärgerlich wenn ein Schnarchlader mit seinen 3,7 KW einen 43KW-Anschluss unbenutzbar macht für lange Zeit. Es fehlen neben den Triple-Ladern eben noch Einzel-AC-Plätze, die Schnarchlader dann nehmen könnten die nicht Reisen sondern länger rasten wollen.

  59. Die lwtzte Zoe, die ich eben beim Aldi ladem gesehen habe, hatte sagenhafte 4kWh in 41min geladen. Tolle Vorstellung. Da bin ich einphasig auch schneller.

    Wenn das die Infrastruktur sein soll oder Strom teurer ist als Benzin, dann fahr ich eben wieder Verbrenner.

    Bis dahin freue ich mich schon jetzt über zuverlässige 70kW Ladeleistung.

  60. @KyRo: Um die 4 kWh in 41 min. richtig einordnen zu können, wäre es wichtig zu wissen,
    mit welchem „Füllstand“ die Ladung gestartet wurde und wie eben der Stand nach den genannten 41 min. war. Wenn ich bspw. die R240 mit Start 85% anschließe, sind 4 kWh in 41 min. ein möglicher Wert.
    @Nordstromer: Es geht nicht darum, ob es legal ist mehrere Stunden an einer Ladesäule zu stehen, sondern es geht darum, andere E-Mobilisten so behandeln, wie man selbst gerne behandelt werden möchte. Das hat vornehmlich was mit Empathie und Fairness zu tun.
    Aber: sobald das Ladesäulenangebot entsprechend ausgebaut ist, wird es dann hoffentlich möglich sein, dass sich jeder eine für sich optimal geeignete Säule aussuchen kann.
    Dann muss auch niemand mehr über „verstellte“ Ladesäulen klagen.

  61. Ich bin erstaunt!

    Jetzt wollen sie endlich Ladestationen bauen. Gut so!

    Das ist doch schon mal ein erstes Anzeichen dafür, dass sie endlich Wissen und Fachkräfte für die Realisierung ihrer bisherigen „Studien-Objekte“ eingekauft haben.
    Oder wie wollen sie die Dinger sonst an den Mann bringen?
    Etwa 600 km Reichweite bei einer durchschnittsdeutschen Familie auf der Fahrt in den Urlaub, die bei vollem Platzbedarf so durchschnittlich nicht mehr als 30 T Öcken für den Pkw ausgeben möchte?
    Das funzt auch in 2 Jahren nicht, meine ich. Und ohne Ladestationen unterwegs schon garnicht. Aber immerhin. Sie haben erkannt, dass sie den Worten Taten folgen lassen müssen.
    Ist immer noch besser als NIX zu tun ausser Prototypen. Bis dahin fahre ich entspannt weiter und freue mich über jede funktionierende 22 kw Ladesäule. 😉

  62. Doch Jensen darum geht es. Wenn ich lade dann lade ich Punkt. Was hat das mit Empathie zu tun wenn ich den Vorgang für jemand anderes abbreche? Muss der dann auch abbrechen bevor er fertig ist, weil jemand anderes kommt?

  63. @Nordstromer: Für mich hat das sehr wohl was mit Empathie zu tun, wenn man sich so verhält, wie man selbst gerne behandelt werden möchte. Den Vorgang „abbrechen“ , wie Sie es nennen, kann man ja auch nur, wenn man selbst am/im eignen Auto ist. Und dann ist schliesslich Zeit und Gelegenheit mit dem „neuen Bewerber“ zu reden, wie schnell er weiter fahren möchte/muss, oder ob es sich gar um einen kleinen Notfall handelt. Ich kann aus meiner Erfahrung an öffentlichen Säulen jedenfalls sagen, dass ich schon sehr oft von der „Großzügigkeit“ anderer Elektroautofahrer profitiert habe und hoffentlich auch mindestens genau so oft selber anderen den „Vortritt“ gelassen habe.
    Mangelndes Einfühlungsvermögen, was ich Ihnen hier an dieser Stelle ausdrücklich nicht vorwerfen möchte, hat übrigens in einer Gemeinde nördlich von München dafür gesorgt, dass eine öffentliche Doppel-Ladesäule vom Netz genommen wurde, weil örtliche, auch gewerbliche
    E-Autos dort dauerangeschlossen waren und die Säulen teilweise einen ganzen Tag ununterbrochen blockiert haben.
    Wie schon mal gesagt, es ist wichtig, dass an ganz vielen Stellen ausreichende Lademöglichkeiten bereit stehen. Damit eben die passenden Fahrzeuge an den passenden Säulen laden können.
    Wenn es genügend AC-Lader gibt, spielt es eben auch keine große Rolle, ob die Autos dann länger dort stehen (müssen), bis sie wieder genug im Akku haben. Den Rest regelt dann ohnehin der Preis des Betreibers.

  64. Dazu müsste ich aber die ganze Zeit am Fahrzeug sein. In diesem Fall war ich fast 4 Stunden unterwegs. Wenn ich laden muss und ein anderer muss es auch ist das Pech. Ist mir auch schon passiert. Und es geht nicht um Mißbrauch. Ich stehe da nur so lange wie ich laden muss.

  65. Ich hab Telefonnummer sichtbar im Wagen, dann kann man mich in Notfällen anrufen wenn ich vorzeitig da weg soll. Ich erwarte das eigentlich von allen Beteiligten, dass man sie irgendwie erreichen kann. Und ganz allgemein erwarte ich auch, dass wenn man die SMS vom Auto bekommen hat dass der voll ist, man dann da wegfährt. Egal ob man mit dem was man währenddessen gemacht hat fertig ist.

  66. Na toll da wird wieder das Deutsche Monopol durchgeboxt, was bedeutet, das nicht die günstigste und einfachste (AC), sondern die teuerste und komplexeste Variante (DC) zum Einsatz kommt.
    Dabei wäre ein Triple-Lader auch nicht viel teurer …

  67. Was mich auf dem Bild irritiert ist, dass die Buchse an der Ladesäule ist bzw. ein weiterer Stecker in die Ladesäule gesteckt werden muss. Sollen wir demnächst eigene CCS-Ladekabel für 350kW mit uns rumschleppen? Schon das fest montierte 120kW-Kabel am Supercharger ist schon ziemlich stark.
    Die ganze Sache scheint mir eh noch nicht ganz ausgegoren zu sein …

  68. Auch wenn das nur ein Showpic ist.. Das dürfte der Halter für das Kabel sein. Das Kabel auf dem Bild hat eindeutig einen Female-Stecker passend zum Male am Auto…

    Zum privaten 350kW Kabel bräuchte man dann ja auch noch den passenden privaten Wasserkühler dafür.. 😛

  69. @Nordstromer
    Danke für die Aufklärung, so sieht die Sache natürlich ganz anders aus.

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