VWs I.D.-Familie bekommt Zuwachs

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Auf der Auto Shanghai haben die Wolfsburger jetzt ein drittes I.D.-Familienmitglied vorgestellt. Das elektrische SUV-Coupé I.D. Crozz soll 2020 in ähnlicher Form auf die Straße rollen.

Bild: Volkswagen

Das Elektro-SUV wird von zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 225 kW angetrieben, wobei der hintere Antrieb mit 150 kW die Hauptarbeit übernimmt. Die Vorderachse ist mit einem kleineren 75-kW-Motor ausgestattet. Laut Hersteller soll der I.D. Crozz stolze 500 Kilometer weit mit einer Batterieladung kommen und für die Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer weniger als sechs Sekunden brauchen. Die Höchstgeschwindigkeit des Stromers liegt bei 180 km/h.

Wie auch der I.D., der im vergangen Oktober in Paris enthüllt wurde, und der I.D. Buzz, der im Januar in Detroit Premiere feierte, ist der I.D. Crozz für das vollautonome Fahren ausgelegt. Drückt man fünf Sekunden lang auf das VW-Logo im Lenkrad, so fährt letzteres zurück. Anfangs werden die Fahrzeuge noch per Hand gesteuert werden müssen, aber Volkswagen ist überzeugt, dass die Technologie schon 2025 serienreif sein wird.

Der Crossover ist 4.63 Meter lang und das Platzangebot ist vergleichbar mit dem VW Tiguan Allspace. Ein Panorama-Dach und der fehlende Mitteltunnel lassen den Innenraum besonders großzügig erscheinen.

Das äußere Design könnte dem ein oder anderen bekannt vorkommen, denn der I.D. Crozz sieht dem FF 91 von Faraday Future zum Verwechseln ähnlich. Aber, wie sagt man so schön? Auf die inneren Werte kommt es an.

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21 Gedanken zu “VWs I.D.-Familie bekommt Zuwachs

  1. Soweit ich das an anderer Stelle im WWW gelesen habe, soll es das Ding schon 2018 für Chinesen geben. Wenn ich da richtig liege, dann rege ich mich schon gleich wieder auf ! Wenn VW ach so plötzlich massenhaft schicke Hi-Tech-E-Autos bauen kann, warum dann erst 2020 für Deutschland. Die haben wahrscheinlich Angst davor, dass ihnen tatsächlich jemand das Zeug abkauft. Wenn die so weitermachen, können die von mir aus pleite gehen. Angeblich alles so unausgereift und dann zack, zack geht’s auf einmal. Lag alles schon fertig in den Schubladen und wir werden weiter von denen hops genommen, diesmal nicht wegen Abgasen sondern wegen Lügen über die Machbarkeit.

  2. @ Stefan Redlin: Ihr Gejammer und Gemecker hängt einem schon langsam zum Hals raus. Manchmal bekommt man das Gefühl E-Auto-Fahrer sind die größten Meckersäcke und Jammerlappen in diesem Land. typisch deutsch halt. Seien Sie doch froh, wenn es langsam mit neuen Modellen voran geht, dann ist Ihr aktueller Elektroflitzer wenigstens in 3 Jahren noch etwas auf dem aktuellen Stand und nicht schon Elektroschrott von gestern, den keiner mehr kaufen will. Im Übrigen sind die ganzen neuen Autos von VW auch nur Ankündigungen, die eh nie gebaut werden. Vielleicht könnten Sie zur Erheiterung und Ablenkung freundlicher weise noch ein paar Zitate zu den „Lügen“ über die „Machbarkeit“ nachschieben?

    MFG

  3. Gott sei Dank wieder mal eine Nachricht von VW .
    Dies hält die Gemeinde wach und dient dem Agressionsabbau – sehr gut gemacht.

  4. Weltmeister im Ankündigen. Die „Early Adaptors“ orientieren sich um auf ausländische Marken und setzen damit den Trend. Wer elektrisch fahren will wird bis auf weiteres Tesla kaufen und nicht VW. So wie wir auch; obwohl Jahrzehnte mit deutschen Autos unterwegs fährt meine Frau jetzt Zoe und ich Volvo PlugIn und demnächst Tesla Mod3. Und Elektroschrott wird das nicht werden, sondern anders herum: Wenn immer weniger Verbrenner in die Innenstädte dürfen, werden gebrauchte E-Autos massiv nachgefragt werden und die Verbrenner werden dramatisch an Wert verlieren. Erste Trends dazu sind schon zu sehen.

  5. Wie kann eine Fahrzeugfamilie, die es noch gar nicht gibt, Zuwachs bekommen?

  6. @Martin: Zur Machbarkeit von E-Autos in der BRD hört man von allen Machern, dass die Akkutechnik nicht so weit sei, dass man mit dem was man baut erst noch das Geld verdienen müsse für die E-Mobilität, usw………….
    Und dann prahlen die zeitgleich rum wie sie mit der Massenproduktion von E-Autos in China beginnen, und das noch bevor sie es in Deutschland tun. Das meine ich mit Lüge zur Machbarkeit. In Wahrheit können die sofort, liegt alles seit Jahren fertig in der Schublade. Sie wollen aber nicht, zumindest nicht in Deutschland. Da könnte man jetzt fast vermuten, dass die von den Ölmultis soviel Kohle für Unterlassen kriegen, dass das eben der einfachere Weg ist reich zu werden.

  7. @Redlin, Stefan Dann checke doch mal die Bilanzen ob du das Geld findest, muss ja einen Menge sein.
    Die E-Auto Massenproduktion in China ist auch nicht so Masse wie sie gerne dargestellt. Und da werden E-Auto auch gefördert. E-Autos verkaufen sich da gut wo sie massiv gefördert werden. Die Akkupreise sind zu hoch für die Masse. Oder warum ist Tesla, die ja nun wohl keine Verbindungen zum Öl haben, noch Meilenweit davon entfernt (Es gibt ja noch nicht mal einen Ankündigung einer Ankündigung) das anzubieten was du von VW und anderen verlangst?
    VW hat zwei E-Autos im Programm, die kann jeder kaufen. Der neue Golf ist mit das Beste E-Auto was es zur Zeit gibt (einfach mal nüchtern betrachten). Klar noch mit Kompromissen, aber welches E-Auto ist das nicht.

  8. Warum sollte man einen e-Golf für 41 Tsd + kaufen wenn man für das Geld M3 bekommen kann.?

  9. @Volker Sornig – Sehr gute Frage! Da bin ich ganz deiner Meinung.

    Die Deutschen Autobauer ruhen sich auf Ihren Lorbeeren von übergestern aus, hat ja bisher auch gut geklappt. Na ja ein bischen Lügen musste man.
    Wenn VW wirklich Interesse hätte, wäre doch ein E-Familienauto auf Caddy oder Truthahn Basis machbar. Inklusive einer Hängerkupplung für kleine Lasten ginge das doch weg wie geschnitten Brot.
    Meine Anfrage per mail bei VW, wann dennn der E-Caddy kommt (mit Verweis auf Firma Kreisel) wurde nur mit oberflächlichen Gerede abgetan. Wissen wir nicht ob, wann und überhaupt.
    Ich fahre momentan einen Stinker-Caddy und würde sofort wechseln. Bei der Einstellung der Hersteller ist mein Nächster aber nicht von VW

  10. Die E-Autos die VW bald in China anbieten wird, haben nichts, aber auch gar ncihts damit zu tun was hier verkauft werden soll.
    Auch bei Verbrennern wirst du in China eine Menge von deutschen Firmen sehen, was du hier nie zu Gesicht kriegen wirst, weil keine Marktchance gesehen wird.

    Guckt euch die Zahlen doch an! Man kann mit Elektroautos noch kein Geld verdienen.
    Milliarden verbrennen, wie Tesla, kann sich kein etablierter Autohersteller leisten.
    Die müssen Geld verdienen und sehen das nicht als Hobby, EM.

  11. Ich gehe mal davon aus, dass das was oben im Bild als Ankündigung zu sehen und beschrieben ist sofort gekauft würde. Also warum nicht jetzt und hier bauen und den Verkauf starten? Das ist nämlich genau was ich meine „@wosch“! Sie haben es geschafft, dass Du und viele andere sagen, guck es Dir doch an, E-Autos kauft keiner!
    Aber das ist nur eingeredet, weil es die Hersteller nicht wollen. Und jetzt nicht wieder die Diskussion zum Preis, mit 2 jähriger Verzögerung gäb es den Gebraucht-Markt.
    Und das die E-Autos die VW in China baut anders aussehen, weiss ich auch, es zeigt aber die Doppelmoral, sie können also sehr wohl, sie machen es aber nicht für und in Deutschland. Ausserdem wollen wir zukünftig kein Öl mehr für Fortbewegung verbrennen, also warum stellen alle nicht einfach um? Was würde denn gekauft an Verbrennern, wenn in den Broschüren, Autohäusern und Schaufenstern nur noch E-Auto stünden, weil nur noch solche hergestellt würden. Da will ich hin und ich hoffe die Konkurrenz zwingt uns mit ihren Fahrzeugen dazu endlich in die richtige Richtung zu entwickeln und zu bauen.

  12. Nette Idee mit dem I.D., aber dieser ganze Ankündigungsscheiß ist halt nichts wert solange man nichts davon auf den Markt bringt und bei den Studien ist es ja leider so, dass vieles nicht realisiert wird. Das dient nur dazu die Marke im Gespräch zu halten und für Publicity zu sorgen. Reines Marketing. Muss man nur erkennen, abhaken und auf die wirklichen Produkte warten. Bestes Beispiel ist der e-buddy. Und was ist passiert? Nichts. Genau.

  13. @ e-future: Der Unterschied zwischen einer Studie und einer Modelankündigung ist Ihnen offensichtlich nicht klar. Wenn man dem e-buddy, der von VW eindeutig als Studie deklariert wurde, nachweint, dass da nix passiert kann Ihnen auch niemand weiterhelfen.

    @ Stefan Redlin: Machbarkeit ist laut wiki definiert als: „Machbarkeit im eigentlichen Sinne bedeutet technische Machbarkeit, d. h. eine Anforderung oder ein Projektziel steht in Einklang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen des jeweiligen Fachgebiets. ….“ Das es technisch nicht machbar ist habe ich noch keinen sagen hören. Vielmehr geht es darum, dass die Hersteller damit noch kein Geld verdienen können. Ob dem so ist oder nicht können wir als Außenstehende am wenigsten beurteilen. Die Hersteller wollen eben einfach noch nicht, weil das preislich machbare eben nicht mit den Vorstellungen von Ihnen oder vielen anderen Kunden im Einklang steht. Natürlich könnte man den großen Familienwagen mit Anhängerkupplung und 600 km Reichweite bauen, wie ihn hier viele fordern. Technisch alles machbar. Wenn der dann aber 150 T€ kostet, wer kauft den dann bitte noch?
    Die Strategie die aktuell von allen etablierten Herstellern gefahren wird ist aus wirtschaftlicher Sicht einfach nur logisch. Man bleibt am Ball, hat ein paar Modelle mit geringen Stückzahlen, so wie es sich im Moment auch verkauft und hält die restlichen Produkte in der Hinnterhand, um durchstarten zu können, wenn es notwendig ist. Mal ganz abgesehen davon, dass der Anlauf einer Modellproduktion nicht von heute auf morgen geht. Das schafft auch Tesla nicht, wann wurde das Model 3 angekündigt und wann kommt es auf den Markt?
    Aber Ihr Wunsch, dass alle Hersteller plötzlich nur noch E-Autos produzieren sollen, zeigt schon mit welcher „Rosa-Brille“ hier der ein oder ander rum läuft.
    Ich erwarte auch jetzt und sofort die Entwicklung von sicherheitslückenfreier Software, Microsoft und Google mit seinem android werden sang und klanglos untergehen, wenn die Konkurrenz die entsprechende Software auf den Markt bringt, wenn.

  14. @ Volker Sornig: Weil man aktuell noch kein M3 kaufen kann, aber einen e-Golf? Ist in etwa genau so, wie: Warum sollte ich mir jetzt ein Notebook für 1000€ kaufen, wenn ich in 1 Jahr ein viel besseres für das geleiche Geld bekomme? Weil ich das Notebook genau jetzt zum Arbeiten brauche?

    Mich wundert auch der Preis von 41T€, den Sie nennen. Eine große Suchmachine listet 35,9 T€. Sicher mit allen Extras gibt es nach oben sicher viel Spielraum, wird beim M3 aber auch so sein. Im Moment weiß auch noch keiner wirklich was das M3 kosten wird, wie groß am Ende der Akku ist und wieviel der e-Golf noch kostet, wenn das M3 kommt. Warum sollten die anderen Hersteller nicht mit den Preisen runter gehen, wenn Taslas M3 kommt. Halten Sie die anderen Hersteller wirklich für so blöd, dass die nicht wissen, dass dann kaum noch einer ihr Auto kauft, wenn man für den gleichen Preis die doppelte Reichweite bekommt? Einfach mal abwarten und schauen was passiert.

  15. @Martin Sie haben wohl noch nicht kapiert, dass mann hierzulande immer nur ankündigt und nichts liefert (von wenigen Alibiausnahmen abgesehen). Wir werden sehen, was von dieser „Produktankündigung“ tatsächlich am Ladentisch erscheinen wird. Wenn diese angekündigte Fahrzeug wirklich so aussieht und die proklamierten technischen Features enthalten sein sollten, fresse ich den berüchtigten Besen. Jede Wette, dass es so nicht kommen wird.

  16. @Martin , den Preis den Sie nennen ist nicht falsch , aber halt nackt. Diverse Sachen müssen hinzu gekauft werden wie z.B. der CCS und weitere Sachen die brauchen um den Wagen auch außerhalb der Stadt zu bewegen.

  17. CCS als Aufpreis-Extra? Ich lach mich tot über sooviel Einfalt in deutschen Wohnstuben.

  18. Sorry…, sowas kommt ja einem aufpreispflichtigen Extra wie z.B. „Auto ist ohne Auspuff“ gleich… Made in Germany.

  19. @André , CCS kostet 625,00 € und Ladenkabel für Zuhause 175,00 € extra. Plus das was Hyundai , Nissan und Renault Serien mäßig bieten.

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