Gemeinsame Plattform für Renault ZOE und Nissan Leaf

Bild: Renault-Nissan-Allianz

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Eine Allianz haben die Franzosen und Japaner bereits. Zukünftig will man den Renault ZOE und Nissan Leaf auch auf derselben Plattform bauen.

Laut Arnaud Deboeuf, Vizepräsident der Renault-Nissan Allianz, werden sich die beiden Elektroautos bald einen Unterbau und Elektromotor teilen. Zwar wird sich das Design der Fahrzeuge auch in Zukunft voneinander unterscheiden lassen, aber der ZOE und Leaf sollen dann im selben Segment miteinander konkurrieren. Ob das heißt, dass der kleine Franzose vergrößert oder der kompakte Japaner verkleinert wird, ist noch unklar.

Noch gibt es keinen offiziellen Zeitrahmen. Aber Deboeuf gab bereits bekannt, dass die Plattform erst nach 2018 und somit der nach Einführung der nächsten Generation des Nissan Leaf ins Spiel kommen wird. Vermutlich wird das erste auf der gemeinsamen Plattform basierende Elektroauto ein Renault ZOE sein, der aber nicht vor 2020 auf die Straße rollen soll.

Ob die E-Autos dann die gleichen Batterie erhalten, ist auch noch nicht entschieden. Derzeit produziert Nissan seine Batteriezellen selbst und Renault kauft seine von LG Chem. Ob die Japaner letztendlich aus der Zellenproduktion aussteigen, wird weiter diskutiert.

Renault hat gerade erst die neue Generation des ZOE auf den Markt gebracht. Mit einer 41 kWh großen Batterie sollen jetzt nach NEFZ 400 Kilometer drin sein. Der Leaf hat derzeit nur 30 kWh und eine maximale Reichweite nach NEFZ von 250 Kilometern.

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11 Gedanken zu “Gemeinsame Plattform für Renault ZOE und Nissan Leaf

  1. Der Sinn von zwei technisch identischen Autos aus einem Konzern, die sich nur optisch unterscheiden, erschließt sich mir nicht. Mal sehen, wie lange es dauert, bis man sagt: war doch keine so gute Idee, wir trennen die Konzepte jetzt wieder deutlicher?

  2. Gemeinsamen Plattform bedeutet noch lange nicht gleiche Außenmaße, oder gleiche E-Motoren mit gleicher Leistung, da gibt es genug Spielraum um die beiden Autos genauso unterschiedlich wie bisher zu gestalten.
    Aber hoffentlich wird der zukünftige Leaf etwas gefälliger aussehen!

  3. ZOE, Kleinwagen, hat 41 kWh.
    Leaf, Kompaktwagen, hat 30 kWh.

    noch Fragen? Nissan müsste 2017 wenigstens mit 50 oder 60 kWh kommen.

  4. Nachdem ja nun die Reichweiten ordentlich bedient werden, folgt hiermit vielleicht endgültig der ewig heftig kritisierte Preis, hin zu günstigeren Preisen. Trotzdem glaube ich das es nicht nur der Preis und die Reichweite sind woran sich die Leute reiben.
    Die Fahrzeuge müssen auch Größe haben und begehrte Karosserieformen, wie Kombis.
    Ich brauch die nicht und mag die auch nicht, aber ich weiss, dass ich damit zu einer Minderheit gehöre. Verbreitung in Richtung Massentauglichkeit geht nur, wenn die Produkte dem Mainstream-Geschmack entsprechen. Und offensichtlich tun sie das noch nicht genug. Obwohl dazu gar keine E-Auto-Spezifischen Handstände nötig wären, sondern nur Karosseriearbeiten. hinten raus lang und eckig machen, Kombi fertig. 60KW-Akku rein, Nordseeurlaub für Gerda und Heinz nebst Kind Beate gesichert. Marktanteil nach kurzer Kultwerbe-Phase ala Cola oder Apple mindestens 40 Prozent.

  5. Ich hoffe, dass so langsam in allen zukünftigen Modellen eine Elektrovariante eingeplant werden wird. Von daher sollte man lieber ein Konzept entwickeln, wie man auf die jeweiligen Verbrenner- und Elektroplattformen gleichermaßen alle Karosserievarianten draufschrauben kann.

  6. lt Renault soll der ZOE ab 2019 mit CCS kommen. Das wird doch sicherlich der Zeitpunkt sein, die beiden Autos auf die gleiche Plattform zu bringen.

  7. ZOE unzuverlässig?. Habe sie nun bald 3 Jahre, im Sommer und im Winter, auf Lang- und Kurzstrecke. .. So was von einem verlässlichen Auto. Ganz wie mein alter Skoda Octavia.. nur halt ohne fossilen Dreck …
    Der zwischenzeitliche Motorentausch war einem deutschen „Sparprogramm“-Fehler beim deutschen Motor geschuldet..

    Ich sehe der neuen Plattform mit Freude entgegen. Skoda & VW gingen ja auf Basis der der VW Passat Plattform auch in den 90iger Jahren eine erfolgreiche Ehe ein! Noch ganz ohne Deregulierung-Software halt.

  8. Jolanda2000

    Was ist bitte an der ZOE unzuverlässig? Ich fahr den Wagen jährlich 25.000 KM, und Sie?

  9. Dem kann ich nur beipflichten, unzuverlässig ist der ZOE echt nicht. Hab das Ding 3 Jahre, immer voll zufrieden, auch auf Fernfahrten. Viele Kritikpunkte, die ich übrigens auch nicht alle teile, von denen man im Forum liest beziehen sich auf R-Link, Verarbeitung und Heizung. Ich habe mit keinem der drei Punkte Probleme, lediglich die Verarbeitung zeigt, dass man das günstigste E-Auto gekauft hat, ist aber nicht echt abstossend. Ich glaube viele die insgesamt obige Punkte sehr heftig kritisieren, fahren zur Zeit Verbrenner, bei denen die Extras so viel Strom brauchen, wie ZOE zum kompletten Fahren. Anders kann ich es mir nicht erklären.

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