Langzeitwerte nach 2 Jahren e-Up! zum Vergleich

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Langzeitwerte nach 2 Jahren e-Up! zum Vergleich

Beitragvon rolfrenz » Do 14. Apr 2016, 16:28

Liebe e-Up!-Fahrer und Interessenten,

nach 2 Jahren mit dem Kleinen (am 17.4. ist es genau so weit) und 38.341 km (wovon ich und Familie - weil Vorführer gekauft - rund 35.000 km gefahren sind) sieht meine Bilanz in Zahlen wie folgt aus:

Datum Reifenart Fahrzeit km/h kWh+AUX- Reku=Verbr km ges. kWh gesamt
01.11.14 SR 14 146h 25m 49,6 15,1+1,8- 3,2= 13,6 7.255 989,4
14.04.15 WR 14/15 155h 55m 54,3 16,2+2,9- 2,9= 16,2 8.469 1.369,7
30.10.15 SR 15 190h 6m 53,5 14,4+1,6- 3,0= 13,0 10.178 1.322,1
04.04.16 WR 15/16 151h 36m 53,4 15,4+3,3- 3,0= 15,8 8.097 1.275,3

Nachdem ich zu etwa 85% an der mit heimischen PV-Anlage gesteuerten E-Tankstelle incl. Zähler lade, kann ich noch dazu sagen, dass ich jeweils im Winter (also die rund 150 Tage mit den Winterreifen drauf) etwa 320 kWh zusätzlich für das Vorheizen benötige, im Sommer etwa 100 kWh für das Vorklimatisieren (das ich allerdings im Schnitt auch deutlich seltener nutzen muss).

Da der Kaufpreis nach Abzug aller Förderungen rund 12.000,- war, sind auch die Nutzungszahlen sehr ok. Unter der Annahme, das Fahrzeug innerhalb der 8 Jahre/160.000 km Batteriegarantie komplett abzuschreiben (und ich denke auch danach wird sich noch jemand finden, der bereit ist mir das Fahrzeug für ein paar Hunderter abzukaufen) habe ich einen km-Preis von 24ct/km incl. sämtlicher Kosten für Versicherung, Reifen, Strompreis, etc. Ich habe noch nie ein Fahrzeug gefahren, dass so günstig war.

Abseits der Zahlen macht der Kleine eine unglaublichen Spaß, dank Schnellladern um mich herum ist auch alles im Radius von 100 km ohne irgendwelche größeren Komfortabstriche machbar - Probleme gab es bisher quasi keine (die üblichen mit car-net, etc. kennen ja eh alle hier) - vor allem was die Basics ausmachen hat uns der e-Up! noch nie im Stich gelassen: Damit meine ich Ladeabbruchprobleme, Liegenbleiben, vorprogrammierte Ladung hat nicht stattgefunden, etc.

Wenn VW irgendwann ein Batterie-Upgrade (z.B. so 40 kWh, wenn die Energiedichte in ein paar Jahren passt) zu vernünftigem Preis anbieten würde und so wie Tesla seinen bestehenden Kunden auch mit dem einen oder anderen Software-Update entgegenkommen würde, wäre der kleine für 80% unserer Fahrten auch in ferner Zukunft nahezu perfekt. Aber ich glaube, davor werden Sie sich hüten, das wäre dann wohl eine Spur zu kundenfreundlich… ;-)
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Re: Langzeitwerte nach 2 Jahren e-Up! zum Vergleich

Beitragvon Karlsson » Do 14. Apr 2016, 20:56

Das sieht ja schon nicht schlecht aus. Dazu kämen halt noch ungeplante Reparaturen und trotz allem lag ich mit dem Diesel inklusive allem noch 15% drunter.

Was hast Du denn für Förderungen bekommen? Österreich?
Hier kriege ich ja leider nichts in der Richtung. Bzw doch - zur Zeit noch viel kostenlosen Strom.
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Re: Langzeitwerte nach 2 Jahren e-Up! zum Vergleich

Beitragvon rolfrenz » Do 14. Apr 2016, 21:14

Ja, Salzburg um genau zu sein. Förderung in Summe knapp 11.000,- incl. MWSt. für Unternehmer. Gibt's aber derzeit nicht mehr in der Höhe...
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Re: Langzeitwerte nach 2 Jahren e-Up! zum Vergleich

Beitragvon AndiH » Do 14. Apr 2016, 23:38

Es zeigt sich immer mehr das der e-Up die richtige Wahl war. Hab meinen zwar erst zwei Monate aber er scheint wirklich zu den effizientesten seiner Zunft zu gehören. Da stört dann auch der "kleine" Akku nicht zu sehr.

Gruß

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Re: Langzeitwerte nach 2 Jahren e-Up! zum Vergleich

Beitragvon rolfrenz » Do 14. Apr 2016, 23:45

Ja, das ist tatsächlich so. Durch den sehr geringen Verbrauch hat man im Alltag auf der Kurzstrecke vernünftige Nachladezeiten - selbst im AC Bereich. Wobei ich auch nichts gegen einen 3-Phasen Lader gehabt hätte... ;-)
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Re: Langzeitwerte nach 2 Jahren e-Up! zum Vergleich

Beitragvon AndiH » Fr 15. Apr 2016, 10:54

rolfrenz hat geschrieben:
Ja, das ist tatsächlich so. Durch den sehr geringen Verbrauch hat man im Alltag auf der Kurzstrecke vernünftige Nachladezeiten - selbst im AC Bereich. Wobei ich auch nichts gegen einen 3-Phasen Lader gehabt hätte... ;-)


Meiner war ein Vorführer, ich hab CCS ;-)
Allerdings hab ich das bisher weder benötigt noch ausprobiert und zu dem Aufpreis hätte ich es wahrscheinlich auch weggelassen.

Gruß

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Re: Langzeitwerte nach 2 Jahren e-Up! zum Vergleich

Beitragvon dedetto » Fr 15. Apr 2016, 12:32

Hallo.
Nach fast 2 Jahren wage ich auch die ersten Prognosen ...
Ich glaube zwar nicht dran, aber tun wir mal so als wenn der Akku nach 8 Jahren platt wäre und der e-UP! dann mit Restwert = 0 € dastehen würde.

Mit voraussichtlich nur 100.000km in den 8 Jahren und ohne Subventionen (leider) käme ich dann auf ca. 36Cent. Zumindest wenn wir allen Strom beim Energieversorger zahlen würde. Machen wir natürlich nicht ;), z.Z. gibt es glücklicherweise mehrere kostenkose CCS Säulen innerhalb der Reichweite und Zuhause bringt's die PV-Anlage auch viel günstiger.

Aber solche Kosten sind immer relativ.
Der e-UP! hat sich auf den letzten 24.000 km im täglichen Kurzstreckenverkehr bewährt. Er macht einfach nur Spaß und ist absolut zuverlässig. Was ich von seinen Vorgängern (Diesel und Benziner) nicht behaupten kann. Deren kurzstreckenbedingte Reparaturliste füllte Ordner und leerte das Konto. Und so gesehen erscheint der e-UP! richtig günstig ;).
Sollte der Akku wirklich 160.000km oder gar mehr (> 12 Jahre) schaffen..., sensationell.

Und nach den guten Erfahrungen mit dem e-UP! werden die beiden letzten Verbrenner in der Familie auch in absehbarer Zeit einem Plug-In weichen müssen. Tägliche Kurzstrecken möglichst mit Solarstrom und bei gelegentlichen Langstrecken mit Wohnwagen hinten dran hilft ein kleiner Benziner nach. Ach das Konzept hat was, spart bei uns glatt einen T5 und dessen Kosten ein.
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Re: Langzeitwerte nach 2 Jahren e-Up! zum Vergleich

Beitragvon rolfrenz » Sa 16. Apr 2016, 21:59

AndiH hat geschrieben:
Meiner war ein Vorführer, ich hab CCS ;-)
Allerdings hab ich das bisher weder benötigt noch ausprobiert und zu dem Aufpreis hätte ich es wahrscheinlich auch weggelassen.


Ich hab auch CCS. Ist in Österreich Serienausstattung. Gottseidank, ich verwende es sehr oft und es ermöglicht erst die erträglichen Mittelstreckenfahrten im Bereich 200+ km! Das macht ja den Nutzwert des e-Up! aus, der eigentlich mehr drauf hat, als viele glauben. Ich denke das ist VW versehentlich passiert, so ein alltagstaugliches e-Auto wollten die noch gar nicht bauen... ;-)
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Re: Langzeitwerte nach 2 Jahren e-Up! zum Vergleich

Beitragvon AndiH » So 17. Apr 2016, 11:37

rolfrenz hat geschrieben:
Ich hab auch CCS. Ist in Österreich Serienausstattung. Gottseidank, ich verwende es sehr oft und es ermöglicht erst die erträglichen Mittelstreckenfahrten im Bereich 200+ km! Das macht ja den Nutzwert des e-Up! aus, der eigentlich mehr drauf hat, als viele glauben. Ich denke das ist VW versehentlich passiert, so ein alltagstaugliches e-Auto wollten die noch gar nicht bauen... ;-)


In DE kostet CCS ~600 Euro Aufpreis. Alltagstaugliche Sachen kommen oft dann heraus wenn man die Techniker machen lässt und weniger Marketing und Produktstrategen beteiligt sind. Wahrscheinlich war denen der Up zu langweilig und Sie haben sich währendessen um den Phaeton "gekümmert" ;-)

Gruß

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