Fragen zum gebrauchten e-up

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Fragen zum gebrauchten e-up

Beitragvon Biggi » So 25. Sep 2016, 15:59

Hallo,
seit einigen Monaten lese ich in diesem Forum mit und der Kauf eines Elektroautos beschäftigt mich schon lange. Nachdem die Überlegung zu einem Drilling ging, dieser mir aber vom Komfort und auch von der Optik nicht wirklich zusagte, hat es sich ergeben, dass bei einem Händler im Nachbarort ein e-up von 2014 mit 9.700 km auf dem Tacho zum Verkauf steht.
Wagen ist probegefahren und für gut befunden.

Nun habe ich noch einige Fragen, die mir der Händler bisher nicht beantworten konnte. Er will sich aber bei VW schlau machen.
Ich denke die Batteriegarantie von 8 Jahren ist auch bei den alten Modellen gleich? Leider kann ich nirgendwo genaue Hinweise finden, wann denn diese Garantie greift (bei welchem Kapazitätsverlust)? Die Herstellergarantie ist ja nunmal abgelaufen, aber ich meine mal etwas von einer 5 jährigen Garantie auf Motor und Antriebsstrang gelesen zu haben? Finde ich jetzt auch nicht uninteressant.

Ich wollte den Wagen mit unserem eigenen Strom vom Dach mit dem Schukokabel laden. Nun lese ich überall im Forum, dass diese Ladung dauerhaft nicht gut wäre und vorzugsweise mittels Starkstromdose geladen werden sollte. Das wäre in unserer Garage sogar möglich, da dort eine entsprechende Steckdose mit 16 Ampere und extra Absicherung eingebaut ist. Allerdings benötige ich ja dafür wieder ein anderes Kabel. Ist der Kauf eines solchen Kabels für mich überhaupt sinnvoll? Die Kosten sind ja üppig und meine PV-Anlage gibt ja auch gar nicht so viel Strom her... Von der Zeit her wäre eine längere Ladung problemlos, evtl. Ladeverluste wären verschmerzbar sobald die Sonne scheint.
Macht es Sinn den Akku tagsüber nicht zu 100 % aufzuladen, wenn man erst am nächsten Tag wieder fahren wird? Würde natürlich für mich optimal sein, den Akku bei Sonnenschein bis 100 % aufzuladen und die Ladungen nachts z.B. auf 80 oder 90 % zu begrenzen um die PV-Anlage maximal auszulasten. Wenn dies aber dauerhaft schädlich für die Akkukapazität wäre, würde ich immer die Höchstladung begrenzen, wenn ich nicht am nächsten Tag eine weite Strecke fahren will. Die Mehrzahl der Fahrten werden Kurzstrecken sein, max 50 km - 100 km am Tag. Bei größeren Touren steht uns ein weiterer Wagen zur Verfügung.

CCS-Ladestationen gibt es bei uns im Umkreis bisher nicht. Wenn ich nun außerhalb laden will, brauche ich dafür auch noch ein anderes Kabel? Bekomme ja nur das CCS-Kabel und das Kabel mit dem Schukostecker mit?

Diese App, mit der man alle möglichen Dinge per Handy programmieren kann, muss ja wohl jährlich für 100 Euro neu verlängert werden. Macht diese App für einen "Normalnutzer" Sinn? Was kann die App, was ich nicht auch über das Bordcomputer-Display einstellen kann? Die Einstellung der Ladezeit, Vorklimatisierung etc. wird doch wohl auch ohne die App funktionieren? Vielleicht etwas umständlicher? Würde mir sonst diese Investition erstmal sparen, da ich gelesen habe, dass die App generell sehr unzuverlässig arbeitet.

Vielleicht können mir ja einige up-Fahrer behilflich sein, dann bin ich nicht nur auf den Verkäufer angewiesen.
Gruß Birgit
Biggi
 
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Re: Fragen zum gebrauchten e-up

Beitragvon AndiH » So 25. Sep 2016, 17:19

Hallo Birgit,

ich versuche mal ein paar der Fragen zu beantworten.

Die Garantie auf die Batterie ist bei allen e-Up auf 8 Jahre oder 160tkm ausgelegt und greift wenn die Kapazität des Akku unter 70% sinken würde. So wie es bisher hier im Forum aussieht wird das wohl kaum einer in Anspruch nehmen können, da der Akku wohl recht langzeitstabil ist.

Zum laden mit dem Schuko Kabel (Notladekabel) lässt sich sagen das das Problem dabei darin besteht das die Schuko Steckdose in einwandfreiem Zustand sein und auch so bleiben muss. Ältere Dosen mit vielen Steckzyklen oder Verschmutzung sind nicht geeignet. Außerdem kann das hantieren mit dem Kabel und dem ICCB dazwischen auf Dauer nerven. Dem Akku ist das ganze egal, ebenso ob du am Tag vorher voll lädst oder erst kurz vor der Abfahrt per Zeitsteuerung. Wenn du komfortabel laden willst und Strom und Platz in der Garage vorhanden sind wäre es sinnvoll eine Wallbox mit Typ2 Kabel an die Wand zu hängen, dann kannst du das Notladekabel auch immer für den Notfall im Kofferraum lassen.

Dem Akku ist das ganze wie gesagt alles egal, da er sowieso nicht ganz voll oder ganz leer wird und die Dauer bis ein vollgeladener und nicht benutzter Akku zum Problem wird von VW mit größer 4 Monaten angegeben wird.

Für CCS (Schnelllader) muss dein e-Up die Sonderausstattung mit einem zweiten Deckel in der Ladedose (Tankdeckel) haben. Dort brauchst du allerdings kein zusätzliches Kabel, das ist immer fest an der Station verbaut. Ein Kabel Typ2 auf Typ2 brauchst du bei den weiter verbreiteten öffentlichen AC Stationen falls dort nur eine Typ2 Dose dran ist, das ist bei diesen Stationen die Regel.

Zur App kann ich nicht viel sagen, es ist halt für manche Leute nützlich wenn man den Wagen von ferne steuern kann (Heizung, Klima) bzw. den Ladestand des Akku abfragen. Dazu gibt es noch ein wenig Statistik und Ortung aber zwingend notwendig ist die Online Anbindung beim e-Up nicht, man kann das in der Werkstatt sogar komplett deaktivieren.

Zur Reichweite wäre noch zu sagen das 100km ohne nachladen je nach Fahrstil gegen Ende mit der Warnung bezüglich Restreichweite (30km) quittiert wird. Realistische Gesamtreichweite bis zum abregeln sind rund 130km im Sommer und 100km im Winter bei Heizungseinsatz. Wenn Steigung, Regen und hohen Geschwindigkeiten dazu kommen natürlich auch weniger.

Gruß und viel Spaß mit dem e-Up

Andi
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Re: Fragen zum gebrauchten e-up

Beitragvon dedetto » So 25. Sep 2016, 18:34

Hallo.
Andi hat das gut beschrieben.
Langsam laden ist lt. Handbuch besser als immer nur CCS.
Schuko Haushaltsleitung ist eher mal fehlerbehaftet. Ich empfehle ab und an mal mit einem Infrarotthermometer Steckdose, Leitung und Verteiler zu prüfen. Es geht aber, ich habe es auch lange gemacht. Eine Wallbox mit eigenem Kabel ist natürlich bequemer, lädt aber immer mit 16A. Die Schuko-Variante kannst du runtertakten. Dann dauert es länger, aber es darf dann auch mal eine Wolke vorbeiziehen. Du verstehst das sicher. Es kommt halt auf die Leistung deiner PV Anlage an.
Zur Garantie: Die VW Garantieverlängerung kann man nur während der ersten 2 Jahre abschließen. Aber der Händler wird dir sicher 12 Monate Gebrauchtwagengarantie geben.

Normalerweise macht ein e-UP! keine Probleme. Ich empfehle aber immer Schiebedach und CCS Anschluss.
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Re: Fragen zum gebrauchten e-up

Beitragvon Biggi » So 25. Sep 2016, 18:55

Hallo,
jetzt bin ich doch etwas verwirrt. Im Kofferraum lagen 2 Kabel und der Verkäufer meinte das eine wäre für die normale Steckdose zu Hause und die andere fürs Schnellladen. Einen CCS Anschluss hat der Wagen auf jeden Fall. Kann es sein, dass das zweite Kabel schon funktionstüchtig für meinen Starkstromanschluss wäre? Wie kann man das feststellen? Wenn es in meine Steckdose passt, dann kann ich es auch nutzen oder kann da was passieren, falls es nicht richtig ist? Der Verkäufer ist jetzt kein wirklicher Elektroauto Spezialist und deshalb ist auf deren Aussage offenbar auch kein Verlass. Wäre schon interessant vorher zu wissen, ob das Kabel für meinen Anschluss passend wäre oder nur beim laden an öffentlichen Säulen zum Einsatz kommen kann.

Ein Schiebedach hat der Wagen leider nicht, dafür aber Ganzjahresreifen drauf, finde ich praktisch für unseren Einsatzzweck.
Gibt es denn nun noch eine Garantie von VW auf den Motor, die über die 2 Jahre hinaus geht? Gebrauchtwagengarantie ist natürlich 1 Jahr ab Kauf.

Der Wagen soll 17.500 Euro bei einem ehemaligen Listenpreis von kanpp 28.500 Euro kosten. Findet ihr diesen Preis fair?
Gruß Birgit
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Re: Fragen zum gebrauchten e-up

Beitragvon rolfrenz » So 25. Sep 2016, 19:32

Hallo Biggi,

du hast vermutlich die zwei Standard-Ladekabel (und dass dein Verkäufer keine Ahnung von Elektroautos hat, kann man an seinen Aussagen recht deutlich erkennen) im Kofferaum. Das eine ist mit dem sogenannten Typ2 Anschluss auf beiden Seiten versehen und kann an öffentlichen Normalladestationen eingesetzt werden, aber nicht bei deiner Garagensteckdose - Ladeleistung 16A maximum, das ist beschränkt durch das im e-Up! verbaute Ladegerät. Das andere Kabel hat auf der einen Seite den Typ2 Stecker fürs Auto und auf der anderen Seite den Schuko-Stecker dazwischen eine kleine Box, die quasi die Kommuniation zwischen Fahrzeug und Steckdose regelt. Aus gutem Grund ist hier die Ladeleistung auf maximal 10A beschränkt. Mit dem ersten Kabel kannst du in etwa 5 Stunden den e-Up! von ganz leer auf voll laden, mit dem zweiten in etwa 8 Stunden.

Schnellladen heißt Gleichstromladen an einer CCS-Ladestation, wo ein dickes Kabel fix montiert ist. dafür musst du auch die zweite Abdeckkappe am Auto abziehen und das ganze (von komplett leer auf voll) ist dann in max. 25-30 Minuten erledigt.

Noch ein zwei Worte zur fixen Ladebox zu Hause, bzw. auch dem Typ2/Typ2 Kabel unterwegs. Natürlich kanst du auch hier mit geringerem Ladestrom laden. Du musst es dann im Fahrzeug einstellen. Da kannst du zwischen 5A, 10A, 13A und 16A wählen. Also auch mit sehr wenig, wenn du nicht mehr laden willst als deine PV Anlage hergibt.

Hier kommt auch das mit der App zum tragen. Selbstverständlich kannst du alle diese Dinge im Fahrzeug einstellen. Das heißt aber: Raus ins Auto, Ladeabbruch, weil aufsperren und Zündung einschalten, im Maps&More das entsprechende Menü aufrufen, Ladestromstärke umstellen, wieder raus aus dem Auto, zusperren, Ladung startet dann wieder und du rein ins Haus. Das versus 2-3 mal ins Handy reintippen. Du siehst, es ist halt eine Sache der Bequemlichkeit...

Detto mit Vorheizen oder Vorkühlen. Du sitzt irgendwo drinnen und stellst fest - erster Schneefall, wär schön mit abgetautem, vorgeheiztem Auto wegzufahren. Ohne App > raus in die Kälte, Zündung ein, ins entsprechende Menü im Maps&More vorarbeiten, eine Abfahrtszeit einprogrammieren, wieder rein ins Haus. Mit App > Am Handy Klimatisieren starten reintippen, fertig. Wenn dann dein Auto grade 1-2 km wegsteht, weil du keinen näheren Parkplatz gefunden hast und in irgendeinem Meeting sitzt, wird es noch ungünstiger.

Ich möchte jedenfalls Car-Net und seine Möglichkeiten auf keinen Fall missen - auch wenn es zu Beginn eher ausfallsanfällig war, was sich bei mir allerdings im letzten halben Jahr dramatisch gebessert hat...

lg und viel Spaß mit dem Kleinen - den wirst du mit oder ohne App, mit oder ohne eigene Ladestation zu Hause haben!
Zuletzt geändert von rolfrenz am Mo 26. Sep 2016, 00:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fragen zum gebrauchten e-up

Beitragvon Biggi » So 25. Sep 2016, 21:34

Hallo,
es wird sich wohl tatsächlich um die beiden Standardladekabel handeln...
Also brauche ich für zu Hause (falls ich mehr als 10 Ampere laden will) ein extra Kabel oder gibt es einfache Adapter von Starkstromsteckdose auf Typ2 Stecker?
Ob ich das Car-Net brauche werde ich später einfach testen. Natürlich ist es mit der App sicher bequemer speziell das vorheizen und kühlen einzustellen. Allerdings ist es fraglich, wie oft ich diese Funktion überhaupt nutzen würde. Zu Hause steht der Wagen eh in der Garage und wenn ich unterwegs bin habe ich bisher auf diese Funktion ja auch verzichten können. Und dann würde das Heizen und Kühlen ja auch auf die Batterie und die Reichweite gehen, falls das Auto nicht gerade am Ladepunkt steht.

Ich hoffe sehr, dass die CCS Stationen in Zukunft noch deutlich mehr werden. Im Moment gibt es in meiner Umgebung leider keine einzige, Chademo jedoch schon. Nun werde ich aber das Auto wirklich überwiegend auf Kurzstrecken nutzen und die Schnellladefunktion wahrscheinlich nicht brauchen. Für weitere Strecken nehme ich dann eben den Diesel, der dank Stromer bald wohl nur noch sporadisch aus der Garagen kommen wird.

Mal sehen, was der Händler bezüglich der Garantie noch herausfindet.
Gruß Birgit
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Re: Fragen zum gebrauchten e-up

Beitragvon Zoidberg » So 25. Sep 2016, 21:37

Biggi hat geschrieben:
jetzt bin ich doch etwas verwirrt. Im Kofferraum lagen 2 Kabel und der Verkäufer meinte das eine wäre für die normale Steckdose zu Hause und die andere fürs Schnellladen. Einen CCS Anschluss hat der Wagen auf jeden Fall.



Hallo Birgit,

den e-Up kannst du auf verschiedene Arten laden. Wenn du dir die CCS-Ladebuchse am Auto anschaust, dann wirst du sehen, dass sie aus zwei Teilen besteht: dem oberen größeren Teil, und den unteren kleineren Teil. Für beide gibt es eine eigene Abdeckung.

Der obere Teil für Laden mit Wechselspannung -> "Typ 2":
- Hier kannst du das Netzladekabel (= Notladekabel = Ziegel = ICCB) einstecken, das mit einer normalen Haushaltssteckdose (= Schuko) verbunden wird. Die Ladeleistung beträgt maximal 2,3 kW. Der Ladestrom kann eingestellt werden, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
- Hier kannst du auch ein normales "Typ 2 zu Typ 2" Kabel einstecken, das mit einer Buchse an einer Ladestation verbunden wird. Egal ob die Ladesäule 3,7 kW, 11 kW oder 22 kW liefern kann, dein e-Up lädt immer nur mit 3,7 kW, weil das einphasige Ladegerät im Auto nicht mehr hergibt.
- Wenn du eine Drehstromsteckdose (= CEE 16 oder 32) nutzen möchtest, dann muss du dir eine entsprechende mobile Ladestation kaufen (stationär an die Wand montiert wäre es eine Wallbox). Die sehen so ähnlich aus wie das oben genannte Netzladekabel. Obacht, auch hier lädt der e-Up maximal mit 3,7 kW.

Der untere Teil beinhaltet die CCS Pins für das Laden mit Gleichstrom.
Genaugenommen werden für die CCS Ladung der obere und untere Teil der Buchse zusammen genutzt.
Damit kannst du den e-Up an Schnellladesäulen mit bis zu 40 kW schnell laden. Diese Ladesäulen haben immer ein Kabel, dass an der Säule befestigt ist.

Fazit:
Über die Haushaltssteckdose lädst du mit dem Netzladekabel vergleichsweise langsam. Mit dem Typ 2 Kabel lädst du schneller, aber nicht schnell. Erst die Ladung mit CCS ist Schnellladung.

Vermutlich ist bei deinem Up ein Netzladekabel (ab Werk serienmäßig) und ein Typ 2 Ladekabel (ab Werk gegen Aufpreis) dabei.


Zum Preis: 17.500 € ist zur Zeit der übliche Händler-Verkaufspreis für so einen e-Up. Deutlich günstiger wirst du ihn nur aus Privathand bekommen. Versuche noch etwas runter zu handeln, Händler haben da eigentlich immer etwas Spielraum. Manche freuen sich sogar, wenn das E-Auto vom Hof verschwindet :o


Ich finde, der e-Up ist ein völlig unterschätzes Auto. Es macht richtig Spaß ihn zu fahren. Außerdem kann man ihn ziemlich sparsam bewegen. Innen ist er größer, als er von außen aussieht. Mit der neuen Batterietechnik des zukünftigen e-Golf wäre es ein super Auto geworden!
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Re: Fragen zum gebrauchten e-up

Beitragvon Zoidberg » So 25. Sep 2016, 22:13

Achso, noch zur Garantie:
Die 1 bis 3 Jahre Anschlussgarantie nach den ersten 2 Jahren gab es gegen Aufpreis dazu. Sie konnte ab Werk dazubestellt werden, oder nachträglich innerhalb der ersten zwei Jahre mit einem Aufschlag nachgekauft werden. Maximal sind also 5 Jahre bis 150.000 km möglich. Falls der Wagen noch keine 2 Jahre alt ist, müsstest du sie also noch nachbestellen können ;)

Jeder VW Händler müsste dir mit der Fahrgestellnummer des e-Up sagen können, wie viel Garantie der Wagen noch hat. Die Codierungen dafür sind EA1 bis EA 9:

EA1 Anschlussgarantie, Laufzeit 1 Jahr, maximale Gesamtlaufleistung 30.000 km
EA2 Anschlussgarantie, Laufzeit 1 Jahr, maximale Gesamtlaufleistung 60.000 km
EA3 Anschlussgarantie, Laufzeit 1 Jahr, maximale Gesamtlaufleistung 90.000 km

EA4 Anschlussgarantie, Laufzeit 2 Jahre, maximale Gesamtlaufleistung 40.000 km
EA5 Anschlussgarantie, Laufzeit 2 Jahre, maximale Gesamtlaufleistung 80.000 km
EA6 Anschlussgarantie, Laufzeit 2 Jahre, maximale Gesamtlaufleistung 120.000 km

EA7 Anschlussgarantie, Laufzeit 3 Jahre, maximale Gesamtlaufleistung 50.000 km
EA8 Anschlussgarantie, Laufzeit 3 Jahre, maximale Gesamtlaufleistung 100.000 km
EA9 Anschlussgarantie, Laufzeit 3 Jahre, maximale Gesamtlaufleistung 150.000 km


Die Garantie auf die Batterie läuft davon unabhängig 8 Jahre bis 160.000 km. Schau mal im Handschuhfach nach den Heft mit den Garantiebedingungen. Ich meine auch, es werden 70 % der ursprünglichen Kapazität garantiert.
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Re: Fragen zum gebrauchten e-up

Beitragvon dedetto » Mo 26. Sep 2016, 05:54

Hallo.
Bau dir in die Garage eine Wallbox, z.B. Wallb-e. Die übernimmt die Kommunikation mit dem Auto beim Laden. Dann kann das Schuko Ladekabel im Auto bleiben.
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Re: Fragen zum gebrauchten e-up

Beitragvon AndiH » Mo 26. Sep 2016, 08:29

Biggi hat geschrieben:
Hallo,
es wird sich wohl tatsächlich um die beiden Standardladekabel handeln...
Also brauche ich für zu Hause (falls ich mehr als 10 Ampere laden will) ein extra Kabel oder gibt es einfache Adapter von Starkstromsteckdose auf Typ2 Stecker?

Ich hoffe sehr, dass die CCS Stationen in Zukunft noch deutlich mehr werden. Im Moment gibt es in meiner Umgebung leider keine einzige, Chademo jedoch schon. Nun werde ich aber das Auto wirklich überwiegend auf Kurzstrecken nutzen und die Schnellladefunktion wahrscheinlich nicht brauchen. Für weitere Strecken nehme ich dann eben den Diesel, der dank Stromer bald wohl nur noch sporadisch aus der Garagen kommen wird.

Gruß Birgit


Also wenn du wirklich eine Starkstrom Steckdose (CEE Rot) in der Garage hast wäre auch sowas möglich :
https://shop.mobilityhouse.com/de_de/la ... hluss.html
Ist dann wie der mitgelieferte Ziegel für Schuko nur mit 16A anstatt 10A und CEE Rot Anschluss. Als günstigere Alternative wie gesagt eine Wallbox an die Wand hängen (lassen) wie z.B. sowas hier :
https://shop.mobilityhouse.com/de_de/st ... -html.html

Bezüglich CCS tut sich zur Zeit gerade einiges, deshalb ist es gut wenn der entsprechende Anschluss am Auto vorhanden ist. Du solltest auch bedenken das CCS in der "Nähe" nicht so wichtig ist sondern man die Dinger entlang der Strecke braucht und den ersten davon nach 80..100km.

Gruß

Andi
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