E-Up – Kosten der Batterie

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Adrian » Sa 23. Nov 2013, 12:39

Nicht ganz richtig:
Tesla Model S 60er bzw. 80 er Modell kannst du nicht einfach vergleichen. Der 80er hat auch ein Motorupgrade, dazu unbegrenzte Kilometergarantie.
Dazu kann man jetzt schon für 10.000 € einen zweiten Akku im vorraus kaufen:
10.000 € bei 60 kWh = 166 € / kWh
(aktuell kostet er noch 15.000 € ergibt 250 € / kWh)

Leaf Akku 7000 € bei 24 kWh =290 € / kWh
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon TeeKay » Sa 23. Nov 2013, 12:51

Das sind aber die Erstausrüsterpreise. Wenn ich in meinem BMW von Anfang an eine Standheizung ordere, kostet das 1500 Euro. Kaufe ich sie nachträglich, sind es 3500 Euro. Wenn Nissan die 24kWh auch als Ersatzteil für 7000 Euro liefert, gilt der Preis.

Und wo steht, dass ich bei Tesla einen 60kWh Akku für 10.000 Euro bekomme? Das wäre mit Abstand der billigste Pufferakku für Photovoltaikanlagen auf der Welt - gefolgt vom Akku des Leaf.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Adrian » Sa 23. Nov 2013, 13:16

Tesla bietet beim Kauf eine Option sich einen Ersatzakku für die Zeit nach der Garantie zu "sichern" (10.000 €). So kommt es zumindest im Video der Autobild rüber:
http://www.autobild.de/videos/video-tes ... 53799.html
Im Moment kostet sie noch 15.000 €. Wahrscheinlich sinken die Preise so stark, dass sich die Option nicht lohnt. Fair finde ich die Option aber. Für den Nissan Akku sind es Ersatzteilpreise (vor zwei Jahren noch 11.000€).
Zuletzt geändert von Adrian am Sa 23. Nov 2013, 15:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon dkt » Sa 23. Nov 2013, 14:24

Adrian hat geschrieben:
http://www.autobild.de/videos/video-tes ... 53799.html
Im Moment kostet er noch 15.000 €.


85 kWh für € 15.000!! Gehen wir einmal davon aus, dass das ein Austauschpreis ist, bei dem Tesla nur die Zellen auswechselt, jedoch nicht die Klimatisierung und das BMS. Also - reine Zellenkosten, im Austausch pro kWh Speicher, ohne MWSt., wären damit € 148,29. Verglichen mit VW bleibt in etwa, die gleiche Kostenrelation, erhalten.

So wie es aussieht, muss VW einfach das Risiko eingehen und in eine voluminöse Produktionsstraße, mit allen Rationalisierungs-Skaleneffekten, investieren. Klein-Klein für den drittgrößten Autoproduzenten der Welt, mit dem größten Forschungsbudget, geht nicht. Die Alternative wäre, wie Mercedes, Tesla als Zulieferer zu gewinnen. Dann könnte bei gleichem Preis der E-Up zumindestens doppelt so weit fahren. Über Nissan (Renault) und selbst auch noch Bolloré, gar nicht zu reden.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon TeeKay » Sa 23. Nov 2013, 17:55

Ruft bei Tesla an und sagt, ihr wollt eine 85kWh-Batterie zur Haustür geliefert haben. Ich wette 100 Euro, dass Tesla das Gerät zu diesem Preis nicht herausrückt. Der erste, der mir den Bestellschein mit dem genannte Betrag zeigt, bekommt die 100 Euro.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Karlsson » Sa 23. Nov 2013, 18:52

vw-eup hat geschrieben:
Die Komplette Batterie Kostet incl jeder menge Ladeeletronic (da sind in der Abbbildung jede menge Lade- und steuergeräte im Batteriekasten mit drin) 13.209 EUR (incl.19 MwSt für alle die es genau nehmen).

Schon besser - jetzt wüssten wir natürlich noch gerne, was nur für den Austausch der Zellen fällig würde.

Also so
vw-eup hat geschrieben:
Aber nochmal : die Batterie muss bei einem Kapazitätsverlust nicht komplett gegen ein Neuteil ausgetauscht werden. Die Batterie kann über Volkswagen instandgesetzt werden. Die defekten Zellen werden hier ersetzt. (ich denke in der Praxis wird das im Austauschprinzip gehen - alte gegen neu).

nicht anders kennen wir es ja von Lichtmaschinen, Einspritzdüsen, Verteilereinspritzpumpen...

vw-eup hat geschrieben:
Ich sehe den kompletten Austausch eher als erforderlich wenn z.b. die Batterie verformt wird (Unfall oder aufsetzen oder was auch immer).

Das denke ich nicht. Wenn das BMS halbwegs gut arbeitet, werden die ziemlich gleichmäßig altern und dann ist irgendwann einfach der Tausch aller Zellen angesagt

vw-eup hat geschrieben:
Man kann sich naütlrich auch alles schwarzmalen und panik verbeiten. Wer fährt denn hier sein Auto 8 -10 Jahre????


Mein Auto wird im Frühjahr 10, davon dann 7 Jahre bei mir. Ich werde es aber noch länger fahren. Der Wechsel steht erst an wenn wir familiär bedingt ein größeres Fahrzeug brauchen. Das Auto meiner Frau ist 8 Jahre alt und der wird in den nächsten 3 Jahren nicht getauscht werden.
Mein Vater hat dieses Jahr für seine 9-jährige C-Klasse noch 1/3 des Preises bekommen, den er damals für den damals Jahreswagen bezahlt hat (das hätte er wohl nicht, wenn da ein Ersatzakku 15.000€ kosten würde). Bei meinen beiden besten Freunden hat der eine einen Passat, den er seit wohl 10 Jahren fährt. Der müsste 12 Jahre sein. Mit um 330.000km wäre er auch schon mehrfach aus der Garantie raus. Sein anderes Auto ist dieses Jahr 36 geworden.
Der andere hat einen neueren Passat, weil der Golf im nach 10 Jahren und 250tkm dank Zahnriemen um die Ohren geflogen ist (immer bei VW Checkheft gepflegt). Er wäre den sonst gerne noch weiter gefahren, da jetzt Hausbesitzer und mehrfacher Vater. Bei einem E-Golf gäbe es ja auch keinen Zahnriemen, der zum finalen Exitus führt.
Der Wagen meiner Mutter ist 16 Jahre alt.
Schwiegervaters Kombi sollte jetzt auch so 8 sein, an Austausch denkt der nicht. Schwiegermutters Astra ist...ich glaube so 12 Jahre alt sollte der sein. Warum tauschen? Der Wagen fährt völlig problemlos.

.... reicht das? :lol: :lol: :lol:

Ein Punkt, der bei E-Fahrzeugen ja nun auch ständig genannt wird, ist die lange Haltbarkeit des Motors. Wo der Benziner in die Presse wandert, weil er Öl säuft und Kolbenringe tauschen lohnt nicht mehr und neuere Fahrzeuge brauchen viel weniger Sprit und haben bessere Abgase und Turbo und Kupplung sind ja auch schon alt und werden dann vielleicht nächstes Jahr fällig... das kennt ein E-Fahrzeug doch gar nicht in dieser Form.
Aber damit das aufgeht, muss der Akku zu erträglichen Kosten erneuert werden können.
Natürlich nur die Zellen - alles andere ist ja quatsch.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon futtie » So 24. Nov 2013, 19:21

vw-eup hat geschrieben:
Und in der Unterlagen die mit dem e-UP geliefert werden steht in der Beschreibung der Batteriegewährleistung kein Hinweis zu den genanten 70 % .


Stimmt was den deutschen Katalog angeht. Im dänischen Katalog kann man das aber auf Seite 10 unten rechts hier sehen: http://viewer.zmags.com/publication/3bf4d0e9#/3bf4d0e9/1
Sinngemäss: wenn die Batterie innerhalb 8 Jahren/160tkm mehr als 30% Kapazität verliert.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon dkt » Mi 27. Nov 2013, 08:16

futtie hat geschrieben:
Im dänischen Katalog kann man das aber auf Seite 10 unten rechts hier sehen: http://viewer.zmags.com/publication/3bf4d0e9#/3bf4d0e9/1
Sinngemäss: wenn die Batterie innerhalb 8 Jahren/160tkm mehr als 30% Kapazität verliert.


Im Dänischen Katalog von VW über den E-Up sind die Garantiebedingungen angegeben. Ich glaube nicht, dass VW in Deutschland andere (schlechtere/bessere) Bedingungen gibt. Leider habe ich noch nicht auf VWs offizieller Seite die Garantiebedingungen für die E-Up Batterie entdeckt.

Ich gehe jetzt einmal vom dänischen Katalog (futtie) aus wie folgt:

8 Jahre Garantie maximal aber nur bis 160.000 km
Kapazitätsgrenze bis hinunter zu 70%
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Timohome » Mi 8. Jun 2016, 08:55

Gibt´s denn eigentlich hier schon was neues in Sachen Kosten der Batterie? Ist ja jetzt schon einige Zeit vergangen, natürlich auch noch einige Zeit hin bis die Garantie abgelaufen ist, aber dennoch, wäre mal schön zu wissen.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon AndiH » Mi 8. Jun 2016, 10:20

Dazu müsste jemand Zugriff auf die Ersatzteilpreise haben. Allerdings wäre da auch die Frage ob schon mal jemand tatsächlich den Akku getauscht hat, falls nicht wird immer noch der Orginalpreis drinstehen, da Preisanpassungen in einer größeren Firma auch Geld kosten und für "Phantom Positionen" deshalb üblicherweise gar nicht gemacht werden.
Was ich spanneder finden würde wäre ein Dritthersteller der sowas anbietet, aber wahrscheinlich gibt es (noch) keinen Markt dafür.

Gruß

Andi
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