E-Up – Kosten der Batterie

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon futtie » Do 21. Nov 2013, 23:14

Fast vergessen: Alu-Einstiegsleisten, Textil-Fussmatten, Mennekes-kabel (1-phasig), Zwei-Höhen-Gepäckraum und Sound Plus sind in der Serienausstattung..
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon TeeKay » Fr 22. Nov 2013, 00:07

Die 15810 Euro für die Module entsprechen ziemlich genau dem Elektroaufpreis des up. Aber wenigstens bekommt man sie einzeln.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon dkt » Fr 22. Nov 2013, 08:43

futtie hat geschrieben:
Die Batterie besteht aus 17 Modulen, die laut Teilekatalog je rund 930 Euro kosten sollen... :o Das war wirklich der Hammer - besonders wenn man bedenkt, dass bei der gegebenen Garantie ganze 5 (!) Module komplett ausfallen müssen, damit ein Austausch oder eine andere Abhilfe geleistet wird... :roll:


Wenn man den Angaben des Verkäufers, zu der Batterie und ihren Kosten, Glauben schenken darf, dann kostet der Speicher pro nutzbare, gespeicherte kWh - € 845,45 (17 Module à € 930 bei 18,7 nutzbaren kWh). Das ist, bei einer geplanten Jahresproduktion von 11.000 Fahrzeugbatterien, nicht verwunderlich.

Im Vergleich zu Tesla wäre das heute schon etwa der Faktor 4 an Kosten. Selbst wenn man davon ausgeht, dass da schon eine gute Marge drin ist, ist der Faktor sicherlich noch über 2.

Manchmal weiß ich nicht was ich an VW mehr bewundern soll. Ist es die Fähigkeit über Marktentwicklung hinwegzusehen, oder die Hoffnung, dass der Käufer einen solchen Preisunterschied nicht erkennt, oder toleriert.

Da ist ja Mercedes schlauer und hat für die neue Elektro-A-Klasse, schon mal Tesla als Zulieferer bestimmt. Selbst wenn Tesla da noch eine satte Marge aufschlägt, ist die Batterie, verglichen mit VW, immer noch konkurrenzlos billig.

Interessieren würde mich die gleiche Kalkulation beim i3.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Adrian » Fr 22. Nov 2013, 11:37

Da ist VW wirklich noch weit zurück...
Nissan hat jetzt schon 295 Euro/kWh, der Akku vom Leaf ist größer und kostet weniger als die Hälfte. Wenn ein potenzieller Käufer das merkt, greift er doch nicht zum E-Up. Demnach müsste der E-Golf noch teurer werden als ein BMW i3, dann gute Nacht VW.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Twizyflu » Fr 22. Nov 2013, 11:43

Bitte?
5 Zellen müssen ausfallen damit die Garantie greift?
Was soll das.

Na toll. Und dann so teuer?
Da soll mir einer sagen die Batteriemiete sei net besser.

Sry VW.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon bm3 » Fr 22. Nov 2013, 12:16

JN1K hat geschrieben:
...gerne wird EK x3 gerechnet - zum Geldtauschen sind die nicht da. Zudem sollte man fairerweise z.B. eventuelle Garantieleistungen berücksichtigen.
...


Hallo,

und von den 3% lebt ja auch VW. :lol:
Ändert aber nichts daran aus einer neuen Technik schon Geld ziehen zu wollen anstatt sie zu pushen um endlich mal da ins Geschäft zu kommen.Jeder Unternehmer mit einem ganz neuen Produkt muss zunächst eine Menge Geld in die Hand nehmen und kann es nicht direkt den ersten Kunden wieder aus der Tasche ziehen.Das ist der Idealfall der äußerst selten vorkommt. :) So funktioniert es eben nicht, aber da spekuliert man ja immer noch drauf ?
Da kann man schon den Verdacht äußern dass da nur taktiert wird um den alten Verbrenner-Plunder noch möglichst lange weiterverkaufen zu können.
Aber genauso wie man in den letzten 20 Jahren bei EON, RWE... keine Windenergieanlagen gesehen hat, höchstens mal eine zum "Sauberwaschen" siehts meiner Meinung nach auch bei VW und den Anderen aus.
Da helfen eben nur Neugründungen wie Teslamotors, auch wenn die Angelegenheit den etablierten wahrscheinlich sehr bald wieder auf die Füße fallen wird.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon bm3 » Fr 22. Nov 2013, 12:20

Twizyflu hat geschrieben:
Bitte?
5 Zellen müssen ausfallen damit die Garantie greift?
Was soll das.

Na toll. Und dann so teuer?
Da soll mir einer sagen die Batteriemiete sei net besser.

Sry VW.


Zum Glück bremst eine Zelle die ausfällt meistens den gesamten Akku aus. :lol:
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Re: AW: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Karlsson » Fr 22. Nov 2013, 12:51

Solange die Konkurrenz nicht billiger ist, hat VW ja eigentlich wenig Druck, den Preis herunter setzen zu müssen.
Ob der Zoe billiger ist, hängt halt davon ab, wie lange der Akku im UP durchhält und was dann Ersatz kostet.
Beim Zoe sind die Akkukosten ja auch nicht gerade Pillepalle.

Was kostet denn der VW Akku und was wäre die Prognose für seine Lebensdauer?
Weiß da Jemand genaueres?
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon TeeKay » Fr 22. Nov 2013, 14:22

Steht doch oben: 15.810 Euro und 8 Jahre bzw. 160.000km, wobei 70% Kapazität garantiert werden (Austausch ab Ausfall von 5 von 17 Zellen).
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Twizyflu » Fr 22. Nov 2013, 14:36

Und was kostet ein neuer zoe akku effektiv?
Und wieviele Zellen hat der?

Ich finde jetzt keinen Vorteil bei der Garantie vom e-up akku im Vergleich zum Zoe.
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