E-Up – Kosten der Batterie

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Twizyflu » Mi 20. Nov 2013, 23:33

In Österreich.... unser markt ist aber nicht entscheidend.
Und genauso nicht wie Deutschland die Welt ist :-)

Es gibt noch andere Länder und da ist Toyots sehr wohl stark.
Sonst wären sie nicht da wo sie sind.

Und das sind die alten Konkurrenten.
Neue bahnen sich schon seit einiger Zeit an:

https://www.youtube.com/watch?v=UMI-v6OqT_s

Noch ist hier also garnichts.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/toyota332.html

Das meistverkaufteste Auto aller Zeiten ist nicht umsonst der Toyota Corolla.

Und ich finde es nicht lobenswert, dass ein Konzern stolz darauf ist, wenn er abwartet bis die Pioniere den Markt mit etwas betreten nur um dann wenn es sich zu etablieren beginnt, voll einzusteigen und zu versuchen, die spitze zu erklimmen.
Das ist quasi wie wenn ich ne schneebedeckte Straße freischaufle und jemand anders kommt erst dann daher um sie zu benutzen ohne Probleme.

Aber wie gesagt.

TOYOTA Platz 1
GM Platz 2
VW Platz 3

:)

(Fahre beruflich VW. Ich habe nix gegen die Autos aber die Konzern-Philosophie ist nicht die beste finde ich.
Klar Profit usw. Arbeitsplätze usw. Das ist auch gut so.
Aber allein die Aussage damals: ja wenn die Leute elektroautos wollen dann sind wir flexibel ist für mich wieder so eine "wälzen wir den Erfolg auf den Kunden ab".
Läuft es gut wenn nicht dann ciao.)

Und es sind übrigens Daimler und Toyota, die zB bei Tesla mit drin stecken. Und sollten die Elektroautos tatsächlich verstärkt kommen dann werden neue Player wie Samsung oder LG vielleicht sogar Apple kommen.
Noch lacht man da vielleicht drüber.
Hat Nokia bei Apple auch gemacht. Wo sie jetzt sind sieht man ja.

Aber ok hier gehts um den kleinen netten e-up und dessen Batterie ;)
Shop auf http://www.charge-shop.com - YouTube-Kanal unter https://www.youtube.com/channel/UC7uzeZzsjUvhpjX1cN4L5ig
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon TeeKay » Do 21. Nov 2013, 00:05

vw-eup hat geschrieben:
E-Mobilität ist ein ganz neuer Kundenkreis für VW. (diese Kunden hatten wir bisher nicht in den Autohäusern)


Da gehts doch schon los: "E-Autos sind nur etwas für komische Menschen, die wir bisher gar nicht kannten." Wer so an die Thematik herangeht, wird an "normale" Menschen kein Elektroauto verkaufen. Irgendwo las ich mal, dass die Autoindustrie völlig verwirrt ist. Auf einmal kaufen sich klassische Golf-Fahrer einen 100.000 Euro teuren Tesla und klassische S-Klasse-Fahrer kaufen sich einen 25.000 Euro teuren Leaf.

Das fand ich als Fahrer eines voll ausgestatteten BMW 550i mit Neupreis 92.000 Euro sehr passend... der Umstieg auf Peugeot iOn steht kurz bevor.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon vw-eup » Do 21. Nov 2013, 00:17

:twisted: ggggrrr.
Ich wollte damit niemand ausgrenzen.

Bisher gabs na nix eletrisches von VW. Wir sind sehr intensiv für die Produkte geschult und fit gemacht worden - und man hat sich sehr genau gedanken gemacht wer als möglicher Kunde für den e-up in frage kommt.
ich finde e-fahren mach spass und ich stehe dahinter (im gegensatz zu vieler meinen Kollegen).

Erhliche meinung: (auch wenn es eine adere Marke ist) wenn das nötige Kleingeld da wäre würde bei mir ein Telsa Model S in der Garage stehen 8-)
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon Twizyflu » Do 21. Nov 2013, 00:21

Weil es eben noch Menschen mit Herz und Hirn gibt.

Ich sag ja so wie in einem andern Thread benoit_elsass:
Wenn man es kennt und schätzt dann ist Elektromobilität etwas, dass einen nicht mehr loslässt :-)
Das kann kein Verbrenner bieten dieses Fahrgefühl :)

@VW Verkäufer

Tesla sucht eh Leute. Sicher auch gute Verkäufer :-)

Jeder würde das wahrscheinlich.
Ich hoffe, dass VW auch mal eigene Konzepte bringt.

Es ist ja schon schade genug, dass ein Elektroauto von VW kaum als solches wahrgenommen werden wird.
Bis auf die LED Tagfahrlichter im Design und dass es kein Verbrenner ist, ist da kein Unterschied.

Den i3 erkennt man sofort. Den Zoe auch.

Aber trotzdem gut, dass du hier bist.
Es soll ja ein miteinander sein.
Bist unser neuer E-Spion bei VW :D
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon eDEVIL » Do 21. Nov 2013, 01:20

TeeKay hat geschrieben:
Das fand ich als Fahrer eines voll ausgestatteten BMW 550i mit Neupreis 92.000 Euro sehr passend... der Umstieg auf Peugeot iOn steht kurz bevor.

Are You sure? :shock: Ein i3 wäre ja noch nachvollziehbar oder ein Leaf, aber die gemächliche Sardinenbüchse? :mrgreen:
Wie kam es zu dieser 180° Wandelung?
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

NEU: Plauderecke
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon TeeKay » Do 21. Nov 2013, 01:59

vw-eup hat geschrieben:
ich finde e-fahren mach spass und ich stehe dahinter (im gegensatz zu vieler meinen Kollegen).


Und warum macht es den Kollegen angeblich keinen Spass? Ich fuhr dauerhaft nie etwas kleineres als Sechszylinder, aktuell Achtzylinder. Und selbst da muss ich sagen, dass elektrisch selbst mit bedeutend kleinerer Motorisierung mehr Spass macht. Setze ich als Referenz den durchschnittlichen lauten, rauen Vierzylinder Diesel oder Benziner an, kann ich mir keinen Grund vorstellen, den Verbrenner fahrspass-mässig vorzuziehen.

eDEVIL hat geschrieben:
Are You sure? :shock: Ein i3 wäre ja noch nachvollziehbar oder ein Leaf, aber die gemächliche Sardinenbüchse? :mrgreen:
Wie kam es zu dieser 180° Wandelung?


Ich fuhr die C-Zeros von Multicity und mochte es. Als Poolfahrzeug hab ich in der Firma schon vor einem halben Jahr einen iOn gekauft. Auch bei schlechtester Einparkleistung schaut der Drilling seitlich nicht aus der Parklücke hervor. :-) Und an Engstellen in Nebenstraßen, an denen man mit dem 5er teils minutenlang herumzirkelt, um am entgegenkommenden SUV vorbeizufahren, kann man mit dem iOn lässig durchfahren.

Kein Elektroauto, auch kein Tesla, kommt an den Innenraum eines 5er BMW heran. Wenn also schon Abstieg, dann kann ich auch gleich das effizienteste Fahrzeug nehmen. Außerdem habe ich die Hoffnung, dass Tesla für Model X vernünftige Sitze konstruiert und man dann auch ein amerikanisches Produkt in Erwägung ziehen kann. Der Wertverlust eines gebraucht gekauften Drilling ist nach einem Jahr verschmerzbar. :)
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Re: AW: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon molab » Do 21. Nov 2013, 07:54

... und die Sitze im Drilling sind aber okay für Dich? Hatte da so meine Probleme. Ansonsten kann ich alles nachvollziehen - habe zwar noch immer mehrere Autos, darunter einen Roadster mit Sommerzulassung. Weil aber mein Elektroauto (Smart Cabrio) derart Spaß macht, blieb selbst der Roadster diesen Sommer weitgehend stehen - der hat nur 1000km mehr auf die Uhr bekommen.
BildSmart ED3 Cabrio, Rekupaddel, SHZ, TFL, etc.; Lader: RTP Bettermann + HausBus
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon dkt » Do 21. Nov 2013, 08:32

Guy hat geschrieben:
VW hat schon so manchen Trend verschlafen und wenn man sich mal ansieht, wo sie heute stehen, hat es denen offenbar nicht geschadet. Das wird beim Elektroauto sicher genauso laufen.

Innovationen kann man da nicht erwarten, das ist eher etwas für Neulinge und diejenigen, denen es wirtschaftlich schlecht geht - beides trifft auf VW nicht zu. Da ist beispielsweise BMW eine lobenswerte Ausnahme.


Das ist nachvollziehbar. Auch habe ich Verständnis für alle Beiträge hier, die davon ausgehen, dass VW genügend Potential hat, auch noch spät in einen sich abzeichnenden Trend einzusteigen. Das ist auch vorstellbar.

Nur – und jetzt komme ich auf einen bereits erwähnten Punkt zurück. Die Batterieentwicklung als Kernstück und Kernkompetenz ist etwas anders gelagert, als die bisherige Technik.

Anders als sonst, liegt die Kompetenz für den Zellenbau und deren Chemie in den Händen von 5 Firmen aus Fernost. Hier bleibt auch VW abhängig vom Zulieferer. Wenn man Tesla beobachtet wie diese Firma damit umgeht, dann fällt die Langfristigkeit auf, die in dem Batteriebau von Tesla steckt. Da sind zuerst die für Tesla modifizierten Zellen. Dann die, diese Modifikationen im Zusammenhang mit dem Batteriebau, absichernden Patente. Weiter der Skaleneffekt in den Kosten bei der großen Bestellmenge. Abgesichert noch durch Zulieferstatus an Dritte (Mercedes).

All dieses ist im Zusammenspiel mittel- bis langfristig. D.h. hier spielt der Zeitvorteil eine große Rolle. Ich habe deshalb, selbst bei der Größenordnung von VW, nun meine Zweifel, ob der Konzern das zeitlich im Ernstfall beherrscht.

Ohne die leistungsfähige und bezahlbare Batteriezelle, ist auch das beste E-Auto nichts wert. Ich kann nur hoffen, dass VW in der Forschung schon jetzt eine völlig neue Zellchemie vorbereitet hat, die dann alles über den Haufen wirft. Das wäre insofern neu, als denn VW bis heute nicht durch große Innovationen aufgefallen ist, wenn man von Ferdinand Porsche einmal absieht.
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Re: AW: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon TeeKay » Do 21. Nov 2013, 10:41

molab hat geschrieben:
... und die Sitze im Drilling sind aber okay für Dich?


Nein, aber die kosten auch keine 100.000 Euro.
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Re: E-Up – Kosten der Batterie

Beitragvon futtie » Do 21. Nov 2013, 23:05

Ich war heute zur Premiere in Dänemark und habe ohne Begleitfahrer eine Viertelstunde im e-Up eine kleine Runde gedreht... Der Kleine fährt sich eigentlich sehr gut und wirkt sehr "frisch". Den Vergleich mit Zoe und Leaf kann ich aber nicht so unmittelbar bringen - es ist schon einige Monate her, dass ich die zwei gefahren bin... Die 20,25kg/kW im Verhältniss zu 23 bei Zoe und 24,5 bei Leaf machen aber vielleicht einen Unterschied aus...
Kostenpunkt in DK umgerechnet ca. 24.800 Euro, alle Extras auch um einieges günstiger als in Deutschland (laut D-Preisliste). Warum kann ich beim besten Willen nicht sagen - wir zahlen 25% MwSt... :? Mit CCS, Panoramadach, drivepackplus und in Schwarz kostet der e-Up ca. 27.300 Euro inkl. Überführung und Nummernschild. Wenn ihr einen günstigeren e-Up haben wollt dann also in DK kaufen - die 6% MwSt-Differenz bringt ja auch was, und die Nummernschilder (160 Euro) kann man ja weglassen... ;)
Interessante Information vom Verkäufer: Die Batterie besteht aus 17 Modulen, die laut Teilekatalog je rund 930 Euro kosten sollen... :o Das war wirklich der Hammer - besonders wenn man bedenkt, dass bei der gegebenen Garantie ganze 5 (!) Module komplett ausfallen müssen, damit ein Austausch oder eine andere Abhilfe geleistet wird... :roll:
Eine längere Testfahrt werde ich aber trotzdem mal demnächst machen - der Preis ist für dänische Verhältnisse sehr gut.
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