AHK für den E-Up

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

AHK für den E-Up

Beitragvon webersens » Mi 23. Sep 2015, 17:28

Mache hier mal ein neues Thema auf.
Die Problematik wurde hier schon mehrfach kurz angesprochen,ich denke aber wir sollten hier mal alles zum Thema sammeln.

Bei meiner Suche im Netz habe folgende Hersteller gefunden:

http://www.kupplung.de/mvg-anhaengerkup ... 734-3.html

http://www.misterdotcom.de/produkte/vw- ... lung-vw-up

https://www.westfalia-automotive.com/de ... 00001-877/

http://taznezariadenia.sk/de/5517-up

es gibt vielleicht auch noch weitere Hersteller...

Problem beim VW UP /Seat MII und Skoda Citigo ist,daß ab Werk keine Anhängelast in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist.
Um eine Eintragung bzw Änderung der Fahrzeugpapiere kommt man also nicht herum,wenn man einen Anhänger ziehen möchte.
Die beiden einzigen Kupplungen wo das evtl möglich ist,sind die von Rameder (kupplung.de)und die von misterdot.com.
Allerdings ist für den e-Up nur die abnehmbare von Rameder wirklich brauchbar,da die feste Variante von misterdot erstens hässlich aussieht und zweitens genau vor dem mittleren Einparksensor sitzen würde...
Allerdings stehen in den Gutachten/Bauartgenehmigungen zwar der UP und Geschwister in allen Varianten von 44-55KW drin aber leider nur bis 55 KW...wir haben 60 KW..
Ich werde bei Gelegenheit mal beim Tüv nachfragen,ob eine Eintragung evtl. trotzdem möglich ist.Den E-Up gab es zum Prüfzeitpunkt noch nicht...allerdings ist lt.Hersteller kein Nachtrag geplant :( ...wird also wenn,dann vermutlich eine Einzelabnahme.
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Re: AHK für den E-Up

Beitragvon bm3 » Mi 23. Sep 2015, 19:09

Hallo,
wollen wir hoffen dass es dir nicht so wie den Fahrern anderer Elektroautos ergeht, wo Gutachter sich nicht aus dem Fenster lehnen wollen und wenn doch dann wirds teuer. Sowie die Hersteller auf diesem Ohr absolut taub sind. Für die Hersteller wäre es einen leichte Übung etwas Anhängelast freizugeben aber die wollen einfach nicht.
Es wird ja noch nichtmal für einen E-NV200 eine Anhängelast freigegeben obwohl die Kupplung seines Verbrenner-Kollegen passt.
Jemand hat sich beim Renault Zoe wenigstens erbarmt zwischenzeitlich und will geschäftlich eine AHK anbieten, hat allerdings dafür vorab Investitionen um die 15000€ in Gutachten zu tätigen.

Viele Grüße:

Klaus
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Re: AHK für den E-Up

Beitragvon DaZei » Do 24. Sep 2015, 09:59

Hab mir das mit der AHK für den E-Up auch schon überlegt. Würde gern mein Rad mit entsprechendem Träger montieren. Abgebracht vom Vorhaben (das eine Einzelgenehmigung bei der hiesigen technischen Prüfstelle bedürfte) hat mich letztens die Optik. Man müsste die hintere Stoßstange ausschneiden, um eine AHK montieren zu können - das sieht sicher nicht sehr prickelnd aus, wenn man die AHK bei Nichtgebrauch abnimmt.
So bleibt für mich für den Fahrradtransport nur noch die Variante mit Dachträgern - ist mir aber zu aufwendig - und so muss der Verbrenner für den Fahrradtransport herhalten.


EDIT: Huch, sehe gerade Westfalia bietet auch eine Lösung ohne Ausschnitt der Stoßstange an. Hm, wär eine Überlegung wert - bin gespannt, ob sich jemand drüber traut.
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Re: AHK für den E-Up

Beitragvon webersens » Do 24. Sep 2015, 10:46

Wenn du die AHK nur und ausschlieslich zum Fahrradtransport nutzen möchtest,kannst du auch die von Westfalia oder die aus dem 4. Link nehmen. Die letzte ist sogar bedeutend günstiger gibt es auch als abnehmbare Variante und die haben eine E Prüfnummer,müßen folglich nicht eingetragen werden.

Allerdings ist damit lt. der hinterlegten Gutachten nur die Stützlast (ich meine 40 KG) z.B. für Fahrradträger freigegeben-keine Anhängelast und die bekommt man auch nicht eingetragen.Man darf damit also keinesfalls einen Anhänger ziehen.

Einzige Chance eine Anhängelast eingetragen zu bekommen sehe ich bei der Kupplung von Rameder.Die hat eine M Prüfnummer und beiliegend ein Prüfgutachten vom TÜV welche es möglich macht eine Anhängelast eintragen zu lassen...
Das Gutachten ist aber von 2012 oder so und umfasst alle Modellausführungen bis 55 KW ,da gab es leider noch keinen E-UP mit 60KW....
Meine Anfrage beim Hersteller,ob es einen Nachtrag gäbe oder einer geplant sei, wurde klar verneint.

Ich hab schonmal einen Dekra Menschen gefragt,ob da was möglich ist,der hat aber gesagt es ginge nur mit Einzelabnahme und da hat bei uns in der Gegend der TÜV das Monopol drauf...
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Re: AHK für den E-Up

Beitragvon DaZei » Do 24. Sep 2015, 12:24

webersens hat geschrieben:
Wenn du die AHK nur und ausschlieslich zum Fahrradtransport nutzen möchtest,kannst du auch die von Westfalia oder die aus dem 4. Link nehmen. Die letzte ist sogar bedeutend günstiger gibt es auch als abnehmbare Variante und die haben eine E Prüfnummer,müßen folglich nicht eingetragen werden.


Allerdings schneiden die bei Nr. 4 die Stoßstange aus. Schade, das Preis-/Leistungsverhältnis wäre unschlagbar - ich kenn die Werkstätte auch, die haben meinen Verbrenner mit einer AHK versorgt - kann ich nur empfehlen :mrgreen:
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Re: AHK für den E-Up

Beitragvon falca2012 » Do 24. Sep 2015, 14:20

Bei Paulchen gibts einen Heckträger mit Tieflader für " schwere (?)" Pedelecs ! Vorgesehen für den " Stinker-UP " !
Habe damit gute Erfahrung gemacht !!
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Re: AHK für den E-Up

Beitragvon DaZei » Do 24. Sep 2015, 14:36

falca2012 hat geschrieben:
Bei Paulchen gibts einen Heckträger mit Tieflader für " schwere (?)" Pedelecs ! Vorgesehen für den " Stinker-UP " !
Habe damit gute Erfahrung gemacht !!



Verdeckt Paulchen-Träger nicht Kennzeichen und/oder Rückleuchten? Brauch ich dafür nicht auch einen Stecker für Zusatzbeleuchtung am Träger?
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Re: AHK für den E-Up

Beitragvon falca2012 » Do 24. Sep 2015, 18:40

Braucht natürlich Zusatzkennzeichen und Zusatzbeleuchtung ! Ist aber alles zu bestellen !
Einfach ansehen bei Paulchen !

Gruß aus dem nördlichen Münsterland
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Re: AHK für den E-Up

Beitragvon webersens » Sa 28. Nov 2015, 21:16

Ich habe heute die AHK von MVG verbauen lassen.Wie erwartet passt diese auch an den e-UP.
Die Optik wird durch die AHK überhaupt nicht verändert
Wenn der Haken raus ist und die Steckdose hochgeklappt,sieht man nichts.
Auch die Qualität der Kupplung ist sehr gut,sie ist sehr stabil gebaut.Die Kupplung könnte vermutlich viel höhere Lasten bewältigen,die Stützlast beträgt allerdings nur 50 Kg und maximale Anhängelast 500 Kg.
Einbauaufwand ca 5-6 Stunden ohne besondere Eile.
Jetzt muß ich es nur noch hinbekommen die eintragen zu lassen...
Dateianhänge
20151128_103136.jpg
Das ist alles,was man sieht bei demontiertem Haken
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IMG-20151121-WA0005.jpg
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Re: AHK für den E-Up

Beitragvon dedetto » Sa 28. Nov 2015, 21:38

Schade.
10 kg. mehr und die Pedelec's hätten gepasst.

Ansonsten besten Dank für die gute Beschreibung.
Kannst du noch den finanziellen Aufwand schildern?
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