Umfrage der RWTH zur Elektromobilität

Umfrage der RWTH zur Elektromobilität

Beitragvon Nambo » Di 7. Jun 2016, 20:48

Liebe Community,

das hier ist mein erster Post und ich hoffe Ihr könnt uns weiterhelfen. Ich hoffe das hier ist das richtige Unterforum und niemand fühlt sich auf den Schlips getreten :-)

im Umfeld der RWTH Aachen wurde im letzten Jahr ein Start-up gegründet, welches sich zum Ziel gesetzt hat, ein Elektroauto zu entwickeln. Die Produktion soll Ende 2016 in Aachen starten. Zusammen mit dem Institut CIAM (Center for International Automobile Management) haben wir einen Fragebogen entwickelt, um Näheres über potentielle Zielgruppen zu erfahren. Wir haben den Fragebogen möglichst kompakt gehalten, sodass er höchstens 7 Minuten beansprucht. Es wäre toll, wenn Ihr uns bei unserer Untersuchung unterstützen könntet! Viele Dank!

Hier der Link zur Umfrage: https://www.umfrageonline.com/s/emobility

Liebe Grüße
Nambo
 
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Re: Umfrage der RWTH zur Elektromobilität

Beitragvon Paul_S » Di 7. Jun 2016, 21:05

Nambo hat geschrieben:
Liebe Community,

das hier ist mein erster Post und ich hoffe Ihr könnt uns weiterhelfen. Ich hoffe das hier ist das richtige Unterforum

Nun... für eine Umfrage hätte man auch das Forum
http://www.goingelectric.de/forum/umfragen/
wählen können ;-)

Ich habe gerade versucht mich an der Umfrage zu beteiligen.
Auf der Seite "Persönlichkeitsstruktur" gibt es aber so viele für mich unsinnige Antworten, während die Richtigen fehlen, dass ich das leider abbrechen musste.
Trotzdem viel Erfolg...

Paul
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Re: Umfrage der RWTH zur Elektromobilität

Beitragvon Nambo » Di 7. Jun 2016, 21:21

Trotzdem Danke für deine Zeit und dein Feedback. Außerdem sorry für das falsche Unterforum. Falls das ein Mod sieht kann er den Beitrag gerne verschieben.

LG
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Re: Umfrage der RWTH zur Elektromobilität

Beitragvon Michael_Ohl » Di 7. Jun 2016, 21:52

Vielleicht solltet Ihr mal fragen warum jemand auf keinen Fall ein Fahrzeug der genannten Klassen kaufen würde, und wie ein E-Auto aussehen sollte das attraktiv genug ist, es in eine Kaufüberlegung zu beziehen.


mfg
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Re: Umfrage der RWTH zur Elektromobilität

Beitragvon eDiver » Di 7. Jun 2016, 23:19

... ausloten ob sich der Deutsche ein LEICHTFAHRZEUG kaufen wuerde ...


IM LADS DES SUV (wo alles unter 130km/h kaun AUTO ist) ... :?:


Schaut doch mal in die Vergangenheit - es war alles schon mal da!

(Die RWTH Unterlagen von 1996-1998 findet man nicht mehr im WWW - schaut mal im Intranet )

Think
Hotzenblitz
KEWET
SAXI
Aixam Mega
MicroCar
GEM
Tazari
Zagato
Horlacher
Sparrow/sam/CityEl/Twike
und viele weitere (LEM oder Commuter Vehicles)

... und auch die ELECTRIQUES der 90er fallen HEUTZUTAGE schon fast in eure Vorstellungen (4 Sitze 90km/h)

... es sind schon soviele Ideen (beim Leicht+SPARSAM Wettbewerb) im schwarzen Loch der Vergangenheit verschwunden ...
(LoRemo Mindset ... Think ...usw.) - eigentl. schade dass es jede Dekade aufs Neue los gehen muss ...
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Re: Umfrage der RWTH zur Elektromobilität

Beitragvon Michael_Ohl » Mi 8. Jun 2016, 04:09

Schade finde ich, das von einer UNI Geld für so eine Fahrzeug für Freaks ausgegeben wird anstatt darüber Nachzudenken ein Alltagstaugliches Fahrzeug im Preisbereich eines normalen PKW unterzubringen. Ein modulares Akkukonzept bei dem man sich dynamisch die passende Akkugröße mietet wäre innovativ.

mfg
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Re: Umfrage der RWTH zur Elektromobilität

Beitragvon Master_Sal » Mi 8. Jun 2016, 06:45

Die Umfrage halte ich für wenig Zielführend, wenn ihr darüber euer Fahrzeugkonzept festlegen wollt.

Dass die Umfrage zu 60% aus sehr merkwürdigen Persönlichkeitsfragen besteht, wo zumindest ich oft irgendwas angeklickt habe, um überhaupt weiter machen zu können, ist auch keine gute Datengrundlage.
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Re: Umfrage der RWTH zur Elektromobilität

Beitragvon Cavaron » Mi 8. Jun 2016, 06:51

eDiver hat geschrieben:
... und auch die ELECTRIQUES der 90er fallen HEUTZUTAGE schon fast in eure Vorstellungen (4 Sitze 90km/h) ...

Hihi, ja - das habe ich mir bei der Umfrage auch gedacht. Warum soll ich 13.000 Euro für ein 90 km/h Auto mit 80 km Reichweite ausgeben, wenn ich für 5000 Euro z.B. einen elektrischen Peugeot 106 Electrique kaufen kann, der das auch schafft ;)

Gibt es die Fahrzeugklasse L7e überhaupt noch? Ich habe mal gehört, dass man die nur noch bis ende 2015 anmelden konnte?
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Re: Umfrage der RWTH zur Elektromobilität

Beitragvon Großstadtfahrer » Mi 8. Jun 2016, 07:18

Ahm? Twizy ist ein L7e?

Und in seiner Klasse recht Konkurrenzlos.

Aber muss zugeben das 80km Reichweite und 13000€ weit überholt sind.
Gruß
Großstadtfahrer

Twizy Cargo
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Re: Umfrage der RWTH zur Elektromobilität

Beitragvon Joe-Hotzi » Mi 8. Jun 2016, 08:34

Leute, die RWTH Aachen war m.E.n. noch nie ein Vorreiter für Energiewende und E-Mobilität - woher sollte dies auch kommen?

Etwa von der Kooperation „Ford – RWTH Aachen University Alliance“?!?
Oder von der IHK Aachen, die eine GründerStart-Initiative ins Leben ruft, für die Fördermittel abgegriffen werden können?
Die RWTH Aachen brüstet sich offen mit einem hohen Anteil an Drittmittelfinanzierungen. Mag für das einzelne Projekt ja ganz nett sein. Man ist ja wohl auch der größte Arbeitgeber in der Region. Aber Fakt ist doch wohl, dass eine hohe Drittmittelabhängiogkeit auch zu Themenabhängigkeiten führt: "Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing!"

... Die RWTH Aachen erhielt 2011 etwa 112 Millionen Euro von Privatfirmen und Stiftungen.
Es ist schwer zu ermessen, wie stark Deutschlands Universitäten und Fachhochschulen tatsächlich am Tropf der Wirtschaft hängen.
...
Transparenz? Damit scheinen es die Hochschulen tatsächlich nicht so genau zu nehmen. Die meisten der zehn großen Unis, die die taz befragte, verweigern die Auskunft, wer jeweils ihre drei größten privaten Förderer sind.


Nun, bei der RWTH Aachen ist RWE und eOn wohl stark engagiert ...

Mal ehrlich: Ein Großteil der Fragen der Umfrage hat herzlich wenig mit E-Mobilität zu tun. Die anderen Fragen zielen in Richtung Leicht-E-Kfz. Wird seine Nische sicher finden, aber gebraucht wird doch wohl ein 4-5 sitziges Kfz mit praxistauglicher Reichweite (also etwa ab 200km), praxistauglicher AC-Lademöglichkeit (also min. 11-22kW AC Typ2) und praxistauglicher optionaler Ausstattung (also auch AHK und Dachträger ...).

Ich fand es Klasse, dass hier schon angesprochen wurde, dass alle diese Themen vor ca. 20Jahren schon ausführlich abgeklärt wurden.
So ist bspw. mein Hotzenblitz ein Produkt damaliger Überlegungen. Die Ergebnisse wurden von den großen Autobauern allerdings kaum ausgewertet /berücksichtigt bei der Konzeption der heutigen dt. E-Autos. Sonst hätten sie den Stromanschluss mittig vorn und Drehstromlader onBoard. Denn in Europa mit seinem vorhandenen Drehstromnetz ist die Gleichstromladetechnik erst oberhalb etwa 50kW tatsächlich wirtschaftlicher als AC-Lader onBoard. Das wurde schon vor etwa 20Jahren ermittelt! Aber 50kW ist derzeit die Obergrenze (!!!) beim deutschen CCS/Combo2 System ...

Allerdings sollte man fair bleiben. Mit dem RWI und dessen "Studien" hat die RWTH wohl nichts zu tun (aus 2010 siehe ab 5:45) ...
Hotzenblitz fahren macht Spaß!
Stromos aber auch!
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