Updates bezahlen

Funktioniert dein Renault ZOE nicht wie er soll? Hier wird dir geholfen

Re: Updates bezahlen

Beitragvon PowerTower » Fr 19. Feb 2016, 11:50

Wie schon erwähnt wurde dir ein R-Link Update (also doch Infotainment ;), Version 7025) aufgespielt, für das die Werkstatt eigentlich nicht verantwortlich ist. Wenn sie dieses Update durchführen, sollten sie das eigentlich vorher mit dir absprechen.

Die R-Link Toolbox ist etwas speziell. Sie zeigt immer an, dass alles auf dem neuesten Stand ist. Erst wenn man die SD Karte aus dem Auto entnimmt und an den Computer anschließt stellt sie fest, dass ein Update zur Verfügung steht. Manchmal benötigt es dazu noch einen Neustart, aber irgendwann klappt es. :mrgreen:
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Re: Updates bezahlen

Beitragvon rolandk » Fr 19. Feb 2016, 11:56

nodojo hat geschrieben:
@Roland: Reden wir vom gleichem Händler? Ich sollte 179 Euro für meine Inspektion bezahlen. Das habe ich aber verweigert mit dem Hinweis, dass ein Softwareupdate ja wohl nicht währen der Garantiezeit berechnet werden könne. Man will mir eine neue Rechnung schicken.


Ich bin Kunde beim Business Händler im Norden von Oldenburg, direkt hinter der Ortsgrenze Richtung Rastede/Wilhelmshaven.

Viel machen mussten die sowieso nicht. Aber sie hätten kein zugelassenes E-Fahrzeug da wurde mir gesagt. Das würde dann nicht der gleiche Händler sein, oder er hat gelogen.....

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Re: Updates bezahlen

Beitragvon nodojo » Fr 19. Feb 2016, 17:24

Nee, das ist dann der in der Cloppenburger Strasse. Ich bin bei dem im Bürgerbuschweg.
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Re: Updates bezahlen

Beitragvon Berndte » Fr 19. Feb 2016, 18:14

Ich hatte meinen Zoe-Motor bei einem hier sehr bekannten Händler tauschen lassen und auch die Jahreswartung mit machen lassen. Leider wurden keinerlei Updates gemacht! Gerade auf das Ladegerät hätte ich ja gern eines gehabt, die neueren Versionen erholen sich besser aus dem Status "Batterieladung unmöglich" und fangen teilweise wieder von allein an.

Mir wurde nur mitgeteilt, dass Updates selber zu bezahlen sind und der Monteur angeblich 3 Stunden damit beschäftigt ist!
Kostenlos ist das nur im Garantiefall oder bei Störungen... ähm... es wurde der Motor getauscht! Wenn das mal keine Störung ist, was denn dann?

Bin ein wenig enttäuscht, aber mal sehen wie es beim nächsten Service um das Update bestellt ist.
Sonst muss ich ja schon wieder in eine andere Werkstätte.
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Re: Updates bezahlen

Beitragvon Djadschading » Fr 19. Feb 2016, 19:24

Berndte hat geschrieben:

Bin ein wenig enttäuscht, aber mal sehen wie es beim nächsten Service um das Update bestellt ist.
Sonst muss ich ja schon wieder in eine andere Werkstätte.


Ging mir ähnlich, nur ohne Motortausch, sondern nur Updates wegen Batt. Ladung unmöglich ... Fast 100 Euro haben die Updates blöderweise gekostet...
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Re: Updates bezahlen

Beitragvon Berndte » Fr 19. Feb 2016, 19:34

Da Renault es sowieso nicht mit Computersystemen und Elektrik hat zahle ich da grundsätzlich nicht einen Cent dafür!
Bei Tesla sieht die Nummer schon wieder ganz anders aus, denn mit den Updates gibt es neue Funktionen und man muss für das Ausmerzen von schlechter Programmierung wie bei Renault nichts zahlen.
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Re: Updates bezahlen

Beitragvon energieingenieur » Fr 19. Feb 2016, 19:56

nodojo hat geschrieben:
@Roland: Reden wir vom gleichem Händler? Ich sollte 179 Euro für meine Inspektion bezahlen. Das habe ich aber verweigert mit dem Hinweis, dass ein Softwareupdate ja wohl nicht währen der Garantiezeit berechnet werden könne. Man will mir eine neue Rechnung schicken.


Das sehe ich anders. Nur weil ein Softwareupdate während der Garantiezeit veröffentlicht wird, heißt das ja noch lange nicht, dass das etwas mit einer Garantieleistung zu tun hat. Garantie ist die freiwillige Zusicherung des Herstellers, dass das Fahrzeug in dieser Zeit entsprechende Eigenschaften behält (z.B. dass es fahrbereit ist) - und sollte dies nicht der Fall sein - er die Kosten für die Wiederherstellung dieser Eigenschaft übernimmt. Wenn das Auto ordnungsgemäß funktioniert, muss kein Update eingespielt werden - unabhängig davon, welche Versionsanpassungen da in der Zwischenzeit herauskommen. Wenn der Designer meint, dass der Blinker in Zukunft nicht alle 1s, sondern nur alle 0,9s zu blinken hat und das eine neues Update begründet, dann spielt das für dein Fahrzeug keinerlei Rolle. Wenn du halt trotzdem unbedingt den 0,9s-Blinker haben willst, sollte klar sein, dass diese Leistung des Update-einspielens Geld kostet.
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Re: Updates bezahlen

Beitragvon energieingenieur » Fr 19. Feb 2016, 20:10

Es gibt im ZOE mehrere Systeme, die man mit Updates versorgen kann. Das Rlink updatet der Kunde selbst über die SD-Karte. Das ist in jedem ZOE möglich und geht über die Toolbox in Kombination mit myRenault.

Dann gibt es noch Firmwareupdates für die ganzen Steuergeräte. Und das ist nicht nur eins, sondern eine ganze Menge. Die müssen alle einzeln und nacheinander geupdatet werden. Da ich mal dabei war kann ich euch sagen: Das geht auch nur mit online-Zugang zum Renault-Server - dessen Zuverlässigkeit ähnlich dem des ZE-Online ist... und die Software dafür ist alles andere als schön und vor allem langsam. Die Aussage, dass das Komplettupdate aller Steuergeräte 3h dauern kann, halte ich daher für absolut plausibel. Dafür kann der ausführende Händler aber nichts, sondern die IT von Renault. Alleine das reine feststellen der Firmwareversion im Fahrzeug dauert einige Minuten und ist damit signifkant langsamer als per CanZE.

Sofern alle Steuergeräte korrekt funktionieren und der Updatewunsch nur daraus entsteht, dass es eine neue Versionsnummer gibt, finde ich es völlig okay, wenn der Händler für seine Arbeit am Fahrzeug Geld verlangt. Das hat ja mit Garantie/Gewährleistung absolut gar nichts zu tun. Wenn er 3h mit Updates verbringt, ist doch klar, dass er das abrechnen möchte.

Wenn ein Mangel am Fahrzeug vorliegt, welcher unter Garantie/Gewährleistung fällt, dann wird der Händler das natürlich auch kostenfrei ausführen. Sofern es denn per Software zu beheben ist.

@Bernd: Wenn der ZOE wegen des Kohlenabrieb im Motor nicht fahren kann und das mit neuem Motor dann funktioniert, dann lag ja am Laderegler kein Mangel vor. Dass der mit einer anderen Software anders reagiert hat ja mit dem Defekt des Motors ja erstmal nichts zu tun. Wobei ich schon nachvollziehen kann, dass das Update echt was bringt... Vll. ließe sich ja da mit dem besagten Händler auch drüber reden, wenn du mal ne größere Summe da lässt (was neues kaufst, einen Satz Reifen, etc. dass die dir das Update dann mal so einspielen)

Bei den Heizungsanlagen, die ich vertreibe gibt es auch regelmäßig Updates. Da kommen neue Funktionen dazu oder die graphische Anzeige wird anders dargestellt. Einige große Versionssprünge dieser Updates erfordern einen kompletten Reset des Systems und alle Parameter müssen neu eingegeben werden. Ich würde mir das auch anders wünschen, aber es geht schlichtweg nicht anders. Das dauert einfach dann tatsächlich ZUSÄTZLICH 45-60min. Diese Zeit will der ausführende Mitarbeiter natürlich bezahlt haben und da der Kessel vorher seine Aufgabe des "warm machen" exakt genauso ausführt wie hinterher, ist das kein Beheben eines Mangels, sondern einfach nur das "hübscher machen" oder das hinzufügen neuer Funktionen. Und da gilt nunmal das Verursacher-Prinzip... Wenn der Kunde dieses Update unbedingt haben möchte, muss er auch den Aufwand dafür tragen.

Bei Tesla ist das insofern einfacher, weil das eigentliche einspielen des Updates keinen personellen Aufwand erfordert (wie bei Renault). Das geht von selbst. Tesla entstehen dadurch keine zusätzliche Kosten. Deswegen kann halt jeder die Updates bekommen. Wobei ich davon ausgehe, dass auch im Tesla ggf. Steuergeräte sitzen, die sich nicht onair updaten lassen. Vermutlich funktionieren die ein Autoleben lang so wie sie sollen und es kommen trotzdem neue Softwareversionen dazu raus. Wenn man die dann unbedingt haben will, wird auch Tesla dafür Geld verlangen, um den Zeitaufwand des Einspielens zu kompensieren.
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Re: Updates bezahlen

Beitragvon novalek » Sa 20. Feb 2016, 09:10

nodojo hat geschrieben:
Mir wurde in den letzten Wochen kein Update für die SD Karte angeboten.

Braucht's ja nicht anbieten - das stellt man im R-Link ein - wobei es dort heißt, nur für große Updates muß man die SD-Karte in den Rechner stecken - die kleinen macht's nebenher.

@E-Ing: so sieht's aus.
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Re: Updates bezahlen

Beitragvon Jack76 » Sa 20. Feb 2016, 09:38

novalek hat geschrieben:
...Braucht's ja nicht anbieten - das stellt man im R-Link ein - wobei es dort heißt, nur für große Updates muß man die SD-Karte in den Rechner stecken - die kleinen macht's nebenher....


Einspruch, was Du meinst ist die Vorgehnsweise der rlink Toolbox. Standardmäßig installiert diese kleine Updates (z.B. Die Z.E. Ladesäulen POI Updates) direkt auf die SD Karte, größere Updates (z.B. Neue rlink Version etc.), kopiert es die vier großen Dateien von der SD Karte auf deine PC Festplatte, installiert dort hinein das große Update und schiebt danach diese Dateien zurück auf die SD Karte.
Das rlink im Fahrzeug darf zwar noch kleinere Programme (glaube unter 1MB) über das GPRS Funkmodem installieren (hat ja auch einen Store dafür) und man kann dort auch nach Updates suchen. Aber erstens lässt Röno dass nur für sehr kleine Progrämmchen zu und zweitens ist mir danach nicht ein einziges Update untergekommen, man kann ja auch nichtgerade behaupten, dass die Apps im Store sonderlich gepflegt werden, ist ja eher so ein andauernder Status-quo.... Wenn ich mir was wünschen könnte, wäre es aber das lästige ZE LadeSäulen POI Update auf diese Weise OTA automatisch updaten zu lassen, das Ding schreit schon wieder nach der SD Karte, und das ist echt nervig! :roll:

Grüße
Jack
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