Probleme mit Bremsen bekannt?

Funktioniert dein Renault ZOE nicht wie er soll? Hier wird dir geholfen

Probleme mit Bremsen bekannt?

Beitragvon Mühli » Di 10. Jan 2017, 20:31

Hallo zusammen

ich bin neu hier und schreib meinen ersten Beitrag ;-) Falls sich jemand fragt, ja, ich bin DER Mühli und manchem vielleicht aus dem Photovoltaikforum bekannt. Ich habe und hatte ja nie etwas gegen Elektroautos und weil es jetzt endlich ein tolles (und bezahlbares) gibt, kriegen wir (Familie) demnächst einen neuen Zoe Bose Edition mit dem grooooßen Akku.

Ich hab ja noch diverse Fragen und bin mir sicher, wir werden uns hier noch ab und zu lesen. Am Zoe soll möglichst bald einiges modifiziert werden, angefangen von der Geräuschdämmung über gewisse Aufwertungs-Kleinigkeiten (Folierung) bis zu den Lampen-Funzeln. Thema H7-Led hab ich schon gelesen und ich werd den Umbau wohl durchführen, obwohl ich das Licht noch nie live gesehen habe. Aber der Twizy hat mieses Licht, der Megane ebenfalls, da wird Zoe nicht aus der Reihe tanzen. Ich kann übrigens H7-Birnen von Unitec empfehlen, die hab ich im Megane drin. Sind günstige Baumarktware, haben aber "sehr gut" beim Auto-Blöd-Birnchentest abgeschnitten und sind sichtbar heller als die originalen Osrams.

Speziell zu den Zoe- Bremsen plagt mich eine gewisse Neugierde. Ich/Wir hatten diverse Renaults, von Clio, Megane, Scenic bis zum Rapide und die Bremsen sind immer richtig schlecht im Sinne der Lebensdauer und Zuverlässigkeit. Bremsleistung ist so lala, aber gut, damit muss man wohl irgendwie leben, wenn man keine Premiummarke fährt.
Gibt es schon Erfahrungen zum "Festgehen" der Bremssättel oder ist Zoe da noch zu neu? Bis jetzt musste ich an einem Renault erst einmal wirklich abgefahrene Beläge/Scheiben tauschen. Meistens waren sie schon viel früher kaputt, weil die Gleitbolzen festgegammelt sind (keine ordentlichen Dichtungen verbaut), die Beläge absolut ungleichmässig verschlissen waren oder die Scheiben extrem rubbelten.
Das ist alles sehr ärgerlich, weil Renault bekanntlich die teuersten Ersatzteile überhaupt hat und da den Kunden wirklich schröpft. Ich bin noch nicht drunter gelegen, vermute aber, dass Zoe sich bei den Bremssätteln aus dem Clio-Baukasten bedient, richtig?

Also, Freiwillige vor, hat da jemand (Langzeit-)Erfahrung? Ich hab etwas Bedenken, denn durch die Rekuperation werden die Bremsen ja noch weniger benutzt als bei Verbrennern üblich und das begünstigt m.M.n. das Festrosten der Gleitbolzen oder Beläge im Belagschacht erheblich.

Grüße
Mühli
 
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Re: Probleme mit Bremsen bekannt?

Beitragvon Zoelibat » Di 10. Jan 2017, 20:39

Irgendwas um die 63.000km, noch keine Probleme mit den Bremsen. Halten wahrscheinlich nochmal so lange.

Im Winter werden die Bremsen auch öfters benutzt, da der Zoe nur wenig rekuperiert bei kaltem Akku.
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Re: Probleme mit Bremsen bekannt?

Beitragvon Mühli » Di 10. Jan 2017, 20:46

Ist Dein Zoe schon "alt" ? Mit den gefahrenen km hängt es wohl (?) eher wenig zusammen. Meine letzten Megane-Beläge haben 20tkm gehalten, dann war der Sattel fest und ein Außenbelag bis aufs Blech weg...schluck.

Wie warm muss es denn zum Rekuperieren sein?

Gruß
Mühli
 
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Re: Probleme mit Bremsen bekannt?

Beitragvon André » Di 10. Jan 2017, 21:13

;) Drei Jahre aussschliesslich mit zwei ZOE´s. Insgesamt > 90 Tkm. Und: Bremsen war noch nie ein relevantes Thema.
Rekupieren ist bei niedrigen Temperaturen anfangs (etwas) verhalten. Das ändert sich günstiger Weise bei längeren Fahrten. Oder mit zunehmenden Temperaturen.
Vergiß die ET-Preise!
Dem Wesen einer Sache entspricht in der Regel nicht ihre Erscheinung.
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Re: Probleme mit Bremsen bekannt?

Beitragvon Oeyn@ktiv » Di 10. Jan 2017, 23:34

Ich bin nach viereinhalb Jahrzehnten überhaupt erst wieder über die Zoe zu Renault zurück gekehrt (vorhergehende negative Erfahrungen mit Renault verschweige ich hier mal verschämt).
In meiner Familie laufen zwei Zoe (siehe Fußzeile) problemlos bei bisherigen Kilometerleistungen von 58000 und 71000.
Über die Bremsen brauchst du dir keine Gedanken zu machen; vermutlich überstehen sie das Fahrzeug bis zur Entsorgung. Bei den vergangenen Inspektionen war kein nennenswerter Verschleiß erkennbar.
Und von der Griffigkeit war und bin ich weiterhin sehr angetan; im Gegenteil, sobald Fahrbahnnässe im Spiel ist, schlagen die Bremsen an wie Asphaltanker :lol: .
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Re: Probleme mit Bremsen bekannt?

Beitragvon Karlsson » Mi 11. Jan 2017, 00:16

03/13, 44tkm. Die Scheiben vorne sehen aus wie neu (werden ja auch nicht oft benutzt), keine Probleme mit den Bremsen gehabt oder von anderen gehört.
Die Trommeln hinten machen nach einiger Standzeit bei Feuchtigkeit die von Trommeln üblichen Geräusche. Beim Verbrenner ist das nach 2x Bremsen weg, beim E-Auto wegen Reku eher nicht. Äußert sich so, dass beim Anhalten mit Bremse die mechanische Bremse erst bei sehr niedriger Geschwindigkeit greift und er dann plötzlich stärker bremst. Geht aber auch weg oder einfach bei 50 mal für 100m leicht die Handbremse anziehen.
Hatte ich aber auch schon eine Weile nicht mehr. Würde ich auch nicht als Problem sehen, nur der Vollständigkeit halber.
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Re: Probleme mit Bremsen bekannt?

Beitragvon CHM » Mi 11. Jan 2017, 10:49

Moin!

Hmm, ganz ehrlich: Ich kann nach sehr vielen Jahren Renault fahren keine symptomatischen Probleme mit Bremsen nachvollziehen! Auch keine schlechte Bremsleistung! Mein aktueller Erstwagen, ein Megan 3 Kombi, hat mittlerweile fast 190tkm auf der Uhr. Die ersten Bremsbeläge und auch gleich -Scheiben waren bei 120tkm fällig und sehen jetzt noch immer sehr gut aus! Festgehende Bremssättel? Nie gehabt, und ich fahre seit 25 Jahren diverse Renaults. Ich würde mal vorsichtig behaupten so etwas liegt auch ein bisserl an der Wartung! Bei Inspektionen und spätestens beim Belagwechsel gehört die Bremse gründlich gereinigt und die Belagschienen trotz moderner Federstahl-Blättchen dünn mit Kupferpaste überzogen. Wenn man eine schleifende Bremse erst bei Blech auf Blech bemerkt, so ist bis dahin wohl schon einiges schief gelaufen, oder? Und wer meint eine Bremse müsste 100tkm "wartungsfrei" sein, dem empfehle ich künftig sehr vorsichtig zu fahren - auch bei "premium-Herstellern".
Rubbelnde Bremsen? Nun, das liegt wahrscheinlich daran, dass eine schleifende Bremse (s.o.) heiß gelaufen ist und von einem Wasserschwall getroffen wurde ... Ok, es gibst sicherlich in Ausnahmefällen auch mal Materialfehler, aber meistens wird es wohl nicht darauf zurück zu führen sein.
Meine Zoe hat aktuell erst 9000km runter, daher kann ich hier nicht wirklich von Erfahrung reden wenn ich sage, dass die nun über 3 Jahre alten Bremsen top aussehen und verzögern. Die Trommelbrems-typischen Geräusche nach etwas Standzeit bei Feuchtigkeit kann ich bestätigen, jedoch gibt sich das schnell und mindert nicht die Bremsleistung.
Die Lampen habe ich auch auf LED umgebaut, jedoch hat das keine wesentliche Veränderung gegenüber Osram Nightbreaker gebracht. Nur eine andere Lichtfarbe. Das Fernlicht ist und bleibt doch recht funzelig - wohl aufgrund er 1-Birnen-Lösung.
Und am Licht des Megane kann ich nichts aussetzen!?
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Re: Probleme mit Bremsen bekannt?

Beitragvon NoComment » Mi 11. Jan 2017, 11:12

Dachte mir bzgl. der Bremsen das selbe: "Wenn man so viel rekupieren kann und fast nie mechanisch bremsen muss, halten das die Beläge etc. überhaupt aus?"

Erstaunlicherweise sind die Bremsen extrem unproblematisch. Wie schon von den anderen geschrieben gibts quasi keinen Abrieb, und trotzdem quietschen die Teile nicht oder gehen fest, etc. Wenn ich da an unseren 60k-Bomber aus der VW-AG denke.....
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Re: Probleme mit Bremsen bekannt?

Beitragvon cpeter » Mi 11. Jan 2017, 11:26

Mühli hat geschrieben:
Am Zoe soll möglichst bald einiges modifiziert werden, angefangen von der Geräuschdämmung über gewisse Aufwertungs-Kleinigkeiten (Folierung) bis zu den Lampen-Funzeln.

Das Licht ist offenbar bei den neuen Zoes viel besser:
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Re: Probleme mit Bremsen bekannt?

Beitragvon Karlsson » Mi 11. Jan 2017, 11:29

CHM hat geschrieben:
Die Lampen habe ich auch auf LED umgebaut, jedoch hat das keine wesentliche Veränderung gegenüber Osram Nightbreaker gebracht.

Ich hab im Zoe Xenon, hat der Vorbesitzer eingebaut. Zwischenzeitlich hatte ich Osram Nightbreaker drin, das sind totale Funzeln dagegen und die haben sogar noch Schatten in der Lichtmitte.
Dazu muss ich auch sagen, dass ich vor dem Zoe nur H7 kannte und damit auch immer glücklich war.
Es liegt wohl an den Elipsoidscheinwerfern im Zoe.
Beim Corsa meiner Frau ist auch sowas drin und leuchtet nicht doll. Ich hatte vorher ebenfalls einen Corsa, aber mit normalen Leuchten - war erheblich besser.
Elipsoid scheint nur für die Optik toll zu sein.
Mit Xenon drin ist es aber halt wesentlich besser.
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