Kurzschluß und Knall

Funktioniert dein Renault ZOE nicht wie er soll? Hier wird dir geholfen

Re: Kurzschluß und Knall

Beitragvon lingley » Di 24. Jun 2014, 12:47

Rudi L. hat geschrieben:
...Die Schmauchspuren sind links wenn Du direkt auf den Stecker schaust.

Wenn es keine Umstände macht Rudi ein Foto bitte, weil links ist relativ ....
ist der Stecker oder die Kupplung betroffen ?
wo ist die flache Seite der Stecker wenn du draufschaust, oben oder unten :?

...und der Fall ist unnormal ?
DAS WILL ICH ABER MAL STARK ANNEHMEN !!! 8-)
lingley
 

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Re: Kurzschluß und Knall

Beitragvon Rudi L. » Di 24. Jun 2014, 12:51

lingley, Fotos kann ich keine mehr machen, weil Kabel ist mit Auto in der Werkstatt.

Der Stecker der ins Auto muß ist betroffen. Die Schmauchspuren sind unten links, wenn Du direkt draufschaust. Die Flache Seite habe ich jetzt nicht auf dem Schirm :oops: Wo ist die normalerweise wenn der Stecker reingesteckt wird?
Rudi L.
 

Re: Kurzschluß und Knall

Beitragvon lingley » Di 24. Jun 2014, 12:53

Oben ! Richtung Frontscheibe
lingley
 

Re: Kurzschluß und Knall

Beitragvon Rudi L. » Di 24. Jun 2014, 12:57

Dann ist die flache Seite oben.
Rudi L.
 

Re: Kurzschluß und Knall

Beitragvon lingley » Di 24. Jun 2014, 13:08

O.k. Danke
@Itzi
Der Neutralleiter Kontakt hat geraucht ... bestätigt deine Annahme !
lingley
 

Re: Kurzschluß und Knall

Beitragvon Rudi L. » Fr 27. Jun 2014, 12:35

Die Zoe ist repariert und auf dem Weg zu uns. Hier an Renault ein großes Lob, weil wirklich alles reibungslos geklappt hat. Ich konnte mir sogar die Werkstatt aussuchen, obwohl die etwas weiter entfernt von der eigentlich zuständigen ZE Werkstatt liegt. Die Werkstatt selber kooperativ und sehr freundlich. Da kann man hingehen.

Wie es viele vermutet haben hat es das Ladegerät gegrillt. Das Auto wird natürlich nicht nur zu Hause sondern an unterschiedlichen Punkten geladen, sei es an öffentlichen Ladesäulen und privaten Ladepunkten. Und ein Ladepunkt war wohl ursächlich für den Defekt weil irgendwas nicht zusammengepaßt hat. Die Fälle hatten sie selten, weil Zoe eigentlich gleich zickt wenn ihr was nicht schmeckt. Aber bei den Ladesäulen bei einer Frittenkette gab es ähnliche Probleme. Was mittlerweile behoben ist.

Die beste Nachricht ist, ich bekomme den Schaden komplett ersetzt. Obwohl es im Grunde kein Garantiefall ist. Denn ich muß mich vergewissern, daß der Ladepunkt dem Auto nicht schadet. Leuchtet ein, ich kann schließlich auch kein Diesel in einem Benziner fahren und umgekehrt. Aber bei Ladesäulen wird das künftig schwierig zu erkennen sein. Anscheinend sind auf den Ladesäulen Kennzeichnungen drauf, habe ich noch nie drauf geachtet. Im Zweifelsfall soll ich beim Betreiber anrufen.
Das habe ich bisher häufig tun müssen wenn ich eine Route geplant habe um zu erfragen ob und wie ich die Säule freischalten muß, nun werde ich künftig noch fragen ob ich daran eine Zoe laden kann, ob die Auskunft dann verläßlich ist? :roll:

Nun weis ich, daß meine Wallbox jede Zoe ohne Schaden laden kann und lasse sie daher auch im Verzeichnis hier. Tipp, wer noch private Ladepunkte über Wallbox Typ 2 anbietet sollte prüfen ob man damit eine Zoe laden kann. Nicht, daß derjenige dann plötzlich mit einer Schadensersatzforderung konfrontiert wird, der locker in dieTausende geht. Weil ich hab hier jetzt echt Glück gehabt.

Grüße
Rudi
Rudi L.
 

Re: Kurzschluß und Knall

Beitragvon mlie » Fr 27. Jun 2014, 14:09

Rudi L. hat geschrieben:
Die beste Nachricht ist, ich bekomme den Schaden komplett ersetzt. Obwohl es im Grunde kein Garantiefall ist. Denn ich muß mich vergewissern, daß der Ladepunkt dem Auto nicht schadet.[...]Tipp, wer noch private Ladepunkte über Wallbox Typ 2 anbietet sollte prüfen ob man damit eine Zoe laden kann. Nicht, daß derjenige dann plötzlich mit einer Schadensersatzforderung konfrontiert wird, der locker in dieTausende geht.


Grundsätzlich stellt jede Wallbox nur Drehstrom mit PWM-Signal zur Identifizierung der Stromstärke bereit. Wenn das Ladegerät der ZOE damit nicht zurechtkommt, hat weder der Ladesäulenbetreiber noch der private Ladepunktanbieter damit ein Problem/einen Schaden zu bezahlen, das ist eindeutig Problem und Kostenstelle von Renault.
Natürlich ist es immer einfacher, die Schuld/die Verantwortlichkeit dafür auf den Kunden zu schieben, nur woher soll Lieschen Kleinmüller das wissen und warum sollte sie das interessieren? Drehstrom ist Drehstrom, da gibt es KEINE Differenzierung wie Benzin/Diesel/LPG, das kann man nicht falsch machen. Auch wenn Renault offensichtlich gerne was anders behauptet.

Typ2 ist Typ2, wenn das Auto das nicht verkraftet gehört es vom Markt genommen, und der Hersteller muss solange nachbessern, bis eine zum Drehstromstandard kompatible Version davon existiert. Eindeutig Garantiefall. Im Zweifel vor Gericht zu klären.
Wenn wir jetzt anfangen, im Stromtankstellenverzeichnis auch noch "Spezialstrom" (wie ist der von Renault definiert?) auszuweisen, haben wir noch mehr Marker im Verzeichnis.
Da wäre es für Renault doch einfacher, eine Sammelbestellung bei Brusa für ein 43kW-Ladegerät zu machen und wir werden nie wieder Probleme mit ZOEs hören. Spart Renault in den nächsten Monaten viele Updates und Gebastel. Denn diese Superbummseffekte MÜSSEN verschwinden, ohne Spezialstrom, sondern mit dem Standarddrehstrom, den JEDE Ladesäule liefert. Das wird noch lustig werden...
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War schön mit euch.
Lasst euch nicht mit überteuerten DC-Lademöglichkeiten verarschen und abzocken, 22kW Boardlader muss als Zulassungsvoraussetzung kommen.
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Re: Kurzschluß und Knall

Beitragvon energieingenieur » Fr 27. Jun 2014, 14:33

mlie, ich muss dazu etwas ergänzen...

Ich habe mir das ganze von mehreren Leuten (u.a. Mennekes und Renault) wie folgt erklären lassen: Während der Entwicklungszeit des ZOE wurde die Normung bzgl. der PWM-Kommunikation verändert, bzw. konkretisiert. Ganz konkret betrifft das die Zeit zwischen Fahrzeugerkennung und schalten des Lastschütz in der Wallbox. Renault hat sich diesbzgl. an der aktuellsten Normfassung orientiert - deswegen hat man an neueren Ladestationen mit dem ZOE in der Regel auch keine Probleme.

Wo es knallt, sind in der Regel ältere Ladestationen, bei denen die Kommunikationsbox von den Zeitwerten her noch auf die alte Normung eingestellt ist. Soweit es mir erklärt wurde, schaltet hier das Lastschütz in der Wallbox zu früh ein. Das kann dazu führen, dass der ZOE noch mit seinem 1/3-Phasenrelais herumspielt, aber die Wallbox bereits den Strom freigibt: BUMMS.

Wenn dieser Erläuterung so korrekt ist, sehe ich die Verantwortlichkeit ganz klar bei den Ladesäulenbetreibern. Diese müssten ihre Infrastruktur so anpassen, dass sie der gültigen Normung entspricht. In der Regel reicht dazu ein kleines Firmwareupdate der Kommunikationsbox. Unglücklich ist es dahingehend, dass das wohl kaum ein Säulenbetreiber wissen wird... und dass diese wenigen Sekunden, evtl. sogar nur Millisekunden Zeitdifferenz dazu führen, dass der ganze Laderegler abraucht und getauscht werden muss. Renault ist hier m.E. nichts vorzuwerfen. Da Renault aber weiß, dass das Problem besteht, könnten sie evtl. durch ein Softwareupdate im Fahrzeug dem Verhalten entgegenwirken.

Nach Rücksprache mit dem Z.E.-Techniker aus meinem (dir ja auch bekannten) Renault-Haus ist die vorgehensweise beim "gebrutzelten" Relais so, dass er Renault Deutschland sehr detailliert angeben soll, wo genau der Kunde geladen hat. Renault Deutschland setzt sich dann mit dem Betreiber der Ladestation in Verbindung, um aufzuklären und die Schadensregulierung durchzuführen. Wie genau, konnte er mir allerdings nicht sagen.

Daher hier mal die Frage an alle, bei denen es bereits gebrutzelt hat... Könnt ihr in etwas sagen, bei welchen Ladestationen das vorgekommen ist, bzw. wie alt die waren? Mich würde interessieren, ob das die o.g. Aussage irgendwie bestätigen kann.
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Re: Kurzschluß und Knall

Beitragvon Elektrolurch » Fr 27. Jun 2014, 14:35

Rudi L. hat geschrieben:
Denn ich muß mich vergewissern, daß der Ladepunkt dem Auto nicht schadet.

Wie denn - mit 'ner Glaskugel? Wie kann ich das vorher wissen? Ich weiß es, wenn's geklappt hat.
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Re: Kurzschluß und Knall

Beitragvon bm3 » Fr 27. Jun 2014, 15:36

energieingenieur hat geschrieben:
mlie, ich muss dazu etwas ergänzen...

Ich habe mir das ganze von mehreren Leuten (u.a. Mennekes und Renault) wie folgt erklären lassen: Während der Entwicklungszeit des ZOE wurde die Normung bzgl. der PWM-Kommunikation verändert, bzw. konkretisiert. Ganz konkret betrifft das die Zeit zwischen Fahrzeugerkennung und schalten des Lastschütz in der Wallbox. Renault hat sich diesbzgl. an der aktuellsten Normfassung orientiert - deswegen hat man an neueren Ladestationen mit dem ZOE in der Regel auch keine Probleme.

Wo es knallt, sind in der Regel ältere Ladestationen, bei denen die Kommunikationsbox von den Zeitwerten her noch auf die alte Normung eingestellt ist. Soweit es mir erklärt wurde, schaltet hier das Lastschütz in der Wallbox zu früh ein. Das kann dazu führen, dass der ZOE noch mit seinem 1/3-Phasenrelais herumspielt, aber die Wallbox bereits den Strom freigibt: BUMMS.

Wenn dieser Erläuterung so korrekt ist, sehe ich die Verantwortlichkeit ganz klar bei den Ladesäulenbetreibern. Diese müssten ihre Infrastruktur so anpassen, dass sie der gültigen Normung entspricht. In der Regel reicht dazu ein kleines Firmwareupdate der Kommunikationsbox. Unglücklich ist es dahingehend, dass das wohl kaum ein Säulenbetreiber wissen wird... und dass diese wenigen Sekunden, evtl. sogar nur Millisekunden Zeitdifferenz dazu führen, dass der ganze Laderegler abraucht und getauscht werden muss. Renault ist hier m.E. nichts vorzuwerfen. Da Renault aber weiß, dass das Problem besteht, könnten sie evtl. durch ein Softwareupdate im Fahrzeug dem Verhalten entgegenwirken.

Nach Rücksprache mit dem Z.E.-Techniker aus meinem (dir ja auch bekannten) Renault-Haus ist die vorgehensweise beim "gebrutzelten" Relais so, dass er Renault Deutschland sehr detailliert angeben soll, wo genau der Kunde geladen hat. Renault Deutschland setzt sich dann mit dem Betreiber der Ladestation in Verbindung, um aufzuklären und die Schadensregulierung durchzuführen. Wie genau, konnte er mir allerdings nicht sagen.

Daher hier mal die Frage an alle, bei denen es bereits gebrutzelt hat... Könnt ihr in etwas sagen, bei welchen Ladestationen das vorgekommen ist, bzw. wie alt die waren? Mich würde interessieren, ob das die o.g. Aussage irgendwie bestätigen kann.


Hallo,
da hast du dir wohl ein paar Märchen aufbinden lassen Energieingenieur !
Du bist hier "heavy on the woodway". :lol:
Das EVSE-Protokoll zwischen Ladestation und Fahrzeug gibt niemals her ob die Ladestation einphasig oder dreiphasig Strom liefern kann. Das ist in dem analogen Protokoll nicht vorgesehen, weder alt noch neu.
Auch nach dem alten Protokoll wird die Ladesäulenspannung nur auf Anforderung des Fahrzeuges zum Fahrzeug hin durchgeschaltet !
Zoe braucht aber die Freigabe scheinbar um überhaupt messen zu können ob die Spannung nun einphasig oder dreiphasig anliegt und so genutzt werden kann. Wenn aber die Spannung bereits einphasig oder dreiphasig zu Zoe durchgeschaltet ist, ist es alleine dann ZOEs Problem wie er damit umgeht.
Weils auch am Anfang nicht richtig klappte hat Renault aber den hübschen Kunstgriff der Zertifizierung eingeführt und behauptet der Benutzer dürfte nur da laden wo auch die Ladesäule oder Wallbox vorher von Renault zertifiziert wurde. Somit will man den schwarzen Peter für den eigenen fabrizierten Mist nun gerne auf die Kunden abschieben.
230V/50Hz aus dem öffentlichen Netz, ob nun einphasig oder dreiphasig geliefert sind nunmal nach Norm überall gleich in Deutschland innerhalb zulässiger Toleranzen und ein Ladegerät sollte einfach damit umgehen können, da gibts auch keine Ausreden für den Hersteller.

Viele Grüße:

Klaus
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