Entscheidungshilfe gesucht

Serienmäßig ist dir der Renault ZOE zu langweilig? Hier geht es um besser, schneller, weiter, schöner

Entscheidungshilfe gesucht

Beitragvon EVduck » Do 27. Jun 2013, 14:28

Ich denke z.Zt. ernsthaft darüber nach, eine ZOE für meine Pendelstrecke zu kaufen, bin mir aber nicht wirklich sicher, ob meine Überlegung funktioniert.

Ich fahre 2*90km/Arbeitstag, davon 35km Stadt/Landstraße und 55km Autobahn. Bei meinem Arbeitgeber könnte ich per Typ2 Stecker tagsüber laden.

Von den 'Prospektwerten' her wäre das wohl problemlos möglich, aber was sagen die Praktiker dazu (also diejenigen, die schon ein wenig Erfahrung mit der ZOE haben)?

Gruß,
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Re: Entscheidungshilfe gesucht

Beitragvon Frank » Do 27. Jun 2013, 14:43

Im Sommer wird das problemlos funktionieren wenn Start und Ziel ungefähr auf einer Höhe liegen.
Zum Winter gibt es noch keine Erfahrungen, da könnte es mit Heizung, evtl. starkem Schneefall und Stau durchaus eng werden.
Am besten Du wartest bis es richtig kalt ist und versuchst dann von einem Händler mal den Vorführwagen für eine Woche zu mieten. Dann kanst Du selbst testen ob es für Dich ok ist.

Gruß Frank
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Re: Entscheidungshilfe gesucht

Beitragvon agentsmith1612 » Do 27. Jun 2013, 14:49

Laut EVPlus liegt die Zoe Reichweite im Winter bei realen 100 km. Wie ich das in einem anderem Thread hier gelesen habe.
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Re: Entscheidungshilfe gesucht

Beitragvon Oeko-Tom » Do 27. Jun 2013, 16:13

Nach ca. 4700 km ZOE-Erfahrung meine Einschätzung:

Im Sommer sind 90 km, davon 55 km Autobahn kein Problem, auch nicht mit 120 km/h auf der Autobahn (wenn es nicht nur bergauf geht).
Im Winter bei Minusgraden (ich habe derzeit nur Erfahrung bei 3-4 Grad Aussentemperatur im Mai) werden die 90 km mit dosiertem Tempo auf der Autobahn (=95 km/h im Eco-Mode) und vernünftiger Temperatur im Innenraum (20 Grad C) schätze ich auch locker schaffbar sein. Echte Erfahrung mit ordentlichen Minusgraden hat aber noch keiner (außer Renault-Testfahrer) da der ZOE ja erst seit Mitte März am Markt ist.
Bis jetzt kann ich nur sagen, dass die Renault-Werksangaben für die gemäßigten Temperaturen mit 150 km Reichweite auf Landstraßen ohne große Anstrengung bei normaler Fahrweise (= Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen, nicht haufenweise Beschleunigungsorgien) jederzeit schaffbar sind.

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Re: Entscheidungshilfe gesucht

Beitragvon Robert » Do 27. Jun 2013, 17:04

Tom, lebst du im ZOE ? Fast 5000 km in nicht einmal 1 Monat ? :mrgreen:
Wie viel Spass macht dein Auto ?
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Re: Entscheidungshilfe gesucht

Beitragvon smigel1 » Do 27. Jun 2013, 19:16

Hallo EVduck,
Ich denke das sich 90km im Winter mit einer defensiven Fahrweise immer aus gehen- weil du auch hoffentlich die Vorwärmfunktion nutzen wirst - und ist es im Auto schön warm - brauchst auch nicht mehr so viel Energie um es warm zu halten!
Und tanken, in der Firma vielleicht noch gratis - ist immer eine Überlegung wert.
LG
Smi
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Re: Entscheidungshilfe gesucht

Beitragvon umberto » Do 27. Jun 2013, 21:27

EVduck hat geschrieben:
Ich fahre 2*90km/Arbeitstag, davon 35km Stadt/Landstraße und 55km Autobahn.


Wenn Du einen Zoe willst, dann zieh um.
Im Winter hast Du null Spielraum und spätestens wenn der Akku in der Leistung nachgibt (was bei deinen 10 Ladezyklen/Woche schnell gehen dürfte) kommst Du in Probleme.

Du könntest natürlich auch Deinen Chef nach einer Gehaltserhöhung fragen und über einen Tesla S nachdenken.... :-)

Gruss
Umbi (Du hast gefragt :-)
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Re: Entscheidungshilfe gesucht

Beitragvon Oeko-Tom » Do 27. Jun 2013, 22:57

Robert hat geschrieben:
Tom, lebst du im ZOE ? Fast 5000 km in nicht einmal 1 Monat ? :mrgreen:


Ich habe meinen ZOE seit dem 15. Mai bereits mehr als 6 Wochen in Betrieb.
Aber ich bin schon am Überlegen, ob ich nicht von 20.000 km auf 25.000 km aufstocken soll.
Den Winter werde ich aber noch abwarten bezüglich Kilometerleistung.

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Re: Entscheidungshilfe gesucht

Beitragvon Twizyflu » Fr 28. Jun 2013, 11:53

umberto hat geschrieben:
EVduck hat geschrieben:
Ich fahre 2*90km/Arbeitstag, davon 35km Stadt/Landstraße und 55km Autobahn.


Wenn Du einen Zoe willst, dann zieh um.
Im Winter hast Du null Spielraum und spätestens wenn der Akku in der Leistung nachgibt (was bei deinen 10 Ladezyklen/Woche schnell gehen dürfte) kommst Du in Probleme.

Du könntest natürlich auch Deinen Chef nach einer Gehaltserhöhung fragen und über einen Tesla S nachdenken.... :-)

Gruss
Umbi (Du hast gefragt :-)


Also sooo arg schnell wird das jetzt auch nicht stattfinden oder?
Wieviele Zyklen hält er denn ca. durch steht das wo?!
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Blog auf http://www.we-drive.at und http://www.elektroautor.com
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Re: Entscheidungshilfe gesucht

Beitragvon umberto » Fr 28. Jun 2013, 19:48

Twizyflu hat geschrieben:
Also sooo arg schnell wird das jetzt auch nicht stattfinden oder?
Wieviele Zyklen hält er denn ca. durch steht das wo?!


Vergiß es, da gibt es viel zu viele (unbekannte) Parameter, Qualität der Zellen, Temperatur bei Nutzung (zu kalt läßt schneller altern, zu warm auch), das Batteriemanagement usw.

Wenn man bei Li-Ion nur die Hälfte der vorhandenen Akkukapazität nutzt, verdoppelt sich die Zyklenhaltbarkeit.

Mein Notebookakku (der Vergleich hinkt auf beiden Beinen, ich weiß) hat nach 5 Jahren und 115 Zyklen (ich habe den Rechner meist am Netz) noch 60% seiner Ladekapazität. Apple behauptet nach 5 Jahren und 1000 Zyklen noch 80% zu haben - auch das würde dem Threadersteller dann auch nicht mehr reichen, aber er würde noch keinen Tauschakku kriegen.

Meine Schätzung ist: den ersten Winter klappt das noch, im zweiten Winter ist der Akku über ein Jahr alt und hat ca. 600 Zyklen auf dem Buckel, dann schafft er die 90 km am Stück mit dem Autobahnanteil nicht mehr.

Gruss
Umbi
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