Renault Fluence Z.E. - ein paar Fragen

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Re: Renault Fluence Z.E. - ein paar Fragen

Beitragvon HubertB » Mo 9. Mai 2016, 15:21

GcAsk hat geschrieben:
Die Säule an der Arbeit hat einen Grundpreis + kWh Verbrauch. Mit der RWE Karte entfällt der Grundpreis, dafür hat man dann ein Abo am Hals.

Für RWE Gelegenheitsnutzer empfehlen wir den BEW Autostromvertrag.
http://www.bergische-energie.de/cms/run ... obilitaet/
35ct/kWh ohne Grundgebühr.
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Beitragvon kaimaik » Mo 9. Mai 2016, 16:00

Nun vielleicht ist das mit der Behinderung ein wenig falsch rüber gekommen.

Bei uns steht ein E Golf an einer 22 kW Säule.
Diese Säule hat einen 11 und 22 kW Anschluss.
Der 22 kw ist Typ2 und der 11 kW ist CEE rot .
Der Golf kann aber nur mit max 3,7 kW laden.
Nun würde für den Golf ja auch die 11 kW Dose reichen.
Macht er aber nicht da er kein entsprechendes Kabel hat.

Somit steht der Golf von morgens um 8 Uhr bis nachmittags um 16 Uhr an der 22 kW Dose und lädt mit 3,7 kW .
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Re: Renault Fluence Z.E. - ein paar Fragen

Beitragvon GcAsk » Mo 9. Mai 2016, 17:52

Danke Hubert, klingt gut, da ich die Säule bei der Arbeit nur in Notfällen nutzen werde bzw. selten. Wird dann immer monatlich abgebucht oder wie? Wie läuft das dann ab mit dem "Tanken" an der Säule mit diesen Tarif?

Zur Steckdose nochmal, was muss ich denn dann bei der einphasigen blauen Camping "Dose" beachten? Kann ich die einfach so dann anschließen oder ist das dann auch schwerer wie bei dem dreiphasigem Drehstrom?

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Re: Renault Fluence Z.E. - ein paar Fragen

Beitragvon HubertB » Mo 9. Mai 2016, 18:42

Ich bekomme Quartalsweise eine Sammelrechnung, die wird abgebucht.
Die Freischaltung der Säulen erfolgt über die e-kWh App der RWE.
Da habe ich die Vertragsdaten von meinem BEW Vertrag (Vertragsnummer und PIN) hinterlegt (damit erscheint auch das BEW Logo in der App).
Über die App kannst Du auch abfragen wie lange und wie viel Du schon geladen hast.
Man kann sich auch per Telefon freischalten lassen, muss dann die Vertragsdaten durchgeben. Das habe ich aber noch nicht gemacht, die App hat immer funktioniert oder die Säulen haben den Strom frei abgegeben.

Zur Steckdose: Du benötigst bei Schuko oder CEE Dosen immer zusätzlich einen ICCB, vulgo Ladeziegel, der die Kommunikation mit dem Auto übernimmt. Vor dem ICCB brauchst Du nur den passenden Stecker oder einen Adapter.
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Re: Renault Fluence Z.E. - ein paar Fragen

Beitragvon GcAsk » Mo 9. Mai 2016, 18:52

Danke für die Info.

Zur Steckdose nochmal: Ah danke, jetzt weiß ich auch was ihr immer mit "Ziegelstein" meint Das ist doch dann das normale Notladekabel, was standardmäßig eigentlich dabei sein sollte oder? Mit diesem ICCB könnte ich doch ohne Umbauten das Auto eigentlich direkt am Schuko anschließen oder nicht? Also einfach den Steinziegel in die Steckdose, wird doch automatisch geregelt laut kurzem Überfliegen von Wikipedia ;)
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Re: Renault Fluence Z.E. - ein paar Fragen

Beitragvon HubertB » Mo 9. Mai 2016, 19:22

Grundsätzlich ja. Es gibt ICCB mit CEE Blau die 16A können. Schuko ist immer weniger, meist 10-13A.
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Re: Renault Fluence Z.E. - ein paar Fragen

Beitragvon GcAsk » Mo 9. Mai 2016, 20:22

Ok. Mir wäre halt dann wichtig zu wissen, ob ich dann noch was spezielles benötige oder ob es eben - vorerst - das Notladekabel direkt am Schuko eben auch tut. Bzw. an der blauen Dose. Ohne, dass irgendwas schmorkelt ^^

Beim Fluence gibt es ja mehrere Ausstattungsvarianten. Die Dynamique ist die bessere oder? Habe gelesen, dort gibt es u.a. eine Einparkhilfe. Was kann ich mir darunter vorstellen. EIne Rückfahrkamera? Oder nur Gepiepse? Habe auch gelesen,dass der Fluence (standardmäßig) einen Tempomaten (manchmal steht da auch Tempopiloten) besitzt. Was denn nun davon? Ein Pilot regelt doch dann automatisch hoch und runter, wenn Abstand zu gering wird oder? Oder war das in der Announce einfach falsch und es ist ein simpler Tempomat?

Danke im Voraus!
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Re: Renault Fluence Z.E. - ein paar Fragen

Beitragvon Heckes » Di 10. Mai 2016, 17:39

N'Abend, ich noch mal.

Wenn Du das serienmäßige Heimladekabel / ICCB / Ziegelsteinchen nimmst, dann ist da ein Schutzkontaktstecker dran. Den bekommst Du nicht in die blaue Steckdose. Dafür benötigst Du einen Adapter, den es im Baumarkt für sehr wenig Geld gibt (Super für Campingplätze und ähnliche Gelgenheiten). Das klappt ohne Probleme, da das serienmäßige Heimladekabel eine geringere Leistung entnimmt, als eine regulär angeschlossene blaue und damit einphasige CEE-Steckdose liefern kann.
Andersherum wird das schwieriger. Ich nutze eine ICCB vom Ampera, an dem ein blauer CEE-Stecker angebaut ist. Die ICCB des Ampera nimmt ziemlich genau 3500 Watt aus der Steckdose. Das kann bei einer nicht regulär angeschlossenen Steckdose schief gehen. Und zwar egal, ob eine schlecht angebaute CEE- oder eine schlecht angebaute Schuko-Steckdose.

Die Einparkhilfe besteht tatsächlich aus vier Sensoren im hinteren Stoßfänger, die ein unterschiedlich getaktetes Piepen erzeugen. Ich hab mich dran gewöhnt und kann das nun auch gut einschätzen. Vorne gibt es keine Unterstützung. Rückfahrkamera musst Du selbst einbauen. Ob Du das Bild dann auf den serienmäßigen Bildschirm bekommst weiß ich nicht, ist aber sicherlich irgendwie technisch machbar. Gibt es ja für andere Fahrzeuge auch.

Automatische Tempokontrolle bekommst Du in zwei Varianten:
Zum einen, der klassische Tempomat. Geschwindigkeit einstellen und der Wagen hält die eingestellte Geschwindigkeit. Bremst Du, geht die Automatik raus und stellst Du sie wieder ein, beschleunigt der Wagen. Beschleunigst Du aus dem Tempomaten heraus und nimmst dann den Fuß vom rechten Pedal, wird wieder auf die eingestellte Geschwindigkeit geregelt.
Und dann noch der Begrenzer oder Limiter. Der ist aus dem Formel-1-Rennen bekant, wenn die Wagen in die Box fahren. Maximale Geschwindigkeit einstellen und Du kannst getrost beschleunigen. Der Wagen wird nicht schneller als eingestellt (großartig hinter leistungsstarken oder leeren LKW und Bussen). Fuß vom Pedal bedeutet hier: Ausrollen lassen und Wiedereinspeisen. Ist der Begrenzer drin und Du musst schnell schneller werden, dann hilft der "Kickdown". Also Pedal durchtreten und der Begrenzer wird ignoriert. Fuß etwas zurücknehmen und es geht wieder in Richtung der maximal eingestellten Geschwindigkeit. Diese Einstellung ist mein Retter für das Portemonnaie, denn sonst würde ich jede Geschwindigkeitsüberwachung im Abo zahlen. Und am Ampelsprint verhindert sie, dass ich in der Stadt bis auf Tempo 80 beschleunige.

Mit der Idee "Ichbinzunahdranundbremse" wird das also nix. Dafür musst Du auf neuere Modelle ausweichen. Toyota ist da wohl ganz weit vorne, die bauen aber keinen Fluence.

So weit in aller Kürze
vom Jürgen
Wer nicht denken will, fliegt raus.
[Joseph Beuys]

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Re: Renault Fluence Z.E. - ein paar Fragen

Beitragvon GcAsk » Di 10. Mai 2016, 17:52

Wow danke für deinen ausführlichen Beitrag.

War mir schon fast klar, dass er nicht automatisch die Geschwindigkeit verringert, wenn der Abstand zu klein wird, war nur wegen dem "Pilot" etwas irritiert.

Das mit der Geschwindigkeitsbeschränkung finde ich aber toll.
Mir reicht auch das Gepiepe bei der Einparkhilfe, besser als nichts ;)

Nochmal zum "Ziegelstein":
Dadurch, dass der das ja automatisch regelt, reicht doch theoretisch auch,wenn ich ihn direkt an eine Schuko Steckdose anschließe, ohne dass etwas verkolht oder?
Ach ja, ist das hier ein gutes Notladekabel/das richtige? Frage nur, falls dann doch keins dabei sein sollte.
http://esl-shop.de/schnellladekabel-ele ... chuko.html

Oh man, das wird so toll bestimmt, ein Elektroauto zu fahren :D
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Re: Renault Fluence Z.E. - ein paar Fragen

Beitragvon Berni230 » Di 10. Mai 2016, 18:34

Moin, moin,

kaimaik hat geschrieben:
Nun vielleicht ist das mit der Behinderung ein wenig falsch rüber gekommen.


Nee klang aber irgenwie schon ein wenig provozierend :-)

kaimaik hat geschrieben:
Bei uns steht ein E Golf an einer 22 kW Säule.
Diese Säule hat einen 11 und 22 kW Anschluss.
Der 22 kw ist Typ2 und der 11 kW ist CEE rot .
Der Golf kann aber nur mit max 3,7 kW laden.
Nun würde für den Golf ja auch die 11 kW Dose reichen.
Macht er aber nicht da er kein entsprechendes Kabel hat.

Somit steht der Golf von morgens um 8 Uhr bis nachmittags um 16 Uhr an der 22 kW Dose und lädt mit 3,7 kW .


Sowas geht ja gar nicht.

Aber willkommen auf dem Planet auf dem die Menschen wohnen!

Es hätte mich schwer gewundert, wenn sich unter der Minorität der Elektrauto Leidensgenossen irgendwie so etwas wie gesunder Menschenverstand entwickeln würde.

Eigentlich schade, allerdings den Elektroantrieb dem thermodynamischen Prinzip vorzuziehen ist ja schon mal ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

So Erlebnisse hatte ich aber leider auch schon.
Mit dem Flu, dank seiner geringen Akkukapazität gekoppelt mit der sensationell schnellen Ladegeschwindigkeit, immer darauf angewiesen wo es geht zwischenzuladen, freut man sich auch unbändig wenn die einzige Ladesäule mit einer Zoe, die schon randvoll getankt, zugestellt ist.

Es kommt nicht auf das Fahrzeug an das an der Ladesäule steht sondern auf dem Fahrer und wie viel gesunden Menschenverstand er hat.

Aber missionieren geht über studieren.

Gruß
Berni
Renault Fluence ZE + Toyota Auris II Hybrid

"Diese Kiste fährt elektrisch" - Doc Brown - Back to the Future
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