Skandalöse Plug-In Hybrid SUVs

Re: Skandalöse Plug-In Hybrid SUVs

Beitragvon Super-E » Di 9. Aug 2016, 16:18

heute ist der irgendwieofftopicaberirgendwieauchnicht Tag:

https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/presseinformationen-2013/es-geht-auch-ohne-kabel

Ich kenne mich damit nicht wirklich aus, aber ich hatte irgendwie die Hoffnung, dass die sich am Frauenhofer doch mit Physik auskennen. Ich weiß aber selber, dass solche Meldungen oft nur halb so toll sind wie sie klingen...
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Re: Skandalöse Plug-In Hybrid SUVs

Beitragvon Toumal » Di 9. Aug 2016, 22:39

Von dem System habe ich auch schon gehoert, das ist im Prinzip das was ich vorher angesprochen habe - die 95% erreichen die aber auch nur bis zu einer gewissen Leistung (glaube 3kW oder so um den Dreh) - danach faellt das ziemlich ab. CE wird wie gesagt schwierig, da werden dir die diversen Funkdienste auf die Zehen huepfen. Zu haben ist das leider AFAIK auch nicht, die haben nur auf der IAA Prototypen gezeigt. Die Experimentieren auch mit mechanischen Schwenkmechanismen wo die Spule ans Fahrzeug "angedockt" wird, damit fahren die dann angeblich bis zu 22kW. Das ist aber sicher kein Ding dass man sich mal so zuhause in die Garage stellt.

Und wie bei so so vielem was in Pressemitteilungen steht, zaehlt am Ende nur das was man letztlich wirklich bestellen kann und geliefert bekommt. Auf deren angekuendigte Redox-Flow Batterie mit Li-Energiedichte z.b. warten wir ja noch heute.

Mit ging es primaer um die Aussage "Induktives Laden ist genauso effizient wie mit Kabel weil gleiches Prinzip" - das ist Mumpitz.
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Re: Skandalöse Plug-In Hybrid SUVs

Beitragvon JoDa » Mi 10. Aug 2016, 11:16

Wenn man bedenkt, dass SUVs zumeist einen eigenen Parkplatz haben, dann wäre so ein Nachrüstset (3,3kW induktiver Lader um 1.600 USD) schon interessant.
Man müsste halt jemanden finden ders montiert. (Gibt's momentan nur für Leaf, Tesla S und Ampera/Volt)

Auf deutsche Entwicklungen, wie die von der genannten Fraunhofer Gesellschaft, würde ich nicht warten, die vernichten nur Fördermittel der Elektromobilität.
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Re: Skandalöse Plug-In Hybrid SUVs

Beitragvon p.hase » Mo 30. Jan 2017, 10:26

die größten datenschönrechbetrüger sitzen ganz da oben und decken das ganze:
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Re: Skandalöse Plug-In Hybrid SUVs

Beitragvon Schüddi » Mo 30. Jan 2017, 23:41

Und was fahren die?
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Re: Skandalöse Plug-In Hybrid SUVs

Beitragvon p.hase » Mo 30. Jan 2017, 23:46

schöngerechnete e-klassen phevs. hermann kommt mit dem phev zum termin und steigt dann in die b-klasse bev um, um nach dem termin wieder in den phev zu steigen.
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Re: Skandalöse Plug-In Hybrid SUVs

Beitragvon BurkhardRenk » So 5. Feb 2017, 20:51

Überall gibt es Ausreißer und Fehlentwicklungen. Dennoch möchte ich vor Vorverurteilung von Plug-Ins generell warnen - meinen A3 e-tron halte ich für einen genialen Wurf und liege aktuell bei knapp 2 Liter E10 auf 100 km, obwohl ich einer saharagroßen Ladewüste lebe.
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Re: Skandalöse Plug-In Hybrid SUVs

Beitragvon mstaudi » So 5. Feb 2017, 21:03

Den Hasen muss man nicht so heiß schlucken wie er redet...
;-)
Gruß, mstaudi
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Re: Skandalöse Plug-In Hybrid SUVs

Beitragvon phonehoppy » Mi 1. Mär 2017, 14:28

"Skandalös" finde ich an den PHEVs deutscher Hersteller nicht nur die Tricksereien mit CO2 und Verbrauch, sondern vor allem die Rolle, die sie für die deutsche Autoindustrie spielen. Eigentlich sollte die Hybridtechnik eine Brückentechnologie hin zum reinen BEV sein, d.h. der eigentliche Forschungsaufwand und die Innovationen sollten in diese Richtung gehen. Dies passiert aber nicht, sondern die deutschen Hersteller preisen ihre PHEV-Modelle als die große Innovation und die Zukunft des Automobils an, während BEVs eher ein Schattendasein führen. Man muss sich nur mal die Modellauswahl bei den deutschen Herstellern anschauen. Wie viele reine BEV-Modell gibt es denn bei VW, Audi, BMW, Daimler? Und wieviele verschiedene Hybrid-Optionen dagegen?
Das allein reicht doch schon, um zu sehen, wie ernst es diesen Herstellern tatsächlich mit einer Wende in der Mobilität ist.

Mit den Hybriden lässt sich auch der geforderte Flotten-CO2 und -Verbrauch besser schönrechnen, weil ein völlig unrealistisches Mess- und Normenkonzept zum Einsatz kommt, welches der europäischen Politik von den Herstellern in die Hand diktiert wurde. Die deutsche Politik ist da besonders groß dabei, weil sie aus Angst vor wirtschaftlichen Nachteilen einfach nur Protektionismus betreibt, ohne zu merken, dass sie längst ein totes Pferd reitet, denn die Batterieherstellung und die Herstellung konkurrenzfähiger Elektroautos und deren Schlüsseltechnologien findet längst woanders statt, gerade aufgrund dieses jahrelangen bewussten Versagens.

Wenn nun in China, einem großen Markt für die deutsche Industrie, gesetzliche Vorgaben für einen hohen Elektroanteil gemacht werden, schreien die deutschen Hersteller laut auf und versuchen nun sogar noch durch Lobbyarbeit dort um die Folgen ihrer verfehlten Politik herumzukommen, aber sie werden erkennen müssen, dass der Zug bereits abgefahren ist. Auch die USA und viele andere große Märkte werden mittelfristig auch E-Mobilität umsteigen, und Deutschland hat hier wenig anzubieten. Auch ein A3 e-tron ändert daran nichts. Der ist zwar ein effizientes Auto, aber der Ansatz, einfach einen E-Motor neben das Getriebe zu bauen, ist rückwärtsgewandt und kaum innovativ. Die technologische Komplexität und die Kosten solcher Fahrzeuge werden immer größer, und schon bald sind reine BEVs aufgrund ihrer einfacheren Technik bei vergleichbaren Fahrleistungen wesentlich günstiger zu haben. Nur kommen die dann aus China oder USA, und nicht aus Deutschland.
BMW i3 94Ah seit 10/2016.
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Re: Skandalöse Plug-In Hybrid SUVs

Beitragvon GTE229 » Mi 1. Mär 2017, 15:44

Man muss bei all der Kritik auch einmal überlegen, wie lange ein Autohersteller an einem Modell (und sei es "nur" ein Facelift) entwickeln. Da gehen schnell mal mehrere Jahre ins Land.

Es ist nun mal leider nicht jeder so expiremtierfreudig wie die meisten Forumsmitglieder hier.

Die meisten Deutschen möchten sich in ein voll ausgereiftes Auto setzen, das am besten die ersten 100.000 km eine Ausfallquote von 0% hat.
Das liegt leider bei einem völlig neuen Antriebskonzept nicht fertig in der Schublade...

Man kann ja mal überlegen, wie lange der Benziner gebraucht hat, bis er so fährt wie er heute fährt...
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